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EPT San Remo: Updates Tag 1A

Donnerstag, April 15th, 2010

ept-thumb-promo.jpgIn diesem Post findet ihr regelmäßige Updates der Level 1 bis 9 von Tag 1A der EPT San Remo. Die Einträge drehen sich in der Regel um das Abschneiden der deutschsprachigen Spieler. Um die neuesten Einträge zu sehen reicht ein Klick auf Aktualisieren.

EPT Turnierstruktur.

Internationale Chipcounts.

Deutschsprachige Chipcounts.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Buy-in: €5.000 + €300

Level 9 – Blinds: 500/1.000, Ante: 100

23:30 Uhr: Tag 1A beendet

Der erste Tag der EPT San Remo ist vorbei. Anbei einige Chipcounts:

Timo Pfützenreuter – 77.000
Daniel Döhring – 42.000
Holger Kanisch – 67.000
Mario Puccini – 64.000
Michael Keiner – 12.000
Thomas Rauhut – 58.000
Thang Duc Nguyen – 90.000
Moritz Kranich – 26.000
Felix Lambertz – 70.000
Paul Knebel – 108.000

22:55 Uhr: Gefesselt und geknebelt, Paul hoch auf 110.000

Paul Knebel hat einen weiteren schönen Pot abkassiert. Mit Pocketkings kam es zum All-in gegen einen Spieler der [ac][ks] hielt und seine 35.000 investierte. Der Flop mit [8d][kd][3h] brachte dem deutschen PokerStars Supernova Elite sogar das Set und nach zwei Blanks baute er seinen Stack auf 110.000 aus.

knebel_sanremo_1a.jpgPaul Knebel

22:40 Uhr: Ronny Kaiser hoch auf 120.000

Der Schweizer Rony Kaiser hat sich weiter nach vorn gearbeitet. Er gewann unter anderem einen 80.000er Pot mit A-K gegen A-Q und liegt derzeit mit 120.000 in den Top Ten.

Mit Andreas Bremer und Khien Nguyen sind zwei Spieler aus Deutschland ausgescheiden.

22:30 Uhr: Moritz halbiert

Das war eine sehr ungewöhnliche Hand, die Moritz Kranich den halben Stack kostete. Es ging schon mit einer ordentlichen Eröfnung aus mittlerer für 3.800 los, was Moritz mit [7s][8s] zu einer 3-Bet auf 8.800 bewegte. Der Big Blind hatte die Erhöhung schon gar nicht mehr mitbekommen und callte die 3.800. Der Dealer wies ihn auf das Reraise hin und er zahlte die 5.000 nach. Der Initial-Raiser foldete und der Flop kam mit [7d][8h][2c]. Der BB checkte und callte die 9.100 von Moritz. Am Turn folgte die [9h], diesmal check-callte der BB für 17.700. Am River kam der [jh] und den wollte Moritz sicher nicht sehen, denn neben der möglichen Straigth war jetzt auch noch der Flush angekommen. Der BB spielte plötzlich von vorn 30.000 an, Moritz grübelte, fand aber keinen Grund für den Call und foldete. Sein Gegner zeigte stolz [qd][9d] und Moritz muss mit 40.000 Chips weiterspielen. “Da hat er mich wohl owned”, zuckte Moritz mit den Schultern.

22:20 Uhr: Der letzte Level

Zuletzt gab es keine Action an den Tischen mit deutschsprachiger Beteilgung. Es sind laut Anzeige noch 333 Spieler im Turnier (Average: 52.700) und der letzte Level des Tages ist angebrochen.

Level 8 – Blinds: 400/800, Ane: 75

21:40 Uhr: Chipcounts

Hier ein paar weitere frische Chipcounts:

Alex Jung – 29.000
Moritz Kranich – 85.000
Paul Knebel – 80.000
Felix Lambertz – 80.000
Thomas Rauhut – 22.000 (war schon runter auf 600!)
Daniel Döhring – 38.500
Heinz Kamutzki – 48.000

21:15 Uhr: Florian Langmann busto

Team PokerStars Pro Florian Langmann hat es erwischt. Er war schon sehr short und bekam seine knapp 5.000 Chips dann mit [qh][td] gegen [jh][8s] im Pot unter. Der Flop kam mit [4h][8d][5c] und am Turn schlug der [jc] ein, sodass die [th] am River bedeutungslos war.

Level 8 läuft seit fünf Minuten. Chipleader ist Tommaso Briotti mit 145.000 Chips. Als bester Deutscher wird weiterhin Igor Kurganov mit 91.000 geführt.

Level 7 – Blinds: 300/600, Ante: 50

20:55 Uhr: Frische Chips für Igor

Igor Kurganov war zurück bei knapp 70.000, hat zuletzt aber wieder Chips dazugewonnen. Vor ihm kam ein Raise auf 1.575, Igor machte daraus 3.875 und wurde gecallt. Den Flop mit [js][4h][6s] spielte Igor für 4.650 an und sein Kontrahent check-raiste auf 10.550. Igor callte und nachdem sein Gegner die [2d] am Turn erneut checkte, feuerte der Münchener weitere 12.625 ab. Die Bet reichte aus um den Pot zu ziehen.

Thomas Rauhut – 13.500
Ronald Grauer – 33.500
Michael Keiner – 21.000
Florian Langmann – 4.500
Timo Pfützenreuter – 72.000
Holger Kanisch – 48.000
Thang Duc Nguyen – 55.000

20:35 Uhr: Armin Zoike ausgeschieden

Das System mit den Bust-outs ist wirklich sehr hilfreich. Leider wurde um 20:32 Uhr aber der Name Armin Zoike dort eingetragen.

20:30 Uhr: Noch 35 Minuten in Level 7

Die zweite Gruppe hat noch 35 Minuten, um in Level 7 weitere Chips einzusammeln.

19:50 Uhr: Keine besonderen Vorkommnisse

Und ich nutze die Zeit für einen kleinen Imbiss. In gut 45 Minuten geht es weiter mit den Updates.

19:25 Uhr: Moritz verdreifacht

Einmal Abklatschen bitte! Moritz Kranich hat seinen Stack auf gut 45.000 verdreifacht. Ein Spieler raiste auf 2.250, zwei Spieler callten, inklusive Melanie Weisner, und Moritz schob vom Button seine 14.000 All-in. Der Spieler im Big Blind ging ebenfalls mit 15.000 All-in, der Initial-Raiser und ein Caller foldeten, sodass Weisner wieder am Zug war. Sie callte nach einiger Bedenkzeit und sah mit [9c][9d] gegen [ah][qh] von Moritz und [ad][qs] vom Big Blind gut aus. Der Flop mit [jh][jc][3h] gab Moritz aber den Flushdraw und am Turn schlug gleich die [th] ein. Die [td] am River änderte nichts und der EPT-Sieger (Deauville 2009) aus Hamburg riss den wichtigen Pot an sich.

kranich_sanremo_1a.jpgMoritz Kranich

18:55 Uhr: Pause

Alle Spieler haben jetzt 10 Minuten Pause, danach beginnt für Spieler die an den 25+ Tischen Level 7. Die Tische 1 bis 24 gehen in die 60-minütige Pause, was unter anderem Michael Keiner, Florian Langmann, Timo Pfützenreuter, Igor Kurganov und Mario Puccini betrifft.

Level 6 – Blinds: 200/400, Ante: 50

18:45 Uhr: Anton Morgenstern ausgeschieden

Es gibt einen Service hier in San Remo. Auf einem seperatem Bildschirm werden die zuletzt ausgeschiedenen Spieler angezeigt. Der Tisch von Anton Morgenstern wurde vor einiger Zeit aufgelöst und ich konnte ihn bisher nicht finden. Das muss ich dann leider auch nicht mehr, denn laut Bildschirm ist Anton um 18:38 Uhr als Bust-out gemeldet. Dragan Galic hat es um 18:23 Uhr erwischt.

Alex Jung hat deutlich abgegeben und nur 17.000 Chips. Armin Zoike liegt bei 35.000, Paul Knebel hat mit aktuell 42.000 etwas zugelegt und Felix Lambertz wird mit 88.000 geführt.

18:23 Uhr: Top Ten Chipcounts

Iosif Beskrovnyy – 135.000
Riccardo Marlin – 105.000
Martin Kabrhel – 100.000
Ludovic Lacay – 100.000
Giorgio Bernasconi – 99.000
Luke Keay – 98.000
Antonio Bounanno – 97.000
Bart Telbois Brice – 95.000
Francesco Trimboli – 93.000

13. Igor Kurganov – 91.000

18:10 Uhr: Finn Zwad ausgeschieden

Finn Zwad hat seine Chips abgegeben und zwar gegen Landsmann Armin Zoike. Vor dem Flop gingen die Chips in die Mitte, Finn zeigte A-T und Armin Pocketqueens. Der Flop brachte Finn noch einen Openender (7-8-9), aber Turn und River brachten keine Hilfe.

18:00 Uhr: Der nächste Level läuft

Level 6 hat begonnen, danach gehen die ersten Spieler in die Dinnerbeak.

Level 5 – Blinds: 150/300, Ante: 25

17:45 Uhr: Auf und Ab bei Florian geht weiter

Team PokerStars Pro Florian Langmann hat sich wieder erholt. Das Board zeigte [jc][5h][2h][2s][9c], als Flo 8.600 Chips abfeuerte, gecallt wurde und mit [ah][js] die Winninghand zeigte. Sein Gegner muckte und Flo ist wieder beim Startingstack.

Teamkollege Michael Keiner muss ab sofort mit 11.000 Chips auskommen. Er raiste vor dem Flop, wurde vom Cut-off und vom Big Blind gecallt und der Flop brachte [td][3h][3c]. Der Big Blind checkte, Michael setzte 1.500, der Cut-off machte daraus 3.025 und nachdem der Big Blind gefoldet hatte, erhöhte der Doc auf 8.500. Der Cut-off stellte sofort All-in und Michael foldete mit Schmerzen offen [qs][qd].

keiner_sanremo_1a.jpgMichael Keiner

17:20 Uhr: Marko dann doch ausgeschieden

Jetzt hat es Marko Neumann doch erwischt. Mit Pocketqueens war er für seine restlichen 15.000 gegen zwei andere Spieler All-in. Die zeigten [ac][kh] und [9s][9c] und gleich am Flop mit [kc][th][4d] war Marko hinten. Turn [8c], River [tc] und das war es dann auch.

Finn Zwad hat mit [ac][kh] gegen [8h][8s] auf 11.000 verdoppelt. Board: [td][kc][4c][ks][9h].

Timo Pfützenreuter ist mit 67.000 sehr gut dabei, Paul Knebel hält 37.000 und Daniel Döhring 23.000.

16:55 Uhr: Chipcounts

Anton Morgenstern – 65.000
Mario Puccini – 60.000
Doron Turgmann – 43.000
Michael Keiner – 30.500
Roland Grauer – 28.500
Thang Duc Nguyen – 22.000
Florian Langmann – 20.000
Moritz Kranich – 14.000

16:50 Uhr: Korrektur

Marko Neumann ist doch noch dabei, er wurde umgesetzt und konnte dort sogar auf 19.000 verdoppeln. Kumpel Doron Turgmann hat 43.000 Chips.

Level 5 beginnt.

Level 4 – Blinds: 150/300

16:35 Uhr: Marko Neumann ausgeschieden, 15 Minuten Pause

Die Pause gibt es natürlich nicht weil Marko Neumann ausgeschieden ist (Details liegen nicht vor), sondern weil der vierte Level beendet ist.

16:30 Uhr: Finn läuft mit Kings in Asse

Im Gegensatz zu Igor Kurganv sieht es bei Finn Zwad finster aus. Nach einem Raise aus früher Position callte ein Spieler und der Button erhöhte auf 3.175. Finn saß im Big Blind, ließ sich Zeit und machte dann die 4-Bet auf 7.500. Zwei Spieler foldeten, aber der Button ging All-in und Finn callte ohne zu zögern. Mit Pocketkings musste er dann gegen Pocketaces antreten und das Board wurde mit [qd][qs][6s][4c][4d] gedealt. Damit wanderte der 60.000er Pot in die falsche Richtung und Finn bleiben noch 4.500.

16:23 Uhr: Igor verdoppelt

Igor Kurganov hat sich durch einen Verdoppler ganz weit nach vorn geschoben. Er raiste vom Cut-off mit A-K, der Button 3-bettete auf 3.000 und Igor callte. Der Flop brachte Q-3-4 und Igor check-callte für weitere 3.000. Nach dem Jack am Turn callte er erneut 3.000 Chips und am River schlug dann ein Zehn ein. Straight für Igor, der dennoch ein drittes Mal checkte und wie erwartet gab ihm sein Gegner die Möglichkeit zum Check-raise. Der setzte nämlich 3.000, Igor erhöhte auf 17.000 und wurde dann sogar All-in gestellt. Sein Kontrahent zeigte im Showdown Pocketqueens und der Pot mit 84.000 wanderte zu Igor. „Am Turn wollte ich schon aufgeben, aber 3.000 Chips waren zu günstig”, so Igor.

kurganov_sanremo_1a.jpgIgor Kurganov

16:00 Uhr: Marko Neumann verliert Chips

EPT Berlin Finalist Marko Neumann hat nur noch knapp 10.000 Chips übrig. Zunächst zeigte das Board [qc][7h][5s][2c][8d], im Pot lagen 10.350 Chips, Marko (BB) callte eine Bet vom Spieler am Button für 6.000 und muckte, als dieser [qd][9c] umdrehte.

Nur eine Hand später raiste der Spieler vom Cut-off auf 750, Marco callte vom Small Blind und der Big Blind ging für 7.275 All-in. Der Cut-off foldete, Marco callte und dominierte mit [as][ts] die [ad][7d]-Kombi des Big Blinds. Doch der Flop mit [4h][8s][7h] brachte dem Big Blind das Paar und nach zwei Blanks auf Turn und River musste Marco auch diesen Pot gehen lassen.

Level 3 – Blinds: 100/200

15:35 Uhr: Level 3 beendet

Auch der dritte Level an Tag 1A ist Geschichte. Dario Minieri ist mit 91.000 Chips der Chipleader vor Landsmann Francesco Santo mit 81.000. Anton Morgenstern wird mit 65.000 als bester Deutscher geführt.

15:25 Uhr: Flo Langmann verliert großen Pot

Team PokerStars Pro Florian Langmann hat einige Chips abgegeben. Er saß am Button und nach einem Raise und einem Call erhöhte Flo auf 2.200. Der Initial-Raiser machte daraus dann 6.000, Flo überlegte lange, stellte seinen Gegner dann All-in (20.000) und der callte mit [as][ad]. Florian zeigte [qh][qc] und das Board wurde mit [6s][jh][kd][ah][8h] gedealt.

14:55 Uhr: Anton Morgenstern verdoppelt

Auch Anton Morgenstern ist hier in San Remo dabei und er hat seinen Stack schon auf 60.000 verdoppelt. Die Action konnte ich leider nicht einfangen, aber Anton erzählte mir, dass sich sein Gegner nicht von Toppair trennen konnte und Anton selbst ein Set zu bieten hatte. Kommt mir bekannt vor.

Timo Pfützenreuter – 45.000
Finn Zwad – 29.000
Igor Kurganov – 32.000
Holger Kanisch – 37.000
Thomas Rauhut – 20.000
Michael Keiner – 25.000
Florian Langmann – 50.000
Ronald Grauer – 45.000
Thang Duc Nguyen – 27.000
Mario Puccini – 38.000
Severin Walser – 28.000
Dragan Galic – 27.500

Level 2 – Blinds: 75/150

14:25 Uhr: 15 Minuten Pause

Der zweite Level ist beendet und die Spieler haben 15 Minuten Pause.

Hier ein paar Chipcounts, weitere folgen nach dem Break:

Heinz Kamutzki – 32.000
Alex Jung – 43.000
Ljubomir Josipovic – 43.000
Moritz Kranich – 28.000
Marko Neumann – 33.000
Paul Knebel – 35.000

14:05 Uhr: Max Heinzelmann ausgeschieden

Nachtrag zur Hand von Max und Dario. Dario hatte den Deutschen doch knapp gecovert und Max musste seinen Stuhl räumen.

heinzelmann_sanremo_1a.jpgMax Heinzelmann

14:00 Uhr: Max Heinzelmann crippled

Aua! Maximilian Heinzelmann hat einen riesigen Pot gegen Dario Minieri verloren. Schon vor dem Flop gingen die Chips der beiden in die Mitte. Max zeigte die Preflop-Nuts mit Pocketaces, Minieri drehte im Showdown Pocketkings um. Der Italiener vom Team PokerStars Pro traf am Board den King zum Set und Max bleiben nur noch wenige Chips.

13:55 Uhr: Schon über 600 Spieler

Es wird ein langer Tag werden, denn es sind bereits über 600 Spieler für Tag 1A registriert. Das bedeutet, es werden heute doch neun Levels gespielt, damit es an Tag 2 keine Platzprobleme im Casino San Remo gibt. Außerdem muss das Feld zum Dinnerbeak, aufgrund der hohen Spieleanzahl, höchstwahrscheinlich in drei Gruppen aufgeteilt werden.

Es sieht also ganz danach aus, dass der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr (1.178) sogar noch überboten wird. Wahnsinn!

13:40 Uhr: Alex Jung am Start

Der Berliner Alex Jung ist ebenfalls heute dabei und hat seinen Stack schon auf 45.000 Chips ausgebaut. Er sitzt zusammen mit Ljubomir Josipovic und der hübschen Erica Schoenberg an einem Tisch.

Moritz Kranich ist mit seinem Tisch zufrieden, lediglich bei Melanie Weisner ist Vorsicht geboten. Ein Italiener ist dort schon ausgeschieden, er konnte sich auf einem Ace-High-Board nicht von [ad][qs] trennen, lief in ein Set Siebener und damit waren die 30.000 Chips auch verbrannt.

Level 1 – Blinds: 50/100

13:20 Uhr: Level 1 beendet

Der erste Level ist zuende und ich habe dann doch Marko Neumann und Paul Knebel ausfindig gemacht, Michael Skender spielt erst morgen. Ebenfalls heute dabei sind Timo Pfützenreuter und Finn Zwad vom “One Year One Million”-Blog. Timo hat sich gestern hier vor Ort über ein Satellite qualifiziert und im Main Event bereits 42.000 Chips vor sich stehen. Finn hat sein Package über ein 20.000-FPP-Satellite bei PokerStars gelöst.

12:45: 20 Minuten gespielt

Die ersten Minuten in Level 1 sind gespielt und auf der vorläufigen Spielerliste scheint doch einiges durcheinander zu sein. Benjamin Kang wird erst morgen ins Turnier eingreifen, dafür ist aber Teamkollege Florian Langmann heute dabei. Katja Thater konnte ich bisher noch nicht entdecken und das gilt auch für Marko Neumann, Michael Skender und Paul Knebel. Es sind allerdings auch noch einige Plätze frei an den Tischen. Definitiv am Start sind Heinz Kamutzki, Ronald Grauer, Dragan Galic, Ljubomir Josipovic, Igor Kurganov, Mario Puccini, Moritz Kranich, Thang Duc Nguyen und Maximilian Heinzelmann.

langmann_sanremo_1a.jpgFlorian Langmann

12:05 Uhr: EPT San Remo – Tag 1A beginnt

Der vorletzte Stopp der PokerStars.com European Poker Tour Season 6 steht auf dem Programm und wir sind zurück in San Remo, dort wo im vergangenen Jahr unglaubliche 1.178 Spieler für das größte Teilnehmerfeld bei einem EPT-Turnier (mit Ausnahme des PCA) und einen Preispool in Höhe von €5.713.300 gesorgt haben. Ob diese Zahlen auch diesmal erreicht werden ist fraglich, die Marke von 1.000 sollte allerdings geknackt werden, denn bereits gestern waren weit über 400 Spieler allein für den heutigen Tag 1A registriert.

Vom deutschen Team PokerStars Pro sind Katja Thater, Michael Keiner, Sebastian Ruthenberg, Johannes Steindl, Ben Kang, Florian Langmann und Snowfest-Finalist Johannes Strassmann mit von der Partie. Katja, Ben und Michael gehen laut Liste heute an den Start. Außerdem erwarten wir an Tag 1A Paul Knebel, Thang Duc Nguyen, Holger Kanisch, Marko Neumann, Mario Puccini, Thomas Rauhut, Daniel Doering, Maximilian Heinzelmann, Michael Skender und viele mehr.

In wenigen Minuten soll es losgehen. Wie immer haben die Spieler zu Beginn 30.000 Chips zur Verfügung und die Blinds liegen in Level eins bei 50/100.

san_remo_fountain.jpg

Sunday Warm-up: JoseGuti gewinnt das Aufwärmtraining und $143.955,23

Montag, April 12th, 2010

sunday-warmup-thumb.jpg4.588 Spieler, $917.600 im Preispool – kurzum, das Sunday Warm-up war wie gewohnt gut besucht. Natürlich war auch das Team PokerStars Pro zahlreich angetreten, mehr als die Plätze 101 für Jan Heitmann ($1.009,36) und 92 für André Akkari ($1001,12) sprang für das Team allerdings nicht heraus.

Für goodvibe1 aus Frankfurt endete das Turnier auf Rang 53 ($1.725,0), Ceasy23 aus Dortmund landete mit Platz 46 in der gleichen Preisstufe, CR711 aus Mühlheim wurde 43. und poker-haasi aus Ellmau 38. (je $1.871,90). Noch weiter nach vorn schafften es Domewo aus Ludwigsburg (35./$2.018,72), Abi98 aus Leipzig (26./$2.284,82), MIZA37 aus Albstadt (22./$2.284,82) und blumenkind53, der letztlich Rang 15 für $4.129,20 kassierte.

An der Bubble zum Finaltisch erwischte es dann auch noch den Österreicher ziale. Zunächst verlor er ein Preflop-All-in mit Pocketjacks gegen die Asse von JoseGuti und gleich danach pushte er seine restlichen 2,2 Millionen Chips mit [ac][6c]. Hafizzle saß im Small Blind, callte mit [as][qd] und machte daraus sogar ein Full House. Board: [jd][qs][jh][ks][qc]. Für ziale blieb Rang zehn für $5.505,60 Preisgeld.

Seat 1: Xenor30 (2.485.060 in chips)
Seat 2: JoseGuti (11.416.720 in chips)
Seat 3: ginofluit (3.797.761 in chips)
Seat 4: hafizzle (6.520.597 in chips)
Seat 5: chino285 (3.834.475 in chips)
Seat 6: jcgoheels (6.581.772 in chips)
Seat 7: Rigboz (5.115.080 in chips)
Seat 8: ague007 (3.683.472 in chips)
Seat 9: thebirdman84 (2.445.063 in chips)
Blinds: 125.000/250.000, Ante: 25.000

SunWarmUp041110.jpg

Die Asse gegen ziale hatten JoseGuti also den Chiplead eingebracht. Im Finale verdoppelte dann aber Xenor30 aus Baden-Baden mit [ah][qc] gegen [ac][7c] von ginofluit und konnte durchatmen. Thebirdman84 stand ebenfalls unter Druck und pushte seinen Stack mit [ac][jc]. Es wurde bis zu jcgoheels im Small Blind gefoldet und der fand [ad][kh] für den Call. Das Board brachte zunächst [5c][9s][5d][3c] und damit den Flushdraw für thebirdman84, aber am River folgte die [td]. Rang neun für thebirdman84 war letztlich $7.340,80 wert.

Nur zwei Hände später eröffnete Rigboz mit einem Standardraise, Shortstack ague007 pushte seine restlichen 2,2 Millionen mit Pocketjacks und Rigboz callte mit [ah][qh]. Das [ad] am Flop reichte Rigboz und ague007 belegte Platz acht für $11.470.

Es ging weiter richtig zur Sache, sodass nach zwei weiteren Händen der nächste Avatar verschwunden war. Es wurde zu Xenor30 gefoldet, der raiste, ginofluit im SmallBlind ging für 3,4 Millionen mit [as][kd] All-in und hafizzle pushte seine gut zehn Millionen aus dem Big Blind. Xenor30 gab die Hand auf, hafizzle zeigte Pockettens und das Board wurde mit [4d][9s][5d][3d][7s] gedealt. Damit stand für ginofluit Platz sieben für $20.646 zu Buche.

Der bis dahin größte Pot folgte noch im selben Level. JoseGuti raiste aus früher Position auf 525.000, hafizzle reraiste auf 1,25 Millionen, JoseGuti packte die 4-Bet auf 2,79 Millionen aus und hafizzle ging mit Pocketqueens All-in. JoseGuti machte den Call mit [as][ks] und gleich der Flop mit [8h][3d][ad] brachte ihm die Führung. Der [kd] gab ihm Top Two und nach dem [jc] am River wanderten 21,8 Millionen in den Stack von JoseGuti, während für hafizzle die Reise auf Platz sechs für $29.822 beendet war.

Auch der nächste Bust-out ließ nicht lange auf sich warten. Chino285 pushte für [ac][7h], Rigboz callte mit [as][th], dominierte seinen Gegner und das Board mit [3s][5d][ah][2s][8d] änderte nichts, sodass für chino285 $38.998 raussprangen.

Erst danach wurde es etwas ruhiger und die Blind stiegen auf 150.000/300.000 (Ante: 30.000). Xenor30 war mittlerweile runter auf 1,6 Millionen, die er letztlich mit [as][7s] pushte. Im Big Blind saß Rigboz und callte, diesmal mit [kc][jh]. Der Flop brachte [3s][7h][ts] und damit das Paar Siebener für den Deutschen, doch am Turn tauchte der [kd] auf und nach der [2h] am River musste sich auch Xenor30 verabschieden. Für den vierten Platz wurde er mit $51.844,40 belohnt.

In der Folge gewann jcgoheels zwei große Pots gegen Rizboz, dem plötzlich nur noch 5,5 Millionen zur Verfügung standen. Chipleader JoseGuti raiste dann vom Button und callte auch das All-in von Rigboz aus dem Big Blind. Im Showdown zeigte Rigboz [5s][5c], JoseGuti [6s][6d] und nachdem das Board mit [7c][4d][8c][9s][3s] gedealt war, verabschiedet sich Rigboz als Dritter für $75.702 und es ging in das entscheidende Heads-up.

JoseGuti – 33.638.550
jcgoheels – 12.241.450

Die Blinds stiegen auf 200.000/400.000 (Ante: 40.000) und trotz der deutlichen Führung für JoseGuti dauerte es über 70 Hände lang, bis die Entscheidung fiel. JoseGuti gewann am Ende sechs Hände in Folge und als die Blinds auf 250.000/500.000 angehoben wurde, blieben jcgoheels nur noch 4,1 Millionen. Der Druck war groß und so pushte jcgoheels nach einem Minraise mit [ah][9h]. Mit dem Monsterstack im Rücken fiel es JoseGuti nicht schwer mit [kc][5s] zu callen und nach dem Flop mit [ts][ks][2s] lag er auch schon vorn. Turn [2h], River [3d] und das Sunday Warm-up war entschieden. Für den Sieg räumte JoseGuti $143.955,23 ab, Runner-up jcgoheels durfte sich über $106.900,40 Preisgeld freuen.

Sunday Warm-up – 11. April 2010

Teilnehmer: 4.588
Buy-In: $215
Preispool: $917.600
Bezahlte Plätze: 675

Dauer: 10 Stunden und 13 Minuten

1. JoseGuti (Gothenburg) $143.955,23
2. jcgoheels (San Francisco) $106.900,40
3. Rigboz (karlstad) $75.702
4. Xenor30 (Baden-Baden) $51.844,40
5. chino285 (madrid) $39.998
6. hafizzle (stockton) $29.822
7. ginofluit (sint jansteen) $20.646
8. ague007 (La Garenne Colombes) $11.470
9. thebirdman84 (Mays Landing ) $7.340,80

Kixelsyd gewinnt das Sunday Million

Montag, April 12th, 2010

Sunday Million logo.jpgEs ging mal wieder um jede Menge Ruhm, Ehre und natürlich große Preisgelder beim Sunday Million. 8.603 Pokerspieler sorgten für einen Preispool in Höhe von $1.720.600, 1.260 Spieler bekamen ihren Teil davon ab und die Siegprämie war mit $253.105,03 deklariert. Im Gegensatz zur Vorwoche gab es diesmal aber einen Deal, der dafür sorgte, dass gleich fünf Spieler mit einem sechsstelligen Pay-out belohnt wurden.

Für die Spieler aus dem deutschsprachigen Raum war es endlich wieder ein richtig erfolgreiches Turnier. Geraldinjo79 aus Kiel (53./$2.925,02), Lordof0512 aus Innsbruck (47./$2.925,02) und fradie aus Gütersloh (23./$3.785,32) landeten schon sehr tief im Geld, aber mit kixelsyd aus Baden, keckboss aus Berlin und Wu2kayY18 aus Mannheim, schafften es sogar drei Spieler aus unseren Breitengraden an den Finaltisch.

Bevor der erreicht war, gab es allerdings noch eine große Hand, die Wu2kayY18 mit einem All-in eröffnete. Nonperogy callte dahinter für 3.768.016 zum All-in und auch PrinceAndrew ließ sich nich lange Bitten und investierte seinen kompletten Stack. Wu2kayY18 hatte beide Gegner gecovert, zeigte im Showdown [ad][kd], nonperogy hielt [ac][kc] und somit standen die Chancen für PrinceAndrew auf eine Verdreifachung seines Stacks mit Pocketqueens sehr gut. Das Board brachte dann [3h][jc][8d][7s][6d], nonperogy schied auf Rang zehn ($9.119,18) aus, Wu2kayY18 blieben noch 2.394.891 Chips und PrinceAndrew schob sich pünktlich zum Finale mit 12.905.062 auf Rang zwei vor.

Seat 1: Wu2kayY18 – 2.394.891 in Chips
Seat 2: Machiavilian – 25.890.362
Seat 3: Dusnumbri – 6.102.112
Seat 4: xxndavisxx – 4.296.890
Seat 5: kixelsyd – 8.507.106
Seat 6: PrinceAndrew – 12.905.062
Seat 7: Methos_ST – 6.421.966
Seat 8: keckboss – 8.359.925
Seat 9: just_two_ace – 11.151.686
Blinds: 200.000/400.000, Ante: 40.000

2010 Million final table 041110.JPG

Machiavilian war der Dominator am Tisch, aber das Tableau wurde mächtig durcheinander gewirbelt. Kixelsyd sicherte sich zunächst die restlichen Chips von Wu2kayY18. Vor dem Flop callte er das All-in vom Big Blind mit [kc][js], Wu2kayY18 zeigte Pocketnines und am Turn wurde der entscheidende [kh] gedealt. Für den Spieler aus Mannheim bedeute das Rang neun und $13.334,65 Preisgeld.

In Level 38 (300.000/600.000, Ante: 60.000) verdoppelte kixelsyd dann gegen xxndavisxx, der mittlerweile klarer Chipleader war:

Drei Hände später schlug xxndavisxx zurück, eliminierte Prince Andrew (8./$18.926,60) mit Pocketnines gegen [ac][ks] und war wieder hoch auf 25 Millionen. Kixelsyd blieb aber dran indem er, wie schon gegen Wu2kayY18, das All-in für knapp sieben Millionen von just_two_ace (7./$34.412) aus dem Big Blind mit [kc][js] callte. Diesmal reichte der [ks] am Flop für den Pot und kixelsyd knackte die Marke von 20 Millionen Chips.

Es ging weiter Schlag auf Schlag und auch keckboss beteiligte sich, indem er Dusnumbri mit Pockettens gegen Pocketsixes auf Rang sechs ($51.618) an die Rails schickte und auf über 15 Millionen aufstockte. Genau rechtzeitig, bevor der Deal besprochen wurde, verdoppelte dann noch Methos_ST mit Pocketqueens gegen [3s][3h] von kixelsyd auf 13 Millionen. Dies alles geschah immer noch in Level 38 und nach so viel Action wollten sich alle fünf vorzeitig ihren Anteil sichern. Bertrand ElkY Grospellier gab die Zahlen im Chat durch und ohne große Diskussionen wurde akzeptiert.

Seat 2: Machiavilian (18.933.993 in Chips) = $145.380,57
Seat 4: xxndavisxx (24.472.684 in Chips) = $167.775,38
Seat 5: kixelsyd (15.183.446 in Chips) = $130.215,83
Seat 7: Methos_ST (12.915.728 in Chips) = $121.046,68
Seat 8: keckboss (14.524.149 in Chips) = $127.550,07

Damit ging es noch um die restlichen $30.000 und kixelsyd gewann den ersten großen Pot, der ihm eine komfortable Führung einbrachte:

Methos_ST war nach dieser Hand angeschlagen und verlor mit Pocketsixes wenig später auch einen Coinflip gegen [as][7c] von keckboss (Flop [ac]). Nur eine Hand später erwischte es auch keckboss, der mit [ad][8s] vom Button seine 14 Millionen pushte und von xxndavisxx am Big Blind mit [ah][js] gecallt wurde. Das Board brachte [jc][3h][3c][as][5c] und damit Rang vier für den Berliner.

Zu dritt wurden noch einige große Pots ausgespielt und die Führung wechselte mehrfach. Auch Machiavilian lag zwischendurch mit über 40 Millionen vorn, aber letztlich ging es wieder abwärts und es kam zum All-in gegen kixelsyd:

Das Heads-up war erreicht, die Chipstände ausgeglichen und dennoch hatte xxndavisxx am Ende keine Chance. Kixelsyd gewann zwei große Pots, baute seine Führung auf 70 zu 16 Millionen Chips aus und hatte etwas später auch beim dritten großen Pot im Heads-up die Nase vorn:

Somit schnappte sich kixelsyd auch die vakanten $30.000 und kassierte für den Sieg beim Sunday Million $160.215,83 Preisgeld. Runner-up xxndavisxx durfte sich sogar über $167.775,38 freuen.

Sunday Million – 11. April 2010

Teilnehmer: 8.603
Buy-in: $215
Preispool: $1.720.600
Bezahlte Plätze: 1.260
Dauer: 11 Stunden und 31 Minuten

1.: kixelsyd (Baden) – $160.215,83 – ($253.105,03)*
2.: xxndavisxx (Wethersfield) – $167.775,38 – ($184.964,50)*
3.: Machiavilian (Charlotte) – $145.380,57 – ($129.045)*
4.: keckboss (Berlin) – $127.550,07 – ($86.030)*
5.: Methos_ST (Thessaloniki) – $121.046,68 – ($68.824)*
6.: Dusnumbri (Oslo) – $51.618
7.: just_two_ace (Москва,г.Зеленоград) – $34. 412
8.: PrinceAndrew (Tenafly) – $18.926,60
9.: Wu2kayY18 (Mannheim) – $13.334,65

*Ergebnis basiert auf einem Deal der letzten fünf Spieler. In Klammern die Zahlen ohne Deal.

Sunday Million: acechipchase trifft und trifft und trifft

Montag, April 5th, 2010

Sunday Million logo.jpg Die etwas unterdurchschnittliche Beteiligung beim Warm-up war kein zuverlässiger Indikator für das später am Abend beginnende Sunday Million, denn dort tummelten 9.749 Spieler an den virtuellen Pokertischen von PokerStars, sodass die Marke von $2 Millionen an Preisgeldern nur haarscharf verpasst wurde. Für den Sieger der Osterausgabe standen somit satte $272.977,58 Prämie bereit.

Bis dahin war es natürlich ein langer Weg, den die besten deutschen Spieler robi01217 (20.) und Dudelinio (23./jeweils $4.094,58) nicht bis zum Ende gehen durften. Schmidl89 verbuchte als 37. ($3.412,15) ebenfalls ein schönes Plus, aber die ganz großen Pay-outs spielten andere unter sich aus.

Die Finaltisch-Bubble brachte Coyotee_gyn zum Platzen, als er das All-in von JackAdi mit Pocketqueens callte. JackAdi zeigte im Showdown [ac][qh], das Board brachte [2c][3d][th][3s][7h] und somit $9.749 Preisgeld für JackAdi, während Coyote_gyn als massiver Chipleader in die Entscheidung ging.

Seat 1: Nielsml (6.125.228 in Chips)
Seat 2: DaGrin_Reapr (8.310.996 in Chips)
Seat 3: echaos (7.110.935 in Chips)
Seat 4: melikman (3.327.389 in Chips)
Seat 5: acechipchase (10.147.016 in Chips)
Seat 6: Coyotee_gyn (35.015.423 in Chips)
Seat 7: LastChance11 (9.293.013 in Chips)
Seat 8: RuberbandMan (13.400.000 in Chips)
Seat 9: acecatcher26 (4.760.000 in Chips)
Blinds: 200.000/400.000, Ante: 40.000

2010 Million final table 040410.JPG

In der elften Hand folgte schon das erste All-in von Nielsml aus dem Small Blind und LastChance11 callte mit Pocketnines. Nielsml zeigte Pocket-Achten, bekam nicht die nötige Hilfe vom Board und verabschiedete sich für $13.258,64 Preisgeld.

Nur drei Hände später pushte acecatcher26 mit [ad][5s], acechipchase callte vom Small Blind mit [ac][6s] und das Board wurde mit [2c][qh][jc][2d][6c] gedealt. Rang acht spülte acecatcher26 $19.498 in die Kasse.

Das Tempo blieb hoch, auch melikman schob seine knapp zwei Millionen mit [as][jh] vor dem Flop in die Mitte und wieder callte acechipchase, diesmal mit [kc][qh]. Bis zum Turn sah alles bestens aus für melikman, aber am River kam die [qs] und melikam strich als Siebter $38.996 ein.

Erst zu sechst wurde es etwas ruhiger, dennoch gab es einige Verschiebungen im Chipcount. RuberbandMan schaffte einen wichtigen Verdoppler und schoss auf Rang zwei hoch. Vorn blieb allerdings weiterhin Coyote_gyn.

Den nächsten großen Showdown gab es dann zwischen LastChance11 mit [as][5s] und acechipchase, der erneut [kc][qd] zeigte und diesmal nicht bis zum River warten musste, um das Blatt zu wenden. Gleich im Flop kam [qh][jc][qs], sodass auch das [ad] am Turn nicht mehr reichte für LastChance11, der $58.494 Preisgeld ausbezahlt bekam.

Auch am nächsten Bust-out war acechipchase beteiligt. Echaos hatte seine zehn Big Blinds mit [ad][qd] gepusht, acechipchase callte mit Pocket-Dreien, behielt auch bei diesem Coinflip die Oberhand und schickte echaos auf Rang fünf ($77.992) an die Rails.

DaGrin_Reapr war zu diesem Zeitpunkt schon arg in Bedrängnis, schaffte aber einen wichtigen Verdoppler gegen acechipchase um am Leben zu bleiben. Es folgte der große Schlagabtausch mit RuberbandMan. Vor dem Flop kam es zum All-in, DaGrin_Reapr war knapp gecovert und zeigte im Showdown Pocketnines. Das war deutlich zu wenig gegen die zwei Asse von RuberbandMan und das Board brachte dann auch keine Überraschung und somit standen $97.490 Preisgeld für DaGrin_Reapr zu Buche. RuberbandMan dagegen hatte die Führung im Chipcount übernommen.

Ein Deal wurde diskutiert, kam aber nicht zustande, da acechipchase zunächst nicht reagierte. Nachdem er gegen RuberbandMan auf 44 Millionen verdoppelt hatte und selbst im Chat „deal?” eingetippt hatte, regierten seine Gegner nicht mehr.

Es ging also ohne Deal weiter und Coyote_gyn, der mittlerweile nur noch Dritter in Chips war pushte mit Pocket-Fünfen All-in. Acechipchase callte mit [kd][js], traf wie so oft das Board ([jd][qh][8s][4c][kh]) und der ehemalige Bully Coyote_gyn landete auf Platz drei für $140.385.

Seat 5: acechipchase (69.172.209 in Chips)
Seat 8: RuberbandMan (28317.791 in Chips)

Das Heads-up entwickelte sich zu einer sehr spannenden Angelegenheit. Zunächst baute acechipchase seine Führung noch weiter aus, aber RuberbandMan kam zurück, übernahm sogar knapp die Führung, ehe es zu dieser vorentscheidenden Hand kam:

RuberbandMan blieben nur noch 5.447.248 in Chips, die gleich darauf mit [kd][6s] in den Pot gingen. Acechipchase callte mit [jc][tc], das Board wurde mit [js][as][jd][ah][5s] gedealt und das Sunday Million war entschieden. Für den Sieg bekommt acechipchase satte $272.977,58 Prämie, RuberbandMan darf sich als Runner-up über stolze $198.879,60 Preisgeld freuen.

Sunday Million – 4. April 2010

Teilnehmer: 9.749
Buy-in: $215
Preispool: $1.949.800
Bezahlte Plätze: 1.440

Dauer: 11 Stunden und 39 Minuten

1.: acechipchase – $272.977,58
2.: RuberbandMan – $198.879,60
3.: Coyotee_gyn – $140.385,60
4.: DaGrin_Reapr – $97.490
5.: echaos – $77.992
6.: LastChance11 – $58.494
7.: melikman – $38.996
8.: acecatcher26 – $19.498
9.: Nielsml – $13.258,64

Sunday Warm-up: Sieg für vtiger, aber kakagun holt den dicksten Scheck

Montag, April 5th, 2010

sunday-warmup-thumb.jpgDas Teilnehmerfeld bei der Osterausgabe des Sunday Warm-up fiel etwas kleiner aus als gewohnt und dennoch sorgten 4.314 Pokerspieler dafür, dass der garantierte Preispool locker überboten wurde und letztlich $862.800 auf dem Spiel standen.

Von den gestarteten Spielern aus unseren Breitengraden verpassten IchbinGott1 (12./$5.176,80), xl_Eagle_xl (13./$3.882,60), adilton (16./$2.588,40) und Method999 (17./$2.588,40), der am 7. März für Rang fünf fast $70.000 kassiert hatte, nur knapp das Finale. Ebenfalls unter den besten 50 platzierten sich zudem CPDido7 (36./$1.898,16) und znew1 (40./$1.768,74).

Das Finale erreichte kakagun mit 12,5 Millionen Chips als Führender, nachdem er an der Finaltisch-Bubble, die Kings von Jensefar (10./$5.176,80) geknackt hatte. Ihm dicht auf den Fersen war zefir_max mit 11,5 Millionen, doch dahinter klaffte eine große Lücke zu instigator85 (4,8 Millionen) und mit hummylun und Ruguebye waren zwei absolute Shortstacks dabei, die weniger als eine Million Chips verwalteten.

Warmup FT 4410.png

Hummylun schaffte zwar gleich zu Beginn einen Verdoppler, aber wenig später stand sein Turnierleben erneut auf dem Spiel gegen Ruguebye und mschili-26. Die zwei checkten das Board mit [6d][js][ah][jd][qc] durch und die Pocket-Fünfen von Ruguebye waren am Ende gut gegen [3h][3s] von hummylun (9./$6.902,40). Rang acht ging an Santicua ($10.785), der gegen das gefloppte Set Siebener von Proludo mit einem Bluff All-in pushte.

Kakagun hatte mittlerweile die Führung an zefir_max abgegeben, doch dann spielten die beiden den bis dahin größten Pot aus. Zefir_max hatte aus früher Position geraist und callte auch die Erhöhung von kakagun aus dem Cut-off. Der Flop brachte [jc][th][5d], zefir_max check-raiste, kakagun re-raiste und letztlich kam es zum All-in. Im Showdown zeigte kakagun Pocketkings, zefir_max [kh][jh] und nach zwei Blanks war zefir_max crippled und kakagun der überragende Chipleader.

Ruguebye bastelte derweil weiter an seinem Comeback und bekam seinen Stack mit [9h][9d] gegen [6c][6s] von mschili-26 als klarer Favorit im Pot unter. Doch gleich der Flop brachte die [6d] zum Set für mschili-26 und für Ruguebye endete das Warm-up auf Platz sieben für $19.413 Preisgeld.

Etwas später kümmerte sich kakagun wieder um zefir_max, der sich gerade erst mit ein paar gewonnen Chips zurückgemeldet hatte. Kakagun hatte vor dem Flop geraist, zefir_max callte und am Flop mit [5s][2d][kd] kam es erneut zum All-in. Diesmal lag zefir_max mit [kh][qh] für Toppair vorn, aber kakagun zeigte [ad][5d] und hatte damit einige Outs. Die [3h] am Turn gehörte nicht dazu, aber am River folgte die [9d] zum Flush für den Chipleader. Zefir_max musste sich mit Rang sechs und $28.041 zufrieden geben.

Kakagun machte weiter Druck, pushte zum wiederholten Male vor dem Flop und wurde dann von Proludo mit Pockettens gecallt. Kakagun zeigte [ah][th] und traf am River das [ac], sodass Proludo Rang fünf für $36.669 blieb.

Zu viert begannen die Diskussionen um einen möglichen Deal und trotz der deutlichen Führung von kakagun, wurden sich die Spieler einig und sicherten folgende Pay-outs:

Kakagun – $127.042,14
mschili-26 – $81.745,17
vtiger – $69.350,13
instigator85 – $67.350,13

Es ging somit noch um die restlichen $10.000 im Preispool und instigator85 pushte kurz nach dem Deal mit [td][th] gegen das Raise von kakagun All-in. Der Chipleader callte mit [6d][6s], traf prompt das Set und riverte sogar noch das Full House: [kc][4s][6h][7s][ks].

Zu dritt dauerte es etwas länger, ehe dann sogar alle drei Spieler vor dem Flop All-in pushten. Mschili-26 lag im Showdown mit Pocketjacks vorn gegen [7c][7s] von vtiger und [ah][qs] von kakagun, doch das änderte sich gleich am Flop dramatisch: [7d][ac][9h]. Nach dem [ks] am Turn und der [qd] am River verdreifachte vtiger, kakagun bekam den Sidepot und mschili-26 schied auf Rang drei aus.

three-all-in.jpg

Vtiger verdoppelte im Heads-up dann gleich in der ersten Hand und wenig später führte er schon mit 20:1 nach Chips. Kakagun shovte shortstacked jede Hand und als es dann mit [7h][5d] All-in ging, callte vitiger mit [ks][9s] und das letzte Board wurde mit [qd][8c][qh][kh][ad] gedealt. Der Sieg beim Sunday Warm-up ging also an vtiger, der sein Preisgeld so auf $79.664,87 aufstockte. Der große Abräumer war allerdings kakagun, der durch den Deal $127.043 sicher hatte.

Sunday Warm-up – 4. April 2010

Teilnehmer: 4.314
Buy-in: $215
Preispool: $862.800
Bezahlte Plätze: 630

Dauer: 10 Stunden und 18 Minuten

1. vtiger – $79.664,87
2. Kakagun – $127.043
3. Mschili-26 – $81.745,17
4. Instigator85 – $67.350,13
5. Proludo – $36.669
6. Zefir_max – $28.041
7. Ruguebye – $19.413
8. Santicua – $10.785
9. Hummylun – $6.902,40

Online Poker Show: Sunday Million – March 28th, 2010

Mittwoch, März 31st, 2010

Sunday Million: Tony6733 lässt nicht mit sich handeln und räumt über $267.000 ab

Montag, März 29th, 2010

Sunday Million logo.jpg9.371 Teilnehmer, $1.874.200 im Preispool und $267.640,62 für den Champion, das sind die Eckdaten des Sunday Million vom 28. März 2010. Aus deutscher Sicht blieb das ganz große Ergebnis aus. Mit maggisch87, jim pansen84, spielverderb und ExcitedSpoon waren zwar noch vier Deutsche an den letzten vier Tischen vertreten, die verabschiedeten sich aber auf den Plätzen 19, 20, 22 und 25 für jeweils $4.029,53 Preisgeld.

Nach knapp zehn Stunden war der Finaltisch erreicht und tony6733 führte das Feld deutlich an. Er hatte für die letzten zwei Bust-outs gesorgt und seinen Chipstapel somit auf satte 25.245.664 ausgebaut.

Seat 1: Peetoon – 5.511.321 in Chips
Seat 2: goldfing – 8.992.128
Seat 3: He1en ke11er – 4.179.431
Seat 4: kvnok88 – 17.764.191
Seat 5: VTA09 – 9.873.209
Seat 6: tinyeyez – 4.421.555
Seat 7: Galgeberg – 7.758.630
Seat 8: cwp394 – 9.963.871
Seat 9: tony6733 – 25.245.664
Blinds: 150.000/300.000, Ante: 30.000

Millionfinaltabe032810.JPG

Der Bully nahm nach zehn Händen auch den ersten Spieler vom Finaltisch. Aus dem Big Blind hatte tony6733 das Raise von Small Blind cwp394 gecallt, der Flop wurde mit [jd][7d][5d] gelegt und nach Bet, Raise, Push und Call kam es zum Showdown. Matthew cwp394 Ross, WCOOP-Bracelet-Gewinner von 2008, zeigte [jh][tc] und damit den kleineren Kicker gegen [ks][jc] von tony6733. Nach zwei Blanks war die Reise für cwp394 zuende und es blieben $13.119,40 Preisgeld.

He1en ke11er doppelte danach gegen kvnokk88 auf, lag mit 20 Millionen an zweiter Stelle und kümmerte sich mit [as][qs] um Shortstack tinyeyez, der seine Chips mit Pocketnines riskierte. He1en ke11er traf gleich im Flop die [qd] und für tinyeyez gab es $20.616,20 Preisgeld.

Peeton gehörte ebenfalls zu den Shortstacks und auch er schaffte nicht die Wende, obwohl er seinen Stack mit [as][8h] gegen [kc][8c] von He1en ke11er im Pot unterbringen konnte. Aber auch diesmal traf der Grieche den Flop mit dem [kh] und zog den Pot, während Peeton mit $37.484 ausbezahlt wurde.

So langsam wurde es Zeit für die anderen Spieler sich einzuschalten und kvnok88 tat dies, als zu ihm im Small Blind gefoldet wurde. Er pushte mit [ah][js] und VTA09 callte vom Big Blind mit Pocketdeuces. Das Board brachte [9h][4s][4c][qc][9c] und der nächste Avatar war verschwunden. Platz sechs wurde VAT09 aber mit beeindruckenden $56.226 versüßt.

Galgeberg callte ein paar Hände später das All-in von goldfing und dominierte den Shortstack mit [kc][jd] gegen [ks][7c]. Das Board mit [3s][ac][2c][6d][2d] brachte keine Überraschung und goldfing bekam als Fünfter schon $74.968 auf sein Konto.

Zu viert wurde ein Deal angeschoben, allerdings lag tony6733 mit 45.944.365 in Chips deutlich vorn und forderte mindestens $220.000. Die wollten ihm seine Mitstreiter aber nicht zugestehen und so unterband kvnok88 nach über 30 Minuten die Verhandlungen: „this will never work”.

Kvnok selbst verdoppelte dann kurz nach dem Neustart gegen Galgeberg auf knapp 22 Millionen, der dann vom Small Blind mit [ad][5d] seine knapp sechs Millionen pushte und von tony6733 mit Pocketnines gecallt wurde. Gleich der Flop mit [9c][2s][ts] brachte die Vorentscheidung. Die [3c] am Turn gab Galgeberg noch den Gutshot, aber die [2h] zerstörte das letzte Fünkchen Hoffnung und so war es Rang vier für $93.710.

Die letzten drei hatten also mindestens $139.534,19 sicher und mehr sollte es für kvnok88 dann auch nicht werden. He1en ke11er pushte für 15,3 Millionen mit [ah][3h], kvnok88 callte mit Pocketfours und musste sich einem geriverten Flush geschlagen geben. Seine letzten 800.000 Chips gingen in der nächsten Hand drauf, als tony6733 und He1en ke11er das Board mit [8h][jd][6c][kh][2d] durchcheckten und der Chipleader mit [jh][3s] für das Paar Jacks vorn lag.

Im Heads-up führte tony6733 weiter deutlich mit 63,7 zu 30 Millionen Chips und auch diesmal scheiterte ein Deal. Den ersten großen Pot gewann tony6733 und mit Pocket-Dreien callte er dann auch den Push für 10.320.676 von He1en ke11er, der [ts][8d] zeigte und mit der [8c] am Turn noch einmal verdoppeln konnte.

Eine Hand später war es dann aber soweit. Raise tony6733, Push He1en ke11er und Call.

Tony6733: [ah][tc]
he1en ke11er: [as][3s]

Das letzte Board wurde mit [jh][5d][8c][kc][qs] gedealt und tony6733 kassierte für seinen Triumph ungedealte $267.640,62 Prämie. Für Runner-up He1en ke11er brachte Rang zwei satte $196.791 Preisgeld.

Sunday Million – 28. März 2010

Teilnehmer: 9.371
Buy-in: $215
Preispool: $1.874.200
Bezahlte Plätze: 1.350

Dauer: 11 Stunden und 34 Minuten

1. tony6733 – $267.640,62
2. He1en ke11er – $196.791
3. kvnok88 – $139.534,19
4. Galgeberg – $93.710
5. goldfing – $74.968
6. VTA09 – $56.226
7. Peetoon – $37.484
8. tinyeyez – $20.616,20
9. cwp394 – $13.119,40

Sunday Warm-up: FIGARO10 besiegt WCOOP-Champ djk123 und kassiert $147.000

Montag, März 29th, 2010

sunday-warmup-thumb.jpgEs ging um $938.200 in der vergangenen Nacht beim Sunday Warm-up, womit der garantierte Preispool in Höhe von $750.000 wie gewohnt deutlich überboten wurde. Über eine Auszahlung durften sich am Ende 675 Spieler freuen, aber richtig großen Cashes warteten natürlich auf die Spieler am Final Table.

Von den deutschsprachigen Spielern überzeugten MeFishUShark (50./Fulda) und Abi98 (47./Lepizig), die je $1.763,81 auf ihrem Konto gutgeschrieben bekamen, sowie PreshaDrop (40./Heidelberg), der $1.913,92 kassierte, und Flush098765 (Münster), dessen 30. Rang $2.064,04 wert war.

Team PokerStars Pro Lex Veldhuis war bei noch vier Tischen gut im Rennen, ehe ein verlorenes Blindbattle für den ersten Wirkungstreffer beim Niederländer sorgte. Wenig später folgte für RaSZI dann auch schon der Knockout auf Rang 29 ($2.064,04).

So richtig spektakulär wurde es dann kurz vor dem Finaltable, als Yankees31, FIGARO10 und der letzte verbliebene deutschen Spieler, BORUSSE1981, nacheinander ihre Stacks in die Mitte stellten. Der Dortmunder zeigte im Showdown zwei rote Asse und bekam gegen Pocktekings und Pocketqueens die große Möglichkeit zu verdreifachen und kurz vor dem Finale die Führung zu übernehmen:

Der Vierling von FIGARO10 sorgte für den Double-Knockout von Yankees31 und BORUSSE1981, die sich mit jeweils $5.629,20 Preisgeld begnügen mussten, und der Finaltable war erreicht.

Seat 1: Firaldo87 – 4.375.491 in Chips
Seat 2: Radioheads – 4.420.415
Seat 3: Comandr_Cool – 3.549.448
Seat 4: FIGARO10 – 7.068.924
Seat 5: Coltaine – 6.500.265
Seat 6: DNA2RNA – 3.660.271
Seat 7: LuckyTC – 5.240.038
Seat 8: djk123 – 5.466.992
Seat 9: SNo0oWMAN – 6.628.156
Blinds: 80.000/160.000, Ante: 16.000

SunWarmUp032810.jpg

Die Chipstände lagen einigermaßen dicht zusammen, auch die beiden Shortstacks Comandr_Cool und DNA2RNA hatten noch genügend Munition. Mit Dan djk123 Kelly war dennoch ein Favorit auf den Sieg auszumachen, schließlich wurde Kelly bei der WCOOP 2009 „Player of the Series”, nachdem er zwei Bracelets gewonnen und beim Main Event für Rang vier $643.200 abgeräumt hatte.

Es dauerte bis zum nächsten Level, ehe das Tempo anzog und Coltaine das Finale auf Rang neun ($7.505,60) verlassen musste. Sechs Hände später nahm FIGARO10 mit Pocketjacks Firaldo87 (8./$11.727,50) vom Tisch, holte sich die Führung von djk123 zurück und baute diese wenig später, ebenfalls mit Pocketjacks, deutlich aus:

Radioheads blieb Rang sieben für $21.109,50 und FIGARO10 räumte bei Blinds in Höhe von 125.000/250.000 (Ante: 25.000) gleich den nächsten Spieler aus dem Weg. Schon vor dem Flop kam es nach Raise und Reraise zum All-in für Sno0oWMAN, der im Showdown [ad][jc] zeigte und gegen [kh][ks] von FIGARO10 unbedingt Hilfe benötigte. Die blieb allerdings aus und so verabschiedete sich SNo0oWMAN als Sechster für $30.491,50.

Drei Hände später shovte DNA2RNA seine letzten 1,5 Millonen aus erster Position mit [ts][jd], djk123 callte vom Button mit [ad][9c] und das Board brachte [4s][4c][3d][8d][3h]. Rang fünf für DNA2RNA und $39.873,50.

LuckyTC versuchte es mit einem 3-Bet-Push für 3,8 Millionen gegen Comandr_Cool, der allerdings einen leichten Call mit Pocketaces hatte. LuckyTC (4./$53.008,30) zeigte [jd][2h] und das Board wurde mit [2d][8d][9s][as][ks] gedealt.

Zu dritt folgte dann ein ähnlich spektakulär Cooler, wie vor dem Finaltisch, allerdings kam es erst nach dem Flop zum All-in:

Diesmal hielten die Asse durch, sodass djk123 verdreifachen konnte, FIGARO10 bekam mit seinen Kings den Sidepot ab und Comandr_Cool wurde Dritter für $77.401,50 Preisgeld.

Im Heads-up führte FIGARO10 mit 28,3 zu 18,6 Millionen in Chips, gewann drei der ersten vier Hände und in Hand #5 folgte schon das erste All-in für djk123. Er hatte den Pot bei Blinds in Höhe von 150.000/300.000 (Ante: 30.000) eröffnet, FIGARO10 erhöhte auf 1,8 Millionen und djk123 pushte für insgesamt 13,2 Millionen. FIGARO10 callte mit [6h][6c], lag gegen [4d][4c] vorn und das Board brachte [2s][ac][qd][ts][6d]. Mit einem Set Sechsen gewann FIGARO10 das Warm-up und $147.187,03 Siegprämie, Runner-up djk123 erhielt für Rang zwei $109.300,30.

Sunday Warm-up – 28. März 2010

Teilnehmer: 4.691
Buy-in: $215
Preispool: $938.200
Bezahlte Plätze: 675

Dauer: 9 Stunden und 35 Minuten

1. FIGARO10 (SALE) $147.187,03
2. Dan “djk123″ Kelly $109.300,30
3. Comandr_Cool (davie) $77.401,50
4. LuckyTC (London) $53.008,30
5. DNA2RNA (Las Vegas) $39.873,50
6. SNo0oWMAN (fort myers) $30.491,50
7. Radioheads (Bergen) $21.109,50
8. Firaldo87 (Dumfries) $11.727,50
9. Coltaine (Wonderland) $7.505,60

EPT Snowfest: Allan Baekke bringt die Führung ins Ziel

Samstag, März 27th, 2010

ept-thumb-promo.jpgEs war eine tolle Turnierwoche im Alpine Palace und nicht nur die große Teilnehmerzahl mit 546 Spielern hat das erste PokerStars.net EPT Snowfest zu einem vollen Erfolg werden lassen. Die Organisation war glänzend, Spieler, Presse und alle anderen Besucher fühlten sich willkommen und pudelwohl im 5-Sterne Hotel der Familie Wolf. Der krönende Abschluss war natürlich das Finale der letzten acht Pokerspieler im €3.500 Main Event, denn schließlich musste noch der erste EPT Snowfest Champion gekürt und jede Menge Preisgeld verteilt werden.

snowfest_final_table.jpgDie Finalisten

Nicht unerwartet musste der Holländer Daniel Van Kalkeren seinen Stuhl als erster Spieler räumen. Er war mit 396.000 als absoluter Shortstack in den großen Showdown gestartet und pushte früh mit [5d][5h] All-in. Alain Medesan pushte oben drüber, zeigte dann [ad][ks] und floppte den entscheidenden [kh], sodass Kalkeren mit €37.000 Preisgeld belohnt wurde.

Als siebter in Chips (728.000) ging Lukas Baumann in das Finale und mit diesem Platz musste er sich letztlich auch begnügen. Aber was heißt begnügen, für den PokerStars-Qualifikanten war sein erstes EPT-Turnier ein durchschlagender Erfolg. Er hatte lediglich 10.000 FPP investiert und nimmt jetzt €46.000 Preisgeld mit nach Leoben in der Steiermark. Mit etwas Glück wäre auch mehr drin gewesen, denn der 23-Jährige Österreicher schied per Coinflip mit [ah][jc] gegen [8h][8d] von Johannes Strassmann aus.

Lukas Pendant aus den USA, Jonathan Schroer, der sich ebenfalls über ein FPP-Satellite für das Snowfest qualifiziert hatte, belegte Rang fünf für €65.000. Der Schulleiter scheiterte ebenfalls an Johannes, der das 4-Bet-All-in von Schroer mit [kd][kc] callte. Schroer drehte [ks][js] um und das Board mit [3d][4h][kh][qc][6h] ließ keine Fragen offen.

johannes_strassmann_ept_snowfest_final1.JPGJohannes Strassmann

Auf den Plätzen fünf und vier folgte das Aus für Brent Wheeler (€88.000) und Alain Medesan (€111.000). Johannes Strassman lag zu dritt mit 3.720.000 zunächst hinter Russel Carson (5.420.000) und Chipleader Allan Baekke (7.330.000), doch gegen Ende von Level 28 (40.000/80.000) wurde es noch enger. Johannes gewann zwei mittelgroße Pots und schloss mit 5,9 Millionen in Chips zu Baekke (6,95 Millionen) auf.

In Level 29 (50.000/100.000, Ante: 10.000) verdoppelte Carson dann mit Pocketqueens gegen Pocket-Vieren von Baekke auf 7,2 Millionen. Der Kanadier schaltete danach sofort einen Gang hoch und bearbeitete vor allem Johannes mit 3- und 4-Bets. Doch es blieb eng, da Johannes und Baekke weiterhin mit über 40 Big Blinds ausgestattet waren.

Es wurde ein Geduldsspiel und eine knappe Stunde lang die Chips nur hin und her geschoben. Dann raiste Johannes aus dem Small Blind auf 300.000, Baekke callte im Big Blind und der Flop wurde mit [td][ac][4c] gedealt. Johannes setzte 400.000, Baekke callte und nach der [9d] am Turn feuerte der deutsche Team PokerStars Pro weitere 1.100.000 ab, die ebenfalls bezahlt wurden. Am River tauchte dann der [kd] auf, Johannes ging All-in mit [ah][ks] und der Däne insta-callte mit [5d][4d] zum geriverten Flush. Bitter enttäuscht musste Johannes seinen Stuhl räumen, der nächste Anlauf zum EPT-Titel wurde jäh gestoppt und so bleiben dem Berliner €166.000 Preisgeld für Rang drei.

Im Heads-up lagen Carson und Baekke fast gleichauf. Der Däne gewann allerdings mit einer geriverten Straigth einen riesigen Pot und führte plötztlich mit gut 7 zu 1 in Chips. Als er den Kanadier dann mit [ac][qd] gegen [ad][js] All-in hatte, war die Entscheidung nah, doch Carson riverte den [jd]. Wenige Hände später gewann Carson noch einen Flip mit [ac][kc] gegen Pocketfives und verkürzte auf 1:2 in Chips.

heads_up_snowfest1.jpgHeads-up

Es dauerte bis zur ersten Hand in Level 31 (80.000/160.000), ehe die Entscheidung fiel. Russell Carson war mit [kc][js] gegen [7c][7d] All-in und Allan Baekke traf den Flop traumhaft mit [6d][7s][2d]. Die [td] und die [4c] komplettierten das Board und der dänische Pro Allan Baekke hatte die an Tag 3 eroberte Führung ins Ziel gebracht und ist der erste Champion des PokerStars.net EPT Snowfest. Sein Preisgeld beträgt €445.000, Runner-up Russel Carson kassiert €296.000 Preisgeld.

allan_baekke_ept_snowfest_final.JPGEPT Snowfest Champion Allan Baekke

Der PokerStarsblog.de verabschiedet sich aus dem Alpine Palace in Saalbach-Hinterglemm und ich melde mich mit der nächsten Live-Berichterstattung am 15. April aus San Remo wieder.

Das Ergebnis:

1 – Allan Baekke, Dänemark, PokerStars-Spieler, €445.000

2 – Russell Carson, Kanada, PokerStars-Qualifikant, €296.000
3 – Johannes Strassmann, Deutschland, Team PokerStars Pro, €166.000
4 – Alain Medesan, Rumänien, €111.000
5 – Brent Wheeler, USA, €88.000
6 – Jonathan Schroer, USA, PokerStars-Qualifikant, €65.000
7 – Lukas Baumann, Österreich, PokerStars-Qualifikant, €46.000
8 – Daniel Van Kalkeren, Holland, €37.000

Zu den kompletten Pay-outs.

EPT Snowfest: Spielerprofile Finaltisch

Freitag, März 26th, 2010

ept-thumb-promo.jpgDas Finale des PokerStars.net EPT Snowfest läuft und unter den letzten acht Spieler befinden einige gestandene Profis und auch ein paar ambitionierte Hobbyspieler. Eine interessante Mischung also und wir dürfen gespannt sein, ob Team PokerStars Pro Johannes Strassmann sich endlich seinen großen Traum vom EPT-Sieg erfüllen kann – die Ausgangsposition ist gut. Vielleicht ist es aber auch einer der drei PokerStars-Qualifikanten, der am Ende als strahlender Sieger hervorgehen wird. Einer von ihnen ist Lukas Baumann aus Leoben und dem 24-Jährigen ist in seiner Heimat alles zuzutrauen.

EPT SNOWFEST – SPIELERPROFILE FINALTISCH

Seat 1: Russell “rdcrsn” Carson, 27, Powell River, British Columbia, Kanada – PokerStars-Qualifikant – 3.463.000 chips

Russell Carson war bisher noch ein unbeschriebenes Blatt bei der EPT, allerdings hat er sich unter dem Namen „rdcrsn” in der Online-Szene bereits jede Menge Respekt verschafft. Der kanadische Profispieler verdient schon seit einiger Zeit seinen Lebensunterhalt mit Poker und sein größter Cash liegt bei $150.000 in einem Onlineturnier. Im Januar gewann er dann auch das Sunday 500 bei PokerStars, für über $80.000 Preisgeld. Russel ist ein großer Sportfan und leibt vor allem Fußball.

Seat 2: Alain Medesan, 33, Baia Mare, Rumänien – 919.000

Medesan ist seit Dezember 2006 Pokerprofi. “Damals beschloss ich, mit ganzem Herzen zu spielen”, erklärt er – eine Einstellung, die seine Fans, die ihn vom ersten Turniertag an anfeuerten, absolut unterstützen. Sieben von ihnen haben Medesan finanziell geholfen, an diesem Turnier teilzunehmen, das nach Aussage des 33-Jährigen für ihn sonst zu teuer gewesen wäre. Ihre Loyalität hat sich allerdings schon mehrfach rentiert – und möglicherweise erleben wir bald unseren ersten rumänischen EPT-Champion. Medesan erzählte scherzhaft, dass er sich von seinem Freund und Mitstreiter Mihai Manole “coachen” lässt (der Rumäne wurde Vierter bei der EPT Barcelona). Medesans größter Live-Erfolg vor der EPT Snowfest betrug €17.025 für einen zweiten Platz in einem €700-Turnier in Slowenien, aber online ist er schon seit langem deutlich erfolgreicher: Unter anderem strich er $85.000 für den dritten Platz in einem $100-Rebuy-Turnier ein.

Seat 3: Jonathan Schroer, 46, Raleigh, North Carolina, USA – PokerStars Frequent Player Points Qualifikant – 972.000 chips

jonathan_schroer_profile.jpg

Jonathan Schroer gewann sein Package für das Snowfest über ein Frequent Player Points Satellite bei PokerStars. Das bedeutet sein erster Trip überhaupt nach Europe hat ihm keinen Cent gekostet. Jonathan ist definitiv ein Amateurspieler, denn eigentlich ist er Direktor an der Montessori School of North Carolina. Der 46-Jährige ist zudem ein internationaler Schachmeister und spielt bereits seit 10 Jahren Poker, normalerweise Limit Cashgame – und natürlich Satellite-Turnier.

Seat 4: Johannes Strassmann, 25, Berlin – Team PokerStars Pro – 2.034.000 Chips

Johannes stammt aus Bonn, lebt aber schon seit einiger Zeit in Berlin. Wie viele andere Pokerpros kommt auch Johannes aus der Starcraft-Szene. Zu Beginn seiner Pokerkarriere zahlte der 25-Jährige $5 ein und musste nie wieder nachzahlen.

Bei der EPT gehört er zu den erfolgreichsten Spielern überhaupt, denn hie beim Snowfest spielt er bereits seinen dritten Finaltisch, zweimal wurde verpasste er das Finale als Neunter nur haarscharf. Sein größter Cash stammt von der EPT Dortmund, wo er als für Platz sechs €152.000 kassierte. Im EPT-Leaderboard liegt Johannes damit an sechster Stelle. Vor zwei Wochen in Berlin sah es schon sehr gut aus für Johannes, doch am Ende musste er sich mit dem 23. Rang begnügen. Insgesamt hat er auf der Tour für $750.000 gecasht.

Zusammen mit dem Österreicher Markus Golser wird Johannes in den nächsten zwei Monaten eine Coaching Seite für den deutschsprachigen Markt starten. „Ich kann mir nicht vorstellen mit 30 noch professionell Poker zu spielen, also wird es Zeit ein zweites Standbein zu schaffen”, sagt Johannes.

Seat 5: Lukas Baumann, 24, Austria – PokerStars Frequent Player Point Qualifikant – 728.000 chips

Lukas Baumann ist der letzte Lokalmatador im Feld. Er stammt aus dem steirischen Leoben, drei Autostunden entfernt von Hinterglemm. Der Maschinenbaustudent hat ebenso, wie Jonathan Schroer seinen Sitz im kostenlosen Frequent Player Point Qualifier gewonnen. Obwohl Baumann den Final table nach eigenen Bekunden eher aus der Fanperspektive wahrnimmt, hat er einige Ergebnisse aufzuweisen. So gewann er bei einem $50.000 guaranteed Turnier von PokerStars $4.000. Lukas Baumann hualt seit Dezember des vergangenen Jahres außerdem den Titel des steirischen Universi†äts Poker Champions.

Seat 6: Brent Wheeler, 24, aus Chicago, Illinois – PokerStars-Spieler – 3.096.000 chips

brent_wheeler_profile.jpg

Wheeler ist ein Full Time Poker Pro, der hauptsächlich online spielt.
Er sagt den einzigen Job, den er außer Pokerspielen jemals betrieben hat, war der eines Golf Caddys. Wheeler favorisierter Live-cash sind die €57.000, die er für seinen viertnr Platz beim PokerStars Italian Poker Tour event in San Remo letzte Monat gewonnen hat. Der fanatische Chicago Bulls Fan wurde schon vor einigen Wochen 86. bei der EPT Berlin, gewann €12,000 und hatte einen tiefen Run bei der PCA im Januar. Er belegte den 39. Platz und gewann 27.000.

Seat 7: Allan “Sifosis” Baekke, 27, Dänemark – PokerStars-Spieler – 4.688.000 chips

allan_baekke_profile2.jpg

PokerStars SuperNova Allan Baekke ist ein bekannter Internet-Pro, der sich in den High Stakes Heads-up Sit&Gos auf PokerStars (Buy-in: $5.000) einen Namen gemacht hat. Obwohl er regelmäßig bei den großen Sonntagsturnieren auf PokerStars zu finden ist, war sein bisher größter Erfolg der zweite Platz beim $25.000 PokerStars WCOOP High Roller Heads-up-Event vergangenen September. Schon eine ganze Weile versucht er, einen EPT-Titel zu gewinnen (als Teilnehmer bei 15 Events), und ist bereits zwei Mal ins Geld gekommen: Platz 48 in Budapest letzte Saison und Platz 28 bei der EPT4 Kopenhagen. Vor zwei Wochen in Berlin wurde Baekke Zweiter in einem €2.000-Side-Event – sein bestes Live-Ergebnis, bevor er den diesjährigen Snowfest-Finaltisch erreichte. Bei der letztjährigen EPT in Kopenhagen bündelten Baekke und PokerStars ihre Kräfte: Für die dänische Zeitung Ekstrabladet verfasste er Artikel zum Thema “Wie gewinne ich mit Steps Satellites einen EPT-Platz”. In Hinterglemm wird er von seiner Freundin Kirstine unterstützt.

Seat 8: Daniel Van Kalkeren, 25, Hengelo, Holland – 396.000 chips

Van Kalkeren spielt seit gut zwei Jahren Vollzeit Poker, allerdings ist das Snowfest seine erste EPT. Er begann mit Poker während seine Informatik-Studiums und spielt online No-Limit-Hold’em Shorthanded Cashgames bis $3/$6 Blinds. Sein bestes Liveresultat erreichte er vergangenes Jahr in Budapest, als er einen Finaltisch spielte und €18.000 einstrich.