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Archive for März, 2010

Sunday Million: Tony6733 lässt nicht mit sich handeln und räumt über $267.000 ab

Montag, März 29th, 2010

Sunday Million logo.jpg9.371 Teilnehmer, $1.874.200 im Preispool und $267.640,62 für den Champion, das sind die Eckdaten des Sunday Million vom 28. März 2010. Aus deutscher Sicht blieb das ganz große Ergebnis aus. Mit maggisch87, jim pansen84, spielverderb und ExcitedSpoon waren zwar noch vier Deutsche an den letzten vier Tischen vertreten, die verabschiedeten sich aber auf den Plätzen 19, 20, 22 und 25 für jeweils $4.029,53 Preisgeld.

Nach knapp zehn Stunden war der Finaltisch erreicht und tony6733 führte das Feld deutlich an. Er hatte für die letzten zwei Bust-outs gesorgt und seinen Chipstapel somit auf satte 25.245.664 ausgebaut.

Seat 1: Peetoon – 5.511.321 in Chips
Seat 2: goldfing – 8.992.128
Seat 3: He1en ke11er – 4.179.431
Seat 4: kvnok88 – 17.764.191
Seat 5: VTA09 – 9.873.209
Seat 6: tinyeyez – 4.421.555
Seat 7: Galgeberg – 7.758.630
Seat 8: cwp394 – 9.963.871
Seat 9: tony6733 – 25.245.664
Blinds: 150.000/300.000, Ante: 30.000

Millionfinaltabe032810.JPG

Der Bully nahm nach zehn Händen auch den ersten Spieler vom Finaltisch. Aus dem Big Blind hatte tony6733 das Raise von Small Blind cwp394 gecallt, der Flop wurde mit [jd][7d][5d] gelegt und nach Bet, Raise, Push und Call kam es zum Showdown. Matthew cwp394 Ross, WCOOP-Bracelet-Gewinner von 2008, zeigte [jh][tc] und damit den kleineren Kicker gegen [ks][jc] von tony6733. Nach zwei Blanks war die Reise für cwp394 zuende und es blieben $13.119,40 Preisgeld.

He1en ke11er doppelte danach gegen kvnokk88 auf, lag mit 20 Millionen an zweiter Stelle und kümmerte sich mit [as][qs] um Shortstack tinyeyez, der seine Chips mit Pocketnines riskierte. He1en ke11er traf gleich im Flop die [qd] und für tinyeyez gab es $20.616,20 Preisgeld.

Peeton gehörte ebenfalls zu den Shortstacks und auch er schaffte nicht die Wende, obwohl er seinen Stack mit [as][8h] gegen [kc][8c] von He1en ke11er im Pot unterbringen konnte. Aber auch diesmal traf der Grieche den Flop mit dem [kh] und zog den Pot, während Peeton mit $37.484 ausbezahlt wurde.

So langsam wurde es Zeit für die anderen Spieler sich einzuschalten und kvnok88 tat dies, als zu ihm im Small Blind gefoldet wurde. Er pushte mit [ah][js] und VTA09 callte vom Big Blind mit Pocketdeuces. Das Board brachte [9h][4s][4c][qc][9c] und der nächste Avatar war verschwunden. Platz sechs wurde VAT09 aber mit beeindruckenden $56.226 versüßt.

Galgeberg callte ein paar Hände später das All-in von goldfing und dominierte den Shortstack mit [kc][jd] gegen [ks][7c]. Das Board mit [3s][ac][2c][6d][2d] brachte keine Überraschung und goldfing bekam als Fünfter schon $74.968 auf sein Konto.

Zu viert wurde ein Deal angeschoben, allerdings lag tony6733 mit 45.944.365 in Chips deutlich vorn und forderte mindestens $220.000. Die wollten ihm seine Mitstreiter aber nicht zugestehen und so unterband kvnok88 nach über 30 Minuten die Verhandlungen: „this will never work”.

Kvnok selbst verdoppelte dann kurz nach dem Neustart gegen Galgeberg auf knapp 22 Millionen, der dann vom Small Blind mit [ad][5d] seine knapp sechs Millionen pushte und von tony6733 mit Pocketnines gecallt wurde. Gleich der Flop mit [9c][2s][ts] brachte die Vorentscheidung. Die [3c] am Turn gab Galgeberg noch den Gutshot, aber die [2h] zerstörte das letzte Fünkchen Hoffnung und so war es Rang vier für $93.710.

Die letzten drei hatten also mindestens $139.534,19 sicher und mehr sollte es für kvnok88 dann auch nicht werden. He1en ke11er pushte für 15,3 Millionen mit [ah][3h], kvnok88 callte mit Pocketfours und musste sich einem geriverten Flush geschlagen geben. Seine letzten 800.000 Chips gingen in der nächsten Hand drauf, als tony6733 und He1en ke11er das Board mit [8h][jd][6c][kh][2d] durchcheckten und der Chipleader mit [jh][3s] für das Paar Jacks vorn lag.

Im Heads-up führte tony6733 weiter deutlich mit 63,7 zu 30 Millionen Chips und auch diesmal scheiterte ein Deal. Den ersten großen Pot gewann tony6733 und mit Pocket-Dreien callte er dann auch den Push für 10.320.676 von He1en ke11er, der [ts][8d] zeigte und mit der [8c] am Turn noch einmal verdoppeln konnte.

Eine Hand später war es dann aber soweit. Raise tony6733, Push He1en ke11er und Call.

Tony6733: [ah][tc]
he1en ke11er: [as][3s]

Das letzte Board wurde mit [jh][5d][8c][kc][qs] gedealt und tony6733 kassierte für seinen Triumph ungedealte $267.640,62 Prämie. Für Runner-up He1en ke11er brachte Rang zwei satte $196.791 Preisgeld.

Sunday Million – 28. März 2010

Teilnehmer: 9.371
Buy-in: $215
Preispool: $1.874.200
Bezahlte Plätze: 1.350

Dauer: 11 Stunden und 34 Minuten

1. tony6733 – $267.640,62
2. He1en ke11er – $196.791
3. kvnok88 – $139.534,19
4. Galgeberg – $93.710
5. goldfing – $74.968
6. VTA09 – $56.226
7. Peetoon – $37.484
8. tinyeyez – $20.616,20
9. cwp394 – $13.119,40

Sunday Warm-up: FIGARO10 besiegt WCOOP-Champ djk123 und kassiert $147.000

Montag, März 29th, 2010

sunday-warmup-thumb.jpgEs ging um $938.200 in der vergangenen Nacht beim Sunday Warm-up, womit der garantierte Preispool in Höhe von $750.000 wie gewohnt deutlich überboten wurde. Über eine Auszahlung durften sich am Ende 675 Spieler freuen, aber richtig großen Cashes warteten natürlich auf die Spieler am Final Table.

Von den deutschsprachigen Spielern überzeugten MeFishUShark (50./Fulda) und Abi98 (47./Lepizig), die je $1.763,81 auf ihrem Konto gutgeschrieben bekamen, sowie PreshaDrop (40./Heidelberg), der $1.913,92 kassierte, und Flush098765 (Münster), dessen 30. Rang $2.064,04 wert war.

Team PokerStars Pro Lex Veldhuis war bei noch vier Tischen gut im Rennen, ehe ein verlorenes Blindbattle für den ersten Wirkungstreffer beim Niederländer sorgte. Wenig später folgte für RaSZI dann auch schon der Knockout auf Rang 29 ($2.064,04).

So richtig spektakulär wurde es dann kurz vor dem Finaltable, als Yankees31, FIGARO10 und der letzte verbliebene deutschen Spieler, BORUSSE1981, nacheinander ihre Stacks in die Mitte stellten. Der Dortmunder zeigte im Showdown zwei rote Asse und bekam gegen Pocktekings und Pocketqueens die große Möglichkeit zu verdreifachen und kurz vor dem Finale die Führung zu übernehmen:

Der Vierling von FIGARO10 sorgte für den Double-Knockout von Yankees31 und BORUSSE1981, die sich mit jeweils $5.629,20 Preisgeld begnügen mussten, und der Finaltable war erreicht.

Seat 1: Firaldo87 – 4.375.491 in Chips
Seat 2: Radioheads – 4.420.415
Seat 3: Comandr_Cool – 3.549.448
Seat 4: FIGARO10 – 7.068.924
Seat 5: Coltaine – 6.500.265
Seat 6: DNA2RNA – 3.660.271
Seat 7: LuckyTC – 5.240.038
Seat 8: djk123 – 5.466.992
Seat 9: SNo0oWMAN – 6.628.156
Blinds: 80.000/160.000, Ante: 16.000

SunWarmUp032810.jpg

Die Chipstände lagen einigermaßen dicht zusammen, auch die beiden Shortstacks Comandr_Cool und DNA2RNA hatten noch genügend Munition. Mit Dan djk123 Kelly war dennoch ein Favorit auf den Sieg auszumachen, schließlich wurde Kelly bei der WCOOP 2009 „Player of the Series”, nachdem er zwei Bracelets gewonnen und beim Main Event für Rang vier $643.200 abgeräumt hatte.

Es dauerte bis zum nächsten Level, ehe das Tempo anzog und Coltaine das Finale auf Rang neun ($7.505,60) verlassen musste. Sechs Hände später nahm FIGARO10 mit Pocketjacks Firaldo87 (8./$11.727,50) vom Tisch, holte sich die Führung von djk123 zurück und baute diese wenig später, ebenfalls mit Pocketjacks, deutlich aus:

Radioheads blieb Rang sieben für $21.109,50 und FIGARO10 räumte bei Blinds in Höhe von 125.000/250.000 (Ante: 25.000) gleich den nächsten Spieler aus dem Weg. Schon vor dem Flop kam es nach Raise und Reraise zum All-in für Sno0oWMAN, der im Showdown [ad][jc] zeigte und gegen [kh][ks] von FIGARO10 unbedingt Hilfe benötigte. Die blieb allerdings aus und so verabschiedete sich SNo0oWMAN als Sechster für $30.491,50.

Drei Hände später shovte DNA2RNA seine letzten 1,5 Millonen aus erster Position mit [ts][jd], djk123 callte vom Button mit [ad][9c] und das Board brachte [4s][4c][3d][8d][3h]. Rang fünf für DNA2RNA und $39.873,50.

LuckyTC versuchte es mit einem 3-Bet-Push für 3,8 Millionen gegen Comandr_Cool, der allerdings einen leichten Call mit Pocketaces hatte. LuckyTC (4./$53.008,30) zeigte [jd][2h] und das Board wurde mit [2d][8d][9s][as][ks] gedealt.

Zu dritt folgte dann ein ähnlich spektakulär Cooler, wie vor dem Finaltisch, allerdings kam es erst nach dem Flop zum All-in:

Diesmal hielten die Asse durch, sodass djk123 verdreifachen konnte, FIGARO10 bekam mit seinen Kings den Sidepot ab und Comandr_Cool wurde Dritter für $77.401,50 Preisgeld.

Im Heads-up führte FIGARO10 mit 28,3 zu 18,6 Millionen in Chips, gewann drei der ersten vier Hände und in Hand #5 folgte schon das erste All-in für djk123. Er hatte den Pot bei Blinds in Höhe von 150.000/300.000 (Ante: 30.000) eröffnet, FIGARO10 erhöhte auf 1,8 Millionen und djk123 pushte für insgesamt 13,2 Millionen. FIGARO10 callte mit [6h][6c], lag gegen [4d][4c] vorn und das Board brachte [2s][ac][qd][ts][6d]. Mit einem Set Sechsen gewann FIGARO10 das Warm-up und $147.187,03 Siegprämie, Runner-up djk123 erhielt für Rang zwei $109.300,30.

Sunday Warm-up – 28. März 2010

Teilnehmer: 4.691
Buy-in: $215
Preispool: $938.200
Bezahlte Plätze: 675

Dauer: 9 Stunden und 35 Minuten

1. FIGARO10 (SALE) $147.187,03
2. Dan “djk123″ Kelly $109.300,30
3. Comandr_Cool (davie) $77.401,50
4. LuckyTC (London) $53.008,30
5. DNA2RNA (Las Vegas) $39.873,50
6. SNo0oWMAN (fort myers) $30.491,50
7. Radioheads (Bergen) $21.109,50
8. Firaldo87 (Dumfries) $11.727,50
9. Coltaine (Wonderland) $7.505,60

Bonus ohne Einzahlung im William Hill

Montag, März 29th, 2010

Vor kurzem hat das online Casino William Hill ein neues Angebot herausgebracht und zwar handelt es sich dabei um einen Bonus, bei dem keine vorherige Einzahlung notwendig ist. Mit einer Bonushöhe von 66,- Euro handelt es sich dabei auch um einen der höchsten Bonusse, welcher einem Spieler ohne Einzahlung jemals angeboten wurde. Um dieses Bonusangebot in Anspruch nehmen zu können, brauchen Sie sich einfach nur als Echtgeldspieler im Willam Hill Casino anzumelden und schon erhalten Sie den Bonus automatisch auf Ihr Spielerkonto gutgeschrieben. Klicken Sie dazu einfach auf einen der vielen Banner auf der Website von William Hill und schon werden Sie zum Download der Casino-Software aufgefordert, bei dem währenddessen das Casino heruntergeladen wird, der Anmeldeprozess durchgeführt werden kann. Sobald der Anmeldeprozess abgeschlossen ist, können Sie nach Lust und Laune mit Ihren 66,-Euro machen was Sie möchten. Beispielsweise können Sie Ihr Glück an dem fantastischen Video Slot „The Hulk“ herausfordern oder aber sich in der Arena mit den Gladiatoren am Spielautomaten „Gladiator“ messen. Schauen Sie einfach einmal im William Hill vorbei und überzeugen sich selbst!

Boxkampf-Rubbellos im Casino Euro

Montag, März 29th, 2010

Gerade ist der peinliche Boxkampf von Steffen Kretschmann gegen Denis Bakhtov vorbei, da geht das Casino Euro mit einem neuen Rubbellos im Boxkamp-Style in den Ring.


Tribble Knockout heist das gute Stücke und ist meiner Meinung nach keine wirkliche Neuerung. Der Aufbau ist wie bei allen anderen Scatchtickets. Wer ein wenig Abwechlsung beim Kratzen braucht, wird sich mittlerweile im CasinoEuro wohlfühlen. Sieben Tickets gibt es dort nun – in verschiendenen Preisklassen.

Ich denke, das Geschäft mit diesen Scatch Tickets ist nur ein kleines Nebengeschäft der Onlinecasinos. Der Vorteil in diesem Casino ist, dass ihr dort auch kostenlos ohne Download spielen könnt.

CasinoEuro glänzt mit neuem Slot

Sonntag, März 28th, 2010

Auf diesen neuen Spielautomaten kann das Casino Euro zurecht stolz sein – das ist zumindest meine Meinung!


Was passiert beim Video Slot “Gonzos Quest”?


Viel, sehr viel! Da startet erst ein filmähnliches (sehr gut gemachtes) Intro über den Eroberer Gonzo und dann der grafisch erstklassige Slot. Steine fallen von oben herab und bei guten Symbolen tanzt der kleine Spanier sogar HipHop in seiner Uniform. Bei gewissen Bildkombination öffnet sich die Steinwand und ihr kommt zu den “Freefalls” – eine Art Freispiel.

Bis zu 50 Euro könnt ihr für einen Dreh an diesem brandneuen Onlinespiel ausgeben. Was ihr aber auch schon für weniger geboten bekommt ist erstklasig.

Nachdem ich ja den letzten neuen Slot-Automaten Amazon Wild so negativ beurteilt habe, muss ich das CasinoEuro loben. So soll die Casino-Zukunft aussehen!

Casino “no deposit” Bonus

Samstag, März 27th, 2010

Unter einem “no deposit” Bonus verstehen Online Casinos eine Echtgeld-Prämie, die es kostenlos für eine Registrierung gibt. Ohne eine Anmeldung hab ich ihn noch nirgends gefunden, denn die Spielbanken sichern sich damit gegen Missbrauch und minderjährige Spieler ab.

Zu finden ist dieser Bonus beispielsweise im Lucky Emperor Casino mit 10 Euro free. 25 Euro gratis im Metro Casino gibt es leider nicht mehr, denn dieses Internetcasino hat seine Pforten geschlossen. Wie ich gesehen habe, sind auch die 20 Euro im Joyland nicht mehr zu haben – aber von diesem Casino rate ich ja generell ab.

Somit gibt es diese 10 Euro gratis nur noch in den (meiner Meinung nach) seriösen Casinos Virtual City oder wie schon beschrieben im Lucky Emperor.

EPT Snowfest: Allan Baekke bringt die Führung ins Ziel

Samstag, März 27th, 2010

ept-thumb-promo.jpgEs war eine tolle Turnierwoche im Alpine Palace und nicht nur die große Teilnehmerzahl mit 546 Spielern hat das erste PokerStars.net EPT Snowfest zu einem vollen Erfolg werden lassen. Die Organisation war glänzend, Spieler, Presse und alle anderen Besucher fühlten sich willkommen und pudelwohl im 5-Sterne Hotel der Familie Wolf. Der krönende Abschluss war natürlich das Finale der letzten acht Pokerspieler im €3.500 Main Event, denn schließlich musste noch der erste EPT Snowfest Champion gekürt und jede Menge Preisgeld verteilt werden.

snowfest_final_table.jpgDie Finalisten

Nicht unerwartet musste der Holländer Daniel Van Kalkeren seinen Stuhl als erster Spieler räumen. Er war mit 396.000 als absoluter Shortstack in den großen Showdown gestartet und pushte früh mit [5d][5h] All-in. Alain Medesan pushte oben drüber, zeigte dann [ad][ks] und floppte den entscheidenden [kh], sodass Kalkeren mit €37.000 Preisgeld belohnt wurde.

Als siebter in Chips (728.000) ging Lukas Baumann in das Finale und mit diesem Platz musste er sich letztlich auch begnügen. Aber was heißt begnügen, für den PokerStars-Qualifikanten war sein erstes EPT-Turnier ein durchschlagender Erfolg. Er hatte lediglich 10.000 FPP investiert und nimmt jetzt €46.000 Preisgeld mit nach Leoben in der Steiermark. Mit etwas Glück wäre auch mehr drin gewesen, denn der 23-Jährige Österreicher schied per Coinflip mit [ah][jc] gegen [8h][8d] von Johannes Strassmann aus.

Lukas Pendant aus den USA, Jonathan Schroer, der sich ebenfalls über ein FPP-Satellite für das Snowfest qualifiziert hatte, belegte Rang fünf für €65.000. Der Schulleiter scheiterte ebenfalls an Johannes, der das 4-Bet-All-in von Schroer mit [kd][kc] callte. Schroer drehte [ks][js] um und das Board mit [3d][4h][kh][qc][6h] ließ keine Fragen offen.

johannes_strassmann_ept_snowfest_final1.JPGJohannes Strassmann

Auf den Plätzen fünf und vier folgte das Aus für Brent Wheeler (€88.000) und Alain Medesan (€111.000). Johannes Strassman lag zu dritt mit 3.720.000 zunächst hinter Russel Carson (5.420.000) und Chipleader Allan Baekke (7.330.000), doch gegen Ende von Level 28 (40.000/80.000) wurde es noch enger. Johannes gewann zwei mittelgroße Pots und schloss mit 5,9 Millionen in Chips zu Baekke (6,95 Millionen) auf.

In Level 29 (50.000/100.000, Ante: 10.000) verdoppelte Carson dann mit Pocketqueens gegen Pocket-Vieren von Baekke auf 7,2 Millionen. Der Kanadier schaltete danach sofort einen Gang hoch und bearbeitete vor allem Johannes mit 3- und 4-Bets. Doch es blieb eng, da Johannes und Baekke weiterhin mit über 40 Big Blinds ausgestattet waren.

Es wurde ein Geduldsspiel und eine knappe Stunde lang die Chips nur hin und her geschoben. Dann raiste Johannes aus dem Small Blind auf 300.000, Baekke callte im Big Blind und der Flop wurde mit [td][ac][4c] gedealt. Johannes setzte 400.000, Baekke callte und nach der [9d] am Turn feuerte der deutsche Team PokerStars Pro weitere 1.100.000 ab, die ebenfalls bezahlt wurden. Am River tauchte dann der [kd] auf, Johannes ging All-in mit [ah][ks] und der Däne insta-callte mit [5d][4d] zum geriverten Flush. Bitter enttäuscht musste Johannes seinen Stuhl räumen, der nächste Anlauf zum EPT-Titel wurde jäh gestoppt und so bleiben dem Berliner €166.000 Preisgeld für Rang drei.

Im Heads-up lagen Carson und Baekke fast gleichauf. Der Däne gewann allerdings mit einer geriverten Straigth einen riesigen Pot und führte plötztlich mit gut 7 zu 1 in Chips. Als er den Kanadier dann mit [ac][qd] gegen [ad][js] All-in hatte, war die Entscheidung nah, doch Carson riverte den [jd]. Wenige Hände später gewann Carson noch einen Flip mit [ac][kc] gegen Pocketfives und verkürzte auf 1:2 in Chips.

heads_up_snowfest1.jpgHeads-up

Es dauerte bis zur ersten Hand in Level 31 (80.000/160.000), ehe die Entscheidung fiel. Russell Carson war mit [kc][js] gegen [7c][7d] All-in und Allan Baekke traf den Flop traumhaft mit [6d][7s][2d]. Die [td] und die [4c] komplettierten das Board und der dänische Pro Allan Baekke hatte die an Tag 3 eroberte Führung ins Ziel gebracht und ist der erste Champion des PokerStars.net EPT Snowfest. Sein Preisgeld beträgt €445.000, Runner-up Russel Carson kassiert €296.000 Preisgeld.

allan_baekke_ept_snowfest_final.JPGEPT Snowfest Champion Allan Baekke

Der PokerStarsblog.de verabschiedet sich aus dem Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm und ich melde mich mit der nächsten Live-Berichterstattung am 15. April aus San Remo wieder.

Das Ergebnis:

1 – Allan Baekke, Dänemark, PokerStars-Spieler, €445.000

2 – Russell Carson, Kanada, PokerStars-Qualifikant, €296.000
3 – Johannes Strassmann, Deutschland, Team PokerStars Pro, €166.000
4 – Alain Medesan, Rumänien, €111.000
5 – Brent Wheeler, USA, €88.000
6 – Jonathan Schroer, USA, PokerStars-Qualifikant, €65.000
7 – Lukas Baumann, Österreich, PokerStars-Qualifikant, €46.000
8 – Daniel Van Kalkeren, Holland, €37.000

Zu den kompletten Pay-outs.

EPT Snowfest: Allan Baekke bringt die Führung ins Ziel

Samstag, März 27th, 2010

ept-thumb-promo.jpgEs war eine tolle Turnierwoche im Alpine Palace und nicht nur die große Teilnehmerzahl mit 546 Spielern hat das erste PokerStars.net EPT Snowfest zu einem vollen Erfolg werden lassen. Die Organisation war glänzend, Spieler, Presse und alle anderen Besucher fühlten sich willkommen und pudelwohl im 5-Sterne Hotel der Familie Wolf. Der krönende Abschluss war natürlich das Finale der letzten acht Pokerspieler im €3.500 Main Event, denn schließlich musste noch der erste EPT Snowfest Champion gekürt und jede Menge Preisgeld verteilt werden.

snowfest_final_table.jpgDie Finalisten

Nicht unerwartet musste der Holländer Daniel Van Kalkeren seinen Stuhl als erster Spieler räumen. Er war mit 396.000 als absoluter Shortstack in den großen Showdown gestartet und pushte früh mit [5d][5h] All-in. Alain Medesan pushte oben drüber, zeigte dann [ad][ks] und floppte den entscheidenden [kh], sodass Kalkeren mit €37.000 Preisgeld belohnt wurde.

Als siebter in Chips (728.000) ging Lukas Baumann in das Finale und mit diesem Platz musste er sich letztlich auch begnügen. Aber was heißt begnügen, für den PokerStars-Qualifikanten war sein erstes EPT-Turnier ein durchschlagender Erfolg. Er hatte lediglich 10.000 FPP investiert und nimmt jetzt €46.000 Preisgeld mit nach Leoben in der Steiermark. Mit etwas Glück wäre auch mehr drin gewesen, denn der 23-Jährige Österreicher schied per Coinflip mit [ah][jc] gegen [8h][8d] von Johannes Strassmann aus.

Lukas Pendant aus den USA, Jonathan Schroer, der sich ebenfalls über ein FPP-Satellite für das Snowfest qualifiziert hatte, belegte Rang fünf für €65.000. Der Schulleiter scheiterte ebenfalls an Johannes, der das 4-Bet-All-in von Schroer mit [kd][kc] callte. Schroer drehte [ks][js] um und das Board mit [3d][4h][kh][qc][6h] ließ keine Fragen offen.

johannes_strassmann_ept_snowfest_final1.JPGJohannes Strassmann

Auf den Plätzen fünf und vier folgte das Aus für Brent Wheeler (€88.000) und Alain Medesan (€111.000). Johannes Strassman lag zu dritt mit 3.720.000 zunächst hinter Russel Carson (5.420.000) und Chipleader Allan Baekke (7.330.000), doch gegen Ende von Level 28 (40.000/80.000) wurde es noch enger. Johannes gewann zwei mittelgroße Pots und schloss mit 5,9 Millionen in Chips zu Baekke (6,95 Millionen) auf.

In Level 29 (50.000/100.000, Ante: 10.000) verdoppelte Carson dann mit Pocketqueens gegen Pocket-Vieren von Baekke auf 7,2 Millionen. Der Kanadier schaltete danach sofort einen Gang hoch und bearbeitete vor allem Johannes mit 3- und 4-Bets. Doch es blieb eng, da Johannes und Baekke weiterhin mit über 40 Big Blinds ausgestattet waren.

Es wurde ein Geduldsspiel und eine knappe Stunde lang die Chips nur hin und her geschoben. Dann raiste Johannes aus dem Small Blind auf 300.000, Baekke callte im Big Blind und der Flop wurde mit [td][ac][4c] gedealt. Johannes setzte 400.000, Baekke callte und nach der [9d] am Turn feuerte der deutsche Team PokerStars Pro weitere 1.100.000 ab, die ebenfalls bezahlt wurden. Am River tauchte dann der [kd] auf, Johannes ging All-in mit [ah][ks] und der Däne insta-callte mit [5d][4d] zum geriverten Flush. Bitter enttäuscht musste Johannes seinen Stuhl räumen, der nächste Anlauf zum EPT-Titel wurde jäh gestoppt und so bleiben dem Berliner €166.000 Preisgeld für Rang drei.

Im Heads-up lagen Carson und Baekke fast gleichauf. Der Däne gewann allerdings mit einer geriverten Straigth einen riesigen Pot und führte plötztlich mit gut 7 zu 1 in Chips. Als er den Kanadier dann mit [ac][qd] gegen [ad][js] All-in hatte, war die Entscheidung nah, doch Carson riverte den [jd]. Wenige Hände später gewann Carson noch einen Flip mit [ac][kc] gegen Pocketfives und verkürzte auf 1:2 in Chips.

heads_up_snowfest1.jpgHeads-up

Es dauerte bis zur ersten Hand in Level 31 (80.000/160.000), ehe die Entscheidung fiel. Russell Carson war mit [kc][js] gegen [7c][7d] All-in und Allan Baekke traf den Flop traumhaft mit [6d][7s][2d]. Die [td] und die [4c] komplettierten das Board und der dänische Pro Allan Baekke hatte die an Tag 3 eroberte Führung ins Ziel gebracht und ist der erste Champion des PokerStars.net EPT Snowfest. Sein Preisgeld beträgt €445.000, Runner-up Russel Carson kassiert €296.000 Preisgeld.

allan_baekke_ept_snowfest_final.JPGEPT Snowfest Champion Allan Baekke

Der PokerStarsblog.de verabschiedet sich aus dem Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm und ich melde mich mit der nächsten Live-Berichterstattung am 15. April aus San Remo wieder.

Das Ergebnis:

1 – Allan Baekke, Dänemark, PokerStars-Spieler, €445.000

2 – Russell Carson, Kanada, PokerStars-Qualifikant, €296.000
3 – Johannes Strassmann, Deutschland, Team PokerStars Pro, €166.000
4 – Alain Medesan, Rumänien, €111.000
5 – Brent Wheeler, USA, €88.000
6 – Jonathan Schroer, USA, PokerStars-Qualifikant, €65.000
7 – Lukas Baumann, Österreich, PokerStars-Qualifikant, €46.000
8 – Daniel Van Kalkeren, Holland, €37.000

Zu den kompletten Pay-outs.

EPT Snowfest: Spielerprofile Finaltisch

Freitag, März 26th, 2010

ept-thumb-promo.jpgDas Finale des PokerStars.net EPT Snowfest läuft und unter den letzten acht Spieler befinden einige gestandene Profis und auch ein paar ambitionierte Hobbyspieler. Eine interessante Mischung also und wir dürfen gespannt sein, ob Team PokerStars Pro Johannes Strassmann sich endlich seinen großen Traum vom EPT-Sieg erfüllen kann – die Ausgangsposition ist gut. Vielleicht ist es aber auch einer der drei PokerStars-Qualifikanten, der am Ende als strahlender Sieger hervorgehen wird. Einer von ihnen ist Lukas Baumann aus Leoben und dem 24-Jährigen ist in seiner Heimat alles zuzutrauen.

EPT SNOWFEST – SPIELERPROFILE FINALTISCH

Seat 1: Russell “rdcrsn” Carson, 27, Powell River, British Columbia, Kanada – PokerStars-Qualifikant – 3.463.000 chips

Russell Carson war bisher noch ein unbeschriebenes Blatt bei der EPT, allerdings hat er sich unter dem Namen „rdcrsn” in der Online-Szene bereits jede Menge Respekt verschafft. Der kanadische Profispieler verdient schon seit einiger Zeit seinen Lebensunterhalt mit Poker und sein größter Cash liegt bei $150.000 in einem Onlineturnier. Im Januar gewann er dann auch das Sunday 500 bei PokerStars, für über $80.000 Preisgeld. Russel ist ein großer Sportfan und leibt vor allem Fußball.

Seat 2: Alain Medesan, 33, Baia Mare, Rumänien – 919.000

Medesan ist seit Dezember 2006 Pokerprofi. “Damals beschloss ich, mit ganzem Herzen zu spielen”, erklärt er – eine Einstellung, die seine Fans, die ihn vom ersten Turniertag an anfeuerten, absolut unterstützen. Sieben von ihnen haben Medesan finanziell geholfen, an diesem Turnier teilzunehmen, das nach Aussage des 33-Jährigen für ihn sonst zu teuer gewesen wäre. Ihre Loyalität hat sich allerdings schon mehrfach rentiert – und möglicherweise erleben wir bald unseren ersten rumänischen EPT-Champion. Medesan erzählte scherzhaft, dass er sich von seinem Freund und Mitstreiter Mihai Manole “coachen” lässt (der Rumäne wurde Vierter bei der EPT Barcelona). Medesans größter Live-Erfolg vor der EPT Snowfest betrug €17.025 für einen zweiten Platz in einem €700-Turnier in Slowenien, aber online ist er schon seit langem deutlich erfolgreicher: Unter anderem strich er $85.000 für den dritten Platz in einem $100-Rebuy-Turnier ein.

Seat 3: Jonathan Schroer, 46, Raleigh, North Carolina, USA – PokerStars Frequent Player Points Qualifikant – 972.000 chips

jonathan_schroer_profile.jpg

Jonathan Schroer gewann sein Package für das Snowfest über ein Frequent Player Points Satellite bei PokerStars. Das bedeutet sein erster Trip überhaupt nach Europe hat ihm keinen Cent gekostet. Jonathan ist definitiv ein Amateurspieler, denn eigentlich ist er Direktor an der Montessori School of North Carolina. Der 46-Jährige ist zudem ein internationaler Schachmeister und spielt bereits seit 10 Jahren Poker, normalerweise Limit Cashgame – und natürlich Satellite-Turnier.

Seat 4: Johannes Strassmann, 25, Berlin – Team PokerStars Pro – 2.034.000 Chips

Johannes stammt aus Bonn, lebt aber schon seit einiger Zeit in Berlin. Wie viele andere Pokerpros kommt auch Johannes aus der Starcraft-Szene. Zu Beginn seiner Pokerkarriere zahlte der 25-Jährige $5 ein und musste nie wieder nachzahlen.

Bei der EPT gehört er zu den erfolgreichsten Spielern überhaupt, denn hie beim Snowfest spielt er bereits seinen dritten Finaltisch, zweimal wurde verpasste er das Finale als Neunter nur haarscharf. Sein größter Cash stammt von der EPT Dortmund, wo er als für Platz sechs €152.000 kassierte. Im EPT-Leaderboard liegt Johannes damit an sechster Stelle. Vor zwei Wochen in Berlin sah es schon sehr gut aus für Johannes, doch am Ende musste er sich mit dem 23. Rang begnügen. Insgesamt hat er auf der Tour für $750.000 gecasht.

Zusammen mit dem Österreicher Markus Golser wird Johannes in den nächsten zwei Monaten eine Coaching Seite für den deutschsprachigen Markt starten. „Ich kann mir nicht vorstellen mit 30 noch professionell Poker zu spielen, also wird es Zeit ein zweites Standbein zu schaffen”, sagt Johannes.

Seat 5: Lukas Baumann, 24, Austria – PokerStars Frequent Player Point Qualifikant – 728.000 chips

Lukas Baumann ist der letzte Lokalmatador im Feld. Er stammt aus dem steirischen Leoben, drei Autostunden entfernt von Hinterglemm. Der Maschinenbaustudent hat ebenso, wie Jonathan Schroer seinen Sitz im kostenlosen Frequent Player Point Qualifier gewonnen. Obwohl Baumann den Final table nach eigenen Bekunden eher aus der Fanperspektive wahrnimmt, hat er einige Ergebnisse aufzuweisen. So gewann er bei einem $50.000 guaranteed Turnier von PokerStars $4.000. Lukas Baumann hualt seit Dezember des vergangenen Jahres außerdem den Titel des steirischen Universi†äts Poker Champions.

Seat 6: Brent Wheeler, 24, aus Chicago, Illinois – PokerStars-Spieler – 3.096.000 chips

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Wheeler ist ein Full Time Poker Pro, der hauptsächlich online spielt.
Er sagt den einzigen Job, den er außer Pokerspielen jemals betrieben hat, war der eines Golf Caddys. Wheeler favorisierter Live-cash sind die €57.000, die er für seinen viertnr Platz beim PokerStars Italian Poker Tour event in San Remo letzte Monat gewonnen hat. Der fanatische Chicago Bulls Fan wurde schon vor einigen Wochen 86. bei der EPT Berlin, gewann €12,000 und hatte einen tiefen Run bei der PCA im Januar. Er belegte den 39. Platz und gewann 27.000.

Seat 7: Allan “Sifosis” Baekke, 27, Dänemark – PokerStars-Spieler – 4.688.000 chips

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PokerStars SuperNova Allan Baekke ist ein bekannter Internet-Pro, der sich in den High Stakes Heads-up Sit&Gos auf PokerStars (Buy-in: $5.000) einen Namen gemacht hat. Obwohl er regelmäßig bei den großen Sonntagsturnieren auf PokerStars zu finden ist, war sein bisher größter Erfolg der zweite Platz beim $25.000 PokerStars WCOOP High Roller Heads-up-Event vergangenen September. Schon eine ganze Weile versucht er, einen EPT-Titel zu gewinnen (als Teilnehmer bei 15 Events), und ist bereits zwei Mal ins Geld gekommen: Platz 48 in Budapest letzte Saison und Platz 28 bei der EPT4 Kopenhagen. Vor zwei Wochen in Berlin wurde Baekke Zweiter in einem €2.000-Side-Event – sein bestes Live-Ergebnis, bevor er den diesjährigen Snowfest-Finaltisch erreichte. Bei der letztjährigen EPT in Kopenhagen bündelten Baekke und PokerStars ihre Kräfte: Für die dänische Zeitung Ekstrabladet verfasste er Artikel zum Thema “Wie gewinne ich mit Steps Satellites einen EPT-Platz”. In Hinterglemm wird er von seiner Freundin Kirstine unterstützt.

Seat 8: Daniel Van Kalkeren, 25, Hengelo, Holland – 396.000 chips

Van Kalkeren spielt seit gut zwei Jahren Vollzeit Poker, allerdings ist das Snowfest seine erste EPT. Er begann mit Poker während seine Informatik-Studiums und spielt online No-Limit-Hold’em Shorthanded Cashgames bis $3/$6 Blinds. Sein bestes Liveresultat erreichte er vergangenes Jahr in Budapest, als er einen Finaltisch spielte und €18.000 einstrich.

EPT Snowfest: Spielerprofile Finaltisch

Freitag, März 26th, 2010

ept-thumb-promo.jpgDas Finale des PokerStars.net EPT Snowfest läuft und unter den letzten acht Spieler befinden einige gestandene Profis und auch ein paar ambitionierte Hobbyspieler. Eine interessante Mischung also und wir dürfen gespannt sein, ob Team PokerStars Pro Johannes Strassmann sich endlich seinen großen Traum vom EPT-Sieg erfüllen kann – die Ausgangsposition ist gut. Vielleicht ist es aber auch einer der drei PokerStars-Qualifikanten, der am Ende als strahlender Sieger hervorgehen wird. Einer von ihnen ist Lukas Baumann aus Leoben und dem 24-Jährigen ist in seiner Heimat alles zuzutrauen.

EPT SNOWFEST – SPIELERPROFILE FINALTISCH

Seat 1: Russell “rdcrsn” Carson, 27, Powell River, British Columbia, Kanada – PokerStars-Qualifikant – 3.463.000 chips

Russell Carson war bisher noch ein unbeschriebenes Blatt bei der EPT, allerdings hat er sich unter dem Namen „rdcrsn” in der Online-Szene bereits jede Menge Respekt verschafft. Der kanadische Profispieler verdient schon seit einiger Zeit seinen Lebensunterhalt mit Poker und sein größter Cash liegt bei $150.000 in einem Onlineturnier. Im Januar gewann er dann auch das Sunday 500 bei PokerStars, für über $80.000 Preisgeld. Russel ist ein großer Sportfan und leibt vor allem Fußball.

Seat 2: Alain Medesan, 33, Baia Mare, Rumänien – 919.000

Medesan ist seit Dezember 2006 Pokerprofi. “Damals beschloss ich, mit ganzem Herzen zu spielen”, erklärt er – eine Einstellung, die seine Fans, die ihn vom ersten Turniertag an anfeuerten, absolut unterstützen. Sieben von ihnen haben Medesan finanziell geholfen, an diesem Turnier teilzunehmen, das nach Aussage des 33-Jährigen für ihn sonst zu teuer gewesen wäre. Ihre Loyalität hat sich allerdings schon mehrfach rentiert – und möglicherweise erleben wir bald unseren ersten rumänischen EPT-Champion. Medesan erzählte scherzhaft, dass er sich von seinem Freund und Mitstreiter Mihai Manole “coachen” lässt (der Rumäne wurde Vierter bei der EPT Barcelona). Medesans größter Live-Erfolg vor der EPT Snowfest betrug €17.025 für einen zweiten Platz in einem €700-Turnier in Slowenien, aber online ist er schon seit langem deutlich erfolgreicher: Unter anderem strich er $85.000 für den dritten Platz in einem $100-Rebuy-Turnier ein.

Seat 3: Jonathan Schroer, 46, Raleigh, North Carolina, USA – PokerStars Frequent Player Points Qualifikant – 972.000 chips

jonathan_schroer_profile.jpg

Jonathan Schroer gewann sein Package für das Snowfest über ein Frequent Player Points Satellite bei PokerStars. Das bedeutet sein erster Trip überhaupt nach Europe hat ihm keinen Cent gekostet. Jonathan ist definitiv ein Amateurspieler, denn eigentlich ist er Direktor an der Montessori School of North Carolina. Der 46-Jährige ist zudem ein internationaler Schachmeister und spielt bereits seit 10 Jahren Poker, normalerweise Limit Cashgame – und natürlich Satellite-Turnier.

Seat 4: Johannes Strassmann, 25, Berlin – Team PokerStars Pro – 2.034.000 Chips

Johannes stammt aus Bonn, lebt aber schon seit einiger Zeit in Berlin. Wie viele andere Pokerpros kommt auch Johannes aus der Starcraft-Szene. Zu Beginn seiner Pokerkarriere zahlte der 25-Jährige $5 ein und musste nie wieder nachzahlen.

Bei der EPT gehört er zu den erfolgreichsten Spielern überhaupt, denn hie beim Snowfest spielt er bereits seinen dritten Finaltisch, zweimal wurde verpasste er das Finale als Neunter nur haarscharf. Sein größter Cash stammt von der EPT Dortmund, wo er als für Platz sechs €152.000 kassierte. Im EPT-Leaderboard liegt Johannes damit an sechster Stelle. Vor zwei Wochen in Berlin sah es schon sehr gut aus für Johannes, doch am Ende musste er sich mit dem 23. Rang begnügen. Insgesamt hat er auf der Tour für $750.000 gecasht.

Zusammen mit dem Österreicher Markus Golser wird Johannes in den nächsten zwei Monaten eine Coaching Seite für den deutschsprachigen Markt starten. „Ich kann mir nicht vorstellen mit 30 noch professionell Poker zu spielen, also wird es Zeit ein zweites Standbein zu schaffen”, sagt Johannes.

Seat 5: Lukas Baumann, 24, Austria – PokerStars Frequent Player Point Qualifikant – 728.000 chips

Lukas Baumann ist der letzte Lokalmatador im Feld. Er stammt aus dem steirischen Leoben, drei Autostunden entfernt von Hinterglemm. Der Maschinenbaustudent hat ebenso, wie Jonathan Schroer seinen Sitz im kostenlosen Frequent Player Point Qualifier gewonnen. Obwohl Baumann den Final table nach eigenen Bekunden eher aus der Fanperspektive wahrnimmt, hat er einige Ergebnisse aufzuweisen. So gewann er bei einem $50.000 guaranteed Turnier von PokerStars $4.000. Lukas Baumann hualt seit Dezember des vergangenen Jahres außerdem den Titel des steirischen Universi†äts Poker Champions.

Seat 6: Brent Wheeler, 24, aus Chicago, Illinois – PokerStars-Spieler – 3.096.000 chips

brent_wheeler_profile.jpg

Wheeler ist ein Full Time Poker Pro, der hauptsächlich online spielt.
Er sagt den einzigen Job, den er außer Pokerspielen jemals betrieben hat, war der eines Golf Caddys. Wheeler favorisierter Live-cash sind die €57.000, die er für seinen viertnr Platz beim PokerStars Italian Poker Tour event in San Remo letzte Monat gewonnen hat. Der fanatische Chicago Bulls Fan wurde schon vor einigen Wochen 86. bei der EPT Berlin, gewann €12,000 und hatte einen tiefen Run bei der PCA im Januar. Er belegte den 39. Platz und gewann 27.000.

Seat 7: Allan “Sifosis” Baekke, 27, Dänemark – PokerStars-Spieler – 4.688.000 chips

allan_baekke_profile2.jpg

PokerStars SuperNova Allan Baekke ist ein bekannter Internet-Pro, der sich in den High Stakes Heads-up Sit&Gos auf PokerStars (Buy-in: $5.000) einen Namen gemacht hat. Obwohl er regelmäßig bei den großen Sonntagsturnieren auf PokerStars zu finden ist, war sein bisher größter Erfolg der zweite Platz beim $25.000 PokerStars WCOOP High Roller Heads-up-Event vergangenen September. Schon eine ganze Weile versucht er, einen EPT-Titel zu gewinnen (als Teilnehmer bei 15 Events), und ist bereits zwei Mal ins Geld gekommen: Platz 48 in Budapest letzte Saison und Platz 28 bei der EPT4 Kopenhagen. Vor zwei Wochen in Berlin wurde Baekke Zweiter in einem €2.000-Side-Event – sein bestes Live-Ergebnis, bevor er den diesjährigen Snowfest-Finaltisch erreichte. Bei der letztjährigen EPT in Kopenhagen bündelten Baekke und PokerStars ihre Kräfte: Für die dänische Zeitung Ekstrabladet verfasste er Artikel zum Thema “Wie gewinne ich mit Steps Satellites einen EPT-Platz”. In Hinterglemm wird er von seiner Freundin Kirstine unterstützt.

Seat 8: Daniel Van Kalkeren, 25, Hengelo, Holland – 396.000 chips

Van Kalkeren spielt seit gut zwei Jahren Vollzeit Poker, allerdings ist das Snowfest seine erste EPT. Er begann mit Poker während seine Informatik-Studiums und spielt online No-Limit-Hold’em Shorthanded Cashgames bis $3/$6 Blinds. Sein bestes Liveresultat erreichte er vergangenes Jahr in Budapest, als er einen Finaltisch spielte und €18.000 einstrich.