Joseph Cheong ist Chipleader – Tag 7 WSOP Main Event
Freitag, Juli 23rd, 2010
Von anfänglich 7319 Spielern sind nun nur noch 78 Spieler über, die gestern in Tag 7 des WSOP Main Events starteten. Besonderes Augenmerk legen wir natürlich auf den deutschen Ex-Basketballer Michael Skender.
Der Team PokerStars Spieler begann den Tag mit einem gelungenen Bluff, verlor dann aber nach und nach Chips. Leider verlor er ein All-In mit KQ suited gegen 99 von Jason Senti, im FLop kam die zweite Dame, doch auf dem River rettet eine dritte 9 Jason Senti.
Michael Skender mußte den Tisch verlassen und ergatterte sich immerhin Platz 31 mit einem Preisgeld von $255.242 Dollar. Er ist somit auch der erfolgreichste deutsche Spieler des WSOP-Main-Event.
Chip Counts nach Tag 7:
1. Joseph Cheong 24,490,000
2. Cuong Nguyen 23,100,000
3. Pascal LeFrancois 15,780,000
4. Jason Senti 13,550,000
5. Matthew Jarvis 13,300,000
6. Matt Affleck 12,515,000
7. Jonathan Duhamel 10,520,000
8. John Racener 10,470,000
9. Filippo Candio 10,020,000
10. Benjamin Statz 9,885,000
Er hat es wieder einmal vollbracht. Bei der World Series of Poker 2010 hat Phil Ivey sein insgesamt achtes Bracelet gewinnen können. In Event #37 einem $ 3.000 H.O.R.S.E Turnier schlug er ein stark besetztes Feld aus 478 Teilnehmern. Allein am Final Table saßen neben Phil Ivey noch vier weitere Besitzer eines oder mehrerer goldenen WSOP Bracelets.
Der amerikanische Poker Pro David Baker konnte vergangenes Wochenende sein erstes goldenes Bracelet bei einer World Series of Poker gewinnen. Der 23 jährige aus Bloomfield Hills gewann die No-Limit Deuce-to-Seven Draw Lowball Championship mit einem Buy-In von $ 10.000 gewinnen.
Es war der Final Table eines eher unspektakulären $ 1.500 No Limit Hold’em Event #11 der die Aufmerksamkeit der Pokerwelt auf sich zog. Denn niemand geringeres als Tom “durrrr” Dwan hatte die Chance auf sein erstes Bracelet und damit nach eigenen Aussagen “seinen größten Zahltag aller Zeiten”. Es wird von Beträgen zwischen $ 9.000.000 und $ 12.000.000 gesprochen, die Dwan durch Sidebets erhalten soll, würde er bei der diesjährigen WSOP ein Turnier und damit eines der begehrten Armbänder gewinnen. Dementsprechend war das Interesse vieler Top Pros auf eben dieses Event gerichtet, obwohl einige von ihnen währenddessen an der Seven Card Stud Weltmeisterschaft teilnahmen. Insider berichten, dass sich viele des 170 Mann starken Stud Feldes mehr für die Ansagen des Floorman über die Geschehnisse des “durrrr-Turnieres” interessierten, als für die Karten die sie vor sich liegen hatten. Spät in der Nacht endete dann das Spektakel und die ganze Aufregung sollte umsonst gewesen sein. Tom Dwan konnte zwar das Heads-Up erreichen, scheiterte aber an Simon Watt, der neben dem Bracelet eine Siegprämie von knapp $ 650.000 einstreichen konnte.
Mit Men Nguyen als neuem Seven-Card-Stud Weltmeister, hat die World Series of Poker 2010 den nächsten prominenten Bracelet Gewinner. Im mit 150 exzellenten Spielern besetzten $ 10.000 Turnier #10 sicherte sich “the Master” an einem ebenso exzellent besetztem Final Table den Titel. Der aus Vietnam stammende Nguyen schließt mit dem Gewinn seines insgesamt siebten goldenen Armband zu Billy Baxter und Phil Ivey auf. Zusammen liegen sie an sechster Stelle in der “All Time WSOP Winnings” Rangliste. Die $ 367.000 in Cash schrauben die Gesamtgewinne des Altmeisters auf über $ 3mio bei der WSOP und auf offiziell über $ 8mio an Karrieregewinnen. Wobei die offiziellen Zahlen zu “the Masters” Turniercashes variieren. Sicher ist lediglich, dass er mit dem Gewinn der Seven-Card-Stud Weltmeisterschaft seinen 67 Cash und den insgesamt 38. Final Table bei einer WSOP erreichen konnte. Damit liegt er in beiden Rankings knapp hinter Phil Helmuth. Nach eigenen Angaben konnte Men Nguyen in seiner Karriere bereits über 500 Turniere in den Geldrängen beenden.
durchsetzen und die $515.501 Siegprämie einstreichen. Nach seinem Sieg bei der WSOP 2006, ebenfalls ein NL Hold’em Event, konnte er sich bereits zum zweiten mal das begehrte Armband umbinden.
Der sechste Tag der World Series of Poker 2010 neigt sich soeben dem Ende und bisher wurden ein weiteres Bracelets vergeben.
sich das Duell der beiden hin und Michael Mizrachi konnte ein ums andere Mal die Chips seines Kontrahenten auf seine seite befördern. Nach vielen kleineren Gewonnenen Pötten kam es zum All-In des an Chips sehr knappen Russen. Mizrachi callte mit Dame und Fünf und lag gegen Dame Acht von Schmelev hinten. Doch das Board meinte es mit einer weiteren Fünf gut mit Michael Mizrachi und so konnte er nach einemr hervorragenden Turnierperformance sein erstes Bracelet sowie $ 1,5mio an Preisgeld gewinnen.
Gegensatz zum 50k H.O.R.S.E., das in den letzten Jahren ausgetragen wurde, musste man sich beim Players Championship gleich in acht Pokervarianten beweisen. Insgesamt nahmen an diesem prestigeträchtigen Turnier 116 Spieler teil, sodass ein Preispool von $5.568.000 generiert wurde.
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