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WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 4

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 4: 4 Level (ab Level 13)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 17: 3.000/6.000, Ante: 1.000

23:45 Uhr: „PokerStars, baby!”

Michael Skender wird hier noch zum Entertainer. Er eliminierte noch kurz vor dem Ende Allen Cunningham mit Pocketsevens gegen A-T (Flop 7), schnappte sich dessen 110.000 Chips, rieß die Arme hoch und rief: „PokerStars, baby!” ESPN war vor Ort und das dürfte dann wohl Airtime für den SupernovaElite bedeuten. Er schließt den Tag mit gut 820.000 in Chips ab.

skender_chips.jpgDer Stack von Michael Skender

Heinz Kamutzki ist leider noch ausgeschieden. Er pushte [as][th] und lief in ein Paar Asse. PokerStars-Qualifikant Arne Riedberger hat seine letzten fünf Big Blinds in der letzten Hand im Blind Battle noch verdoppelt. Der Small Blind hatte ihn mit [6d][5s] All-in gesetzt, Arne zahlte mit [kd][5d] und der Flop brachte zunächst [3d][5c][6c]. Am Turn kam der [jc] und am River der [ks]. Arne darf also mit 74.000 Chips wiederkommen. Jan Wilhelm habe ich leider aus den Augen verloren, sein Tisch wurde aufgelöst.

Vorn im Chipcount haben schon knapp 20 Spieler über eine Million in Chips. Tony Dunst liegt mit 1.546.000 ganz vorn. Johnny Chan mit 1.159.000 in den Top 15. Vom Team PokerStars Pro ist Johnny Lodden mit knapp 600.000 dabei. JP Kelly hält 570.000, Vanessa Selbst 400.000, Jason Mercier 355.000 und William Thorson 245.000.

Insgesamt sind rund 570 Spieler für Tag 5 qualifiziert.

Bis morgen …

Weitere Chipcounts:

Dragan Galic – 590.000
Konrad Molitor – 150.000
Manig Loeser – 290.000
Fabian Geisel – 510.000
Alexander Purk – 215.000
Joachim Hein – 424.000
Jan Boye – 400.000
Sebastian Panny – 520.000
Ingo Paulus – 247.000
Charalampos Tsaoussis – 260.000

23:20 Uhr: Thomas Kazemieh gewinnt $21.327 (plus PCA-Paket)

PokerStars-Qualifikant Thomas Kazemieh ist ausgeschieden, aber für ihn hat sich die Reise nach Las Vegas definitiv gelohnt. Für $7.50 hatte er sich das WSOP-Paket erspielt und nun fliegt er mit $21.327 nach Hause und kann schon mal für Januar den Flug zum PCA auf die Bahamas buchen. In der letzten Hand hatte ein sehr looser Bigstack vom Button eröffnet und Thomas pushte seine 140.000 mit [ac][7c] All-in. Der BU callte und drehte Pocketkings um. Der Flop brachte sogar ein As, aber letztlich machte der Button die Runner-Runner-Straight. Thomas musste gestern seinen Aufenthalt verlängern und hat jetzt noch bis Samstag Zeit Las Vegas zu genießen. Viel Spaß dabei und herzlichen Glückwunsch!

Manig Loeser hat offensichtlich vor zumindest noch Tag 5 zu spielen, denn er hat seinen Stack wieder auf gut 260.000 ausgebaut. Zuletzt waren drei Spieler im Pot verwickelt, Manig im Big Blind, dazu der Small Blind und der Button. Der Flop wurde mit [qc][3s][4d] gelegt, der BB checkte, Manig spielte 24.000 an und nur der Button callte. Die [6s] am Turn checkten beide, doch nach der [3c] am River setzte Manig noch einmal 51.000 und der Button foldete.

Ich hole jetzt noch einmal die Chipcounts, denn in 20 Minuten ist Tag 4 beendet.

22:55 Uhr: Alex Purk und Jan Wilhelm proben den Aufstand

Die Shortstacks wehren sich und vor allem Alexander Purk hatte jede Menge Glück dabei. Nach einem Raise aus früher Position auf 14.000, reraiste der Spieler im Hi-Jack auf 34.000 und Alexander ging vom Cut-off mit 96.000 All-in. Der UTG-Spieler foldete, der Hi-Jack snapcallte mit [ad][as]. Was für ein Setup, Alexander hatte doch so lange auf eine Hand wie jetzt [ks][kc] gewartet. Der Dealer legte im Flop aber gleich [qd][5s][kd] zum Set für Alexander und der verdopplete nach zwei Blanks auf über 200.000.

Jan Wilhelm gewann zunächst ein All-in für seine restlichen 36.000 mit Pocketqueens gegen [9c][9s] und sammelte danach noch einen kleinen Pot ein, sodass er zumindest wieder über 100.000 Chips hält.

Level 16: 2.500/5.000, Ante: 500

22:10 Uhr: Chipcounts

Michael Skender – 700.000
Dragan Galic – 700.000
Mathias Karweta – ausgeschieden (ITM)
Arne Riedberger – 225.000
Fabian Geisel – 520.000
Heinz Kamutzki – 160.000
Alexander Purk – 70.000
Sebastian Panny – 680.000
Alexander Luber – 108.000
Joachim Hein – 520.000
Konrad Molitor – 200.000
Manig Loeser – 99.000
Jan Wilhelm – 49.500
Charalampos Tsaoussis – 280.000
Ingo Paulus – 235.000
Thomas Kazemieh – 94.000

Jens Weigel habe ich leider nicht gefunden und Jan Boye sitzt in der ESPN-Arena am TV-Table. Es ging rasend schnell in den letzten Minuten. Gut 50 Spieler haben sich so schnell verabschiedet, dass die Turnierleitung das Turnier kurz unterbrechen musste um nicht mit der Reihenfolge der Platzierungen durcheinander zu kommen.

21:50 Uhr: Tim McDonald wird 748.

Die Moneybubble ist geplatzt. Tim McDonald hielt in seiner letzten Hand Pocketqueens, doch als die restlichen 37.500 nach dem Flop [ac][as][2d] in die Mitte wanderten, lag er schon aussichtlos hinten gegen [ah][2h] von Ismail Erkenov. Am Turn folgte die [7d] am River noch die [qh] zum kleineren Full House für McDonald, der traditionell einen Seat für den Main Event im nächsten Jahr als Trostpreis erhält.

Damit sind die genannten deutschsprachigen Spieler ITM und haben etwas über $19.000 Preisgeld sicher. Die PokerStars-Qualifikanten dürfen sich zusätzlich über ein Preispaket für das PCA 2011 auf den Bahamas freuen.

Es werden jetzt noch die restlichen 15 Minuten in Level 16 und die ersten 60 Minuten von Level 17 gespielt, dann ist für heute Feierabend. Es sind also noch einige Bustouts zu erwarten.

bubbletime.jpgDie Bubblephase

seabastian_paul_jan.jpgSebastian, Paul und Jan (v.l.) railen Michael

skender_dealer.jpg… und der macht seine Späße mit dem Dealer

20:30 Uhr: Weiter geht’s

“Hand für Hand” ist angesagt und diese Spieler müssten noch im Turnier sein:

Michael Skender
Dragan Galic
Mathias Karweta
Arne Riedberger
Fabian Geisel
Jens Weigel
Heinz Kamutzki
Alexander Purk
Jan Boye
Sebastian Panny
Alexander Luber
Joachim Hein
Konrad Molitor
Manig Loeser
Jan Wilhelm
Charalampos Tsaoussis
Ingo Paulus
Thomas Kazemieh
Serge Didisheim

19:00 Uhr: Noch 751 Spieler -Dinnerbreak

Kleines Pfeifkonzert im Amazon Room, aber die Turnierleitung hat entschieden. Die letzten 751 Spieler gehen 15 Miniuten vor Levelende in die 90-minütige Pause.

wsop_orga.jpgNach kurzer Beratung entschied die Turnierleitung: Dinnerbreak

17:25 Uhr: Noch 770 Spieler

Es zieht sich noch etwas hin und so wie ich die Sache überblicken kann ist kein weiterer deutschsprachiger Spieler ausgeschieden. Bei Dominik Stopka bin ich mir nicht wirklich sicher, sein Tisch ist nicht einzusehen und er war ja den ganzen Tag über sehr short.

Es stehen noch 1 Stunde und 40 Minuten in Level 16 auf der Uhr. Laut Plan ist in 40 Minuten Dinnerbreak.

Level 15: 2.000/4.000, Ante: 500

17:45 Uhr: Roland Bachmann busto

Roland Bachmann hat es erwischt. Der Spieler vor ihm hatte auf 10.000 geraist und Roland ging für seine letzten 33.000 All-in. Der Small Blind schob daraufhin einen Stapel 5.000er Chips in die Mitte und drehte nach dem Fold des Initial-Raisers [as][ad] um Roland musste mit [as][qs] gut hitten, aber der Dealer legte [6s][2d][qc][jc][4d]. Damit ist der Schweizer PokerStars-Qualifikant kurz vor der Bubble (noch 810 Spieler) ausgeschieden.

Michael Skender hat seinerseits einen Shortstack vom Tisch genommen. Der Bigstack am Tisch hatte geraist, der Shortstack pushte für gut 50.000 und Michael callte, sodass der Bigstack losließ. Im Showdown zeigte Michael Pocketjacks, der Shortie [ac][3s] und das Board wurde mit [4d][8h][tc][jc][3c] gedealt. Wenn der Shortie nicht gepusht hätte, dann wäre eventuell ein Monsterpot entstanden, denn der Bigstack hatte nach eigener Aussage Pocket-Achten weggelegt.

skender_jacks.jpg

17:15 Uhr: Wir müssen draußen bleiben

Die letzte Pause hat deutlich länger als 20 Minuten gedauert. Zum einen wurden die 100er Chips aus dem Spiel genommen und dann neue Absperrungen für die Bubblephase aufgestellt. Das bedeutet, ab sofort dürfen nur noch die Journalisten von ESPN und Pokernews in den inneren Turnierbereich, alle anderen Pressevertreter müssen hinter die Absperrungen und sich das Ganze von draußen anschauen.

Ich werde natürlich irgendwie versuchen den einen oder anderen Spieler im Auge zu behalten. Michael Skender sitzt zum Beispiel in der Nähe einer Absperrung. Aber viel wichtiger wäre im Moment natürlich unsere Shorstacks im Auge zu behalten, was schwierig werden wird.

16:10 Uhr: Die Spannung steigt

So langsam kribbelt es. Vor wenigen Minuten hat Duy Le als erster Spieler die Marke von einer Million Chips geknackt. Noch gut 100 Spieler müssen gehen, dann sind wir im Geld (747 bezahlte Plätze/WSOP Payouts).

Mario Puccini und Alexander Debus sind leider nicht mehr im Turnier, den Platz von Mario hat PokerStars-Qualifikant Manig Loeser eingenommen. Laut meiner Liste sind insgesamt noch sechs deutschsprachige PokerStars-Qualifikanten dabei. Viel Glück!

bachmann_wsop_57_3.jpgRoland Bachmann

loeser_wsop_57_4.jpgManig Loeser

kazemieh_wsop_57_4.jpgThomas Kazemieh

boye_wsop_57_4.jpgJan Boye

skender_wsop_57_4a.jpgMichael Skender

riedberger_wsop_57_4.jpgArne Riedberger

Level 14: 1.500/3.000, Ante: 400

15:25 Uhr: Sebastian Panny schröpft Theo Tran

Sebastian Panny hat seinen Stack auf gut 550.000 ausgebaut. Theo Tran raiste aus MP auf 7.500 und Sebastian ging vom Small Blind für 36.000 drüber. Tran callte und tat dies auch für 30.000 an Flop [9s][ad][2h], 65.000 am Turn [7h] und 95.000 am River [7h]. Sebastian zeigte im Showdown [ac][ks], Tran muckte.

Alexander Debus ist crippled. Das Board zeigte [th][jh][5s][8d], als er das All-in seines Gegners mit [ah][as] callte. Der drehte [5d][5c] zum Set um und nach der [qc] am River blieben Alexander nur noch 15.000 Chips.

Arne Riedberger hat mit Pocketkings Pocketaces geknackt (Flop King) und ist von 310.000 auf 380.000 hoch. Michael Skender nimmt zurzeit die mittleren Stacks maß. Zuletzt drückte er einen Spieler, der bis zum Flop die Initiative hatte, auf einem Board mit zwei Assen am Turn aus der Hand und zeigte [8c][7c] für pure Luft. Michael hat auch die Marke von 600.000 durchbrochen. Ship it!

Chipcounts:

Serge Didisheim – 480.000
Michael Skender – 620.000
Dragan Galic – 360.000
Mathias Karweta – 250.000
Arne Riedberger – 380.000
Fabian Geisel – 450.000
Alexander Debus – 15.000
Jens Weigel – 200.000
Heinz Kamutzki – 180.000
Alexander Purk – 260.000
Jan Boye – 275.000
Sebastian Panny – 550.000
Roland Bachmann – 110.000
Alexander Luber – 150.000
Artem Khudaverdiev – ausgeschieden
Joachim Hein – 250.000
Konrad Molitor – 230.000
Manig Loeser – 150.000
Jan Wilhelm – 150.500
Mario Puccini – 120.000
Charalampos Tsaoussis – 108.000
Andreas Rathje – ausgeschieden
Ingo Paulus – 155.000
Thomas Kazemieh – 200.000
Dominik Stopka – 50.000

14:35 Uhr: Rollercoaster für Mathias Karweta hält an

Schon an Tag 3 war es ein unglaubliches Auf und Ab für Mathias Karweta, der gut in den Tag gestartet war, dann auf 40.000 abrutschte und letztlich mit 350.000 abschloss. Heute geht es genau so weiter. Mathias verlor unter anderem einen großen Pot gegen Sebastian Panny und als ich an seinem Tisch kam, waren ihm nur noch 40.000 Chips geblieben. Zu allem Überfluss gab es dann noch einen Walk, als Mathias im Big Blind Asse hielt. „Immer wenn du vorbei kommst bekomm ich gute Hände”, sagte Mathias zu mir und daher blieb ich noch einen Augenblick da.

Theo Tran eröffnete den nächsten Pot für 7.500, Mathias pushte All-in und Tran callte, nachdem die Chips ausgezählt waren mit [5c][5d]. Mathias drehte [as][4h] um und das Board brachte ihm die Broadwaystraight. Eine Hand später sammelte er die Blinds und Antes ein und ist damit wieder bei knapp über 100.000. Sebastian Panny hält 350.000.

karweta_wsop_57_4.jpgMathias Karweta

Ausgeschieden ist Stefan Huber, der einen Flip mit A-K gegen Queens verlor und wenig später short mit A-Q gegen Q-J den Kürzeren zog.

Gut läuft es bei Michael Skender (520.000). Gestern bin ich nach Turnierschluss mit zu Michael, Paul und Jan ins Haus gefahren. Chillen mit einem Bier im Pool war angesagt. Heute Morgen gingen wir dann als erstes die neuen Gegner am Tisch durch und da war doch tatsächlich Bruce Buffer, Announcer der Ultimate Fighting Championship, dabei. Michael hatte noch ein Utensil aus dem Pokerroom im Luxor rumliegen. Der Pokerroom ist nach Bruce Buffer benannt und das ist dabei rausgekommen kurz nach Spielbeginn:

skender_wsop_57_4.jpgMichael (re.) zeigt sein Mitbringsel und Bruce gefällt’s

13:30 Uhr: Ein deutscher Däne?

Die Chipcounttabellen bringen mich einmal mehr komplett durcheinander. Soeben war ich am Tisch von Jakob Toestensen, der zu Beginn des Tages mit 479.100 Chips als bester deutscher Spieler geführt wurde. Der gute Jakob ist aber gar kein deutscher Spieler, er kommt aus Odense in Dänemark und dementsprechend konnte er natürlich überhaupt nichts mit meiner Begrüßung auf Deutsch anfangen. “What?”

Ausgeschieden ist Udo Seepe, der seine letzten 30.000 Chips mit [ks][tc] im Pot untergebracht hatte und gegen [9c][9s] einen Coinflip hatte. Das Board brachte dann aber [js][qs][jh][5c][3d] und somit keine Hilfe.

Ebenfalls ausgeschieden ist Peter Mairhofer und Martin Inderbitzin konnte ich ebenfalls nicht mehr finden. Dominik Stopka dagegen hat seinen Stcak von 27.000 auf 50.000 ausgebaut und wartet auf eine starke Hand für den nächsten Angriff.

Es sind schon knapp 200 Spieler ausgeschieden.

Level 13: 1.200/2.400, Ante: 300

12:45 Uhr: Erster Streifzug beendet

Ich habe die erste Runde gedreht und schon drei leere Stühle entdeckt. Tonio Röder, Matthias Schlager und Julian Lange sind aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr im Turnier.

Fabian Geisel dagegen hat einen Spieler eliminiert und seinen Stack um gut 100.000 auf 420.000 ausgebaut. Der Flop zeigte [qs][2c][ac] als ich an den Tisch kam, Fabian setzte vom Cut-off 10.000, der Button raiste auf 28.000 und Fabian ging nach einem Blick auf die Chips seines Gegners All-in. Der Button zögerte, callte dann aber mit [5c][4c] zum Flusdraw plus Gutshot, der Österreicher drehte [ac][9d] um und es folgten die [6s] und die [2h].

Marc Sander hat ebenfalls einen schönen Pot gewonnen. Aus früher Position kam ein Raise auf 6.000, Marc callte dahinter und der Big Blind reraiste auf 20.500. Nur Marc callte und der Flop brachte [jh][ac][js]. Der BB check-callte die 20.000 von Marc, die [4c] am Turn checkten beide und nach der [3d] am River bekam Marc weitere 40.000 ausbezahlt mit [qd][jc] für den Drilling.

PokerStars-Qualifikant Arne Riedberger hat einen mittelgroßen Pot schon vor dem Flop klar gemacht. Es war ein Blindbattle, das der Small Blind eröffnete, Arne erhöhte, der SB machte die 4-Bet und Arne die 5-Bet auf 140.000. Der SB foldete daraufhin.

Auch Michael Skender, ebenfalls über PokerStars qualifiziert baut seinen Stack weiter aus. Er hat mittlerweile über 450.000 vor sich stehen und ist gerade vom Pavillion in den Amazon Room umgezogen.

12:10 Uhr: Los geht’s

Tag 4 ist gestartet und ich werde mir schnellstens einen Überblick machen, wo unsere deutschsprachigen Spieler heute sitzen. Bis gleich …

10:15 Uhr: Chipcounts

1.203 Pokerspieler werden heute an die Pokertische im Rio Convention Center zurückkehren und es tauchen immer wieder neue deutschsprachige Pokerspieler in den Listen auf, die zuvor unter einer anderen Flagge gelaufen sind oder immer noch laufen. So zum Beispiel auch Konrad Molitor, der mittlerweile in England lebt und ebenfalls Tag 4 erreicht hat.

Ich melde mich pünktlich zu Beginn des Tages zurück. Vorab alle deutschsprachigen Chipcounts, die ich für Tag 4 finden konnte:

Jakob Toestesen – 479.100
Serge Didisheim – 412.200
Michael Skender – 411.900
Dragan Galic – 403.000
Mathias Karweta – 349.000
Arne Riedberger – 337.900
Fabian Geisel – 314.200
Alexander Debus – 131.300
Jens Weigel – 282.500
Heinz Kamutzki – 270.500
Pim Vanwieringen – 242.700
Alexander Purk – 214.000
Jan Boye – 213.600
Marc Sander – 208.600
Sebastian Panny – 206.200
Roland Bachmann – 204.300
Alexander Luber – 196.700
Artem Khudaverdiev – 174.100
Joachim Hein – 169.900
Martin Inderbitzin – 168.900
Konrad Molitor – 168.000
Manig Loeser – 166.400
Jan Wilhelm – 165.500
Tonio Röder – 156.500
Mario Puccini – 153.400
Julian Lange – 134.500
Charalampos Tsaoussis – 117.900
Stefan Huber – 96.600
Marc Tschirch – 93.800
Andreas Rathje – 78.800
Andrew Parzyszek – 77.900
Ingo Paulus – 70.600
Thomas Kazemieh – 61.900
Peter Mairhofer – 54.700
Udo Seepe – 46.400
Dominik Stopka – 27.200

amazom_room_4.jpg

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 3

Montag, Juli 12th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 3: 4 Level (ab Level 9)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 13: 1.200/2.400, Ante: 300

22:20 Uhr: Tag 3 beendet

Leider sind kurz vor dem Ende des Tages noch die Tische Mario Puccini und Tonio Röder aufgebrochen worden. Ich hoffe natürlich, dass beide noch im Rennen sind und einige Chips für Tag 4 eintüten dürfen. Wie viele es sind werden dann erst die offiziellen Zahlen bringen.

Michael Skender hat die Marke von 400.000 tatsächlich noch knapp durchbrochen und somit zusammen mit Alexander Debus mit einem echten Bigstack in den vierten Turniertag. Marc Sander ist auf 180.000 abgerutscht.

Insgesamt haben ungefähr 1.250 Pokerspieler den Tag überlebt, das Feld ist also noch einmal halbiert worden. Am Dienstag geht es dann langsam aber sicher in Richtung Moneybubble. 747 Plätze werden bezahlt, die erste Preisstufe liegt bei $19.263 und für die PokerStars-Spieler bedeutet eine ITM-Platzierung gleichzeitig auch ein Package für das PCA 2010 auf den Bahamas – Wert $14.000!

Als Chipleader wurde zuletzt James Carroll mit 780.000 Chips geführt. Johnny Chan folgt mit 710.000 und Team PokerStars Pro Johnny Lodden ist mit 620.000 ebenfalls in den Top Ten zu finden. Weitere Team PokerStars Pros sind JP Kelly (350.000), Angel Guillen (305.000), Vanessa Selbst (245.000), William Thorson (227.000), Marci Horecki (225.000), Jason Mercier (220.000) und Humberto Brenes (210.000).

Ich melde mich morgen vor dem Start von Tag 4 (12 Uhr Ortszeit) mit den Chipcounts der deutschsprachigen Spieler zurück.

22:00 Uhr: Chipcounts Amazon Room

Ein vorletztes Update für heute. Die Chipcounts aus dem Amazon Room, 20 Minuten vor dem Ende:

Dragan Galic – 350.000
Stefan Huber – 260.000
Alexander Debus – 410.000
Fabian Geisel – 326.000
Roland Bachmann – 190.000
Udo Seepe – 58.000
Thomas Kazemieh – 30.000
Artem Khudaverdiev – 146.000
Heinz Kamutzki – 230.000
Sebastian Panny – 180.000
Alexander Luber – 176.000
Andrea Rathje – 52.000
Arne Riedberger – 320.000
Jan Boye – 240.000
Ingo Paulus – 90.000
Peter Bosen – ausgeschieden
Timo Strohmenger – ausgeschieden

Level 12: 1.000/2.000, Ante: 300

21:10 Uhr: Michael Skender baut weiter auf

Eigentlich wollte Michael Skender nach der Pause nur noch seine 320.000 in den vierten Tag retten. Ihm war mehr nach Entspannung als zwei weiteren Stunden an den Tischen. So wie es aussieht werden es aber mehr Chips am Ende des Tages werden. Nach einem Raise vom Button, pushte ein Spieler vom Small Blind seine 60.000 Chips All-in und Michael fand Pocketnines im Big Blind. Er isolierte den All-in Spieler, der nach dem Fold des Button [ac][3s] umdrehte. Kein As und auch keine sonstigen Überraschungen vom Board und damit über 380.000 Chips für den SupernovaElite.

skender_wsop_57_3a.jpgMichael Skender

Zwei Plätze links von Michael sitzt Theo Jorgensen. Der Däne gewann im Mai die WPT Paris sowie $879.898, verfügt ebenfalls über einen Bigstack, mehr als eine 3-Bet hat er heute gegen Michael aber noch nicht ausgepackt. Da scheinen sich zwei Spieler nicht in die Quere kommen zu wollen.

Bei Mario Puccini hat neben Paz Bransi (WSOP Bracelt Event #5) mittlerweile auch Team PokerStars Pro Vanessa Selbst Platz genommen. Mario hält sich gut und nähert sich der Marke von 200.000. Wieder deutlich zugelegt hat auch Marc Sander, der bei rund 360.000 liegt. Roland Bachmann hält sich weiterhin bei gut 200.000, Thomas Kazemieh muss mit 82.000 auskommen, Tonio Röder mit 70.000 und Dominik Stopka hat nur noch 43.000 zur Verfügung. Arne Riedberger hatte ich beim Amazon-Update vorhin vergessen: 297.000!

puccini_wsop_57_3.jpgMario Puccini

20:35 Uhr: Noch 1454 Spieler

Laut Bildschirm sind 1.454 Spieler aus der Pause zurück gekommen, damit läge der Average bei etwas über 150.000. Weit drüber liegen im Amazon Room Fabian Geisel mit 310.000, Heinz Kamutzki mit 305.000 und Dragan Galic mit 300.000.

Stefan Huber hat einen 200.000er Pot mit A-K gegen A-K verloren, sein Gegner machte den Flush, und ist runter auf 220.000. Alexander Debus hat mit 230.000 etwas mehr zu bieten, Sebastian Panny ist bei 210.000 angelangt. Auch Artem Khudaverdiev hat mittlerweile über 200.000 Chips vor sich stehen.

Verabschieden müssen wir uns von Florian Langmann, ihn hatte es schon vor der Pause erwischt. Details zur letzten Hand liegen leider nicht vor.

Weitere Chipcounts:

Peter Bosen – 85.000
Mathias Karweta – 125.000
Alexander Luber – 155.000
Manig Loeser – 168.000

20:15 Uhr: Weiter geht’s

Die Spieler sind zurück und ich werde gleich mal ein paar Chipcounts aus dem Amazon Room einfangen. Da scheint sich einiges getan zu haben in den letzten Minuten vor der Pause.

18:15 Uhr: Mario Puccini im Aufwind

Der Hamburger Mario Puccini hat zuletzt mächtig Aufwind bekommen. Er hielt am Turn mit [jh][th] Top Two, im Pot waren bereits 60.000 und sein Gegner zahlte auch noch drawing dead das All-in für 48.000 mit dem getroffenen Jack und Fünf als Kicker. So verdoppelte Mario seinen Stack auf gut 140.000 und schnappte sich wenig später ohne Showdown weitere Chips, sodass er mit 160.000 erstmals seit langer Zeit über dem Durchschnitt liegt.

Tonio Röder musste mächtig schwitzen, denn er bluffte am River mit einem geplatzten Flushdraw und sein Gegenüber benötigte fast zehn Minuten, ehe er die Karten foldete. Tonio ist damit wieder hoch auf 170.000.

Weitere Chipcounts aus dem Pavillion Room:

Dominik Stopka – 90.000
Thomas Kazemieh – 88.000
Michael Skender – 240.000
Marc Sander – 230.000
Roland Bachmann – 200.000
Jens Weigel – 90.000

In gut 20 Minuten ist Dinnerbreak. Ich melde mich also gegen 20 Uhr (5 Uhr MEZ) zurück aus dem Rio.

Level 11: 800/1.600, Ante: 200

17:45 Uhr: Sandra Naujoks ausgeschieden – Florian muss erneut teilen

Es sind mittlerweile schon gut 800 Spieler an Tag 3 ausgeschieden und auch Team PokerStars Pro Sandra Naujoks gehört dazu. Nach einem Raise vor ihr erhöhte Sandra auf 4.100 und wurde vom Spieler direkt neben ihr gecallt. Der Initial-Raiser legte ab und der Flop brachte [4s][2s][js]. Sandra setzte an, wurde gecallt und am Turn folgte die [2c]. Wieder feuerte Sandra ab, wieder kam der Call. Nach dem [kc] am River ging die Berlinerin All-in, wurde insta gecallt und zeigte [ac][8h] für den puren Bluff. Ihr Gegner hielt [as][qs] für die Nuts.

Florian Langmann (56.000) musste sich wenig später erneut mit einem Splitpot zufrieden geben. Er raiste vom Button auf 3.400, der Big Blind callte und der Dealer legte [kh][tc][5c] am Flop. Der BB check-callte dann 4.000 Chips, und nach der [9s] am Turn check-raiste er gegen die 7K-Bet von Florian sogar All-in. Der Deutsche callte mit [kc][3c], der Big Blind zeigte [kd][2d] und am River kam der [jd].

Peter Bosen hat einen Coinflip mit [ah][jh] gegen [9d][9h] eines Shortstack und damit 21.700 Chips verloren. Ihm bleiben noch 50.000.

Dann gab es noch eine Hand zwischen Sebastian Panny und Alexander Luber. Gavin Smith hatte zunächst für 4.000 eröffnet, Alexander callte vom Cut-off und Sebastian reraiste vom Button auf 13.000, die nur von Alexander gecallt wurden. Der Flop ging mit [th][qc][7d] auf, Alexander check-callte 15.000 und danach wurden Turn [2s] und River [7h] durchgecheckt. Alexander zeigte [ad][kh] für Ace-Kicker, Sebastian muckte. Beide sind noch gut dabei. Sebastian hält 150.000, Alexander 180.000.

Weitere Chipcounts aus dem Amazon Room:

Andreas Rathje – 80.000
Heinz Kamutzki – 180.000
Jan Boye – 145.000
Arne Riedberger – 275.000
Lothar Meier – ausgeschieden
Viktoria Gorkurova – ausgeschieden

16:40 Uhr: Zweite Pause

Die Spieler sind in der zweiten Pause. Michael Skender hat einen schönen Pot gewonnen und ist wieder hoch auf 275.000. Mit [kh][jh] riverte er Twopair und bekam eine Bet für 35.000 von Assen ausbezahlt.

Jonas Gutteck hat auf 36.000 verdoppelt und auch bestätigt, dass Fabian Quoss nicht mehr im Turnier ist. PokerStars-Qualifikant Tonio Röder hat 110.000.

Noch 60 Minuten in Level 11 und 60 Minuten in Level 12, dann folgt die 90-minütige Pause.

16:10 Uhr: Jan Heitmann busto

Oh, oh. Jan Heitmann hat es erwischt und ich bin ganz froh, dass ich nicht an seinem Tisch war zum Zeitpunkt des Bustout.

Hier das letzte Twitter-Update: @JanHeitmann: Ne Stunde später bin ich raus. Fucked up Top pair vs. Kido Pham. Jetzt bin ich im Palms und auf Mega-Tilt. Over and out

Auch Nico Behling, Torsten Rink und Egils Rubenis sitzen nicht mehr an ihren Plätzen. Malte Monnig pushte vor wenigen Minuten mit [ad][4d] seine 23.800 All-in, der Button callte mit Pocketjacks und das Board brachte [8h][qc][2c][6d][9d].

Mario Puccini liegt bei 69.000 Chips und damit sieht es wenigstens besser aus als bei Jonas Gutteck (21.000), Philipp Mohr (38.000) und Mohsen Tayfeh (45.000). Auch Michael Skender hat etwas abgegeben, aber 220.000 bedeuten immer noch doppelten Average. PokerStars-Qualifikant Manig Loeser hat gut 160.000 vor sich stehen, Dominik Stopka rund 130.000. Der auf Gran Canaria lebende Hamburger Marc Sander spielt auch heute groß auf und stapelt ca. 350.000 Chips.

heitmann_wsop_57_3.jpgDa war die Welt noch in Ordnung für Jan Heitmann

Level 10: 600/1.200, Ante: 200

15:25 Uhr: Nix geht bei Florian

Florian Langmann sitzt mittlerweile im Amazon Room und hat nur noch 40.000 Chips. Bei ihm sind ein paar Bluffs daneben gegangen und vor wenigen Minuten gab es dann auch noch einen Splitpot. Aus erster Position ging ein Shortstack für 15.000 All-in, Florian callte aus dem Big Blind mit A-T und musste gegen 8-9 ran. Der Dealer legte dann A-Q-J-K-T zur Broadway-Straight und die Chips gingen wieder dorthin wo sie hergekommen waren.

Peter Bosen hat die Marke von 100.000 erreicht. Er raiste aus erster Position auf 3.000, der Spieler hinter ihm callte und der nächste Spieler erhöhte auf 10.100. Peter callte, der andere Spieler foldete und der Dealer legte [9c][2c][td] am Flop- Peter check-callte weitere 11.000 und die [4d] am Turn wurde gecheckt. Nach der [3c] am River ging Peter dann sofort All-in und sein Kontrahent foldete nach gut zwei Minuten Bedenkzeit.

Andreas Rathjen ist runter auf 70.000. Das Board zeigte bis zum Turn [4s][6h][th][5c] und Andreas hatte 25.000 in den knapp 50.000 Chips großen Pot gefeuert. Sein Gegner check-callte, hatte damit nur noch 18.000 dahinter und schob diese nach der [qd] in die Mitte. Andreas warf seine Karten etwas frustriert in den Muck.

Was ist sonst noch passiert? Stefan Huber sitzt auf 320.000 Chips, Heinz Kamutzki hat 195.000, Fabian Geisel 250.000 und Dragan Galic 220.000. Mathias Karweta hat etwas eingebüßt und noch 125.000. Marco Liesy bleibt mit 17.000 short, Tischnachbar Udo Seepe hält 43.000 und Alexander Debus ist bei 80.000. Der Schweizer Dieter Albrecht ist mit 25.000 ebenfalls shortstacked, Sebastian Panny aus Österreich hat noch knapp über 100.000.

14:20 Uhr: Michael läuft weiter heiß – und ein paar Bustouts

Erste Pause. Nicht mehr im Turnier sind Philipp Gruissem, Sebastian Gohr, Armin Zoike, Eddy Scharf und Konstantin Bücherl. Jan Heitmann war schon runter auf 40.000, nachdem er mit einem Set Dreien gegen ein Set Könige einen 200K-Pot verloren hatte. Mittlerweile hat sich der Münchener wieder auf 100.000 hochgespielt.

Weiterhin sehr gut läuft es bei Michael Skender, der es auf 270.000 bringt und es selbst gar nicht glauben kann: „Mit dem Stack kannst du Sachen machen, die du sonst nie spielen würdest. Es läuft einfach super.” Und damit das so bleibt dürfen alte Gewohnheiten nicht geändert werden. Michael frühstückte wie an den Tagen 1 und 2 und natürlich muss ich auch heute wieder mit ihm in die Dinnerbreak gehen. Ich hoffe die Erwartungen als Glücksbringer erfüllen zu können.

Roland Bachmann kratzt auch an der Marke von 200.000 Chips, Tonio Röder hat 120.000 und in diesem Bereich, bzw. etwas drüber, liegen auch Dominik Stopka, Thomas Kazemieh, Peter Mairhofer, Jens Weigel und Mannig Loeser. Jonas Gutteck (18.000) und Mohsen Tayfeh (30.000) sind short an Chips.

13:30 Uhr: Schlechte Stunde für Sandra Naujoks

Mein erster Besuch im Amazon Room führte mich an den Tisch von Team PokerStars Pro Sandra Naujoks und die Berlinerin erlebte eine schwarze erste Stunde. „Du willst jetzt nicht meinen Untergang dokumentieren”, empfing mich die EPT-Gewinnerin. „Doch Sandra, das ist meinJob”, erwiderte ich. Es waren drei größere Pots, die allesamt verloren gingen. Sandra callte zunächst ein Raise mit A-Q, der Flop brachte ein As und Sandra hatte ein Kicker-Problem gegen A-K. Etwas später verlor sie weitere Chips mit einem Straightflushdraw, der sich nicht materialisierte und dann lief sie mit geflopptem Toppair Topkicker (A-K) gegen das Set von Michael Mizrachi. Gesamtergebnis: 19.000 Chips!

Daraufhin drehte ich eine Runde durch den Saal und musste Rene Freymann als vermisst aufnehmen. Das Schweizer Uhrwerk Stefan Huber ist dagegen schon wieder auf Betriebstemperatur: 260.000 Chips. Ebenfalls mit 260.000 ausgestattet ist der Österreicher Fabian Geisel. Etwas zugelegt haben auch Mathias Karweta mit 208.000 und PokerStars-Qualifikant Arne Riedberger (Schweiz) mit 188.500, während Marco Liesy einen großen Pot am River aufgeben musste und nur noch 21.000 zur Verfügung hat. Alexander Debus hat seinen Stack halbiert und liegt bei 55.000, Dieter Albrecht verfügt über 65.000 und Peter Bosen über 85.000.

Zum Schluss bin ich noch einmal kurz bei Sandra vorbeigelaufen und sie hat ihren Stack in der Zwischenzeit auf etwas über 40.000 verdoppelt.

naujoks_wsop_57_3.jpgSandra Naujoks

riedberger_wsop_57_3.jpgArne Riedberger

Level 9: 500/1.000, Ante: 100

12:50 Uhr: Erste Bust-outs im Pavillion Room

Im Pavillion Room sind schon die ersten Tische aufeglöst und leider müssen wir uns auch von drei Österreichern verabschieden. PoikerStars-Qualifikant Philipp Gsöllpointner hat die Wende nicht geschafft und das gilt auch für Linda Huber und Bernhard Perner. Ebenfalls erwischt hat es den deutschen Pokerspieler Jens Kerper. Alle vier waren sehr short in den Tag gegangen.

Team PokerStars Pro Florian Langmann wird auch nicht mehr lange an seinen Tisch sitzen, das hat aber damit zu tun, dass Tisch #168 im Pavillion Room zu den nächsten Tischen gehört der gebrochen wird. Hoffentlich hat Flo bis dahin seinen Salat aufgegessen. Die Tische von Stefan Podechtl und Mari Puccini sind bereits aufgelöst, beide sind aber noch dabei und mussten umziehen.

Langmann_wsop_57_3.jpgFlo Langmann

bachmann_wsop_57_3.jpgRoland Bachmann

kazemieh_wsop_57_3.jpgThomas Kazemieh

rubenis_wsop_57_3.jpgEgils Rubenis

11:40 Uhr: Tag 3 vor dem Start

Nach der ausgelassenen PokerStars-Party am Sonntagabend mit Snoop Dogg heißt es heute wieder “högschte Konzentration”. Weitere vier Levels stehen am heutigen Tag 3 auf dem Programm bzw. drei ganze und zwei halbe Levels. Für 2.557 verbleibenden Pokerspieler geht es also erst einmal weiter mit den zweiten 60 Minuten von Level 5.

Die Chipcounts der deutschsprachigen Spieler habe ich ja bereits veröffentlicht (Chipcounts nach Tag 2), daher hier noch ein paar Zahlen zu den vielen PokerStars-Spielern und Team Pros. Wir haben noch rund 310 PokerStars-Spieler und Qualifier im Turnier und dazu kommen 25 Mitglieder vom Team PokerStars Pro.

PokerStars-Qualifikant David Assouline aus Hampstead in Kanada ist mit 387.800 in Chips der Führende im Gesamtklassement. David hatte sich über das Step-System von PokerStars für den Main Event der WSOP qualifiziert.

Vom Team PokerStars Pro hat Vanessa Selbst, die erst seit einer Woche zum Team gehört, mit 265.000 die meisten Chips angehäuft. Vanessa hatte im April die NAPT Mohegan Sun gewonnen und $750.000 kassiert. Außerdem ist sie auch schon Besitz eines WSOP-Bracelet.

Neben Vanessa sind aber auch noch Jason Mercier, Matthias de Meulder, Humberto Brenes, William Thorson, Pieter de Korver, Joe Cada, Chris Moneymaker, JP Kelly und Marcin Horecki mit teilweise deutlich über 100.000 Chips (Average: 87.870) vertreten. Gleiches gilt für unsere drei Trümpfe Sandra Naujoks, Florian Langmann und Jan Heitmann.

Bester deutscher PokerStars-Qualifikant ist SupernovaElite Michael Skender mit 193.000 Chips. Arne Riedberger, Qualifikant aus der Schweiz, geht mit 163.100 in den Tag. Landsmann Stefan Huber wird mit 193.000 geführt. Bester Österreicher ist zurzeit Sebastian Panny mit 137.000, während PokerStars-Qualifikant Philipp Gsöllpointner mit 10.700 auf ein kleines Wunder hoffen muss.

In gut 20 Minuten geht es los.

snoop2.jpgSnoop Dogg heizt die Stimmung an

WSOP 2010 – Main Event: Chipcounts nach Tag 2

Montag, Juli 12th, 2010

wsop2010_thn.jpgInsgesamt 2.557 Spieler haben den dritten Turniertag der $10.000 World Championship No-Limit Hold’em erreicht und werden am Montag um 12 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) in das Rio Convention Center zurückkehren. Es ist also davon auszugehen, dass die Moneybubble (747 PLätze bezahlt/Payouts) erst im Laufe von Tag 4 platzen wird.

Der Average liegt bei 87.870 Turnierchips und elf Spieler haben bereits die Marke von 300.000 durchbrochen. Von den deutschsprachigen Spielern liegen einige sehr gut im Rennen, unter anderem SupernovaElite Michael Skender sowie Sandra Naujoks, Florian Langmann und Jan Heitmann vom Team PokerStars Pro. Dragan Galic und Marc Sander haben sogar deutlich über 200.000 Chips eingesammelt. Marc Sander ist Hamburger, lebt zurzeit aber auf Gran Canaria.

Hier die Chipcounts der deutschsprachigen Pokerspieler für Tag 3:

Name Land   Chipcount
Dragan Galic DE   263.600
Marc Sander DE   244.400
Mathias Karweta DE   193.400
Michael Skender DE PokerStars qualifier 193.000
Stefan Huber CH   193.000
Fabian Geisel DE   180.100
Arne Riedberger CH PokerStars qualifier 163.100
Jan Heitmann DE Team PokerStars Pro 161.500
Alexander Purk DE   156.100
Charalampos Tsaoussis DE   156.000
Sandra Naujoks DE Team PokerStars Pro 153.000
Heinz Kamutzki AT   144.400
Marco Ritter DE   137.900
Sebastian Panny AT   137.000
Florian Langmann DE Team PokerStars Pro 132.200
Jens Weigel DE   127.500
Marc Tschirch DE   122.800
Tonio Roder DE PokerStars qualifier 117.800
Jan Boye DE PokerStars qualifier 115.900
Alexander Debus DE PokerStars qualifier 112.300
Roland Bachmann CH PokerStars qualifier 112.260
Alexander Luber DE   107.900
Thomas Kazemieh DE PokerStars qualifier 107.800
Artem Khudaverdiev DE PokerStars qualifier 106.900
Peter Mairhofer AT   106.000
Jorg Niepenberg DE   104.000
Ingo Paulus DE   104.000
Timo Strohmenger DE   102.800
Andreas Rathje DE   101.600
Serge Didisheim CH   99.500
Domnik Stopka DE   99.400
Pim Vanwieringen DE   98.000
Torsten Rink DE   92.000
Peter Bosen DE   91.300
Thorsten Schuler DE   90.300
Martin Inderbitzin CH   88.600
Bulent Karsli DE   87.600
Manig Loeser DE PokerStars player 87.400
Jakob Toestesen DE   83.200
Philipp Gruissem DE PokerStars qualifier 82.700
Markus Kolb DE   76.800
Malte Monnig DE   73.100
Reimer Koster DE   70.700
Marco Liesy DE   69.300
Philipp Mohr DE   69.200
Dieter Albrecht CH PokerStars qualifier 68.100
Joachim Hein DE   67.000
Matthias Schlager AT   65.400
Lino Coscia DE   58.100
Mario Puccini DE   48.900
Udo Seepe DE   47.800
Jens Kerper DE   46.000
Eduard Scharf DE   45.900
Fabian Quoss DE   44.400
Sebastian Winkler DE   41.700
Nico Behling DE   40.000
Stefan Podechtl AT   36.300
Mohsen Tayfeh DE   35.400
Rene Freymann DE   34.100
Konstantin Bucherl DE   33.200
Lothar Meier DE   31.900
Matthias Gerigk DE   31.600
Viktoria Gorkurova DE   22.600
Egils Rubenis DE PokerStars qualifier 21.800
Armin Zoike DE   20.900
Robert Haigh DE   19.800
Philipp Gsöllpointner AT PokerStars qualifier 10.700
Bernhard Perner AT   10.000
Linda Huber AT   8.800
Jan Wilhelm DE   1

WSOP_Chips.jpg

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 2B

Samstag, Juli 10th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 2B: 4 Level (ab Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 8: 400/800, Ante: 100

19:10 Uhr: Böser Beat für Philipp

Das tat weh! Philipp Gsöllpointner eröffnete den Pot für 2.200, wurde vom Cut-off und Button gecallt und der Dealer legte [js][ah][qs]. Alle drei Spieler checkten und es folgte das [ad], das Philipp für 4.200 anspielte. Der Cut-off foldete, aber der Button raiste auf 10.100 und Philipp stellte hn darauf hin All-in. Instacall vom Button für insgesamt 24.100 Chips und Philipp drehte Pocketqueens zum Full House um. Der Button zeigte [as][9c] für Trips, River [ad] und während Philipp es nicht fassen konnte und alle anderen Spieler am Tisch „Ouch” riefen, feierte der Button: „Yes, one time. I wait six hours. One time.”

Es war der Spieler, der gegen Eddy Scharf zu Beginn des Tages mit der kleineren Straight verloren hatte und die Hand hatte er immer noch nicht vergessen. Eddy hatte damals (O-Ton Eddy: „Das ist gefühlte 2,5 Jahre her.”) die Straight gefloppt, was der Button offensichtlich immer noch nicht geschnallt hat. „Du warst schon so gut wie im Flugzeug”, sagte er zu Eddy (im freundlichen Ton wohlgemerkt). Aber so was schockt Eddy natürlich nicht. Der Kölner konterte: „Ich hab mein eigenes Flugzeug.”

Es geht gleich in die 90-minütige Pause.

18:45 Uhr: Fabian Quoss mit Sitzfleisch, Florian und de Wolfe mit Sidebets

Fabian Quoss ist eigentlich schon seit Mitte von Tag 1 short, aber bisher hat es noch kein Spieler geschafft, ihn aus dem Sitz zu hebeln. Erstmals seit langer Zeit hat Fabian sogar mehr als Startigstack (33.000). Er raiste vor dem Flop auf 1.800, der Spieler direkt hinter ihm callte und der Flop brachte [9s][9c][7s]. Fabian machte die Contibet für 2300, wurde gecallt und am Turn kam die [8s]. Diesmal setzte der Nürnberger 4.800 an und sein Gegenspieler foldete.

Eine Hand später eröffnete Fabian erneut auf 1.800 und bekam ein Reraise vom Button auf 6.800. Fabian überlegte nicht lange, foldete offen [6c][6d] und der Button zeigte [ad][as].

Florian Langmann hat seinen Stack schon auf knapp 200.000 ausgebaut und liegt auch bei den Sidebets gegen Roland de Wolfe klar vorn. Es geht zum Beispiel darum, ob der eine den Big Blind des anderen attackiert oder ob der Spieler, der noch nicht von der Pause zurück ist innerhalb der näcsten 15 Minuten wieder da ist. Bisher musste de Wolfe die Scheine aus der Tasche holen. Im Chipcount liegt er bei 100.000 und damit ebenfalls deutlich hinter Florian.

Sven Stiel war schon runter auf 22.000 Chips, konnte dann aber mit Pocketaces nach Preflop-All-n wieder auf 50.000 aufstocken. An dem Tisch sitzt auch Andreas Rathjen mit gut 60.000 Chips.

Chris Klecz und Alexander Dietrich sind nicht mehr an ihren ursprünglichen Plätzen zu finden. Johannes Koerber-Hillejan hat noch 29.000 vor sich stehen.

Level 7: 300/600, Ante: 75

17:25 Uhr: Chipcounts Amazon Room

Es hat wieder ein paar deutschsprachige Spieler zerlegt, einige andere sind aber noch gut im Rennen.

Hier die Chipcounts aus dem Amazon Room:

Michael Skender – 160.000
Philipp Gsöllpointner – 71.000
Cort Kibler-Melby – ausgeschieden
Alexander Luber – 85.000
Johannes Heldens – ausgeschieden
Ingo Paulus – 55.000
Reiner Köster – 66.000
Andreas Kauffeldt – 72.000
Artem Khudverdiev – 80.000
Roland Bachmann – 78.000
Martin Schmidkunz – 49.000
Eddy Scharf – 70.000
Jens Kerper – 33.000
Jens Taubert – 9.500
Linda Huber – 28.000
Nico Behling – 55.000
Tonio Röder – 65.000
Michael Brandli – 45.000
Manig Loeser – 75.000
Jens Weigel – 130.000
Thomas Richter – ausgeschieden
Markus Ritt – ausgeschieden
Bodo Sbrzesny – ausgeschieden
Sebastian Gohr – 62.000

16:35 Uhr: Zwischenspurt von Jan Heitmann

Nach dem Stotterstart ging es zuletzt für Jan Heitmann deutlich aufwärts. Zunächst raiste Jan aus zweiter Position auf 1.500 und wurde vom Button, Small Blind und Big Blind gecallt. Der Flop wurde mit [5s][8d][3c] gedealt, zu Jan gecheckt und der setzte die Contibet. Button und Small Blind foldeten, aber der BB callte. Am Turn kam der [kh], wieder checkte der BB und diesmal reichten 7.200 um ihn aus der Hand zu vertreiben.

Eine Hand später eröffnete Jan erneut für 1.500, zwei Plätze weiter erhöhte der Chipleader am Tisch auf 4.500 und der Cut-off callte. Auch Jan zahlte nach, der Flop brachte [ah][4d][3s] und es wurde durchgecheckt. Die [6h] am Turn spielte Jan dann für 8.200 an, der Bigstack callte, der CO foldete. Am River pairte sich das Board mit dem [as] und Jan feuerte noch einmal 8.200. Der Bigstack überlegte kurz callte und muckte gegen [ad][3d] zum Boat für Jan.

Auch in der folgenden Hand gab es noch ein paar Chips für den Münchener, der damit an der Marke von 100.000 kratzt. Teamkollege Florian Langmann hat in dieser Zeit ebenfalls deutlich zugelegt und liegt bei etwas über 170.000. Sven Stiel hat rund 55.000 vor sich liegen.

Tobias Reinkemeier und Daniel Descher sind ausgeschieden.

Level 6: 250/500, Ante: 50

15:35 Uhr: 20 Minuten Pause

Die Spieler sind in der Pause und Michael Skender ist mit 123.000 Chips im Moment wohl der Chipleader unter den deutschsprachigen Spielern. Eddy Scharf hat seinen Stack ebenfalls verdoppelt mit einer Straight bis zur Sieben gegen eine Straight bis zur Fünf.

Nicht mehr an ihren Plätzen sind Roland Jeske und Nasr El Nasr. Jens Kerper hat sich etwas erholt und ist von 10.000 hoch auf 25.000. Die Blinds steigen gleich auf 300/600 (Ante:75).

skender_wsop_57_2b.jpgMichael Skender

14:55 Uhr: Pavillion Room Chipcounts

Im Pavillion Room sind doch einige Shortstacks dabei. Dazu gehören Daniel Drescher (11.000), Patric Hümmerich (11.500), Thomas Kremser (15.000), Mario Düngfelder (10.000), Sebastian Müller (16.000) und Fabian Quoss.

Bei Fabian geht es schon wieder so los wie am ersten Tag. Nach einem Raise (1.100) aus mittlerer Position callte Fabian vom Cut-off, der Button callte und auch der Big Blind. Der Flop wurde mit [ah][8c][4h] gedealt, es wurde zu Fabian gecheckt und der setzte 2.800. Der Button callte und der BB foldete, aber der Preflop-Raiser setzte seine beiden Kontrahenten All-in. Fabian und der Button foldeten.

Johannes Koerber-Hillejan hat seinen Stack ohne größere Showdowns immerhin auf 45.000 ausgebaut. Jan Heitmann hat leider etwas abgebaut und muss mit 55.000 weiterspielen.

Weitere Chipcounts:

Thorsten Schuler – 32.000
Tobias Reinkemeier – 41.000
Philipp Mohr – 90.000
Sven Stiel – 38.500
Andreas Rathjen – 78.000
Torsten Rink – 42.000
Malte Monnig – 49.000
Egils Rubenis – 39.000
Florian Langmann – 90.000
Robert Haigh – 52.000
Armin Zoike – 35.500
Thomas Kazemieh – 68.000
Mohsen Tayfeh – 69.000
Alexander Dietrich – 20.000
Chris Klecz – 40.000
Jörg Niepenberg – 34.000
Konstantin Bücherl – 60.000

koerber_wsop_57_2b.jpgJohannes

14:05 Uhr: Amazon Room Chipcounts

Im Amazon Room hat es scheinbar schon ein paar Spieler erwischt. Team PokerStars Pro Johannes Steindl sitzt nicht mehr an seinem Platz, gleiches gilt für Niklas Heinecker, Max Grünberger und Steven Thomsen.

Michael Skender hatte zu Beginn ein paar Chips abgegeben, gewann dann aber einen schönen Pot und ist hoch auf 100.000. UTG limpte ein Spieler, Michael raiste aus mittlerer Position und der Limper callte. Der Flop brachte [ah][8s][6s], UTG checkte und callte dann 2.100. Am Turn wurde der [js] gedealt und diesmal check-raiste der UTG-Spieler für insgesamt 20.000 All-in. Michi hatte schon 5.200 angespielt und callte mit [ad][ks]. Der UTG-Spieler drehte [jh][jd] um und am River kam mit der [4s] das vierte Pik und somit der Flush für Michael.

Weitere Chipcounts:

Philipp Gsöllpointner – 59.000
Cort Kibler-Melby – 38.000
Alexander Luber – 58.000
Johannes Heldens – 18.500
Ingo Paulus – 61.000
Reiner Köster – 58.000
Andreas Kauffeldt – 64.000
Sebastian Winkler – 20.000
Artem Khudverdiev – 50.000
Roland Bachmann – 61.000
Martin Schmidkunz – 52.000
Eddy Scharf – 52.000
Jens Kerper – 10.000
Jens Taubert – 40.000
Linda Huber – 22.000
Nico Behling – 38.000
Tonio Roder – 50.000
Roland Jeske – 35.000
Nas El Nasr – 57.000
Michael Brandli – 49.000
Manig Loeser – 50.000
Jens Weigel – 46.000
Thomas Richter – 18.500
Markus Ritt – 30.000
Bodo Sbrzesny – 17.000
Sebastian Gohr – 58.000

roder_wsop_57_2b.jpgTonio

Level 5: 200/400, Ante: 50

13:05 Uhr: Pavillion Room I

Auch im Pavillion Room hocken jede Menge deutschsprachige Pokerspieler, wie zum Beispiel Flo Langmann und Jan Heitmann vom Team PokerStars, Sven Stiel und die PokerStars-Qualifikanten Raphael Wurm, Sebastian Müller, Patric Hümmerich, Laurent Alix, Thomas Kazemieh und Egils Rubenis. Raphael Wurm hat bereits seinen halben Stack eingebüßt, „weil ich unbedingt einen Norweger bluffen musste.” Bei ihm sind es daher nur noch 14.000 Chips.

Flo Langmann hat einen schönen Pot mit über 50.000 Chips gegen Roland de Wolfe gewonnen. Der Brite zahlte auf einem Board mit [ah][td][4d][jd][2h] die Riverbet von Flo für 16.200 und muckte gegen [ad][kd] für den Nutflush des Deutschen. Nice Hand!

Jan Heitmann hat seinen ersten Pot ohne Showdown gewonnen. Bis zum Turn zeigte das Board [ad][3d][3s][2c] (9.000 im Pot) und Jan callte vom Button die Bet für 3.000 vom SB. Am River kam die [2s], der SB checkte zu Jan und der stellte 10.000 in die Mitte, was ausreichte um den SB All-in zu setzen. Der überlegte kurz und foldete.

Level 5 ist in wenigen Minuten vorbei.

12:35 Uhr: George Danzer busto

Kurzer Auftritt für George Danzer an Tag 2B. Er raiste vom Cut-off auf 800, der Button erhöhte auf 2.850 und George ging für seine restlichen 15.000 Chips mit [ks][ts] All-in. Der Button callte mit [as][qd] und das Board wurde mit [ah][9d][2d][5s][9s] gedealt.

Michael Skender sitzt ein paar Tische weiter. Er hat zwar schon das PCA auf den Bahamas und das Grand Final in Monte Carlo gespielt, aber heute ist er besonders aufgeregt. „Das ist das größte Turnier der Welt und ich hab gut Chips. In der dritten Hand hab ich sogar schon Asse gehabt heute”, berichtet der PokerStars SupernovaElite, ehe er sich mit einem Grinsen wieder auf seinen Stuhl setzte: „Ich muss mich konzentrieren.” Für die Asse bekam er leider nur die Blinds und Antes. Chipcount 90.000.

Ein paar Tische wurden auch verlegt und so spielt Marc Tschirch in der ESPN-Arena und Joachim Hein ist am zweiten TV-Tisch zu finden.

11:30 Uhr: Tag 2B vor dem Start

Da kann ja heiter werden! Über 2.700 Pokerspieler werden heute im Rio Convention Center zu Tag 2B des Main Events der 41. World Series of Poker erwartet. Die Spielerliste, die mir zugespielt wurde enthält 93 deutschsprachige Teilnehmer und keiner von ihnen geht mit einer sechsstelligen Chipanzahl in den Tag. Der Average nach Tag 1 liegt allerdings auch erst bei 43.000.

Die beste Ausgangsposition hat sich Florian Langmann vom Team PokerStars Pro erspielt, allerdings steht er mit 95.025 nicht viel besser da als Michael Skender (86.775), Raymond Stuwe (84.775) und Teamkollege Jan Heitmann (84.225). 32 weitere Spieler aus unseren Breitengraden liegen über dem Durchschnitt.

Als Chipleader startet der US-Amerikaner James Danielson mit 201.050 in Chips, auf Rang zwei folgt Steve Billirakis (187.150). Das internationale Team PokerStars Pro wird angeführt von den zwei Frauen Anh Van Nguyen (116.425) und Vanessa Rousso (111.050). Dazu kommen noch Matthias de Meulder (99.225), Gavin Griffin (97.200), Jason Mercier (90.525), Johnny Lodden (64.475), Humberto Brenes (64.200) und Barry Greenstein (53.625).

Rousso_wsop_57_1.jpgVanessa Rousso

Den gestrigen Tag 2A haben knapp 1.200 Spieler überlebt und die Chipcountliste hat noch einige deutschsprachige Spieler zu Tage gefördert, die ich längst aus den Augen verloren hatte:

Dragan Galic – 263.600
Mathias Karweta – 193.400
Stefan Huber – 193.000
Fabian Geisel – 180.100
Arne Riedberger – 163.100
Charalampos Tsaoussis – 156.000
Sandra Naujoks – 153.000
Heinz Kamutzki – 144.400
Marco Ritter – 137.900
Sebastian Panny – 137.000
Jan Boye – 115.900
Alexander Debus – 112.300
Peter Mairhofer – 106.000
Timo Strohmenger – 102.800
Dominik Stopka – 99.400
Pim Vanwieringen – 98.000
Peter Bosen – 91.300
Marco Liesy – 69.300
Dieter Albrecht – 68.100
Udo Seepe – 47.800
Rene Freymann – 34.100
Lothar Meier – 31.900
Vitoria Goukurova – 22.600

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 2A

Freitag, Juli 9th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 2A: 4 Level (ab Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 7: 300/600, Ante: 75

17:45 Uhr: Drei Hände mit Sandra Naujoks

Von Team PokerStars habe ich heute noch gar nicht viel berichtet, dabei war auch bei ihr schon einiges los. Sie konnte ihren Stack zu besten Zeiten auf 74.000 ausbauen, sackte dann aber wieder auf unter 50.000 ab. Sandra versucht viele Flops zu sehen und eine gute Möglichkeit zu finden, um ihre Chips im Pot unterzubringen. Das klappte zunächst zweimal nicht.

Nach einem Raise vom Cut-off callte Sandra aus dem Small Blind und nach dem Flop mit [kh][qh][3c] guckte sie erst einmal wie tief das Wasser ist und setzte von vorn 2.000 Chips. Der Cut-off raiste prompt auf 8.000 und Sandra gab auf. Zwei Hände später eröffnete der gleiche Spieler, Sandra callte vom Cut-off und auch der Big Blind zahlte. Der Dealer legte [6c][jc][2h], Check vom Big Blind, Contibet für 5.000 vom Initial-Raiser und Sandra callte. Der Big Blind foldete und am Turn tauchte die [3d] auf. Der Cut-off checkte, Sandra setzte 5.000, wurde auf 15.000 gecheckraist und foldete.

Aber alle guten Dinge sind drei und so eröffnete erneut der Spieler aus den Händen zuvor, diesmal für 1.500, Sandra callte und die Blinds ebenfalls. [qs][3h][4s] kam am Flop und Sandra zahlte als einzige die 4.00er Contibet. Am Turn folgte der [kh], 12.000 war die folgende Bet und diesmal ging die Berlinerin mit 34.000 Chips All-in. Der Call kam sofort von [ks][qc], Sandra zeigte [ts][9s] für den Flushdraw und am River schlug die [2s] ein. Flush angekommen und damit ging es hoch auf über 80.000 in Chips. Alles wieder in der Reihe.

In wenigen Minuten ist schon Dinnerbreak für 90 Minuten. Ich melde mich also gegen 19:15 Uhr Ortszeit (4:15 Uhr MEZ) zurück.

naujoks_wsop_57_2a.jpgSandra Naujoks

17:00 Uhr: Psychokrieg

Spannende Hand am Tisch von Team PokerStars Pro Anton Allemann. Drei Spieler sahen den Flop mit [7c][kc][6d] und es lagen ca. 6.500 Chips im Pot. Der Big Blind checkte und Anton, der in mittlerer Position saß, setzte 4.000 Chips an, was der Button mit einem Raise auf 9.700 beantwortete. Der BB foldete schnell, doch für Anton war die Sache nicht ganz so einfach. Der Schweizer ließ sich seeeehr lange Zeit. Alle anderen Spieler am Tisch, außer dem Button natürlich, hielt es schon nicht mehr auf den Sitzen. In neun von zehn Fällen folgt wohl ein Fold, aber Anton bastelte an einer anderen Lösung. Es dauerte allerdings bestimmt acht Minuten, ehe er das Puzzle zusammengesetzt hatte und für insgesamt 42.450 Chips All-in schob. Nun war der Button an der Reihe, bei ihm dauerte es dann nur zwei bis drei Minuten und er foldete.

allemann_wsop_57_2a1.jpgAnton ist All-in, Scotty Nguyen gespannt

allemann_wsop_57_2a2.jpgScotty witzelt und Anton darf stapeln

Thomas Böhm hat ein paar Tische weiter mit einem gefloppten Set seine Chips in die Mitte bekommen. Sein Gegner hielt ein Paar mit Gutshot, doch am Turn kam schon der Vierling für Thomas, der somit bei 30.000 Chips ist.

Christopher Groß und Etienne Hemmelmann sind leider nicht mehr im Turnier. Daniele Nestola hatte es schon etwas früher erwischt.

16:25 Uhr: Comeback des Tages

Während viele Shortstacks an den Tischen vergeblich auf eine Hand warten, die gut genug ist um All-in zu gehen, hat ein Megashortstack ein eindrucksvolles Comeback geschafft. Alexander Debus war laut eigener Aussage mit 1.100 Chips schon so gut wie raus, aber als ich vor einigen Minuten bei ihm am Tisch war, da spielte er plötzlich eine große Hand. Das Board zeigte bis zum River [2h][8h][7s][qc][ad] und Alexander hatte nach dem Check seines Gegners 16.500 Chips abgefeuert, womit er sogar noch 30.000 übrig hatte. Er wurde gecallt, zeigte [8s][8c] für das Set und ist damit bei starken 90.000 Chips. Hut ab!

Felix Bleiker dagegen hat einen großen Pot gegen Team PokerStars Pro Marcin Horecki verloren. Als ich an den Tisch kam lag bis zum Turn [3s][9d][4c][th], Horecki setzte 15.000 und der Schweizer callte zügig. Am River fiel die [9s], Horecki ging für 31.525 All-in und wieder callte Felix. Der Pole zeigte dann zwei schwarze Asse und Felix muckte mit den Worten „I had a big pair too”. Ihm bleiben damit nur noch 46.000, Horecki ist hoch auf 120.000.

Heinz Kamutzki gehört mit 162.000 weiterhinzu den Bigstacks, gleiches gilt für den Österreicher Sebastian Panny mit 158.000.

bleiker_wsop_57_2a.jpgFelix Bleiker

15:50 Uhr: Pausengespräche

Die Spieler sind in der zweiten Pause und ich habe noch ein paar Infos bekommen, zum Beispiel von PokerStars-Qualifikant Stefan Schiller. Der Österreicher hatte einen guten Level und ist von 16.000 auf 61.000 hoch. Zunächst eröffnete er mit A-7 vom Cut-off, der sehr aggressive Big Blind stellte ihn All-in und Stefan callte. Der Big Blind zeigte Q-J und das Board brachte sogar noch ein As.

Nur eine Hand später fand Stefan Pocketjacks, eröffnete und wieder war es der Spieler aus der Hand zuvor, der diesmal vom Small Blind erhöhte. Stefan machte die 4-Bet, der SB setzte ihn erneut All-in und zeigte nach dem Call A-Q. Die Jacks hielten bis zum Ende durch.

schiller_wsop_57_2a1.jpgStefan Schiller

Bei Christoph Groß läuft dagegen nichts zusammen. Er bekam ebenfalls Pocketjacks gedealt, seine 3-Bet auf 4.200 wurde vom Initial-Raiser gecallt und der Flop brachte A-Q-5. Sein Gegner setzte an und Chris musste folden. Er hat nur noch 10.000 Chips zur Verfügung.

In einer der letzten Hände vor der Pause musste auch Sven Leu gut 30.000 Chips abgeben. Er hat mit 70.000 aber immer noch einen gut spielbaren Stack.

Thomas Böhm und Etienne Hemmelmann bleiben mit jeweils um die 15.000 short.

Nachtrag um 16:00 Uhr: Dragan Galic hat einen weiteren großen Pot gewonnen, mit einem Full House Aces, und sitzt auf gut 300.000 in Chips.

Level 6: 250/500, Ante: 50

15:15 Uhr: Draaagaaaan!

Da kam der Dragan Galic mal so richtig in Fahrt. Der Flop zeigte [6d][7s][9d], die Blinds checkten und Dragan, der schon vor dem Flop die Initiativ ergriffen hatte, setzte 5.000 Chips, die vom Small Blind gecallt wurden. Der Big Blind erhöhte auf 15.000, Dragan vergewisserte sich kurz nach dem Stack des Big Blinds (50.000) und ging sofort All-in (über 100.000). Der Small Blind foldete, aber der Big Blind machte den Call und es kam zum Showdown:

Dragan: [8d][7d]
Big Blind: [9h][7h]

Monsterdraw für Dragan, Top Two für den Big Blind und der [kh] am Turn änderte nichts. Am River schlug aber die [5h] ein – Straight für den Kroaten aus Schneverdingen und ein Jubelausbruch, der aber nicht geahndet wurde. „Bei dem Flop hätte ich meinen I-Pod, ach was, sogar mein Haus gesetzt”, machte sich Dragan erst einmal Luft. Für ihn geht es mit 174.000 Chips weiter.

Einen nicht ganz so großen Pot hat Heinz Kamutzki eingestrichen. Er raiste aus MP auf 1.100 und der Big Blind wollte unbedingt den Flop sehen. Der brachte dann [as][9h][7c] und der Big Blind donkte 1.450 in Heinz. Der callte und machte dies auch für weitere 3.050 nach der [3h] am Turn. Am River klappte das [ac], der Big Blind spielte klein für 2.500 an und Heinz raiste ihn auf 7.300. Der BB überlegte kurz und foldete seine Holecards.

Markus Lehmann hat leider deutlich abgebaut und keine 20.000 mehr vor sich stehen. Team PokerStars Pro Sandra Naujoks hat sich auf 53.000 hochgearbeitet und Jonas Kronwitter schnappte sich einen kleinen Pot, der seinen Stack auf 60.000 hoch brachte.

kamutzki_wsop_57_2a.jpgHeinz Kamutzki

14:20 Uhr: Das Schweizer Uhrwerk

Es ist doch reichlich unübersichtlich und einige Spieler, wie zum Beispiel Sebastian Gloger und Patrick Hirtzer, sind nicht zu finden. Keine Veränderungen gibt es bei Thomas Böhm, Björn Heinzinger und Daniele Nestola. Markus Lehmann hat zurzeit 47.000 Chips, Simon Münz und Alex Debus nur knapp 15.000. Jan Collado dagegen ist wieder aufgetaucht und zwar am TV-Table zusammen mit Patrik Antonius.

Eine absolute Konstante auf der Suche nach Action ist Stefan Huber aus der Schweiz. Wie ein Uhrwerk hämmert er die Chips in die Mitte sobald zu ihm gefoldet wird. Als ich an seinen Tisch kam eröffnete er gerade für 1.025, der SB callte und der Flop brachte [td][5d][6c]. Stefan spielte noch einmal 1.325 an, der SB check-callte und die letzten beiden Straßen ([8s] und [as]) wurden gecheckt. Der SB zeigte [ac][4s] und Stefan muckte.

Kein Problem, denn Stefan eröffnete auch den nächsten Pot für 1.025 und diesmal callten der Cut-off, der Button und der Big Blind. Flop [kc][5d][qh], check, check, der CO machte 3.250, BU und BB foldeten und Stefan check-raiste auf 8.525. Call. Der Turn brachte das [as] und diesmal spielte Stefan nur ganz klein für 5.375 an, was bezahlt wurde und am River kam die [9h] zum Abschluss. Beide Spieler checkten und Stefan zeigte mit [ac][jd] die Winninghand. Der Cut-off muckte und Stefan ließ weitere Chips in seinem Stack verschwinden.

huber_wsop_57_1d.jpgImmer mittendrin statt nur dabei: Stefan Huber

Auch Dragan Galic hat einen Pot eingestrichen. Er raiste vor dem Flop auf 1.300, der Button callte und der Flop wurde mit [ts][2h][qc] gedealt. Contibet 1.200, der Call und die [2d] am Turn. Dragan checkt-callte für 3.200 und am River kam das [ac]. Diesmal spielte Dragan von vorn 7.000 an, der Button foldete sofort und Dragan zeigte die [td]. „Schade, ich habe gehofft du hast ein As”, sagte Dragan. Da war wohl ein Set im Spiel.

Level 5: 200/400, Ante: 50

13:20 Uhr: Erste Pause

Level 5 ist beendet und die Spieler gehen in eine 20-minütige Pause. Im Amazon Room ist Gert Zumkehr ausgeschieden, der immerhin mit knapp 38.000 Chips in den Tag gestartet war. Heinz Kaumutzki, der noch an diesem Tisch sitzt, hat immer noch gute 132.000.

Ebenfalls nicht mehr zu finden ist Jan Collado, während der Österreicher Sebastian Panny etwas zugelegt hat und bei 140.000 liegt. Team PokerStars Pro Sandra Naujoks hat einen Pot verloren und einen gewonnen, sodass es bei 42.000 Chips bleibt.

12:50 Uhr: Ein erster Eindruck aus dem Pavillion Room

PokerStars-Qualifikant Alexander Meidinger ist bereits ausgeschieden, die entscheidende Hand konnte ich nicht einfangen, aber mit unter 10.000 Chips war Alex auch sehr short in den Tag gestartet. Sven Leu hat seinen Stack schon auf über 100.000 Chips ausgebaut. Er limpte in den Pot, der Button raiste auf 1.600, der Small Blind callte und auch Sven zahlte nach. Der Flop brachte [3c][7s][6d], der SB checkte und Sven prüfte gleich mal was los ist und setzte 4.000 Chips. Der Preflop-Aggressor machte daraus prompt 10.500, der SB foldete, aber Sven bezahlte. Der [jc] am Turn und die [ts] am River wurden dann durchgecheckt, Sven zeigte [2s][2c] und der Button muckte seine Holecards. Guter Start.

Team PokerStars Pro Anton Allemann hat leicht zugelegt auf 70.000 Chips. Bei Thomas Böhm, Christophe Groß, Daniele Nestola, Dominik Stopka und Stefan Schiller ist noch nicht viel passiert. Sie liegen alle zwischen 15.000 und 25.000 in Chips.

leu_wsop_57_2a.jpgVon Beginn an in Action: Sven Leu

11:45 Uhr: Tag 2A vor dem Start

Tag 2A der WSOP $10.000 World Championship steht auf dem Programm und heute wird es sicherlich schon richtig krachen. Mit 2.412 Spielern wird zwar erneut ein volles Haus im Rio Convention Center geben, aber die Spieler haben im Schnitt „nur” noch etwas über 100 Big Blinds zur Verfügung. Zu Beginn von Tag 1 waren es immerhin 300 Big Blinds. Zudem sind natürlich jede Menge Shortstacks am Start.

Laut Structuresheet werden heute weitere vier Levels gespielt, womit schon etwas früher Feierabend wäre als an den Tagen zuvor. Der Average Chipcount liegt bei knapp 43.000 in Chips und es geht mit der zweiten Stunde von Level 5 weiter.

wsop_cards_chips.jpg

Als Chipleader geht Corwin Cole mit 228.200 in Tag 2A, dahinter folgt Dwyen Ringbauer mit 191.125 (beide USA). Vorn zu finden ist auch der zehnfache Bracelet-Gewinner Johnny Chan (163.700). Mit Felix Bleiker, Stefan Huber (beide Schweiz), Sebastian Panny (Österreich) sowie den deutschen Heinz Kamutzki, Fabian Geisel und Mathias Karweta sind sechs deutschsprachige Spieler mit über 100.000 Chips ausgestattet. Insgesamt 28 liegen über dem Durchschnitt.

Die Chipcounts:

Felix Bleiker 136.300
Heinz Kamutzki 135.750
Sebastian Panny 127.600
Stefan Huber 113.725
Fabian Geisel 113.200
Mathias Karweta 109.200
Marco Ritter 97.700
Arne Riedberger 95.474
Sven Leu 84.625
Timo Strohmenger 79.750
Dimitri Hefter 73.575
Lennart Konst 73.000
Pim Vanwieringen 69.450
Rene Freymann 67.700
Peter Mairhofer 66.925
Dieter Albrecht 64.700
Peter Bosen 63.650
Muhidin Sarajlic 63.625
Anton Allemann 63.500
Dragan Galic 60.550
Matthias Gerigk 55.525
Charalampos Tsaoussis 51.425
Jonas Kronwitter 50.000
Lothar Meier 49.775
Tomas Mitell 48.175
Markus Lehmann 43.550
Bjorn Heinzinger 43.225
Sandra Naujoks 42.600
Christina Renz 41.950
Carsten Joh 40.600
Gert Zumkehr 37.825
Viktoria Gorkurova 36.250
Holger Kanisch 34.975
Kevin Schoner 34.750
Etienne Hemmelmann 34.550
Lazlo Kapitzke 34.325
Christopher Kolla 33.125
Udo Seepe 32.125
Daniele Nestola 32.100
Marco Liesy 31.600
Ramin Henke 30.725
Michael Dohm 29.470
Patrick Hirtzer 25.650
David Rohrbach 25.175
Peyman Luth 24.225
Jan Collado 24.175
Javier Garcia 24.000
Bernhard Schnoll 21.825
Andre Mayer 21.150
Christophe Groß 20.475
Dominik Stopka 20.100
Thomas Böhm 17.050
Stefan Schiller 16.200
Marco Bilsing 16.200
Alexander Debus 16.050
Alexander Meidinger 9.275
Sebastian Gloger 9.075

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 1D

Donnerstag, Juli 8th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 1D: 4,5 Level (bis 60 Minuten in Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten (nach Level 3)

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 1: 50/100

14:20 Uhr: Erster Zwischenstand aus dem Pavillion Room

Im Pavillion Room haben einige deutsche Spieler schon gut zugelegt im ersten Level. Julius Malzanini hielt Asse am Button und erhöhte nach drei Limpern auf 550. Ein Limper erhöhte daraufhin auf 2.000, Julius machte ein Minraise und callte dann das All-in des Shorties für insgesamt 10.000. Der drehte [as][qs] um und floppte sogar noch den Flushdraw, der sich letztlich aber nicht materialisierte. Julius geht deshalb mit 45.000 in die erste Pause.

Fabian Quoss hat sogar schon 50.000 Chips vor sich stehen. In einem unraised Pot mit insgesamt acht Spielern floppte Fabian mit 5-6 die Straight (3-4-7) und bekam Kundschaft. Ein Spieler setzte 500, Fabian machte daraus 1.500 und alle anderen foldeten, bis auf den Spieler der am Flop eröffnet hatte. Am Turn kam mit dem [as] ein zweites Pik und diesmal wurde die Bet von Fabian (2.200) auf 7.000 gecheckraist. Fabian ging All-in und wurde von A-4 für Twopair gecallt. Am River kam eine Blank und der Pot ging an den Nürnberger. An seinem Tisch sitzen mit John Pham und Chris Ferguson auch zwei echte Bignames der Szene.

Chips gemacht haben auch Felix Gubitz (46.000), Konstantin Bücherl (42.000), Conrad Borner (49.000), Chris Klecz (38.000) und Eddy Scharf (38.000). Johannes Korber Hillejan ist dagegen schon runter auf 15.000 und auch bei Alexander Turyansky (20.000) geht noch nicht viel. „Ich spiel aber auch so unfassbar schlecht”, gab Alex zu. Er hat sich über PokerStars ein Package gekauft, denn für eine ITM-Platzierung winkt ja auch ein Package für das PCA 2010. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

turianski_wsop_57_1d.jpgAlexander Turyansky

Noch nicht eingetroffen ist Manuele Henning, die an Tisch #22 auf Platz #9 spielen soll. Der Platz ist aber immer noch nicht besetzt. Die Spieler sind in der ersten Pause, danach steigen die Blinds auf 100/200.

Weitere Chipcounts aus dem Pavillion Room:

Mathias Kürschner – 26.000
Alexander Dietrich – 33.000
Patric Hümmerich – 33.000
Christian Bahner – 30.000
Jörg Niepenberg – 35.000

13:35 Uhr: Noch alles ruhig

Es hat sich nicht viel getan im Amazon Room. In der blauen Sektion sitzen mit Bernhard Perner, Harald Indrich, Stefan Podechtl und Matthias Schlager gleich vier Österreicher sowie Tobias Wagner und Simon Kovacic aus Deutschland.

Dann sind wohl auch Eddy Scharf, Chris Klecz, Julius Malzanini und Alexander Turyansky mit von der Partie, die im Pavillion Room sitzen müssten. Dort sind definitiv auch Fabian Quoss, Alexander Dietrich, Mathias Kürschner und Konstantin Bücherl zu finden.
Johannes Steindl klagt ein wenig über zu schwache Starthände ist mit seinem Tisch aber zufrieden, denn außer Clements und Jeff Shulman, auf die der Österreicher Position hat, sind wohl keine besonders starken Spieler dabei. Shulman hat zudem schon über 10.000 Chips abgegeben.

Ich werde mich jetzt in den Pavillion Room begeben.

12:35 Uhr: Erster Pot für George

Das geht ja gleich gut los für Team PokerStars Pro George Danzer. Er raiste aus zweiter Position auf 250, wurde vom Big Blind gecallt und der Flop brachte [kd][5c][9c]. Der Big Blind donkte für 350 Chips, George raiste auf 1.300 und wurde gecallt. Nach der [8s] am Turn spielte der Big Blind erneut an, diesmal für 2.200, die George nur callte. Am River folgte der [jh], der BB checkte und George feuerte 5.175 Chips ab. Nach kurzem Zögern zahlte der Big Blind und muckte gegen [kh][5h] für Twopair von George. „Das ist offensichtlich ein super Tisch. Hier wird schon gleich richtig gefeuert”, freute sich George, der es mit mindestens fünf Rentner zu tun hat.

danzer_wsop_57_1D.jpgDie Riverbet von George wird bezahlt

Auch bei Marius Pospiech gabes schon Action, zumindest vor dem Flop, denn es lagen schon gut 1.600 in der Mitte als Marius 1.250 auf einem Board mit [5c][kd][8d] anspielte. Mehr Chips gab es aber nicht, da sein Gegner daraufhin foldete.

Bei Team PokerStars Pro Johannes Steindl ist in den ersten Minuten noch nichts passiert. Er hat mit Scott Clements einen ganz starken Spieler zwei Plätze rechts von sich sitzen.

Vom Team PokerStars Pro sind heute außerdem auch Humberto Brenes, Vanessa Rousso, Jason Mercier, Noah Boeken, William Thorsen, Barry Greenstein, Hevad Khan und Vanessa Selbst, die heute ihr Debüt für PokerStars gibt, mit von der Partie.

11:45 Uhr: Tag 1D vor dem Start

Noch gut 30 Minuten sind es bis mit Tag 1D der letzte Starttag des Main Events der 41. World Series of Poker beginnt. Von den 2.314 Spieler an Tag 1C überlebten am Ende 1.642 und wie schon in den Tagen zuvor sind einige deutschsprachige Spieler in den Top 100 zu finden. Der Österreicher Sebastian Panny hat es letztlich sogar auf 127.600 in Chips gebracht, Fabian Geisel aus Deutschland schloss mit 113.200 ab und der Schweizer Arne Riedberger mit 95.474.

Chipleader an Tag1 C wurde Mathieu Sauriol mit 169.900, vor Poker-Legende Johnny Chan (163.700). Zudem sind Lauren Kling (149.650) und Barny Boatman unter den Top Ten zu finden.

Heute werden unter anderem Österreichs Team PokerStars Pro Johannes Steindl und Landsmann Bernhard Perner dabei sein und aus deutscher Sicht haben wir unter anderem Team PokerStars Pro George Danzer, die beiden PokerStars-Qualifikanten Marius Pospiech und Christian Bahner sowie Mathias Kürschner, Fabian Quoss, Konstantin Bücherl zu bieten.

2.072 Spieler würden heute reichen, um die Marke von 7.000 zu knacken. Das sollte klappen, denn bereits am Mittwochnachmittag waren es über 1.600 Registrierungen und es gab noch die ein oder andere Schlange am Cashier.

WSOP_Chips.jpg

Hier die weiteren Platzierung und Chipcounts zu Tag 1C:

194. Dimitri Hefter 73.575
204. Lennart Konst 73.000
261. Peter Mairhofer 66.925
292. Dieter Albrecht 64.700
308. Peter Bosen 63.650
405. Matthias Gerigk 55.525
480. Charalampos Tsaoussis 51.425
548. Tomas Mitell 48.175
704. Christina Renz 41.950
853. Viktoria Gorkurova 36.250
890. Kevin Schoner 34.750
930. Christopher Kolla 33.125
964. Daniele Nestola 32.100
1000. Ramin Henke 30.725
1151. Patrick Hirtzer 25.650
1168. David Rohrbach 25.175
1197. Peyman Luth 24.225
1201. Javier Garcia 24.000
1267. Bernhard Schnoll 21.825
1290. Andre Mayer 21.150
1328. Domnik Stopka 20.100
1421. Thomas Bohm 17.050
1438. Stefan Schiller 16.200
1588. Sebastian Gloger 9.075

Turnierkalender zur PokerStars WCOOP 2010 steht

Donnerstag, Juli 8th, 2010

ps_news_thn.jpgIn den kommenden Tagen dreht sich zwar in der Pokerwelt noch alles um die WSOP, aber PokerStars hat auch schon den Fahrplan für das jährliche Highlight an den virtuellen Pokertischen bekannt gegeben: Die World Championship of Online Poker (WCOOP) 2010!

Im vergangenen Jahr ging es um insgesamt fast $52 Millionen an Preisgeldern für die PokerStars-Spieler, allein $1,7 Millionen sicherte sich der Gewinner des Main Event, Yevgeniy „Jovial Gent” Timoshenko.

In den kommenden Tagen und Wochen wird es noch einige weitere Neuigkeiten zur WCOOP geben, wie zum Beispiel die Garantierten Preisgelder. Für heute reichen aber die wichtigsten Informationen, die Termine:

2010 PokerStars World Championship of Online Poker schedule

Sunday, September 5th

13:00 ET: $215 NL Hold’em [6-Max]
15:00 ET: $10,300 NL Hold’em [High Roller]
17:00 ET: $215 NL Hold’em [2-Day]

Monday, September 6th

14:00 ET: $320 PL Omaha
17:00 ET: $215 NL Hold’em Shootout [6-Max]
20:00 ET: $215 NL Hold’em [Turbo, Rebuys]

Tuesday, September 7th

14:00 ET: $215 PL Draw
17:00 ET: $215 TBD
20:00 ET: $1,050 NL Hold’em [15-Min Levels]

Wednesday, September 8th

12:00 ET: $265 PL Omaha (Knockout)
14:00 ET: $320 NL Hold’em [Ante Up]
17:00 ET: $215 NL Hold’em [Heads-Up, 2-Day]

Thursday, September 9th

12:00 ET: $215 NL Hold’em
14:00 ET: $265 NL Hold’em [6-Max, Knockout]
17:00 ET: $215 Razz

Friday, September 10th

14:00 ET: $215 PL Omaha [6-Max]
17:00 ET: $215 NL Single Draw
20:00 ET: $109 8-Game [10-Min Levels]

Saturday, September 11th

13:00 ET: $109 NL Hold’em [10-Min Levels]
17:00 ET: $215 FL Hold’em

Sunday, September 12th

13:00 ET: $215 NL Hold’em
17:00 ET: $530 NL Hold’em [2-Day]

Monday, September 13th

14:00 ET: $215 NL Hold’em [4-Max]
17:00 ET: $320 Stud
20:00 ET: $215 PL Omaha [Turbo, 1 Rebuy, 1 Add-On]

Tuesday, September 14th

14:00 ET: $320 Mixed Hold’em [6-Max]
17:00 ET: $320 FL Badugi
20:00 ET: $1050 NL Hold’em [15-Min Levels]

Wednesday, September 15th

12:00 ET: $215 NL Hold’em [1 Rebuy, 1 Add-On]
14:00 ET: $530 NL Hold’em Triple Shootout [10-Max]
17:00 ET: $320 8-Game

Thursday, September 16th

12:00 ET: $215 NL Hold’em [6-Max]
14:00 ET: $320 PL Omaha [6-Max, 1 Rebuy, 1 Add-On]
17:00 ET: $320 FL Triple Draw 2-7

Friday, September 17th

14:00 ET: $215 NL Hold’em (Rebuys)
17:00 ET: $530 FL Omaha Hi/Lo
20:00 ET: $320 NL Hold’em [10-Min Levels]

Saturday, September 18th

13:00 ET: $530 NL Hold’em [Heads-Up, 2-Day]
15:00 ET: $25,500 NL Hold’em [High Roller Heads-Up, 2-Day]
17:00 ET: $320 HORSE

Sunday, September 19th

13:00 ET: $215 NL Hold’em
17:00 ET: $1,050 NL Hold’em [2-Day]

Monday, September 20th

14:00 ET: $320 PL Omaha [6-Max, Rebuys]
17:00 ET: $320 NL Hold’em [2X Chance]
20:00 ET: $265 NL Hold’em [Turbo, Knockout]

Tuesday, September 21st

14:00 ET: $320 Mixed [PLHE / PLO]
17:00 ET: $530 Stud Hi/Lo
20:00 ET: $1,050 NL Hold’em [15-Min Levels]

Wednesday, September 22nd

12:00 ET: $215 PL Omaha [6-Max]
14:00 ET: $215 NL Hold’em [Big Antes]
17:00 ET: $320 PL Omaha Hi/Lo

Thursday, September 23rd

12:00 ET: $215 NL Hold’em (Turbo)
14:00 ET: $530 NL Hold’em (Rebuys)
17:00 ET: $2,100 PL Omaha [6-Max]

Friday, September 24th

14:00 ET: $530 NL Hold’em [1 Rebuy, 1 Add-On]
17:00 ET: $1,050 FL Hold’em [6-Max]
20:00 ET: $215 NL Omaha H/L [10-Min Levels]

Saturday, September 25th

13:00 ET: $530 PL Omaha [Heads-Up Matches]
17:00 ET: $2,100 HORSE

Sunday, September 26th

13:00 ET: $215 NL Hold’em
15:00 ET: $10,300 8-Game [High-Roller]
17:00 ET: $5,200 NL Hold’em Main Event [2-Day]

jovial_gent.jpgYevgeniy „Jovial Gent” Timoshenko

WSOP 2010: PokerStars reveals new Team Pros

Donnerstag, Juli 8th, 2010

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 1C

Mittwoch, Juli 7th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 1C: 4,5 Level (bis 60 Minuten in Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten (nach Level 3)

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 5: 200/400, Ante: 50

23:55 Uhr: Tag 1C ist im Kasten

Das war’s für heute und es noch einige deutschsprachige Spieler ganz gut dabei. Peter Bosen fand noch einmal Kings und brachte seinen Stack vor dem Flop im Pot unter. Sein Gegner zeigte zwar Asse, aber Peter traf den King und machte letztlich sogar noch einen Flush perfekt. Er kommt am Freitag (Tag 2A) mit 67.000 Chips wieder. Die meisten Chips haben der Österreicher Sebastian Panny (110.00) und Fabian Geisel (115.000) eingesammelt. Dimitri Hefter hat noch etwas abgegeben, aber dennoch komfortable 75.000 Chips gerettet. Auch der Schweizer Dieter Albrecht hat einen guten Tag erwischt und 70.000 akkumuliert.

Weitere Chipcounts:

Stefan Schiller – 17.000
Dominik Stopka – 21.000
Kevin Schoner – 35.000
Yann Foggiato – 31.000
Daniele Nestola – 32.500
Thomas Böhm – 16.000
Christopher Kolla – 27.000

Vom Team PokerStar wurde David Williams zuletzt mit 103.000 notiert, der Höllander Lex Veldhuis mit 92.000. Geschafft haben es wohl auch die Teamkollegen Marcin Horecki, Pat Pezzin, Joe Cada, Pieter de Korver, Luca Pagano, Marcel Luske, Daniel Negreanu und JP Kelly.

Von den 2.314 Startern sind rund 700 Spieler ausgeschieden. Die endgültigen Chipcounts können etwas abweichen, da noch die letzten fünf Hände ausgespielt wurden.

Ich melde mich am Donnerstag ab 11:30 Uhr Ortszeit Las Vegas (20:30 Uhr MEZ) zum letzten Starttag des Main Events wieder aus dem Rio Convention Center.

pavillion_room_tag1c.jpgNicht traurig sein Deutschland

23:05 Uhr: Noch 30 Minuten

Ich war nach der 20-minütigen Pause am Tisch von Fabian Geisel und David Williams am railen, aber dort hat die Action merklich nachgelassen. David eröffnete zwar konsequent jede Hand die zu ihm gefoldet wurde, trennte sich aber auch zügig bei Gegenwehr in Form von 3-Bets. Auch postflop hält der Team PokerStars Pro die Pots klein. Bei Fabian ist die Frequenz vor dem Flop nicht ganz so hoch, aber nach dem Flop fährt er die gleiche Linie. Hat er die Initiative, dann wird gebettet, ohne zu hohes Risiko zu gehen und die Pots unnötig aufzublähen. Beide sind bei rund 115.000 in Chips.

Ich mache jetzt meine letzte Chipcount-Runde und melde mich dann mit dem Schlusspfiff von Tag 1C wieder.

Level 4: 150/300, Ante: 25

21:55 Uhr: Suckout für Peter Bosen

Während Dimitri Hefter weiter durch die Decke schießt und mittlerweile deutlich über 100.000 Chips liegt, musste Peter Bosen einen heftigen Rückschlag hinnehmen. Der Unternehmer floppte mit Pocketjacks ein Set, sein Gegner pushte mit Pocketkings in ihn rein und Peter callte natürlich. Im Pot lagen damit gut 80.000 Chips, der Turn war eine Blank, aber am River schlug ein König ein und Peter musste seinem Kontrahenten den Pot überlassen. Ihm bleiben noch 32.000 Chips.

Christopher Kolla hat einen einen Shortstack aufgedoppelt. Er hatte den Pot eröffnet und callte das All-in (12.875 Chips) seines linken Nachbarn dann mit Pockettens. Es kam zum Coinflip gegen [as][kh] und das Board wurde mit [ah][8d][5c][7d][5h] gedealt. Christopher hat aber immer noch 53.000 Chips vor sich stehen.

Dann habe ich mit Stefan Schiller noch einen weiteren PokerStars-Qualifikanten aus Österreich entdeckt. Stefan hat sich über ein $700 Cash-Satellite für den Main Event qualifiziert und ist derzeit mit 18.000 Chips ausgestattet. Der 27-Jährige studiert in Wien und spielt dort auch öfter Liveturniere bis zu €500 Buy-in. Online hat er schon einige gute Cashes vorzuweisen, sodass er das Ganze mittlerweile ein wenig ernsthafter betreibt.

schiller_wsop_57_1c.jpgStefan Schiller

21:20 Uhr: Charlotte ausgeschieden, Thomas läuft in die Rockets

Zwei schlechte Nachricht und eine gute. Charlotte Roche ist leider bereits aus dem Main Event gebusted, die entscheidende Hand liegt leider nicht vor. Böse erwischt hat es auch Thomas Böhm, der vor dem Flop einen Gegner für 70 Big Blinds All-in hatte und mit seinen Königen in Asse lief. Danach blieben ihm noch 15.500, die er jetzt auf 19.000 ausgebaut hat.

boehm_wsop_57_1c.jpgThomas Böhm

Richtig gut läuft es bei Dimitri Hefter, der sich schon auf gut 80.000 hochgearbeitet hat. Einen großen Pot gewann Dimitri noch in Level 3. Er raiste aus mittlerer Position und gleich drei Spieler wollten gerne den Flop sehen, der mit [jd][4s][js] gedealt wurde. Es wurde zu Dimitri gecheckt, der anspielte und dann nur von den Blinds gecallt wurde. Nach dem [as] am Turn setzte der Small Blind 2.000, der Big Blind foldete und Dimitri machte das Raise auf 6.000. Der SB callte und am River fiel die [9d]. Diesmal check-callte der SB 12.000 Chips und muckte gegen [qs][9s] zum Flush von Dimitri.

David Williams vom Team PokerStars Pro führt das Feld offensichtlich mit 146.500 Chips an. Dahinter folgen aber schon Barny Boatman (142.000) und der zehnfache Bracelet-Gewinner Johnny Chan (130.000).

20:20 Uhr: Zurück im Rio

Wir sind zurück vom Essen und es beginnt der vierte Level des Tages. Charlotte geht mit nur 7.500 Chips in die nächste Runde, bekam aber während der Pause Zuspruch von Daniele Nestola, der im letzten Jahr früh unter 10.000 Chips gerutscht war und dann noch mit 100.000 Chips abschloss. Daniele selbst konnte in den letzten Händen von Level 3 noch ein paar Chips einsammeln und hat damit 50.000 zur Verfügung.

Natürlich wurde auch die Hand von Charlotte noch ein wenig diskutiert. Ihr war es einfach nur peinlich, aber da fehlt auch ein wenig die Erfahrung bei großen Liveturnieren. Immerhin hatte sie ja noch einige Outs zum Full House und letztlich ist die Kölnerin ja auch keine Profispielerin und das erste Mal überhaupt in Las Vegas.

Mit deutschen Nationalelf hält es die geborene Engländerin übrigens nicht so, aber auch Charlotte muss mittlerweile zugeben: “Die junge Mannschaft macht es einem schon schwer sie nicht zu mögen.” Das Halbfinale wollte sie eigentlich auch im Hofbräuhaus gucken, aber die Gefahr morgen keinen Platz mehr im Main Event zu bekommen war ihr dann doch zu groß.

Level 3: 150/300, Ante: 25

18:30 Uhr: Chipcounts

Es geht doch schon ganz gut zur Sache, vor allem auch an Tisch #5 im Pavillion Room. Dort sitzt Fabian Geisel direkt links neben neu Team PokerStars Pro David Williams und die beiden lasen es offensichtlich richtig krachen. Fabian und David halten jeweils um die 110.000 in Chips und haben somit schon ein paar mehr Spieler an die Rails befördert.

Geisel_Williams_wsop_57_1c.jpgFabian (li.) und David haben mittlerweile gleich große Stacks

Daniele Nestola bekam es mit einem Franzosen zu tun, gegen den er ein Set Sechsen gefloppt hatte und alle Straßen anspielte, ehe er den River hinterher checkte. Das war auch gut so, denn das Board zeigte [6c][5h][2h][qc][7h] und der “Regular aus dem Aviation Club in Paris” (O-Ton Daniele) zeigte 8-4 offsuit für die Straight. Danach war Daniele runter auf 20.000, doch er hat sich erholt und wieder 37.000 vor sich stehen.

In wenigen Minuten ist Dinnerbreak und so sehen die Chipcounts aus:

Philipp Hofbauer – 36.000
Bernd Neugebauer – 39.000
Sebastian Panny – 53.000
Charlotte Roche – 15.000
Daniele Nestola – 37.000
Thomas Böhm – 45.000
Peter Bosen – 46.000
Fabian Geisel – 115.000
Dimitri Hefter – 59.000
Hannes Horcher – 14.500
Christopher Kolla – 64.000
Dominik Stopka – 18.000
Kevin Schoner – 30.000
Dieter Albrecht – 58.000
Yann Foggiato – 31.000

17:40 Uhr: Charlotte außer Kontrolle

Dieses Update gehört allein Charlotte Roche, denn ich habe gerade eben die bisher sickeste Hand mit deutscher Beteiligung gesehen. Der Spieler in erster Position limpte in den Pot, der Cut-off und der Button taten es ihm gleich, Charlotte füllte vom Small Blind auf und der Big Blind checkte. Der Flop wurde dann mit [7d][qh][8h] gelegt und Charlotte setzte etwas zu niedrig mit 500 Chips nach, der UTG-Spieler und der Cut-off callten.

Am Turn kam die [6s] und jetzt ging so richtig die Post ab. Charlotte setzte erneut von vorn, diesmal 1.000 Chips, UTG callte und der Cut-off erhöhte auf 4.350. Charlotte war etwas verwirrt, wollte erhöhen, warf zunächst aber nur einen gelben 1.000er und einen orangen 5.000er in den Pot. Erst dann schob sie noch einen 500er Chip nach. Der Cut-off reklamiert sofort „Stringbet”, aber das stimmte nicht, denn Charlotte hatte die ersten beiden Chips gleichzeitig gesetzt womit ein Raise annonciert ist. Sie musste sogar noch 200 Chips nachlegen, wodurch es ein Reraise auf 7.700 Chips war.

Der UTG überlegte, zahlte tatsächlich nach und wie erwartet kam vom Cut-off die 4-Bet auf 21.500. Charlotte, der man deutlich die Unerfahrenheit ansah, vergewisserte sich diesmal beim Dealer welche Optionen sie hat und fragte dann den Cut-off mit einem Lächeln: „Möchtest du dass ich nochmal erhöhe?”

roche_wsop_außerkontrolle.jpgCharlotte überlegte, konnte ihre Hand aber nicht abglegen

Sie callte und daraufhin schob der UTG-Spieler seinen Stack in die Mitte und damit war das Gebot schon bei 29.500 total angelangt. Der Cut-off zahlte nach, Charlotte zahlte nach und der River wurde mit der [2h] gedealt. Charlotte check-callte noch einmal 7.000 Chips vom Cut-off und es kam zum Showdown:

UTG-Spieler: [ah][9h] zum geriverten Nutflush
Cut-off: [9d][5d] zur geturnten Straight
Charlotte: [8s][8c] zum gefloppten Set

Charlotte bleiben nach dieser Hand noch gut 12.000 Chips und sie ist um eine Erfahrung reicher, denn das war natürlich alles andere als optimal gespielt. Kopf hoch Charlotte!

schützenfest.jpgDer Rest vom Schützenfest

Level 2: 100/200

16:25 Uhr: Ein paar Zahlen zum Main Event

Die offizielle Teilnehmerzahl für Tag 1C liegt noch nicht vor, da die Registrierung noch bis zum Ende von Level 2 lief. Es sieht aber so aus, dass es deutlich über 2.000 Spieler sind, denn im Pavillion Room ist diesmal ein wesentlich größerer Bereich ausgelastet.

Im Vergleich zum Vorjahr sieht es zurzeit so aus, als ob die 6.494 Teilnehmer von 2009 deutlich geknackt werden. Allein die 2.614 Spieler an Tag 1A + B bedeuten einen Zuwachs von 30 %. 2009 waren es an Tag 1C 1.696 Teilnehmer, heute sind es wie gesagt sicherlich über 2.000. Es kommt also drauf an, ob Tag 1D (2.809 im Vorjahr) auch diesmal wieder der stärkste Tag wird. Wenn ja, dann sind durchaus 7.000+ Spieler möglich. Der Rekord von 2006 mit 8.773 Spielern sollte aber auch in diesem Jahr außer Reichweite sein.

Von den 1.489 Spielern an Tag 1B haben letztlich 1.018 überlebt. Florian Langmann (95.025) und Jan Heitmann (84.225) vom Team PokerStars Pro sowie SupernovaElite Michael Skender (86.775), Raymond Stuwe (84.775), Thomas Kazemieh (78.300), Andre Schneider (77.525) und Mohsen Tayfeh (77.500) haben sich dabei eine gute Ausgangsposition geschaffen. Bester Österreicher an Tag 1B war Philipp Gsollpointer (66.050) und bester Schweizer Roland Bachmann (65.500).

Overall Chipleader ist Corwin Cole mit 228.200 (Tag 1A) vor James Danielson mit 201.050 (Tag 1B). Bester deutscher Spieler bleibt Heinz Kamutzki mit 135.750, der Schweizer Stefan Huber bringt es auf 113.725 (beide Tag 1A). Ebenfalls über 100.000 Chips eingesammelt hat Mathias Karweta (109.200) aus Gießen.

15:55 Uhr: Erster Überblick aus dem Rio

Die erste Runde ist absolviert und tatsächlich habe ich einige bekannte Gesichter getroffen, wie zum Beispiel den Schweizer Dieter Albrecht. Dieter war schon öfter bei der EPT am Start, hat sich über PokerStars für die WSOP qualifiziert und hier gleich einen guten Auftakt hingelegt. Sein Stack ist schon auf 49.000 angewachsen. Ebenfalls gut im Rennen ist der Deutsche Christopher Kolla mit rund 57.000, Fabian Geisel bringt es auf 42.000.

roche_wsop_57_1c.jpgCharlotte Roche

Charlotte Roche ist wie angekündigt auch dabei und es ging schon wieder rauf und runter bei unserem Promi. Charlotte hatte mit [qc][ks] Toppair gefloppt, bekam am Turn noch den Flushdraw dazu und heftige Gegenwehr von einem Mitspieler. Am River komplettierte sich ihr Queen-high-Flush und sie wurde von einem Jack-high-Flush ausbezahlt. „Ich war die erste am Tisch, die einen orangen 5.000er Chip gesetzt hat”, grinste die Moderatorin, Sängerin und Buchautorin. Ein paar der Chips musste sie aber schon wieder abgeben und im Moment stehen 32.000 zu Buche.

Charlotte hatte auf dem Hinflug nach Vegas schon ein außergewöhnliches Erlebnis. Zwei Reihen vor ihr im Flieger wurde ein Kind geboren. Da es sich um eine Frühgeburt handelte, musste die Maschine in Kanada notlanden. „Es ist ein Mädchen geworden und dann ging es im Sturzflug nach unten”, berichtete Charlotte.

Neben den genannten sind auch noch Daniele Nestola (28.000), Peter Bosen (35.000), Dominik Stopka (10.500), Kevin Schoner (34.000), IntelliPoker-Trainer Thomas Böhm (33.000), Dimitri Hefter (36.000) sowie die Österreicher Sebastian Panny (36.000), Bernd Neugebauer (15.000), Philipp Hofbauer (30.000)und Bernhard Schnoll (25.000) im Feld zu finden.

Matthias Neu war zuletzt einige Tage in San Diego und hat es verschwitzt seinen Starttag wegen dem Deutschland-Spiel zu wechseln. Allerdings sind im Amazon mehrere Fernseher angebracht und Matthias hatte von seinem Platz aus gute Sicht auf das Geschehen in Südafrika.

Daniele Nestola musste gleich zu Beginn schon die Pocket Rockets aufgeben. Er hatte nach einem Limper und einem Raise mit den Assen gedreibettet, wurde von beiden Spielern gecallt und der Flop brachte [5s][4s][2s]. Daniele machte die Contibet und wurde mit einem All-in konfrontiert. Das war es natürlich nicht wert und die Asse wurden gefaltet.

nestola_wsop_tag1c.jpgDaniele Nestola

Das war ein erster Eindruck aus dem Rio. Ich melde mich gleich mit ein paar aktuellen Zahlen zum Main Event zurück.

14:45 Uhr: Tag 1C

Schwamm drüber. Spanien war das bessere Team und steht damit auch verdient in Finale. Die Enttäuschung im Hofbräuhaus war natürlich groß, allerdings hatten sich auch einige Spanier in die deutsche Hochburg verirrt und die hatten natürlich allen Grund zum Jubel.

heitmann_HBLV.jpgNicht nur Jan Heitmann war fassungslos nach dem 0:1

Ich bin mittlerweile im Rio Convention Center eingetroffen und zwar genau zur ersten Pause nach Level 1. Es scheint so als ob hier an Tag 1C deutlich mehr Spieler registriert sind als an den Tagen zuvor. Es war überhaupt kein Durchkommen gegen den Strom von Spielern, die in der nur 20-minütigen Pause zu den Ausgängen unterwegs waren. Für einige werden die 10 Minuten definitiv nicht ausgereicht haben, um überhaupt an die Luft zu kommen.

Laut Teilnehmerliste sind heute einige Österreicher, zwei Schweizer und sogar 16 deutsche Pokerspieler am Start. Ich werde mir schnellstens einen Überblick verschaffen und im nächsten Update folgen dann die genauen Infos zu den deutschsprachigen Teilnehmern an Tag 1C.

Das Startsignal gab heute der amtierende Champion Joe Cada vom Team PokerStars Pro und der machte es kurz: „Es gibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Viel Glück für alle. Shuffle up and deal!”

joe_cada_speaks.jpgJoe Cada

Florian Langmann: Vegas 2010 – Dreimal ist Bremer Recht

Dienstag, Juli 6th, 2010

Florian_Langmann-1.jpgVon Florian Langmann

Es ist soweit! Heute hat der Tag 1A des WSOP Main Events angefangen, dem mit Abstand grössten und prestigesträchtigsten Pokerturnier der Welt. Das ist natürlich grade für mich als Liveturnierspieler DAS Pokerhighlight des Jahres. Anlass für einen kleinen persönlichen Vegas Rückblick:

2006 – der Pokerunerfahrene Flo macht mit seinem Kumpel Muri 8 Tage lang Vegas unsicher und träumt davon irgendwann einmal das grösste Turnier der Stadt, das 1k Sonntagsturnier im Bellagio zu spielen, um mal mit Pokerlegenden wie Doyle Brunsen am Tisch zu sitzen. (Flo schlussfolgert nämlich, da dies das grösste wöchentliche Turnier ist, spielen auch alle Stars mit :)

2007 – mit erspielter Bankroll gehts zur ersten WSOP und ich cashe von gefühlten 87 Events kein mal im Rio. 3 Final Tables im Bellagio Cup reichen lediglich zur Schadensbegrenzung.
Neuer Rekord: 4 Turniere an einem Tag zu busten (ohne ala Phil Ivey 2-3 Events gleichzeitig zu spielen)

Thumbnail image for langmann_wsop_50.jpg

2008 – Am 27. Juni in einem der letzten WSOP Events ist der Bann schliesslich gebrochen. Platz 105 für 5k$ ist mein erster WSOP Cash wert. Das Bellagio lag mir wiedermal etwas besser.

2009 – Die Anzahl der Cashes im Rio gleich verdoppelt und das Preisgeld fast verachtfacht. 6K für Platz 65 im 1.5k$ Event und 32k$ für Platz 16 im 10k PL Holdem Championship Event reichen allerdings immer noch nicht um mit Profit nach Hause zu fahren.

2010 bisher – Ich hatte von 12 WSOP Events zwei deepe Runs, bei denen ich jeweils um die 250k Chips hatte. Im 2.5k 6-max gabs 6k$ für Platz 77 und im 3k Triple Chance 17k$ für Platz 24. Zusätzlich hab ich noch drei weitere Day Twos erleben dürfen. Der Bellagio Cup fängt dieses Jahr später an, weshalb ich dort heute das erste Mal gespielt habe. Jetzt bin ich mal gespannt wieviele Leser da intuitiv eine Zahlenfolge erkennen und schlussfolgern, dass ich morgen an Tag 1B im Main Event die Vorbereitungen für meinen dritten WSOP Cash dieses Jahr treffen werde. Ich meine wir deutschen schiessen dieses Jahr zwar jeden im Fussball ab, haben aber wieder mal ein Bracelet weniger gewonnen als Phil Ivey ;)

Thumbnail image for langmann_wsop_54.jpgI’m ready!

Ich werde auf jeden Fall mein bestes geben, um dies zu ändern und drück allen andren Deutschen zusätzlich die Daumen auf eine Rege deutsche Beteiligung unter den November Nine.

Reinhaun!