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Archive for the ‘Poker’ Category

Zwei-plus-Vier-Vertrag

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Der „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland“, wie der Zwei-plus-Vier-Vertrag im Amtsdeutsch heißt, trat am 15. März 1991 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Kraft. Er verschaffte dem frisch wiedervereinigten Deutschland nicht nur die vollständige außenpolitische Souveränität – er bildete zugleich auch die längst überfällige Friedensregelung zwischen Deutschland und den Siegermächten nach dem Zweiten Weltkrieg (einen Friedensvertrag hatte es bis dato nicht gegeben).

Am 15. März 2011 jährt sich der Tag des Inkrafttretens des Zwei-plus-Vier-Vertrages zum 20. Mal, und Branchenriese PartyPoker veranstaltet zur Feier dieses für Deutschland und Europa tatsächlich ganzbesonderen Jahrestages ein ganz besonderes Pokerturnier:

Mitten im Herzen Berlins, in einer wunderschönen Gründerzeit-Villa, treffen die politischen Schwergewichte der damals beteiligten Nationen nocheinmal aufeinander, um einen großen Kuchen unter sich aufzuteilen. Der Unterschied: Diesmal muss niemand mit leeren Händen nach Hause gehen.

Denn Margaret Thatcher, Michail Gorbatschow, George Bush, Francois Mitterand, Helmut Kohl und Lothar de Maiziére bzw. deren Platzhalter sitzen am runden Tisch und pokern um 25.000 Euro. Die Alter Egos der Staatenlenker imRuhestand sind die sechs Gewinner einer Qualifikationsrunde, die bei PartyPoker bereits im Oktober 2010 als Promotion zur Feier des 20. Jahrestages der Deutschen Einheit gelaufen war. Der Sieger dieses geschichtsträchtigen Pokerevents nimmt 10.000 Euro mit nach Hause, der Zweitplatzierte darf sich immerhin noch über 5.000 Euro freuen, und selbst der Sechste erhält noch 1.000 Euro. Denn beim Zwei-plus-Vier-Pokerturnier von PartyPoker gibt es nur Sieger – ganz im Einklang mit dem realen Zwei-plus-Vier-Vertrag, der allgemein als eines derganz großen Meisterstücke internationaler Diplomatie beurteilt wird.

Ein PartyPoker-Sprecher kommentiert: „Natürlich wollen wir unser Engagement nicht als Geschichtsunterricht betrachten, und jegliches Pathos in dieser Sache liegt uns fern – aber es ist andererseits doch auch kein Fehler, einen solchen Meilenstein internationaler Politik wenigstens kurzzeitig wieder in Erinnerung zu rufen, und sei es „nur“ mit einem Pokerturnier.“ Man habe sich daher auch die Freiheit genommen, nicht die damaligen Außenminister in Berlin zu versammeln sondern die Regierungschefs. Ausnahme: Lothar de Maiziere, der 1991 in Personalunion Außenminister und Ministerpräsident der DDR war.

Wartungsarbeiten

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

WIR BITTEN UM ETWAS GEDULD

Viktor “Isildur1″ Blom vernichtet Daniel Negreanu

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Viktor “Isildur1″ Blom spielte gestern sein 5tes SuperStar Showdown Match und das gegen Daniel Negreanu. Deutlicher hätte es kaum ausfallen können, denn schon nach 1439 Händen hatte sich Isildur1 den gesamten Bankroll Negreanus von $150 000 Dollar erspielt. Es brauchte also keine 25000 Hände für die Entscheidung und das spricht nicht für Negreanu.
Am 27.März tritt Daniel Negreanu dennoch zum zweiten Match an und das mit guten Vorsätzen, er möchte sein spiel verbessern und ihn schlagen. Jedoch sagte Daniel Negreanu auf Twitter: “This has been pretty disgusting so far. Can’t imagine running any worse.”

Viktor “Isildur1″ Blom hat nun eine Bilanz von 5:1 was recht überzeugend wirkt, jeodoch kann sich ja das Blatt jederzeit wenden.

Tom “durrrr” Dwan setzt Dwonswong fort

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Tom “durrrr” Dwan kann seinen Downswing in der “durrrr Challenge” gegen Daniel “jungleman12” Cates nicht stoppen und verliert weitere $270,453, somit baut Cates seine Führung nach 18,236 Händen auf $1,211,530.50 Millionen aus. Es wurden bei der letzten Session am Freitag 780 Hände gespielt, an vier Tischen $200/$400 No-Limit Hold’em.

Tom “durrrr” Dwan hat 2011 bereits stattliche $1.3 Millionen Dollar verspielt und der Downswing scheint keine Ende zu nehmen, man kann schon von einer Krise in seinem Spiel sprechen.

WSOP 2011

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Kommenden Dienstag startet die 42. World Series of Poker in Las Vegas. Dann wird das Rio Casino für 6 Wochen zum Zentrum des Pokeruniversums werden.  So gut wie alle namhaften Pros und tausende Amateure werden sich dann wieder auf die Jagd nach den begehrten Bracelets machen.

Nachdem die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren kontinuierlich anstiegen, wird es in diesem Sommer besonders interessant zu beobachten  sein, ob dich dieser Trend fortsetzt. Die Folgen des “Black Friday” sind noch nicht völlig absehbar. Da aber etliche Pros nicht unbeträchtliche Teile ihrer Bankroll online eingefroren haben, ist wohl davon auszugehen, dass es zumindest zu einer Stagnation bezüglich er Teilnehmer kommen wird. Wahrscheinlich werden vor allem die Turniere mit Buy-ins von $10k und mehr weniger Spieler anziehen.

Auch das Highlight einer jeden WSOP, das Main-Event, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei weitem nicht die Teilnehmerzahl des Vorjahres erreichen. Nachdem 2006 mit 8.773 Spielern wohl ein Rekord für die Ewigkeit aufgestellt wurde, hatte man im letzten Jahr endlich wieder die 7k Grenze geknackt. In diesem Sommer dürfte nach Meinung vieler Experten wohl mit rund 5.000 Teilnehmern zu rechnen sein.

Fakt ist, das es auch in diesem Jahr wieder die “November Nine” geben wird. D.h. das man das Main-Event, sobald der Final-Table feststeht, stoppen wird. Das große Finale wird dann erst im November ausgetragen. Man darf gespannt sein, wer Nachfolger von Jonathan Duhamel werden wird und welche Siegprämie er mit nach Hause nehmen darf.

Die Situation nach dem „Black Friday“

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Nachdem am 15.4 das Department of Justice die Webseiten von PokerStars, Full Tilt und Absolute Poker/Ultimate Bet hat schließen lassen und damit verbunden allen US-Bürgern die Möglichkeit genommen hat, an Echtgeldspielen auf diesen Seiten teilzunehmen, ist der Onlinepokermarkt um rund 22% eingebrochen.

Während PokerStars mit einem Verlust von rund 25% seiner Echtgeldspieler, den Schaden noch in Grenzen halten konnte, hat es Full Tilt wesentlich härter getroffen. Nachdem der Traffic anfangs fast um die Hälfte eingebrochen war, ging es zuletzt wenigstens wieder etwas bergauf. Im Moment beläuft sich der Verlust auf rund 35%. Am schlimmsten hat es Absolute und Ultimate erwischt. In den letzen 2 Wochen ging der Traffic um 62% zurück.

Nachdem zuerst die Bankrolls aller US-Spieler eingefroren waren, hat PokerStars mittlerweile mit den ersten Auszahlungen begonnen. Bei Full Tilt ist die Situation noch vollkommen unklar.

Alles in allem scheint der, durch den „Black Friday“ entstandene, Schaden nicht so groß wie befürchtet zu sein. Für alle nicht Amerikaner gehen die Spiele wie gewohnt weiter. Bei den großen Turnieren wurden die garantierten Gewinnsummen etwas runtergeschraubt. Für die „SCOOP“ hat PokerStars die Startzeiten um 3 Stunden vorverlegt, was den Europäern gefallen dürfte.

Natürlich gibt es auch in der Online-Branche Gewinner des „schwarzen Freitags“ Schließlich gibt es immer noch Seiten, die US-Spieler zulassen. Ganz oben steht da das „Merge Gaming Network“, die seit dem 15.4 ihre Spielerbasis zu gut wie verdoppeln konnten. Auch „Bodog und Cake Poker“ konnte bisher von der Krise profitieren.

Ob sich die Machtverhältnisse in ähnlicher Weise wie 2006 verändern, bleibt abzuwarten. Damals zog sich „Party Poker“, nach Verabschiedung des „UIGEA“ vom US-Markt zurück und PokerStars wurde zum Marktführer. Full Tilt war damals noch weitgehend unbekannt und schaffte erst danach den Sprung an die Spitze. Ob sich ein ähnliches Szenario auch jetzt abspielt, hängt wohl in erster Linie davon ab, ob und wie das „Department of Justice“ auch gegen die verbliebenen Anbieter vorgeht, die US-Spieler akzeptieren.

Viktor Blom gewinnt weiter Isildur Challenge!

Donnerstag, Juni 2nd, 2011

Viktor “Isildur1″ Blom, einer der besten Heads-Up Spieler, ist zu einer weiteren Challange angetreten, interessanterweise diesmal gegen einen Online-Qualifikanten mit dem Nick “Mastermixus”. Gespiet wurde wieder 2,500 hands a $5/$10 NL.
Die Führung wechselte ständig, doch mit weniger als 200 Händen zu spielen, hielt “Mastermixus” einen Vorsprung von mehr als $2000 Dollar. In den letzten 20 Minuten jedoch gelang es Isildur einige große Pots zu gewinnen und mit plus $1,279 Dollar gewann Isildur.

“Mastermixus” machte ien wirklich gutes spiel, jedoch merkte man ihm an, das er großen Respekt und wohl auch etwas “Angst” vor Isildurs aggressiver Spieweise hatte.

Tom “durrrr” Dwan challanget sich wieder

Samstag, August 28th, 2010

Daniel “jungleman12” Cates (20 / BWL-Student von der Universität von Maryland) hat die Tom “durrrr” Dwan Herausforderung angenommen und 500.000 Dollar hinterlegt. Gespilet wird auf Full Tilt Poker an mindestens 4 $200/$400 No-Limit Hold’em Tischen mit der Option auf 6 zu erhöhen falls von beiden gewünscht. Eine “Run it twice” Option wird nach 50.000 Händen angeboten, falls der Stack einer der beiden Spieler auf unter 75 Big Blinds fällt, muss er ein Reload auf den vollen Start-Stack vornehmen.

Nauch einer 12 Stunden Session ch beginn waren dann 5.829 Hände gespielt und “jungleman12” Cates liegt mit $518.191 vorne. Dawn spielt durchweg nicht schlecht, jedoch sah man an Tisch “durrrr Cahallnge 15″ drei sechstellige Pötte die an Cates gingen.

Die Challange wird wohl wesentlich schneller beendet als die gegen Antonius, die mehr als einen Monat dauerte, da bereits nach einer Session ca. 11% der Hände gespielt sind.

European Poker Tour EPT Tallinn – Kevin Stani gewinnt 400.000 Euro

Dienstag, August 17th, 2010

Acht Spieler hatten am heutigen Dinstag dei Chnace am Finaltisch der EPT Tallinn 400.000 Euro zu gewinnen, Kevin Stani macht diesen Traum wahr.

Entscheidend war die finale Hand, in der Stani auf 25,000 raiste und Konstantin Bilyauer callte. Der Flop wurde von beiden Spielern gecheckt (Kreuz 3, Herz 9, Pik 2), am Turn (Herz 4) setzte Konstantin Bilyauer 375,000 und Stani raiste auf 875,000. Dann kam der River (Karo 8) und Bilyauer setzte 1.2 Millionen und war wohl entsetzt alls Stani All-In ging, denn Bilyauer mußte nun auch seine letzte Million in die Mitte schieben. Stani zeigte eine Straße und Bilyauer muckte. Die 250.000 Euro waren ein guter “Trostpreis” für Bilyauer.

Hier das Endergebniss

1. Kevin Stani – 400,000
2. Konstantin Bilyauer – 250,000
3. Arnaud Mattern – 160,000
4. Dmitry Vitkind – 120,000
5. Mikko Jaatinen – 80,000
6. Steven van Zadelhoff – 63,000
7. Nicolo Calia – 47,000
8. Bassam Elnajjar – 32,000
9. Jonathan Weekes – 25,000
10. Vallo Maidla – 25,000

Glücksspielstaatsvertrag wird von EU Kritisiert

Dienstag, Juli 27th, 2010

Der Glücksspielstaatsvertrag ist unter deutschen Pokerspielern ein großes Thema. Nun hat sich Paolo Mengozzi, der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs eingschaltet und stellt die Vereinbarkeit des Vertrages mit dem europäischen Recht in Frage. Der deutsche Glücksspielstaatsvertrag schützt lediglich die staatlichen Monopolbetriebe und schottet die deutschen Märkte gegen den Angriff ausländischer Glücksspielanbieter ab. Jedoch ist dies nach europäischen Wettbewerbsrecht grundsätzlich nicht vereinbar, so wurde im Gesetztestext der Spielerschutz, sowie die Bekämpfung der Spielsucht in den Vordergrund gestellt.

Paolo Mengozzi weist darauf hin, dass die gesetzlichen Hürden nicht vordergründig dem Spielerschutz, sondern der Erzielung von Einnahmen dienen würden und daher zu reparieren sind. Ob die deutschen Gerichte sich mit dem Thema befassen werden, erscheint fraglich, denn der Glücksspielstaatsvertrag läuft bereits Ende des Jahres 2011 aus.

Nachdem Frankreich und die Niederlande bereits Online Poker legalisiert haben und so in Zeiten der hohen Staatsverschuldung auf neue Stuereinnahmen hoffen, wird Deutschland spätestens 2011 eine neue Chance geboten dem gleichzutun.

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