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Archive for Juli, 2010

Jetzt qualifizieren für die EPT-Premiere in Tallin und/oder den Sommer-Trip an die Algarve

Freitag, Juli 23rd, 2010

ps_news_thn.jpgVon Markus Grokenberger

Die European Poker Tour ist längst den Kinderschuhen entwachsen und jedes Jahr aufs Neue wird gezeigt, dass Poker auf dem „alten Kontinent” mindestens genauso populär ist, wie in den Vereinigten Staaten.

Im August geht es bereits in die siebte Saison und dieses Mal findet der Tourauftakt in Tallinn statt. Die Hauptstadt von Estland war bereits zweimal Gastgeber für das PokerStars Baltic Festival und gerade erst im Juni hat Team PokerStars Pro William Thorson dort die Trophäe als Sieger erhalten.

william_thorson_baltic_winner.jpg

Der 27-jährige Schwede wird sicherlich wieder dabei sein, wenn vom 11. bis 16. August die EPT zum ersten Mal in Estland und Tallinn haltmachen wird. Das neuste Mitglied des erlesenen Team PokerStars Ensembles, Vanessa Selbst, hat ebenfalls schon zugesagt und sicherlich werden viele der bekannten Pros bei diesem €4.000-Event anzutreffen sein.

Der Clou hierbei ist, dass du ebenfalls mit von der Partie sein kannst. Die beliebten EPT-Qualifier laufen rund um die Uhr und schon ab €2,20 oder 15 FPP kann man bei den Satellites einsteigen. Das Steps-System bietet für jeden Spielertyp das passende Turnier und bei den Cash-Satellites ist ebenfalls für alle etwas dabei, sodass man schon mit €5,45 seine Reise zur EPT buchen kann.

Die Qualifikations-Turniere findet ihr in der Turnierlobby des PokerStars-Client unter Events>EPT. Die Turnier-Pakete für die EPT Tallinn haben einen Wert von €6.000 und enthalten neben dem Turnier-Buy-in, den Aufenthalt im Hotel für zwei Personen sowie Reisekosten.

vilamoura_ept.jpg

Ebenfalls schon in der Turnier-Lobby auffindbar sind die Qualifier für die EPT-Vilamoura. Hier haben die Pakete einen Wert von €7.330 und bringen euch zum zweiten Tourstopp nach Portugal. Dort gastiert die EPT vom 28. August bis 2. September. Diesmal ist es also Sommer, wenn der Trip an die Algarve auf dem Programm steht.

Michael Skender: „Für dieses Jahr ist Schluss mit Steine klopfen!"

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgDie gut 58 Stunden am Pokertisch in den vergangenen zwei Wochen hatten ihre Spuren hinterlassen und es dauerte ein paar Stunden, ehe die Enttäuschung über das Ausscheiden wich und sich Erleichterung breit machte. Der Druck war endlich weg. Im Hotelzimmer angekommen beantwortete Michael Skender, wie so oft in den letzten Tagen, zuerst die Handy-Mitteilungen von Freunden und Familie aus der Heimat, um dann mit seiner langjährigen Freundin Steffi zu telefonieren – Balsam für die geschundene Seele. Letztlich noch ein kurzer Blick auf die von einem seiner besten Kumpels eingerichtete Fan-Seite bei Facebook und ein oder zwei Drinks – runter kommen, Kopf frei machen, genießen.

michael_skender_going_places.jpg

Der WSOP Main Event war für Michael vor allem vom Kopf her ein echter Kraftakt. Seine Aussage im Interview mit Pokernews, dass er vom theoretischen Wissen her der schlechteste der letzten 78 Pokerspieler sei, ist sicher nicht ganz ernst gemeint. Aber dass er als ehemaliger Basketball-Profi zehn Jahre lang, Saison für Saison, alles aus sich heraus holen musste, um auch im kommenden Jahr einen Profi-Vertrag zu bekommen, das hat ihn geprägt. Mentale Stärke, Ehrgeiz, Disziplin und vor allem Kampfgeist, diese Dinge zeichnen den 31-Jährigen aus.

Wobei die Disziplin manchmal doch etwas leidet. Bei seinem besten Kumpel Paul Knebel (Rang 28 beim PCA 2010) sucht er in den Pausen Rat und eigentlich gab es nicht viel zu Bemängeln, bis auf eine Sache. „Spiel dein Spiel genau so weiter, aber bitte zeig nicht andauernd deine Bluffs. Das macht dein gutes Image immer wieder kaputt”, versuchte Paul mehrfach ihn auf den Boden zu holen. Nicht immer mit Erfolg.

skender_paul_seb.jpgPoker-Power-Duo: Michael und Paul

Für ESPN war Michael daher natürlich ein gefundenes Fressen. Allein schon die Tatsache professionell Basketball gespielt zu haben, kommt in den USA natürlich super an. Doch die Aufmerksamkeit lenkte Michael mit diesem spektakulären Bluff zu Beginn von Tag 5 auf sich. Schon vor dem Flop packte Michael ausgerechnet gegen Chipleader Garret Adelstein die 5-Bet aus und am Flop ([2c][3s][9s]) bereitete er mit einer kleinen Bet sein All-in vor. Adelstein raiste wie erhofft, Michael pushte All-in und zeigte nach dem Fold des US-Amerikaners [ac][ts] für pure Luft. Ein wenig Show danach für die Kameras, Abklatschen mit seinen Kumpels Paul, Jan und Sebastian und plötzlich stand er im Fokus.

Etwas später das 6-Bet All-in gegen Christian Harder und ESPN hatte seinen neuen Liebling gefunden. Ausgerechnet einen Deutschen, einen Basketballspieler mit Nerven wie Drahtseile – eine echte Persönlichkeit. Am nächsten Tag musste Michael eine Stunde vor Spielbeginn im Rio Casino sein. ESPN hatte zum Interview geladen, in der berühmten Lounge, auf dem berühmten Sofa, wo sonst Größen wie Daniel Negreanu, Joe Hachem, Phil Ivey oder auch Legende Doyle Brunson über ihr Turnier und ihr Leben plaudern. Diesmal war Michael an der Reihe, er war aufgeregt und meisterte auch diese Hürde. „Wir haben am meisten Spaß, wenn wir interessante Spieler im Turnier haben, die eine Geschichte zu erzählen haben. Michael ist definitiv so ein Spieler und er ist präsent am Tisch”, schwärmte der ESPN-Aufnahmeleiter nach der Aufzeichnung.

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Und so werden die deutschen Pokerfans, erstmals nach George Danzer, wieder einen deutschen Pokerspieler mit Hauptrolle in den kommenden Folgen zum WSOP Main Event 2010 erleben. Und wie sonst nur die ganz großen internationalen Pokerstars, wird auch Michael zu sehen sein, wie er kurz nach seinem Bustout durch die Tür des Amazon Room in Richtung Ausgang schlendert. Er hat dem Turnier seinen Stempel aufgedrückt und der deutschen Pokerszene ein neues Gesicht gegeben, an das sich auch die Amerikaner erinnern werden. Und das ist vielleicht die größte Leistung überhaupt.

Genaue Pläne wie es weitergeht hat Michael so kurz nach dem Turnier noch nicht, aber insgeheim träumt er schon davon vielleicht ins Team PokerStars Online aufgenommen zu werden oder sogar als deutscher Team Pro. Seinen Status als SupernovaElite wird er in diesem Jahr allerdings aufgrund des langen Aufenthalts in Las Vegas nicht halten können.

„Für dieses Jahr ist Schluss mit Steine klopfen! Aber im Januar gibt es ja die 50.000 VPPs bei PokerStars von der WSOP-Promo. Ein guter Zeitpunkt um wieder durchzustarten”, so Michael, der das WSOP-Preisgeld komplett auf die hohe Kante legen wird. Wiedersehen werden wir ihn spätestens bei der EPT London („Da wollen Paul und ich auf jeden Fall dabei sein.”) und natürlich beim PCA 2010, denn für den WSOP-Cash gibt es von PokerStars nicht nur 50.000 VPPs, sondern auch das Paket für die Bahamas im Wert von $14.000 oben drauf.

skender_tag 7.jpg

WSOP 2010 – Main Event: Duhamel führt die November Nine an

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgNach 79 Stunden Poker, über zwölf Tage verteilt, stehen sie nun endlich fest, die November Nine. Neun Pokerspieler von ehemals 7.319, die vom 6. bis 9. November 2010 in das Rio Hotel in Las Vegas zurückkehren werden und im Penn and Teller Theater den 2010 World Series of Poker Main Event Champion ausspielen.

Jonathan Duhamel (23) – Kanada – 65.975.000
John Dolan (24) – USA – 46.250.000
Joseph Cheong (24) – USA – 23.520.000
John Racener (24) – USA – 19.050.000
Matthew Jarvis (25) – Kanada – 16.700.000
Filippo Candio (26) – Italien – 16.400.000
Michael Mizrachi (29) – USA – 14.450.000
Soi Nguyen (37) – USA – 9.650.000
Jason Senti (25) – USA – 7.625.000

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Der 23-jährige Jonathan Duhamel aus Quebec, Kanada, hat aus seinen 30.000 Chips unglaubliche 69.975.000 gemacht und somit ist er auch der große Favorit auf die Nachfolge von Joe Cada. Jonathan machte zum ersten Mal 2008 bei der EPT Prag Season 5 auf sich aufmerksam, als er den Finaltisch als Zehnter nur denkbar knapp verpasste. Damals musste er sich unter anderem mit Team PokerStars Pro Sebastian Ruthenberg und dem Berliner Nasr El Nasr auseinandersetzen. Es folgten viele weitere Anläufe bei EPT-Turnieren und dem PCA und bei der WSOP 2010 hatte er bereits $37.276 Preisgeld für Rang 15 beim $2.500-NLHE-Turnier verdient. Der ganz große Durchbruch steht im November bevor.

jonathan_duhamel_wsop_day3.jpgJonathan Duhamel an Tag 3

Neben Jonathan wird auch Jason Senti PokerStars am Finaltisch vertreten. Der 25-jährige aus Minnesota ist Ingenieur der Elektrotechnik, entschied sich sein Hobby (Poker) zum Beruf zu machen. Er war als Shortstack in den siebten Turniertag gegangen, schaffte früh einen Verdoppler und hat sich die Chance auf den Titel bewahrt.

david_senti_wsop_day8.jpgJason Senti

Und während sich die einen freuten, musste Brandon Steven seinen großen Traum nach über fünf Stunden Spiel zu zehnt begraben. Um 5:40 Uhr Ortszeit kam es zum vorerst letzten Showdown. Jonathan Duhamel hatte den Pot eröffnet für 1.225.000 und Steven pushte dahinter seine 4.475.000 All-in. Es war dann nicht Duhamel, sondern Matthew Jarvis der callte und die Entscheidung fiel durch den absoluten Klassiker.

Steven: [ac][ks]
Jarvis: [qs][qc]

Brandon Stevens Chance war Fifty-Fifty, aber er benötigte Hilfe, die er nicht bekam. Das Board wurde mit [4h][3d][tc][4c][5h] gedealt und Tag 8 des Main Events beendet.

steven_wsop_tag8.jpgKeine Hilfe für Brandon Steven

duhamel_wsop_tag8.jpgFreude bei Jonathan Duhamel

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 8

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 8: bis 9 Spieler Finaltisch (ab Level 30)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

Platzierungen PokerStars-Spieler

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 34: 150.000/300.000, Ante: 40.000

23:45 Uhr: Noch keine Entscheidung

Wir nähern uns der Geisterstunde in Las Vegas und es kämpfen immer noch elf Spieler im Amazon Room um den Einzug an den Finaltisch, der im November ausgespielt wird.

Ich verabschiede mich zunächst einmal und werde am Sonntag sicherlich noch ein kurzes Updates zu den “November Nine” bringen, ehe es dann zurück in die Heimat geht. Bis dahin verweise ich auf den Blog meiner englischsprachigen Kollegen: PokerStarsblog.com

Der nächste Live-Event ist die EPT-Premiere in Tallinn (Estland) vom 11. bis 16. August 2010.

Level 33: 120.000/240.000, Ante: 30.000

22:40 Uhr: Noch elf Spieler

Es spitzt sich zu. Mit Adam Levy (12./$635.011) und Duy Le (13./$500.165) haben sich zwei weitere Spieler verabschiedet. Jonathan Duhamel hat seine Führung auf 58 Millionen ausgebaut und Michael Mizrachi kämpft als Shortstack verbissen um den Einzug an den Finaltisch. Er konnte einmal mit Kings verdoppeln auf gut sechs Millionen und hat noch zwei Millionen später oben drauf gepackt. Dennoch ist es im Moment nur Rang zehn von elf.

21:40 Uhr: Jonathan Duhamel führt, noch 13 Spieler

Nach einer etwas ausgedehnteren Dinnerbreak melde ich mich noch einmal zurück aus dem Rio. 13 Spieler sind noch im Turnier und haben die Chance ein November Niner zu werden. Am besten sieht es zurzeit für den Kanadier Jonathan Duhamel aus. Der PokerStars-Spieler nahm mit Pocketkings David Baker auf Rang 17 ($396.967) raus und riverte mit Pocketjacks die Straight gegen Matt Affleck, der sich mit Platz 15 und $500.165 zufrieden geben muss. Etwas musste er zwar wieder an Joseph Cheong abgeben, aber 43,5 Millionen Chips reichen für den Platz an der Sonne vor Matthew Jarvis (32 Millionen). Für Michael Mizrachi wird es jetzt ganz eng mit 3,1 Millionen in Chips.

jonathan_duhamel_wsop_day8.jpgJonathan Duhamel

Level 31: 80.000/160.000, Ante: 20.000

17:20 Uhr: Michiel Sijpkens

Jetzt hat es auch den letzten PokerStars-Qualifikanten erwischt. Michiel Sijpkens aus Holland ging von vorn für 2,5 Millionen All-in mit [jc][js] und John Racener machte den Call mit [kd][qh]. Coinflipaments und der Flop brachte [4c][qc][9d]. Führung für Racener, Sijpkens musste auf ein Wunder hoffen, ein Jack oder zwei Clubs zum Flush oder die Runner-Runner-Straight. Am Turn kam sogar die [7c], doch am Turn beendete die [2h] den Traum des Qualifikanten, der als 19. ebenfalls $317.161 Preisgeld bekommt.

sijpkens_d7.jpgMichiel Sijpkens

16:05 Uhr: Noch 19 Spieler

Es scheint der erwartet lange Tag zu werden. Acht Spieler sind zwar schon ausgeschieden, aber der Finaltisch rückt näher und natürlich bedeutet der Titel “November Nine” mehr als nur ein Preisgeld.

Ein Spieler ging allerdings vor wenigen Minuten großes Risiko und callte auf einem Flop mit [6c][6h][5c] mit [7s][5s] zum All-in. Im Showdown sahe es für Filippi Candio dann überhaupt nicht gut aus, denn Joseph Cheong drehte Asse um. Der Turn brachte die [8s] und damit Straight-Outs für den Italiener, der dann tasächlich die [4c] traf und unter großem Gejohle den 27 Millionen Chips schweren Pot an sich riss.

Zuletzt ausgeschieden ist Patrick Eskandar auf Rang 20.

15:05 Uhr: William Thorson wird 22.

Das Team PokerStars Pro wird definitiv keinen Vertreter unter den November Nine haben. William Thorson saß im Big Blind, vor ihm hatte John Dolan auf 375.000 geraist und John Racener sowie Brandon Steven callten. Thorson hielt [jd][td] und entschied sich für das Squeezeplay All-in mit seinen gut fünf Millionen Chips. Dolan und Steven foldeten, aber dazwischen hatte Racener den Call mit [ks][kd] gemacht. Thorson war in die Falle getappt, aber die schnappte am Flop noch nicht zu, denn der Dealer drehte [2h][6d][ad] zum Flushdraw für den Schweden um. Am Turn folgte die [2s] und auch am River kam mit der [5c] eine Blank, was letztlich Rang 22 ($317.161) für den letzten Team PokerStars Pro bedeutete.

thorson_wsop_57.jpg

14:35 Uhr: Robert Pisano wird 23.

Mit Robert Pisano (Platz 23) hat es den nächsten Spieler erwischt. Er hatte nur noch 300.000 Chips vor sich stehen, ging nach der Pause All-in „in the dark” und verlor die Hand am Ende mit [js][9d] gegen [qs][8c] auf einem Board mit [qh][ts][2c][2s][jd].

Team PokerStars Pro William Thorson 5,2 Millionen Chips, Chipleader Joseph Cheong 25,1 Millionen.

Lebel 30: 60.000/120.000, Ante: 15.000

13:35 Uhr: Noch 23 Spieler

Wird sind runter auf 23 Spieler. Matthew Bucaric aus den USA, Mads Wissing aus Dänemark und Ronnie Bardah (USA) haben sich für jeweils $317.161 Preisgeld verabschiedet.

Ganz vorn in den Chipcounts hat sich wenig getan. Team PokerStars Pro William Thorson hält sich mit gut sieben Millionen im Mittelfeld.

12:35 Uhr: Johnny Lodden wird 27. für $317.161

Es ist der größte Turniercash für Team PokerStars Pro Johnny Lodden, aber dass der Norweger damit wirklich zufrieden ist darf bezweifelt werden. Johnny war allerdings shortstacked in den Tag gegangen und nach einem Raise von Matt Affleck fand er [8d][8h] am Button und pushte seine 1,47 Millionen All-in. Affleck ging noch kurz in sich, callte aber mit [ac][th] und der Flop mit [ks][qs][2s] brachte zunächst keine große Veränderung. Am Turn folgte aber die [tc] und somit hatte Lodden nur noch zwei Outs für den River, der aber die [7s] brachte.

lodden_wsop_2010_elimination.jpgJohnny Lodden

12:15 Uhr: November Nine gesucht

In wenigen Minuten geht es weiter im Amazon Room des Rio Casino. Nur drei Tische sind besetzt und das bedeutet die letzten 27 von ehemals 7.319 Pokerspielern kämpfen heute um den Einzug an den neunköpfigen Finaltisch. Die sogenannten “November Nine” werden am 06.11.2010 zurückkommen nach Las Vegas und um den Titel sowie $8.944.138 Siegprämie spielen. Trotz des höheren Preispools im Vergleich zum Vorjahr werden diesmal nicht alle neun Finalisten automatisch Dollar-Millionäre, der Neuntplatzierte muss sich mit $811.823 zufrieden geben. Diese Summe bekommen also alle Finalisten bereits aubezahlt.

Anbei noch einmal der Seatdraw:

Table 100
Seat 1: Michael Mizrachi (6.300.000)
Seat 2: Scott Clements (7.250.000)
Seat 3: Michiel Sijpkens (7.765.000) – PokerStars-Qualifikant
Seat 4: John Dolan (2.175.000)
Seat 5: John Racener (10.470.000)
Seat 6: Brandon Steven (6.045.000)
Seat 7: Redmond Lee (3.315.000)
Seat 8: William Thorson (3.680.000) – Team PokerStars Pro
Seat 9: Mads Wissing (3.070.000)

Table 101
Seat 1: Johnny Lodden (1.560.000) – Team PokerStars Pro
Seat 2: Joseph Cheong (24.490.000)
Seat 3: Jason Senti (13.550.000)
Seat 4: Matt Affleck (12.515.000)
Seat 5: Matthew Jarvis (13.300.000)
Seat 6: Matthew Bucaric (2.270.000)
Seat 7: David Baker (6.825.000)
Seat 8: Filippo Candio (10.020.000)
Seat 9: Ronnie Bardah (2.525.000)

Table 102
Seat 1: Adam Levy (4.745.000)
Seat 2: Benjamin Statz (9.885.000)
Seat 3: Soi Nguyen (23.100.000)
Seat 4: Duy Le (7.225.000)
Seat 5: Jonathan Duhamel (10.520.000) – PokerStars-Spieler
Seat 6: Robert Pisano (8.060.000)
Seat 7: Pascal LeFrancois (15.780.000)
Seat 8: Hasan Habib (1.510.000)
Seat 9: Patrick Eskandar (1.655.000)

lodden_thorson_wsop_day_6.jpgJohnny Lodden (stehend) und William Thorson

WSOP 2010: July 16th Daily Intro

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 7 (Seatdraw Tag 8)

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 7: bis 27 Spieler (ab Level 26)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

Platzierungen PokerStars-Spieler

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Lebel 30: 60.000/120.000, Ante: 15.000

01:30 Uhr: Chipcounts und Seatdraw für Tag 8

Die letzten 27 Spieler stehen fest und die Sitzverteilung für Samstag ebenfalls:

Table 100
Seat 1: Michael Mizrachi (6.300.000)
Seat 2: Scott Clements (7.250.000)
Seat 3: Michiel Sijpkens (7.765.000) – PokerStars-Qualifikant
Seat 4: John Dolan (2.175.000)
Seat 5: John Racener (10.470.000)
Seat 6: Brandon Steven (6.045.000)
Seat 7: Redmond Lee (3.315.000)
Seat 8: William Thorson (3.680.000) – Team PokerStars Pro
Seat 9: Mads Wissing (3.070.000)

Table 101
Seat 1: Johnny Lodden (1.560.000) – Team PokerStars Pro
Seat 2: Joseph Cheong (24.490.000)
Seat 3: Jason Senti (13.550.000)
Seat 4: Matt Affleck (12.515.000)
Seat 5: Matthew Jarvis (13.300.000)
Seat 6: Matthew Bucaric (2.270.000)
Seat 7: David Baker (6.825.000)
Seat 8: Filippo Candio (10.020.000)
Seat 9: Ronnie Bardah (2.525.000)

Table 102
Seat 1: Adam Levy (4.745.000)
Seat 2: Benjamin Statz (9.885.000)
Seat 3: Soi Nguyen (23.100.000)
Seat 4: Duy Le (7.225.000)
Seat 5: Jonathan Duhamel (10.520.000) – PokerStars-Spieler
Seat 6: Robert Pisano (8.060.000)
Seat 7: Pascal LeFrancois (15.780.000)
Seat 8: Hasan Habib (1.510.000)
Seat 9: Patrick Eskandar (1.655.000)

Level 29: 50.000/100.000, Ante: 10.000

22:40 Uhr: 29 Level, 29 Spieler

Das Feld ist runter auf 29 Spieler, die jetzt in eine weitere 20-minütige Pause gehen. Zuletzt hat es noch Theo Jorgensen erwischt. Ganz vorn werden Coung Nguyen (22,6 Millionen) und Joseph Cheong (20 Millionen) geführt. Team PokerStars Pro William Thorson ist zurückgefallen und hält noch 5,1 Millionen, während Johnny Lodden mit 1,5 Millionen das Ende des Chipcounts ziert.

22:05 Uhr: Poker brutal!

Es ist vorbei! Die Reise von PokerStars-Qualifikant Michael Skender beim Main Event der WSOP 2010 ist vor wenigen Minuten auf Rang 31 zuende gegangen. Es war noch einmal Poker brutal zum Abschluss. Vor dem Flop waren die Chancen Fifty-Fifty mit [kd][qd] gegen [9c][9h] von Jason Senti. Mehr durfte und hatte Michael nicht erwartet als es für ihn zum 4-Bet All-in kam.

Der Flop brachte dann [qh][6c][3h] und somit sogar die Führung für Michael. Am Turn folgte die [3d], der Double-up war zum Greifen nahe. Am River drehte der Dealer dann die [9d] um, Set für Senti und das Aus für Michael Skender für $255.242 Preisgeld.

Es ist aber nicht nur das Preisgeld, das ihn – nach der ersten Enttäuschung – sicherlich in den nächsten Tagen deutlich aufrichten wird. Michael hat sich zu einem kleinen Medienstar für ESPN entwickelt. Während die meisten anderen Spieler direkt zum Cashout geführt wurden, ging es für den 31-Jährigen erst einmal zum nächsten Interview vor die Kameras. Die deutschen Pokerfans können sich auf jeden Fall auf spannende Folgen vom Main Event der WSOP 2010 freuen und ein deutscher Pokerspieler wird zu den Hauptakteuren zählen. So viel ist mal sicher.

michael_skender_)back.jpgDie Queen im Flop

michael_skender_doubles_up.jpgNoch eine Karte bis zum Double-up

michael_skender_head_in_hands.jpgDer Schock am River

21:10 Uhr: Es geht drunter und drüber

In der ersten halben Stunde gab es richtig Action für Michael und es ging überhaupt nicht gut los. Er verlor nach Preflop-All-in einen Coinflip mit [td][th] gegen [ac][qc] (Board: [ad][2h][8c][3s][qh]), hatte seinen Gegner aber um knapp 800.000 gecovert und durfte sitzen bleiben.

In der nächsten Hand saß Michael im Big Blind, es wurde zum Small Blind gefoldet und der stellte All-in. Michael callte mit [9s][7h], musste gegen [kh][ts] ran und das Board brachte mit [3h][ah][4h][5s][2d] den Splitpot. Michael durfte also erneut Platz nehmen.

Es dauerte einen Orbit und Michael ging aus erster Position All-in und gleich der Spieler zwei Stühle weiter callte mit [ac][th]. Michael zeigte Pocketkings und der Dealer legte [kc][js][8d][5d][7h]. Double-up für den Deutschen auf 1,5 Millionen Chips.

Und dann war das Selbstbewusstsein wieder da. Es wurde erneut zum Small Blind gefoldet, der raiste und Michael pushte vom Big Blind All-in. Der SB überlegte mehrere Minuten, foldete und Michael stand auf und zeigte T-6 offsuit. So isser eben …

20:25 Uhr: Jetzt geht’s drum

Der 29. Level beginnt und es geht in die entscheidende Phase des Tages. 42 Spieler sind noch dabei, aber nur 27 werden letztlich Chips eintüten und am Samstag die November Nine ermitteln. Michael Skender hat noch zwei Millionen in Chips, also 20 Big Blinds oder anders gesagt ein M von knapp über 8.

Neuer Chipleader ist Cuong Nguyen mit 19,5 Millionen. Er verdoppelte gegen Theo Jorgensen, der somit auf 2,3 Millionen abgesackt ist. Team PokerStars Pro William Thorson ist Zweiter mit 12,3 Millionen, Johnny Lodden hält 3,5 Millionen.

Level 28: 40.000/80.000, Ante: 10.000

18:40 Uhr: Jetzt wird es richtig eng

Die letzten 20 Minuten sind alles andere als gut verlaufen. Zunächst machte Michael eine 3-Bet nach einem Raise aus erster Position und wurde gecallt. Der Flop brachte [ad][4c][th], der UTG-Spieler donkte in Michael hinein und der foldete.

Etwas später raiste Michael vor dem Flop und bekam zwei Calls. Der Flop mit [td][3c][9d] wurde durchgecheckt und die [5h] am Turn spielte Michael für 350.000 an. Dag Palovic callte, der dritte Spieler foldete und nachdem die [qh] wieder gecheckt wurde war das Pocket-Paar Achter besser als die Siebener von Michael.

Eine Hand später raiste Michael aus zweiter Position auf 200.000 und der Bigstack am Button callte. Das Board ([jh][5d][jd][2c][tc]) wurde durchgecheckt bis zum River, den der Bigstack dann für 470.000 anspielte. Michael callte und muckte gegen [kh][th]. Er ist runter auf 1.750.000 Chips. Wird Zeit das die Pause kommt.

Sollte bis dahin (15 Minuten) etwas passieren, folgt natürlich noch ein Update.

18:00 Uhr: Noch 43 Spieler

Die erste Stunde in Level 28 ist rum und Michael Skender hat 4,1 Millionen Chips vor sich liegen. William Thorson hat zuletzt Michael Mizrachi aufgedoppelt (jetzt 3,5 Millionen), bleibt aber Chipleader vor Theo Jorgensen. Johnny Lodden hat sich wieder nach vorn gespielt und mit knapp über fünf Millionen einen Average-Stack.

Nach diese, Level ist die Dinnerbreak.

Die Top Neun:

1. William Thorson – Team PokerStars Pro – 11.100.000
2. Theo Jorgensen – 10.400.000
3. Filippo Candio – 10.030.000
4. Pascal LeFrancois – 8.100.000
5. John Racener – 8.100.000
6. Patrick Eskandar – 7.900.000
7. Cuong Nguyen – 7.700.000
8. Matthew Jarvis – 7.400.000
9. Bryn Kenney – 7.300.000

17:00 Uhr: Noch 51 Spieler

Es geht in Level 28 und wir haben noch 51 Spieler im Rennen. Damit sind bereits $168.556 sicher, ab Rang 45 gibt es $206.395.

Michael hält noch immer gut 3,9 Millionen Chips.Die Führung hat Team PokerStars Pro William Thorson mit 11.890.000 übernommen. Johnny Lodden wird mit drei Millionen geführt. Acht Spieler halten über acht Millionen und zwölf Spieler liegen unter zwei Millionen.

Level 27: 30.000/60.000, Ante: 10.000

15:30 Uhr: Schöner Pot für Michael

Er spielt nicht viele Hände, aber die wenigen passen. Nach einem Raise aus mittlerer Position callte Michael vom Big Blind und der Flop ging auf mit [ad][2h][3d] auf. Michael check-callte weitere 250.000 und tat dies nach der [8h] am Turn für 650.000. Der Dealer drehte am River die [9d] um, Flush möglich und Michael donkte für 1,8 Millionen All-in in den Agressor hinein. Der überlegte knapp zwei Minuten und foldete. Es geht hoch auf 3,9 Millionen für den Deutschen.

skender_tag 7.jpg

14:50 Uhr: Noch 64 Spieler

Die letzten Minuten waren etwas zäh, aber das wird bestimmt schnell ändern. Die Blinds sind zwar moderat angestiegen, aber die Ante hat sich auf 10.000 verdoppelt. Damit liegen schon 180.000 Chips im Pot bevor die Action losgeht.

Über 20 Spieler halten weniger als zwei Millionen in Chips und haben daher nur noch wenig Spielraum. Michael ist mit 3,3 Millionen noch nicht wirklich unter Druck. Ganz vorn im Tableau liegt Theo Jorgensen mit 11,3 Millionen Chips. Patrick Eskandar auf Rang zwei hat 8.5 Millionen.

Level 26: 25.000/50.000, Ante: 5.000

13:55 Uhr: Team PokerStars Pro gut aufgestellt

Bei Michael Skender passiert im Moment wenig, daher ein kurzes Update zu den letzten beiden Team PokerStars Pro Johnny Lodden und William Thorsen.

Der Schwede Thorson hat seinen Stack schon auf gut sieben Millionen Chips ausgebaut und liegt damit an vierter Position im Chipcount. Es ist das erste Mal, dass Thorsen zum zweiten Mal in einen Turnier casht. 2006 schloss er den Main Event als 13. für über $900.000 ab. Vor vier Wochen gewann er zudem den Main Event des PokerStars Baltic Festival in Tallinn für über €80.000.

Johnny Lodden (Norwegen) war gestern schon runter auf 500.000, schloss dann noch mit 2,1 Millionen ab und gewann vor einigen Minuten einen großen Pot gegen Jonathan Driscoll. Er nähert sich damit der Marke von vier Millionen Chips. Lodden ist online schon eine Legende, aber bei Live-Turnieren wartet er immer noch auf den ganz großen Wurf.

Noch 12 Minuten, dann steigen die Blinds auf 30.000/60.000.

thorson_lodden_hansen.jpgWilliam, Johnny und Altmeister Thor Hansen (v.l.)

12:55 Uhr: Michael setzt ein Zeichen

Nein,nein! Michael Skender geht hier nicht in Tag 7 um sich nach vorn zu folden. Im Gegenteil, er scheint an Tag 5 anknüpfen zu wollen. Der Chipleader am Tisch, Matthew Jarvis, eröffnete den Pot, Evgeny Shnayder callte vom Small Blind und Michael vom Big Blind. Den Flop mit [2h][kd][3s] checkten die Blinds zum Chipleader, der 190.000 abfeuerte. Shnayder callte und Michael spielte Check-raise auf 700.000. Fold, Fold und Michael wirft [td][9c] für den puren Bluff in die Mitte. “Crunchtime Baby. No money scared. No, no.” Das war ein schöner Pot und damit geht es hoch auf gut 3,6 Millionen.

Noch 72 Spieler!

12:10 Uhr: “Crunch Time Baby!”

chrunch_time_wsop_skender.jpg

11:35 Uhr: Tag 7 vor dem Start

Es gibt nicht viel zu sagen vor dem siebten Turniertag des Main Events. PokerStars-Qualifikant Michael Skender ist der letzte deutsche und deutschsprachige Spieler im Feld und natürlich drücke ich ihm ganz fest die Daumen.

Gestern Abend konnte ich noch kurz mit ihm sprechen und er war zunächst sichtlich angeschlagen. Drei Tage lief es fast wie am Schnürchen, ehe dieser 3,5 Millionen Pot mit Queens gegen Aces verloren ging. „Hätte ich da folden können oder müssen?”, fragte Michael in die Runde. Egal, keine Diskussionen mehr, volle Konzentration für Tag 7, der sicherlich nicht weniger hart wird für den 31-Jährigen.

78 Spieler sind noch dabei, $94.942 sicher und ab Rang 72 gibt es $114.205. Es gibt keine Verlierer heute.

Erneuter Hinweis: Harrah’s hat es immer noch nicht geschafft die Nationalität von Jakob Toestensen zu ändern. Der Junge ist DÄNE!

purple_chip.jpg

Chipcounts:

Name Country Status Chip Count
Theo Jorgensen Denmark   9.300.000
Michael Mizrachi USA   7.535.000
John Racener USA   7.200.000
Jonathan Driscoll Canada PokerStars player 6.570.000
William Thorson Sweden Team PokerStars Pro 6.525.000
Matthew Jarvis Canada   6.125.000
Edward Ochana USA PokerStars sponsored player 5.950.000
Alexander Kostritsyn Russia   5.715.000
Cuong Nguyen USA   5.650.000
Joseph Cheong USA   5.555.000
Patrick Eskandar USA   5.540.000
Matthew Berkey USA   5.450.000
Filippo Candio Italy   5.385.000
Matt Affleck USA PokerStars sponsored player 5.315.000
Evgeny Shnayder Russia   4.790.000
Gabe Costner USA   4.635.000
Bill Melvin USA PokerStars sponsored player 4.515.000
Jonathan Duhamel Canada PokerStars player 4.295.000
Duy Le USA PokerStars sponsored player 4.100.000
Bryn Kenney USA PokerStars qualifier 3.830.000
Michal Wywrot Canada   3.815.000
Robert Pisano USA PokerStars sponsored player 3.735.000
Matthew Bucaric USA   3.595.000
John Dolan USA   3.470.000
John Armbrust USA   3.295.000
James Fennell Ireland PokerStars qualifier 3.225.000
Michael Skender Germany PokerStars qualifier 2.980.000
Evan Lamprea Canada PokerStars sponsored player 2.910.000
Benjamin Statz USA   2.910.000
Jerry Payne USA PokerStars qualifier 2.765.000
Meenaskshi Subramaniam OM   2.690.000
Corey Emery USA PokerStars qualifier 2.640.000
Brandon Steven USA   2.330.000
Gianni Direnzo IT   2.280.000
Rudy Miller USA   2.250.000
Redmond Lee UK PokerStars sponsored player 2.220.000
Michiel Sijpkens Netherlands PokerStars qualifier 2.160.000
Denis Pisarev Russia   2.140.000
Eric Baldwin USA   2.135.000
Johnny Lodden Norway Team PokerStars Pro 2.105.000
Mads Wissing Denmark PokerStars sponsored player 2.025.000
Jakob Toestesen Denmark   2.010.000
Pascal LeFrancois Canada   1.950.000
Niklas Toorell S3   1.945.000
Damien Luis France   1.850.000
Mark Meloche Canada PokerStars player 1.780.000
David Assouline Canada PokerStars qualifier 1.710.000
Christopher Bolt USA   1.690.000
Adam Levy USA   1.685.000
Richard Morgan USA PokerStars sponsored player 1.680.000
David Baker USA PokerStars sponsored player 1.635.000
Josh Brikis USA   1.610.000
Jim McCrink USA   1.600.000
Tony Dunst US   1.550.000
David Benyamine USA   1.540.000
Ismail Erkenov Russia   1.530.000
Dag Palovic SL   1.375.000
Jared Ingles USA PokerStars sponsored player 1.370.000
James Manning USA PokerStars player 1.265.000
Ronnie Bardah USA   1.265.000
Eduardo Parras Brazil PokerStars sponsored player 1.220.000
Nicolas Babel France PokerStars qualifier 1.220.000
Hasan Habib USA   1.165.000
Brock Bourne USA   1.150.000
Gabriel Nassif France   1.125.000
Scott Clements USA   1.085.000
Marcel Cole USA   1.075.000
Habib Khanis USA PokerStars sponsored player 1.065.000
Sergey Rybachenko RU   1.010.000
Jason Senti USA PokerStars sponsored player 970.000
Matt Harris USA   965.000
Gary Dishongh USA   800.000
Adam Etter USA PokerStars sponsored player 765.000
Jacobo Fernandez USA PokerStars sponsored player 705.000
Jean-Robert Bellande USA PokerStars sponsored player 700.000
Peter Jetten Canada PokerStars sponsored player 675.000
Pierre Canali France   655.000
Jeff Banghart USA PokerStars qualifier 645.000

WSOP 2010: July 15th Daily Intro

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010: July 14th Daily Intro

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010: Jonathan Duhamel

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010 – Main Event: Duhamel führt die November Nine an

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgNach 79 Stunden Poker, über zwölf Tage verteilt, stehen sie nun endlich fest, die November Nine. Neun Pokerspieler von ehemals 7.319, die vom 6. bis 9. November 2010 in das Rio Hotel in Las Vegas zurückkehren werden und im Penn and Teller Theater den 2010 World Series of Poker Main Event Champion ausspielen.

Jonathan Duhamel (23) – Kanada – 65.975.000
John Dolan (24) – USA – 46.250.000
Joseph Cheong (24) – USA – 23.520.000
John Racener (24) – USA – 19.050.000
Matthew Jarvis (25) – Kanada – 16.700.000
Filippo Candio (26) – Italien – 16.400.000
Michael Mizrachi (29) – USA – 14.450.000
Soi Nguyen (37) – USA – 9.650.000
Jason Senti (25) – USA – 7.625.000

espn_feature_table_day8.jpg

Der 23-jährige Jonathan Duhamel aus Quebec, Kanada, hat aus seinen 30.000 Chips unglaubliche 69.975.000 gemacht und somit ist er auch der große Favorit auf die Nachfolge von Joe Cada. Jonathan machte zum ersten Mal 2008 bei der EPT Prag Season 5 auf sich aufmerksam, als er den Finaltisch als Zehnter nur denkbar knapp verpasste. Damals musste er sich unter anderem mit Team PokerStars Pro Sebastian Ruthenberg und dem Berliner Nasr El Nasr auseinandersetzen. Es folgten viele weitere Anläufe bei EPT-Turnieren und dem PCA und bei der WSOP 2010 hatte er bereits $37.276 Preisgeld für Rang 15 beim $2.500-NLHE-Turnier verdient. Der ganz große Durchbruch steht im November bevor.

jonathan_duhamel_wsop_day3.jpgJonathan Duhamel an Tag 3

Neben Jonathan wird auch Jason Senti PokerStars am Finaltisch vertreten. Der 25-jährige aus Minnesota ist Ingenieur der Elektrotechnik, entschied sich sein Hobby (Poker) zum Beruf zu machen. Er war als Shortstack in den siebten Turniertag gegangen, schaffte früh einen Verdoppler und hat sich die Chance auf den Titel bewahrt.

david_senti_wsop_day8.jpgJason Senti

Und während sich die einen freuten, musste Brandon Steven seinen großen Traum nach über fünf Stunden Spiel zu zehnt begraben. Um 5:40 Uhr Ortszeit kam es zum vorerst letzten Showdown. Jonathan Duhamel hatte den Pot eröffnet für 1.225.000 und Steven pushte dahinter seine 4.475.000 All-in. Es war dann nicht Duhamel, sondern Matthew Jarvis der callte und die Entscheidung fiel durch den absoluten Klassiker.

Steven: [ac][ks]
Jarvis: [qs][qc]

Brandon Stevens Chance war Fifty-Fifty, aber er benötigte Hilfe, die er nicht bekam. Das Board wurde mit [4h][3d][tc][4c][5h] gedealt und Tag 8 des Main Events beendet.

steven_wsop_tag8.jpgKeine Hilfe für Brandon Steven

duhamel_wsop_tag8.jpgFreude bei Jonathan Duhamel