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WSOP 2010: Ein Deutscher im Finaltag des $1.000-NLHE und schlechtes Zeitmanagement beim TOC

Dienstag, Juni 29th, 2010

wsop2010_thn.jpgAcht Bracelets werden in den kommenden Tagen bei der 41. World Series noch vergeben, ehe am 5. Juli endlich die $10.000 World Championship No-Limit Hold’em im Rio All-Suite Hotel & Casino beginnt. Auch in diesem Jahr werden wieder über 1.000 PokerStars-Spieler und -Qualifikanten das Turnier stürmen, auch in diesem Jahr dreht sich hier im PokerStarsblog.de zwölf Tage lang alles um die deutschsprachigen Pokerspieler und hoffentlich wird mindestens einer von ihnen diesmal zu den November Nine gehören, die im November um das wichtigste Bracelet im Pokerzirkus und mehrere Million Dollars an Preisgeldern spielen werden.

Du hast dich über PokerStars für das Turnier des Jahres qualifiziert und möchtest, dass auch deine Familie und Freunde zuhause am PC auf dem Laufenden gehalten werden? Dann schick mir einfach eine E-Mail an robin@intellipoker.com , am besten natürlich mit Starttag, Tisch- und Sitzplatznummer, und ich werde mich auf die Suche nach dir machen.

Jetzt aber zurück zum aktuellen Geschehen im Pavillion- und Amazon Room, denn die beiden Säle waren einmal mehr fast komplett gefüllt, was vor allem an Event #49 lag. Das letzte $1.500-NLHE-Turnier lockte noch einmal satte 2.543 Spieler an die Pokertische und es geht um insgesamt $3.433.050 an Preisgeldern. 315 von ihnen überlebten die ersten zehn Levels, sodass die 270 bezahlten Plätze in greifbarer Näher sind. 45 werden also noch leer ausgehen, alle anderen haben $2.780 sicher und dürfen weiter vom Bracelet und $609.493 Siegprämie träumen.

Stefan_Huber_wsop_49.JPGAuf Braceletjagd für die Schweiz: Stefan Huber

Und wenn der Main Event näher rückt, dann rücken traditionell auch immer mehr deutschsprachige Pokerspieler in Las Vegas ein. Mit Manfred Spahn (9.800/Österreich), Andre Ultsch (13.900), Olaf Gartenmann (15.000/Schweiz), Tassilo Wilk (20.600), Thomas Gruber (26.500), Daniel Drescher (31.000), Zlatan Kresic (34.500), Michael Schulze (36.600), Christian Krupp (65.900), Alexander Luber (68.900) und Stefan Huber (80.200/Schweiz) sind ein ganze Reihe von ihnen auch an Tag 2, Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Chipcounts leider ohne Länderkennung angegeben sind. Neben Krupp, Luber und Huber gehören auch Team PokerStars Pro JP Kelly (61.600) und George Lind vom Team PokerStars Online (96.400) zu den Bigstacks. Chipleader ist Guiseppe Zarbo mit 156.500 in Chips.

Recht erfolgreich verläuft bisher auch das vorletzte $1.000-NLHE-Turnier (Event #47), was vor allem an Dieter Stöffler liegt, der mit 351.000 in Chips den dritten Turniertag erreicht hat und bei noch 33 verbliebenen Spielern auf dem Aussichtsreichen elften Rang liegt. Dieter hat damit schon $11.232 sicher, aber der ganz große Wurf bringt $485.791 Prämie. Chipleader ist der Ami Manuel Davidian mit 889.000, EPT-Snowfest Champion Allan Baekke ist ebenfalls noch im Rennen mit 274.000. Die Blinds beginnen heute in Level 19 bei 5.000/10.000 (Ante: 1.000).

Dieter_Stoeffler_wsop_47.jpgAuf Braceltjagd für Deutschland: Dieter Stöffler

Gecasht haben bei diesem Turnier zudem Sven Leu (142./2.927), Davor Bendin (147./$2.589), Jörg Peisert (188./$2.589), Heinz Kamutzki (209./$2.308), Alexander Neben (268./$2.083) sowie die Schweizer Fabian Keller (302./$1.886) und Frederic Rusconi (306./$1.886).

Jede Menge Betrieb gab es auch beim $5.000 Pot-Limit Omaha. Von den 460 gestarteten Spielern überlebten nur 207 – trotz drei Rebuy-Chips – die ersten acht Levels. Erwischt hat es unter anderem auch Sandra Naujoks, Ben Kang und Florian Langmann sowie Jan Collado, Thomas Kremser, Konstantin Bücherl, Markus Golser und Toni Vardjavand. Rino Mathis (26.400), Markus Lehmann (40.100), Michael Keiner (8.500), Karl Gal (3.100)und Benny Spindler (63.200) kommen heut zurück an die Tische und werden versuchen sich ein Stück von insgesamt $2.162.000 großen Preispool abzuschneiden. Bis dahin ist aber ein langer Weg, denn nur 45 Plätze werden bezahlt. Die Siegprämie liegt bei $508.090 in Chips.

keiner_wsop_2010.jpgShort beim PLO: Michael Keiner

Zum Abschluss noch ein kurzer Blick auf das Tournament of Champions, wo sich die Organisatoren der WSOP doch einigermaßen deutlich verkalkuliert haben. Im ersten Level des zweiten Tages wurde das Feld zwar von 22 auf 18 Spieler reduziert, aber die Levels 6, 7 und 8 brachten nur noch einen Bustout. Eigentlich sollten schon die neun Finalisten für den 4. Juli feststehen, doch so wird es wohl am Samstag (3. Juli) um 19 Uhr Ortszeit schon weitergehen. Spruchreif ist das aber auch noch nicht, denn dann läuft auch noch die $25.000 Six-max Challenge und das Charityturnier Ant Up for Africa. Sollte ein TOC-Spieler noch in diesen Events mitmischen, dann geht es mit dem TOC am Sonntag schon um 9 Uhr morgens los.

joe_cada_toc.jpgJoe Cada hat es an Tag 2 erwischt

Die fünf Bustouts von gestern waren Doyle Brunson, Joe Cada, Andrew Barton, Mike Sexton und Dan Harrington. Die Führung hat Mike Matusow mit 85.500 Chips vor Huck Seed (73.000) inne, Team PokerStars Pro Joe Hachem liegt mit 64.300 an fünfter Stelle, die Teamkollegen Daniel Negreanu (39.900), Barry Greenstein (29.900) und Bertrand ElkY Grospellier sind in der unteren Hälfte zu finden.

joe_hachem_toc.jpgJoe Hachem (li.) ist vorn dabei, die Legende Doyle Brunson dagegen ausgescheiden

Mit Event #51 startet heute das Turnier, bei dem im Vorjahr der Düsseldorfer Jörg Peisert das goldene Armband und über eine halbe Million Dollar abräumen konnte. Das Buy-in beim Triple Chance No-Limit Hold’em beträgt $3.000 und die Spieler bekommen 3.000 Startchips sowie zwei Rebuy-Chips, die ebenfalls je 3.000 wert sind und in den ersten vier Levels eingelöst werden müssen. Im letzten Jahr waren 854 Spieler mit von der Partie und der Gesamtpreispool lag bei $2.370.869.

WSOP 2010: Ein Deutscher im Finaltag des $1.000-NLHE und schlechtes Zeitmanagement beim TOC

Dienstag, Juni 29th, 2010

wsop2010_thn.jpgAcht Bracelets werden in den kommenden Tagen bei der 41. World Series noch vergeben, ehe am 5. Juli endlich die $10.000 World Championship No-Limit Hold’em im Rio All-Suite Hotel & Casino beginnt. Auch in diesem Jahr werden wieder über 1.000 PokerStars-Spieler und -Qualifikanten das Turnier stürmen, auch in diesem Jahr dreht sich hier im PokerStarsblog.de zwölf Tage lang alles um die deutschsprachigen Pokerspieler und hoffentlich wird mindestens einer von ihnen diesmal zu den November Nine gehören, die im November um das wichtigste Bracelet im Pokerzirkus und mehrere Million Dollars an Preisgeldern spielen werden.

Du hast dich über PokerStars für das Turnier des Jahres qualifiziert und möchtest, dass auch deine Familie und Freunde zuhause am PC auf dem Laufenden gehalten werden? Dann schick mir einfach eine E-Mail an robin@intellipoker.com , am besten natürlich mit Starttag, Tisch- und Sitzplatznummer, und ich werde mich auf die Suche nach dir machen.

Jetzt aber zurück zum aktuellen Geschehen im Pavillion- und Amazon Room, denn die beiden Säle waren einmal mehr fast komplett gefüllt, was vor allem an Event #49 lag. Das letzte $1.500-NLHE-Turnier lockte noch einmal satte 2.543 Spieler an die Pokertische und es geht um insgesamt $3.433.050 an Preisgeldern. 315 von ihnen überlebten die ersten zehn Levels, sodass die 270 bezahlten Plätze in greifbarer Näher sind. 45 werden also noch leer ausgehen, alle anderen haben $2.780 sicher und dürfen weiter vom Bracelet und $609.493 Siegprämie träumen.

Stefan_Huber_wsop_49.JPGAuf Braceletjagd für die Schweiz: Stefan Huber

Und wenn der Main Event näher rückt, dann rücken traditionell auch immer mehr deutschsprachige Pokerspieler in Las Vegas ein. Mit Manfred Spahn (9.800/Österreich), Andre Ultsch (13.900), Olaf Gartenmann (15.000/Schweiz), Tassilo Wilk (20.600), Thomas Gruber (26.500), Daniel Drescher (31.000), Zlatan Kresic (34.500), Michael Schulze (36.600), Christian Krupp (65.900), Alexander Luber (68.900) und Stefan Huber (80.200/Schweiz) sind ein ganze Reihe von ihnen auch an Tag 2, Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Chipcounts leider ohne Länderkennung angegeben sind. Neben Krupp, Luber und Huber gehören auch Team PokerStars Pro JP Kelly (61.600) und George Lind vom Team PokerStars Online (96.400) zu den Bigstacks. Chipleader ist Guiseppe Zarbo mit 156.500 in Chips.

Recht erfolgreich verläuft bisher auch das vorletzte $1.000-NLHE-Turnier (Event #47), was vor allem an Dieter Stöffler liegt, der mit 351.000 in Chips den dritten Turniertag erreicht hat und bei noch 33 verbliebenen Spielern auf dem Aussichtsreichen elften Rang liegt. Dieter hat damit schon $11.232 sicher, aber der ganz große Wurf bringt $485.791 Prämie. Chipleader ist der Ami Manuel Davidian mit 889.000, EPT-Snowfest Champion Allan Baekke ist ebenfalls noch im Rennen mit 274.000. Die Blinds beginnen heute in Level 19 bei 5.000/10.000 (Ante: 1.000).

Dieter_Stoeffler_wsop_47.jpgAuf Braceltjagd für Deutschland: Dieter Stöffler

Gecasht haben bei diesem Turnier zudem Sven Leu (142./2.927), Davor Bendin (147./$2.589), Jörg Peisert (188./$2.589), Heinz Kamutzki (209./$2.308), Alexander Neben (268./$2.083) sowie die Schweizer Fabian Keller (302./$1.886) und Frederic Rusconi (306./$1.886).

Jede Menge Betrieb gab es auch beim $5.000 Pot-Limit Omaha. Von den 460 gestarteten Spielern überlebten nur 207 – trotz drei Rebuy-Chips – die ersten acht Levels. Erwischt hat es unter anderem auch Sandra Naujoks, Ben Kang und Florian Langmann sowie Jan Collado, Thomas Kremser, Konstantin Bücherl, Markus Golser und Toni Vardjavand. Rino Mathis (26.400), Markus Lehmann (40.100), Michael Keiner (8.500), Karl Gal (3.100)und Benny Spindler (63.200) kommen heut zurück an die Tische und werden versuchen sich ein Stück von insgesamt $2.162.000 großen Preispool abzuschneiden. Bis dahin ist aber ein langer Weg, denn nur 45 Plätze werden bezahlt. Die Siegprämie liegt bei $508.090 in Chips.

keiner_wsop_2010.jpgShort beim PLO: Michael Keiner

Zum Abschluss noch ein kurzer Blick auf das Tournament of Champions, wo sich die Organisatoren der WSOP doch einigermaßen deutlich verkalkuliert haben. Im ersten Level des zweiten Tages wurde das Feld zwar von 22 auf 18 Spieler reduziert, aber die Levels 6, 7 und 8 brachten nur noch einen Bustout. Eigentlich sollten schon die neun Finalisten für den 4. Juli feststehen, doch so wird es wohl am Samstag (3. Juli) um 19 Uhr Ortszeit schon weitergehen. Spruchreif ist das aber auch noch nicht, denn dann läuft auch noch die $25.000 Six-max Challenge und das Charityturnier Ant Up for Africa. Sollte ein TOC-Spieler noch in diesen Events mitmischen, dann geht es mit dem TOC am Sonntag schon um 9 Uhr morgens los.

joe_cada_toc.jpgJoe Cada hat es an Tag 2 erwischt

Die fünf Bustouts von gestern waren Doyle Brunson, Joe Cada, Andrew Barton, Mike Sexton und Dan Harrington. Die Führung hat Mike Matusow mit 85.500 Chips vor Huck Seed (73.000) inne, Team PokerStars Pro Joe Hachem liegt mit 64.300 an fünfter Stelle, die Teamkollegen Daniel Negreanu (39.900), Barry Greenstein (29.900) und Bertrand ElkY Grospellier sind in der unteren Hälfte zu finden.

joe_hachem_toc.jpgJoe Hachem (li.) ist vorn dabei, die Legende Doyle Brunson dagegen ausgescheiden

Mit Event #51 startet heute das Turnier, bei dem im Vorjahr der Düsseldorfer Jörg Peisert das goldene Armband und über eine halbe Million Dollar abräumen konnte. Das Buy-in beim Triple Chance No-Limit Hold’em beträgt $3.000 und die Spieler bekommen 3.000 Startchips sowie zwei Rebuy-Chips, die ebenfalls je 3.000 wert sind und in den ersten vier Levels eingelöst werden müssen. Im letzten Jahr waren 854 Spieler mit von der Partie und der Gesamtpreispool lag bei $2.370.869.

Videoautomaten Turnier mit tollen Preisen

Dienstag, Juni 29th, 2010

Wenn ihr aktuell im Casino Euro an den Automaten spielen wollt, empfehle ich euch gerade alle Slot Maschine mit der Fussball-Kennzeichnung. Hinter dem Namen ist ein kleiner runder Ball zu finden, und der bedeutet folgendes:


Spielt ihr an diesen Slots, nehmt ihr automatisch am “World Cup Spielautomaten Turnier” teil. Kosten kommen keine auf euch zu (bis auf die normalen Einsätze, die ihr eh machen würdet), aber zu Gewinnen gibt es einiges mehr als die Coins. 1 x 10.000 Euro und 2 x 3.000 Euro nehmen die Sieger des Wettkampfes um den besten Spieler mit nach Hause. Dabei müssen während des gesamten Turnierverlaufes 1000 Einsätze gemacht sein. Da das Finale erst am 11. Juli ist, sind noch einige Tage Zeit. Vielleicht habt ihr ja schon mitgemacht, ohne es zu wissen…

Die Einführung neuer Spiele

Dienstag, Juni 29th, 2010

Auf dem Glücksspielmarkt kommen in der Regel jeden Monat neue Spiele heraus, ganz gleich mit welchem Software Anbieter das jeweilige online Casino läuft. Microgaming bringt beispielsweise im nächsten Monat Juli, drei neue Spiele heraus. Die online Casinos veröffentlichen dann diese neuen Spiele und führen dazu meist eine besondere Promotion durch, um es ein wenig attraktiver für den Spieler zu gestalten. Das Omni Casino beispielsweise hatte im Juni ein Paket von insgesamt zehn neuen Playtech Spielen bei sich herausgebracht. Darunter waren die Spiele „Punisher“, „Archer“, „Penguin Vacation“, „Pharaoh’s Secrets“, „Banana Monkey“ und „The Discovery“ zu finden. Außerdem waren zwei neue Rubbellose mit dabei, sogenannte Scratch Cards und zwar „Pharaoh’s Kingdom“ und „Winners Club“ sowie die zwei Pokerspiele „All American Poker“ und „Pirate’s Hi Lo“. Damit diese Einführung auch ordentlich gefeiert werden konnte, hatte sich das Casino eine Bonusaktion für seine Spieler ausgedacht, die es in sich hatte. Da unter den neuen Spielen der Marvel Superheld Punisher mit dabei war, gab es beispielsweise ein „Marvelous Einzahlungs Special“, bei der einmal ein 110% Bonus vergeben wurden und an einem weiteren Tag ein 50% Bonus. Auch an den anderen Spielen gab es ähnliche Aktionen zu finden. Es lohnt sich daher allemal im online Casino an den neuen Spielen sein Glück zu versuchen.

Der Sonntag bei PokerStars (27. Juni 2010)

Montag, Juni 28th, 2010

ps_news_thn.jpgJa was ist denn da los mit den deutschsprachigen Pokerspielern? Bei der WSOP läuft es nicht so richtig und auch bei den Sunday Majors Million und Warm-up war erneut weder Deutschland, Österreich noch die Schweiz an den Finaltischen zu finden. Immerhin schaffte es orgi3000 beim $1.000.000 Turbo Takedown unter die letzten neun Spieler und kassierte letztlich als Achter $12.500 Preisgeld. Pokerklemi sorgte zudem beim $11 Sunday Quarter Million mit Rang vier für eine Top-Platztierung und durfte sich über $9.055,08 Preisgeld freuen.

Einen Turniersieg für Österreich gab es beim Battle of the Planets $50.000 Triple Shootout, allerdings gab es dort einen ungewöhnlichen Deal zwischen allen neun Finalisten und pro Nase wurden $3.995.56 ausgeschüttet. Und so sah dann die erste von zwei gespielten Händen nach dem Deal aus:

Viel mehr gibt es nicht zu vermelden, außer noch den sechsten Rang von goodvibe1 aus Frankfurt beim $215 Rebuy für $6.232 und Platz neun vom Österreicher I_M_ICM beim Sunday Second Chance für $3.567.20 Preisgeld.

anders_berg_winner.jpgVier Turniersiege an einem Wochenende für Donald

Für die Schlagzeilen sorgte an diesem Wochenende Andres „Donald” Berg aus Norwegen, der gleich fünf Finaltische erreichte und davon vier zu seinen Gunsten entschied:

1. Platz: $215 Weekly PL Draw [$5K Guaranteed]
1. Platz: 215 Weekly PLO H/L [$30K Guaranteed]
1. Platz: $215 Weekly FL Badugi [$5K Guaranteed]
1. Platz: $215 Weekly NLO H/L [$25K Guaranteed]
1. Platz: $215 Weekly TD 2-7 [$5K Guaranteed]

Die kompletten Ergebnisse der wichtigsten Sonntagsturniere bei PokerStars findet ihr in der Ergebnisliste.

Der Sonntag bei PokerStars (27. Juni 2010)

Montag, Juni 28th, 2010

ps_news_thn.jpgJa was ist denn da los mit den deutschsprachigen Pokerspielern? Bei der WSOP läuft es nicht so richtig und auch bei den Sunday Majors Million und Warm-up war erneut weder Deutschland, Österreich noch die Schweiz an den Finaltischen zu finden. Immerhin schaffte es orgi3000 beim $1.000.000 Turbo Takedown unter die letzten neun Spieler und kassierte letztlich als Achter $12.500 Preisgeld. Pokerklemi sorgte zudem beim $11 Sunday Quarter Million mit Rang vier für eine Top-Platztierung und durfte sich über $9.055,08 Preisgeld freuen.

Einen Turniersieg für Österreich gab es beim Battle of the Planets $50.000 Triple Shootout, allerdings gab es dort einen ungewöhnlichen Deal zwischen allen neun Finalisten und pro Nase wurden $3.995.56 ausgeschüttet. Und so sah dann die erste von zwei gespielten Händen nach dem Deal aus:

Viel mehr gibt es nicht zu vermelden, außer noch den sechsten Rang von goodvibe1 aus Frankfurt beim $215 Rebuy für $6.232 und Platz neun vom Österreicher I_M_ICM beim Sunday Second Chance für $3.567.20 Preisgeld.

anders_berg_winner.jpgVier Turniersiege an einem Wochenende für Donald

Für die Schlagzeilen sorgte an diesem Wochenende Andres „Donald” Berg aus Norwegen, der gleich fünf Finaltische erreichte und davon vier zu seinen Gunsten entschied:

1. Platz: $215 Weekly PL Draw [$5K Guaranteed]
1. Platz: 215 Weekly PLO H/L [$30K Guaranteed]
1. Platz: $215 Weekly FL Badugi [$5K Guaranteed]
1. Platz: $215 Weekly NLO H/L [$25K Guaranteed]
1. Platz: $215 Weekly TD 2-7 [$5K Guaranteed]

Die kompletten Ergebnisse der wichtigsten Sonntagsturniere bei PokerStars findet ihr in der Ergebnisliste.

WSOP 2010: Soccerfieber steckt auch die World Series an

Montag, Juni 28th, 2010

wsop2010_thn.jpgDie Elf von Jogi Löw hat offensichtlich auch in der internationalen Pokerszene mächtig Eindruck hinterlassen. Natürlich waren es vor allem die deutschen Pokerspieler, die am Sonntag mit dem deutschen Trikot an den Pokertischen im Rio Platz nahmen, aber auch bekannte Pros wie zum Beispiel der US-Amerikaner Shannon Shorr (über $3,3 Millionen an Winnings) oder der in Hong Kong lebende Australier David Steike (Sieger der Highroller Events Aussie Millions und APPT Macau 2009) ließen es sich nicht nehmen offen ihre Sympathie für das deutsche Team zu zeigen und trugen das Jersey mit dem Bundesadler.

steicke_wsop_48.jpgDavid Steicke aus Hong Kong mit dem Adler auf der Brust

Sicherlich werden auch einige große Wetten unter den Pros laufen, denn „Soccer” scheint auch in den USA in den vergangenen Jahren einen immer größeren Stellenwert zu bekommen. Das Spiel US-Boys gegen Ghana, dass zu Turnierbeginn von Tag 1A beim $1.000 im vollen Gange war, lief auf fast allen Bildschirmen im Pavillion Room und wer nicht so einen perfekten Platz hatte, wie zum Bespiel Gavin Griffin „Great view of the #worldcup game from table 108 seat 8 #wsop47″ (via Twitter), der legte die Karten in der heißen Phase einfach beiseite.

soccer_fans_during_wsop.jpgFußballfans im Pavillion Room

Als Kevin Prince Boateng die frühe Führung für Ghana erzielt hatte ging ein Raunen durch die Menge, doch der Ausgleich per Elfmeter durch Landon Donava wurde gefeiert wie das Platzen der Moneybubble im Main Event. Als nach 120 Minuten dann aber doch das Turnieraus wie in Stein gemeißelt über den Bildschirm flimmerte herrschte für einige Minuten totenstille, ehe alles wieder zur Tagesordnung überging und spätestens seit Sonntag haben die Amerikaner ihren WM-Favoriten gesehen: The Germans!

Für einen deutschen Pokerspieler begann der Sonntag dann ebenfalls sehr gut. Felix Gubitz konnte seinen Shortstack am Finaltag (noch 21 Spieler) des $5.000 Pot-Limit Omaha Hi-Lo im ersten Level mehr als verdoppeln und sich mit knapp 200.000 Chips sogar Hoffnungen auf den Finaltisch machen.

felix_wsop_46.jpgFelix ist All-in …

felix_wsop_46a.jpg… und kann seinen Stack mehr als verdoppeln

Doch letztlich war es nur ein kurzes Aufbäumen, denn etwas später verlor er einen Monsterpot um den Chiplead gegen Jeremy Harkin, fiel zurück auf 13.000 und schied letztlich auf Rang 17 für $14.455 aus. Chris Bell setzte sich letztlich gegen 4 Uhr morgens im Heads-up gegen Dan Shak ($202.142) durch und kassierte Bracelet sowie $327.040 Prämie. Rang drei ging an den Devilfish David Ulliott ($150.925).

Der heutige Finaltag beim $2.500 Mixed 8-Game wird leider ohne deutschsprachige Beteiligung ablaufen. Während Johannes Steindl, Michael Keiner und Florian Langmann sogar komplett leer ausgingen, schafften der Österreicher Markus Golser (47./$4.537) und Alex Jung aus Berlin (31./$6.324) immerhin den Sprung ins Geld. Der bereits oben erwähnte David Steicke verabschiedete sich auf Rang 22 ($7.585) und danach wurde Tag 2 abgebrochen. Das Team PokerStars Pro ist heute mit Jose Barbero (183.200 Chips), Alex Kravchenko (178.100) und Dario Minieri (145.600) noch sehr stark vertreten und auch PokerStars Friend Bill Chen (135.360), Runner-up beim $3.000 H.O.R.S.E., bleibt im Rennen um das Bracelet und $260.497 Siegprämie dabei. Chipleader ist Nikolai Yakovenko mit 310.000.

jung_wsop_48.jpgAlex Jung

Den zweiten Turniertag des $1.000-NLHE-Events erreichten 476 der insgesamt 3.128 an Tag 1A und 1B gestarteten Pokerspieler. Zu Fabian Keller (17.675 Chips), Frederic Rusconi, Konstantin Bücherl (12.800), Alexander Nebern (12.200), Bracelet-Gewinner Jörg Peisert (10.850) und Dieter Stoeffler (9.125) gesellten sich nach Tag 1B noch Sven Leu (17.675) und Davor Bendin (15.975). 324 Plätze werden hier bezahlt.

Gestartet wurde am Sonntag auch das Tournament of Champions, bei dem allerdings nur vier Levels auf dem Programm standen. Die reichten für Team PokerStars Pro Greg Raymer, Phil Ivey, Barry Shulman, Sam Farha und John Juanda allerdings aus, um die 30.000 Stratingchips an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

raymer_wsop_toc_day1.jpgDer Weltmeister von 2004 ist schon busto

wsop_toc_day1.jpgDie Elite trifft sich zum Tournament of Champions

Chipleader ist Erik Seidel vor Johnny Chan und Mike Matusow. Auf Rang vier und fünf folgen Barry Greenstein und Joe Hachem vom Team PokerStars Pro, Teamkollege Bertrand ElkY Grospellier ist Siebter und Daniel Negreanu hat sich auf Platz elf eingefunden. Insgesamt sind noch 22 Spieler mit von der Partie, die $1.000.000 werden aber unter den neun Finalisten ausgespielt, wobei der Champion der Champions mit $500.000 den Bärenanteil abräumen wird.

Heute wird es dann erneut pickepacke voll werden im Pavillion und Amazon Room, denn um 12 Uhr (21 Uhr MEZ) wird wieder ein großes Feld beim letzten $1.500-NLHE-Turnier auf die Reise geschickt und um 17 Uhr (2 Uhr MEZ) startet das $5.000-PLO-Event (#50).

WSOP 2010: Soccerfieber steckt auch die World Series an

Montag, Juni 28th, 2010

wsop2010_thn.jpgDie Elf von Jogi Löw hat offensichtlich auch in der internationalen Pokerszene mächtig Eindruck hinterlassen. Natürlich waren es vor allem die deutschen Pokerspieler, die am Sonntag mit dem deutschen Trikot an den Pokertischen im Rio Platz nahmen, aber auch bekannte Pros wie zum Beispiel der US-Amerikaner Shannon Shorr (über $3,3 Millionen an Winnings) oder der in Hong Kong lebende Australier David Steike (Sieger der Highroller Events Aussie Millions und APPT Macau 2009) ließen es sich nicht nehmen offen ihre Sympathie für das deutsche Team zu zeigen und trugen das Jersey mit dem Bundesadler.

steicke_wsop_48.jpgDavid Steicke aus Hong Kong mit dem Adler auf der Brust

Sicherlich werden auch einige große Wetten unter den Pros laufen, denn „Soccer” scheint auch in den USA in den vergangenen Jahren einen immer größeren Stellenwert zu bekommen. Das Spiel US-Boys gegen Ghana, dass zu Turnierbeginn von Tag 1A beim $1.000 im vollen Gange war, lief auf fast allen Bildschirmen im Pavillion Room und wer nicht so einen perfekten Platz hatte, wie zum Bespiel Gavin Griffin „Great view of the #worldcup game from table 108 seat 8 #wsop47″ (via Twitter), der legte die Karten in der heißen Phase einfach beiseite.

soccer_fans_during_wsop.jpgFußballfans im Pavillion Room

Als Kevin Prince Boateng die frühe Führung für Ghana erzielt hatte ging ein Raunen durch die Menge, doch der Ausgleich per Elfmeter durch Landon Donava wurde gefeiert wie das Platzen der Moneybubble im Main Event. Als nach 120 Minuten dann aber doch das Turnieraus wie in Stein gemeißelt über den Bildschirm flimmerte herrschte für einige Minuten totenstille, ehe alles wieder zur Tagesordnung überging und spätestens seit Sonntag haben die Amerikaner ihren WM-Favoriten gesehen: The Germans!

Für einen deutschen Pokerspieler begann der Sonntag dann ebenfalls sehr gut. Felix Gubitz konnte seinen Shortstack am Finaltag (noch 21 Spieler) des $5.000 Pot-Limit Omaha Hi-Lo im ersten Level mehr als verdoppeln und sich mit knapp 200.000 Chips sogar Hoffnungen auf den Finaltisch machen.

felix_wsop_46.jpgFelix ist All-in …

felix_wsop_46a.jpg… und kann seinen Stack mehr als verdoppeln

Doch letztlich war es nur ein kurzes Aufbäumen, denn etwas später verlor er einen Monsterpot um den Chiplead gegen Jeremy Harkin, fiel zurück auf 13.000 und schied letztlich auf Rang 17 für $14.455 aus. Chris Bell setzte sich letztlich gegen 4 Uhr morgens im Heads-up gegen Dan Shak ($202.142) durch und kassierte Bracelet sowie $327.040 Prämie. Rang drei ging an den Devilfish David Ulliott ($150.925).

Der heutige Finaltag beim $2.500 Mixed 8-Game wird leider ohne deutschsprachige Beteiligung ablaufen. Während Johannes Steindl, Michael Keiner und Florian Langmann sogar komplett leer ausgingen, schafften der Österreicher Markus Golser (47./$4.537) und Alex Jung aus Berlin (31./$6.324) immerhin den Sprung ins Geld. Der bereits oben erwähnte David Steicke verabschiedete sich auf Rang 22 ($7.585) und danach wurde Tag 2 abgebrochen. Das Team PokerStars Pro ist heute mit Jose Barbero (183.200 Chips), Alex Kravchenko (178.100) und Dario Minieri (145.600) noch sehr stark vertreten und auch PokerStars Friend Bill Chen (135.360), Runner-up beim $3.000 H.O.R.S.E., bleibt im Rennen um das Bracelet und $260.497 Siegprämie dabei. Chipleader ist Nikolai Yakovenko mit 310.000.

jung_wsop_48.jpgAlex Jung

Den zweiten Turniertag des $1.000-NLHE-Events erreichten 476 der insgesamt 3.128 an Tag 1A und 1B gestarteten Pokerspieler. Zu Fabian Keller (17.675 Chips), Frederic Rusconi, Konstantin Bücherl (12.800), Alexander Nebern (12.200), Bracelet-Gewinner Jörg Peisert (10.850) und Dieter Stoeffler (9.125) gesellten sich nach Tag 1B noch Sven Leu (17.675) und Davor Bendin (15.975). 324 Plätze werden hier bezahlt.

Gestartet wurde am Sonntag auch das Tournament of Champions, bei dem allerdings nur vier Levels auf dem Programm standen. Die reichten für Team PokerStars Pro Greg Raymer, Phil Ivey, Barry Shulman, Sam Farha und John Juanda allerdings aus, um die 30.000 Stratingchips an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

raymer_wsop_toc_day1.jpgDer Weltmeister von 2004 ist schon busto

wsop_toc_day1.jpgDie Elite trifft sich zum Tournament of Champions

Chipleader ist Erik Seidel vor Johnny Chan und Mike Matusow. Auf Rang vier und fünf folgen Barry Greenstein und Joe Hachem vom Team PokerStars Pro, Teamkollege Bertrand ElkY Grospellier ist Siebter und Daniel Negreanu hat sich auf Platz elf eingefunden. Insgesamt sind noch 22 Spieler mit von der Partie, die $1.000.000 werden aber unter den neun Finalisten ausgespielt, wobei der Champion der Champions mit $500.000 den Bärenanteil abräumen wird.

Heute wird es dann erneut pickepacke voll werden im Pavillion und Amazon Room, denn um 12 Uhr (21 Uhr MEZ) wird wieder ein großes Feld beim letzten $1.500-NLHE-Turnier auf die Reise geschickt und um 17 Uhr (2 Uhr MEZ) startet das $5.000-PLO-Event (#50).

WSOP 2010: Soccerfieber steckt auch die World Series an

Montag, Juni 28th, 2010

wsop2010_thn.jpgDie Elf von Jogi Löw hat offensichtlich auch in der internationalen Pokerszene mächtig Eindruck hinterlassen. Natürlich waren es vor allem die deutschen Pokerspieler, die am Sonntag mit dem deutschen Trikot an den Pokertischen im Rio Platz nahmen, aber auch bekannte Pros wie zum Beispiel der US-Amerikaner Shannon Shorr (über $3,3 Millionen an Winnings) oder der in Hong Kong lebende Australier David Steike (Sieger der Highroller Events Aussie Millions und APPT Macau 2009) ließen es sich nicht nehmen offen ihre Sympathie für das deutsche Team zu zeigen und trugen das Jersey mit dem Bundesadler.

steicke_wsop_48.jpgDavid Steicke aus Hong Kong mit dem Adler auf der Brust

Sicherlich werden auch einige große Wetten unter den Pros laufen, denn „Soccer” scheint auch in den USA in den vergangenen Jahren einen immer größeren Stellenwert zu bekommen. Das Spiel US-Boys gegen Ghana, dass zu Turnierbeginn von Tag 1A beim $1.000 im vollen Gange war, lief auf fast allen Bildschirmen im Pavillion Room und wer nicht so einen perfekten Platz hatte, wie zum Bespiel Gavin Griffin „Great view of the #worldcup game from table 108 seat 8 #wsop47″ (via Twitter), der legte die Karten in der heißen Phase einfach beiseite.

soccer_fans_during_wsop.jpgFußballfans im Pavillion Room

Als Kevin Prince Boateng die frühe Führung für Ghana erzielt hatte ging ein Raunen durch die Menge, doch der Ausgleich per Elfmeter durch Landon Donava wurde gefeiert wie das Platzen der Moneybubble im Main Event. Als nach 120 Minuten dann aber doch das Turnieraus wie in Stein gemeißelt über den Bildschirm flimmerte herrschte für einige Minuten totenstille, ehe alles wieder zur Tagesordnung überging und spätestens seit Sonntag haben die Amerikaner ihren WM-Favoriten gesehen: The Germans!

Für einen deutschen Pokerspieler begann der Sonntag dann ebenfalls sehr gut. Felix Gubitz konnte seinen Shortstack am Finaltag (noch 21 Spieler) des $5.000 Pot-Limit Omaha Hi-Lo im ersten Level mehr als verdoppeln und sich mit knapp 200.000 Chips sogar Hoffnungen auf den Finaltisch machen.

felix_wsop_46.jpgFelix ist All-in …

felix_wsop_46a.jpg… und kann seinen Stack mehr als verdoppeln

Doch letztlich war es nur ein kurzes Aufbäumen, denn etwas später verlor er einen Monsterpot um den Chiplead gegen Jeremy Harkin, fiel zurück auf 13.000 und schied letztlich auf Rang 17 für $14.455 aus. Chris Bell setzte sich letztlich gegen 4 Uhr morgens im Heads-up gegen Dan Shak ($202.142) durch und kassierte Bracelet sowie $327.040 Prämie. Rang drei ging an den Devilfish David Ulliott ($150.925).

Der heutige Finaltag beim $2.500 Mixed 8-Game wird leider ohne deutschsprachige Beteiligung ablaufen. Während Johannes Steindl, Michael Keiner und Florian Langmann sogar komplett leer ausgingen, schafften der Österreicher Markus Golser (47./$4.537) und Alex Jung aus Berlin (31./$6.324) immerhin den Sprung ins Geld. Der bereits oben erwähnte David Steicke verabschiedete sich auf Rang 22 ($7.585) und danach wurde Tag 2 abgebrochen. Das Team PokerStars Pro ist heute mit Jose Barbero (183.200 Chips), Alex Kravchenko (178.100) und Dario Minieri (145.600) noch sehr stark vertreten und auch PokerStars Friend Bill Chen (135.360), Runner-up beim $3.000 H.O.R.S.E., bleibt im Rennen um das Bracelet und $260.497 Siegprämie dabei. Chipleader ist Nikolai Yakovenko mit 310.000.

jung_wsop_48.jpgAlex Jung

Den zweiten Turniertag des $1.000-NLHE-Events erreichten 476 der insgesamt 3.128 an Tag 1A und 1B gestarteten Pokerspieler. Zu Fabian Keller (17.675 Chips), Frederic Rusconi, Konstantin Bücherl (12.800), Alexander Nebern (12.200), Bracelet-Gewinner Jörg Peisert (10.850) und Dieter Stoeffler (9.125) gesellten sich nach Tag 1B noch Sven Leu (17.675) und Davor Bendin (15.975). 324 Plätze werden hier bezahlt.

Gestartet wurde am Sonntag auch das Tournament of Champions, bei dem allerdings nur vier Levels auf dem Programm standen. Die reichten für Team PokerStars Pro Greg Raymer, Phil Ivey, Barry Shulman, Sam Farha und John Juanda allerdings aus, um die 30.000 Stratingchips an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

raymer_wsop_toc_day1.jpgDer Weltmeister von 2004 ist schon busto

wsop_toc_day1.jpgDie Elite trifft sich zum Tournament of Champions

Chipleader ist Erik Seidel vor Johnny Chan und Mike Matusow. Auf Rang vier und fünf folgen Barry Greenstein und Joe Hachem vom Team PokerStars Pro, Teamkollege Bertrand ElkY Grospellier ist Siebter und Daniel Negreanu hat sich auf Platz elf eingefunden. Insgesamt sind noch 22 Spieler mit von der Partie, die $1.000.000 werden aber unter den neun Finalisten ausgespielt, wobei der Champion der Champions mit $500.000 den Bärenanteil abräumen wird.

Heute wird es dann erneut pickepacke voll werden im Pavillion und Amazon Room, denn um 12 Uhr (21 Uhr MEZ) wird wieder ein großes Feld beim letzten $1.500-NLHE-Turnier auf die Reise geschickt und um 17 Uhr (2 Uhr MEZ) startet das $5.000-PLO-Event (#50).

Neue Software zum Kartenzählen

Montag, Juni 28th, 2010

Kris Zutis, ein junger Informatikabsolvent der Universität von Dundee hat vor kurzem ein Computerprogramm zum Aufspüren von Kartenzählern und Lokalisieren von Dealer-Fehlern entwickelt. Das System verwendet komplexe Algorithmen, um Informationen auszuwerten, die von den in den Casinos installierten Kameras eingefangen werden. Dieses Projekt war Teil seines Lehrplans in seinem letzten Jahr im Studium der Informatik, wo er eng mit den Mitarbeitern des Dundee Gala Casino zusammengearbeitet hatte. Das neue System hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und wird in der neuesten Ausgabe des angesehenen New Scientist Magazine hervorgehoben.

Zutis wurde gebeten, diese Woche seine Erfindung auf der Internationalen Konferenz über Computer Vision Systems (ICVS) in Belgien zu präsentieren, und er hat bereits einen Artikel mit dem Titel “Who’s Counting?” vorbereitet: Echtzeit Blackjack Überwachung, um Kartenzähler aufzuspüren. Diese Konferenz bietet ein großes wissenschaftliche Forum im Bereich Informatik und zieht jedes Jahr viele Spitzenwissenschaftler an.

Kris Zutis stammt ursprünglich aus Lettland, zog aber später nach Schottland, als er etwa 10 Jahre alt war. Als er über sein Projekt sprach, sagte er, dass sich ein rentables System wünscht, um das Blackjack Kartenzählen zu unterbinden, und obwohl das Potenzial erkannt wurde, ist es noch ein langer Weg, bis es allgemein anerkannt sein wird, und er hoffte, dass die Konferenz in Belgien seine Bemühungen belohnen würde.

“Computervisionen” war eines der zur Wahl stehenden Themen für die Diplomarbeit ging, und Zutis hielt es für ein passendes Thema, da er sein Studienthema mit etwas, dem er gern in seiner Freizeit nachgeht, kombinieren wollte. Obwohl er kein professioneller Spieler ist, spielt er gern Poker, und hatte die Absicht, sein Projekt auf Glücksspiele zu beziehen, und interessanterweise war Blackjack geeigneter für ein Computer Vision System, also setzte er dort an.

Zutis arbeitet an der University of Dundee als Forscher zusammen mit der School of Computing, und er ist zuversichtlich, dass das von ihm entwickelte System sich auf lange Sicht auszahlen wird. Er wünscht sich, dass ihm seine konzertierten Bemühungen im Aufspüren von Kartenzählen während eines Spiels, die Überwachung der Karten des Spielers, und die Verfolgung der Wettmuster der Spieler weltweite Anerkennung bringen werden.