Acht Bracelets werden in den kommenden Tagen bei der 41. World Series noch vergeben, ehe am 5. Juli endlich die $10.000 World Championship No-Limit Hold’em im Rio All-Suite Hotel & Casino beginnt. Auch in diesem Jahr werden wieder über 1.000 PokerStars-Spieler und -Qualifikanten das Turnier stürmen, auch in diesem Jahr dreht sich hier im PokerStarsblog.de zwölf Tage lang alles um die deutschsprachigen Pokerspieler und hoffentlich wird mindestens einer von ihnen diesmal zu den November Nine gehören, die im November um das wichtigste Bracelet im Pokerzirkus und mehrere Million Dollars an Preisgeldern spielen werden.
Du hast dich über PokerStars für das Turnier des Jahres qualifiziert und möchtest, dass auch deine Familie und Freunde zuhause am PC auf dem Laufenden gehalten werden? Dann schick mir einfach eine E-Mail an robin@intellipoker.com , am besten natürlich mit Starttag, Tisch- und Sitzplatznummer, und ich werde mich auf die Suche nach dir machen.
Jetzt aber zurück zum aktuellen Geschehen im Pavillion- und Amazon Room, denn die beiden Säle waren einmal mehr fast komplett gefüllt, was vor allem an Event #49 lag. Das letzte $1.500-NLHE-Turnier lockte noch einmal satte 2.543 Spieler an die Pokertische und es geht um insgesamt $3.433.050 an Preisgeldern. 315 von ihnen überlebten die ersten zehn Levels, sodass die 270 bezahlten Plätze in greifbarer Näher sind. 45 werden also noch leer ausgehen, alle anderen haben $2.780 sicher und dürfen weiter vom Bracelet und $609.493 Siegprämie träumen.
Auf Braceletjagd für die Schweiz: Stefan Huber
Und wenn der Main Event näher rückt, dann rücken traditionell auch immer mehr deutschsprachige Pokerspieler in Las Vegas ein. Mit Manfred Spahn (9.800/Österreich), Andre Ultsch (13.900), Olaf Gartenmann (15.000/Schweiz), Tassilo Wilk (20.600), Thomas Gruber (26.500), Daniel Drescher (31.000), Zlatan Kresic (34.500), Michael Schulze (36.600), Christian Krupp (65.900), Alexander Luber (68.900) und Stefan Huber (80.200/Schweiz) sind ein ganze Reihe von ihnen auch an Tag 2, Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Chipcounts leider ohne Länderkennung angegeben sind. Neben Krupp, Luber und Huber gehören auch Team PokerStars Pro JP Kelly (61.600) und George Lind vom Team PokerStars Online (96.400) zu den Bigstacks. Chipleader ist Guiseppe Zarbo mit 156.500 in Chips.
Recht erfolgreich verläuft bisher auch das vorletzte $1.000-NLHE-Turnier (Event #47), was vor allem an Dieter Stöffler liegt, der mit 351.000 in Chips den dritten Turniertag erreicht hat und bei noch 33 verbliebenen Spielern auf dem Aussichtsreichen elften Rang liegt. Dieter hat damit schon $11.232 sicher, aber der ganz große Wurf bringt $485.791 Prämie. Chipleader ist der Ami Manuel Davidian mit 889.000, EPT-Snowfest Champion Allan Baekke ist ebenfalls noch im Rennen mit 274.000. Die Blinds beginnen heute in Level 19 bei 5.000/10.000 (Ante: 1.000).
Auf Braceltjagd für Deutschland: Dieter Stöffler
Gecasht haben bei diesem Turnier zudem Sven Leu (142./2.927), Davor Bendin (147./$2.589), Jörg Peisert (188./$2.589), Heinz Kamutzki (209./$2.308), Alexander Neben (268./$2.083) sowie die Schweizer Fabian Keller (302./$1.886) und Frederic Rusconi (306./$1.886).
Jede Menge Betrieb gab es auch beim $5.000 Pot-Limit Omaha. Von den 460 gestarteten Spielern überlebten nur 207 – trotz drei Rebuy-Chips – die ersten acht Levels. Erwischt hat es unter anderem auch Sandra Naujoks, Ben Kang und Florian Langmann sowie Jan Collado, Thomas Kremser, Konstantin Bücherl, Markus Golser und Toni Vardjavand. Rino Mathis (26.400), Markus Lehmann (40.100), Michael Keiner (8.500), Karl Gal (3.100)und Benny Spindler (63.200) kommen heut zurück an die Tische und werden versuchen sich ein Stück von insgesamt $2.162.000 großen Preispool abzuschneiden. Bis dahin ist aber ein langer Weg, denn nur 45 Plätze werden bezahlt. Die Siegprämie liegt bei $508.090 in Chips.
Short beim PLO: Michael Keiner
Zum Abschluss noch ein kurzer Blick auf das Tournament of Champions, wo sich die Organisatoren der WSOP doch einigermaßen deutlich verkalkuliert haben. Im ersten Level des zweiten Tages wurde das Feld zwar von 22 auf 18 Spieler reduziert, aber die Levels 6, 7 und 8 brachten nur noch einen Bustout. Eigentlich sollten schon die neun Finalisten für den 4. Juli feststehen, doch so wird es wohl am Samstag (3. Juli) um 19 Uhr Ortszeit schon weitergehen. Spruchreif ist das aber auch noch nicht, denn dann läuft auch noch die $25.000 Six-max Challenge und das Charityturnier Ant Up for Africa. Sollte ein TOC-Spieler noch in diesen Events mitmischen, dann geht es mit dem TOC am Sonntag schon um 9 Uhr morgens los.
Joe Cada hat es an Tag 2 erwischt
Die fünf Bustouts von gestern waren Doyle Brunson, Joe Cada, Andrew Barton, Mike Sexton und Dan Harrington. Die Führung hat Mike Matusow mit 85.500 Chips vor Huck Seed (73.000) inne, Team PokerStars Pro Joe Hachem liegt mit 64.300 an fünfter Stelle, die Teamkollegen Daniel Negreanu (39.900), Barry Greenstein (29.900) und Bertrand ElkY Grospellier sind in der unteren Hälfte zu finden.
Joe Hachem (li.) ist vorn dabei, die Legende Doyle Brunson dagegen ausgescheiden
Mit Event #51 startet heute das Turnier, bei dem im Vorjahr der Düsseldorfer Jörg Peisert das goldene Armband und über eine halbe Million Dollar abräumen konnte. Das Buy-in beim Triple Chance No-Limit Hold’em beträgt $3.000 und die Spieler bekommen 3.000 Startchips sowie zwei Rebuy-Chips, die ebenfalls je 3.000 wert sind und in den ersten vier Levels eingelöst werden müssen. Im letzten Jahr waren 854 Spieler mit von der Partie und der Gesamtpreispool lag bei $2.370.869.