Online Casino Test
    Man kann Spielbanken auch einfach und bequem von zu Hause aus besuchen. Mit Live Dealern bekommt man das Spiel-Gefühl wie in einem landbasierten Casino. Wieso sollte man sich also auf den langen Weg in die nächste Spielbank machen wenn man auch Online den Jackpot knacken kann?
Highlights
    Im Online Casino 21nova warten viele Spiele auf Sie. Das Online Casino, in dem Sie Ihre Lieblingsspiele spielen koennen.
Archive

You are currently browsing the archives for the PokerStars News category.

Archive for the ‘PokerStars News’ Category

Michael Skender: „Für dieses Jahr ist Schluss mit Steine klopfen!"

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgDie gut 58 Stunden am Pokertisch in den vergangenen zwei Wochen hatten ihre Spuren hinterlassen und es dauerte ein paar Stunden, ehe die Enttäuschung über das Ausscheiden wich und sich Erleichterung breit machte. Der Druck war endlich weg. Im Hotelzimmer angekommen beantwortete Michael Skender, wie so oft in den letzten Tagen, zuerst die Handy-Mitteilungen von Freunden und Familie aus der Heimat, um dann mit seiner langjährigen Freundin Steffi zu telefonieren – Balsam für die geschundene Seele. Letztlich noch ein kurzer Blick auf die von einem seiner besten Kumpels eingerichtete Fan-Seite bei Facebook und ein oder zwei Drinks – runter kommen, Kopf frei machen, genießen.

michael_skender_going_places.jpg

Der WSOP Main Event war für Michael vor allem vom Kopf her ein echter Kraftakt. Seine Aussage im Interview mit Pokernews, dass er vom theoretischen Wissen her der schlechteste der letzten 78 Pokerspieler sei, ist sicher nicht ganz ernst gemeint. Aber dass er als ehemaliger Basketball-Profi zehn Jahre lang, Saison für Saison, alles aus sich heraus holen musste, um auch im kommenden Jahr einen Profi-Vertrag zu bekommen, das hat ihn geprägt. Mentale Stärke, Ehrgeiz, Disziplin und vor allem Kampfgeist, diese Dinge zeichnen den 31-Jährigen aus.

Wobei die Disziplin manchmal doch etwas leidet. Bei seinem besten Kumpel Paul Knebel (Rang 28 beim PCA 2010) sucht er in den Pausen Rat und eigentlich gab es nicht viel zu Bemängeln, bis auf eine Sache. „Spiel dein Spiel genau so weiter, aber bitte zeig nicht andauernd deine Bluffs. Das macht dein gutes Image immer wieder kaputt”, versuchte Paul mehrfach ihn auf den Boden zu holen. Nicht immer mit Erfolg.

skender_paul_seb.jpgPoker-Power-Duo: Michael und Paul

Für ESPN war Michael daher natürlich ein gefundenes Fressen. Allein schon die Tatsache professionell Basketball gespielt zu haben, kommt in den USA natürlich super an. Doch die Aufmerksamkeit lenkte Michael mit diesem spektakulären Bluff zu Beginn von Tag 5 auf sich. Schon vor dem Flop packte Michael ausgerechnet gegen Chipleader Garret Adelstein die 5-Bet aus und am Flop ([2c][3s][9s]) bereitete er mit einer kleinen Bet sein All-in vor. Adelstein raiste wie erhofft, Michael pushte All-in und zeigte nach dem Fold des US-Amerikaners [ac][ts] für pure Luft. Ein wenig Show danach für die Kameras, Abklatschen mit seinen Kumpels Paul, Jan und Sebastian und plötzlich stand er im Fokus.

Etwas später das 6-Bet All-in gegen Christian Harder und ESPN hatte seinen neuen Liebling gefunden. Ausgerechnet einen Deutschen, einen Basketballspieler mit Nerven wie Drahtseile – eine echte Persönlichkeit. Am nächsten Tag musste Michael eine Stunde vor Spielbeginn im Rio Casino sein. ESPN hatte zum Interview geladen, in der berühmten Lounge, auf dem berühmten Sofa, wo sonst Größen wie Daniel Negreanu, Joe Hachem, Phil Ivey oder auch Legende Doyle Brunson über ihr Turnier und ihr Leben plaudern. Diesmal war Michael an der Reihe, er war aufgeregt und meisterte auch diese Hürde. „Wir haben am meisten Spaß, wenn wir interessante Spieler im Turnier haben, die eine Geschichte zu erzählen haben. Michael ist definitiv so ein Spieler und er ist präsent am Tisch”, schwärmte der ESPN-Aufnahmeleiter nach der Aufzeichnung.

skender_espn.jpg

Und so werden die deutschen Pokerfans, erstmals nach George Danzer, wieder einen deutschen Pokerspieler mit Hauptrolle in den kommenden Folgen zum WSOP Main Event 2010 erleben. Und wie sonst nur die ganz großen internationalen Pokerstars, wird auch Michael zu sehen sein, wie er kurz nach seinem Bustout durch die Tür des Amazon Room in Richtung Ausgang schlendert. Er hat dem Turnier seinen Stempel aufgedrückt und der deutschen Pokerszene ein neues Gesicht gegeben, an das sich auch die Amerikaner erinnern werden. Und das ist vielleicht die größte Leistung überhaupt.

Genaue Pläne wie es weitergeht hat Michael so kurz nach dem Turnier noch nicht, aber insgeheim träumt er schon davon vielleicht ins Team PokerStars Online aufgenommen zu werden oder sogar als deutscher Team Pro. Seinen Status als SupernovaElite wird er in diesem Jahr allerdings aufgrund des langen Aufenthalts in Las Vegas nicht halten können.

„Für dieses Jahr ist Schluss mit Steine klopfen! Aber im Januar gibt es ja die 50.000 VPPs bei PokerStars von der WSOP-Promo. Ein guter Zeitpunkt um wieder durchzustarten”, so Michael, der das WSOP-Preisgeld komplett auf die hohe Kante legen wird. Wiedersehen werden wir ihn spätestens bei der EPT London („Da wollen Paul und ich auf jeden Fall dabei sein.”) und natürlich beim PCA 2010, denn für den WSOP-Cash gibt es von PokerStars nicht nur 50.000 VPPs, sondern auch das Paket für die Bahamas im Wert von $14.000 oben drauf.

skender_tag 7.jpg

WSOP 2010 – Main Event: Duhamel führt die November Nine an

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgNach 79 Stunden Poker, über zwölf Tage verteilt, stehen sie nun endlich fest, die November Nine. Neun Pokerspieler von ehemals 7.319, die vom 6. bis 9. November 2010 in das Rio Hotel in Las Vegas zurückkehren werden und im Penn and Teller Theater den 2010 World Series of Poker Main Event Champion ausspielen.

Jonathan Duhamel (23) – Kanada – 65.975.000
John Dolan (24) – USA – 46.250.000
Joseph Cheong (24) – USA – 23.520.000
John Racener (24) – USA – 19.050.000
Matthew Jarvis (25) – Kanada – 16.700.000
Filippo Candio (26) – Italien – 16.400.000
Michael Mizrachi (29) – USA – 14.450.000
Soi Nguyen (37) – USA – 9.650.000
Jason Senti (25) – USA – 7.625.000

espn_feature_table_day8.jpg

Der 23-jährige Jonathan Duhamel aus Quebec, Kanada, hat aus seinen 30.000 Chips unglaubliche 69.975.000 gemacht und somit ist er auch der große Favorit auf die Nachfolge von Joe Cada. Jonathan machte zum ersten Mal 2008 bei der EPT Prag Season 5 auf sich aufmerksam, als er den Finaltisch als Zehnter nur denkbar knapp verpasste. Damals musste er sich unter anderem mit Team PokerStars Pro Sebastian Ruthenberg und dem Berliner Nasr El Nasr auseinandersetzen. Es folgten viele weitere Anläufe bei EPT-Turnieren und dem PCA und bei der WSOP 2010 hatte er bereits $37.276 Preisgeld für Rang 15 beim $2.500-NLHE-Turnier verdient. Der ganz große Durchbruch steht im November bevor.

jonathan_duhamel_wsop_day3.jpgJonathan Duhamel an Tag 3

Neben Jonathan wird auch Jason Senti PokerStars am Finaltisch vertreten. Der 25-jährige aus Minnesota ist Ingenieur der Elektrotechnik, entschied sich sein Hobby (Poker) zum Beruf zu machen. Er war als Shortstack in den siebten Turniertag gegangen, schaffte früh einen Verdoppler und hat sich die Chance auf den Titel bewahrt.

david_senti_wsop_day8.jpgJason Senti

Und während sich die einen freuten, musste Brandon Steven seinen großen Traum nach über fünf Stunden Spiel zu zehnt begraben. Um 5:40 Uhr Ortszeit kam es zum vorerst letzten Showdown. Jonathan Duhamel hatte den Pot eröffnet für 1.225.000 und Steven pushte dahinter seine 4.475.000 All-in. Es war dann nicht Duhamel, sondern Matthew Jarvis der callte und die Entscheidung fiel durch den absoluten Klassiker.

Steven: [ac][ks]
Jarvis: [qs][qc]

Brandon Stevens Chance war Fifty-Fifty, aber er benötigte Hilfe, die er nicht bekam. Das Board wurde mit [4h][3d][tc][4c][5h] gedealt und Tag 8 des Main Events beendet.

steven_wsop_tag8.jpgKeine Hilfe für Brandon Steven

duhamel_wsop_tag8.jpgFreude bei Jonathan Duhamel

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 8

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 8: bis 9 Spieler Finaltisch (ab Level 30)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

Platzierungen PokerStars-Spieler

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 34: 150.000/300.000, Ante: 40.000

23:45 Uhr: Noch keine Entscheidung

Wir nähern uns der Geisterstunde in Las Vegas und es kämpfen immer noch elf Spieler im Amazon Room um den Einzug an den Finaltisch, der im November ausgespielt wird.

Ich verabschiede mich zunächst einmal und werde am Sonntag sicherlich noch ein kurzes Updates zu den “November Nine” bringen, ehe es dann zurück in die Heimat geht. Bis dahin verweise ich auf den Blog meiner englischsprachigen Kollegen: PokerStarsblog.com

Der nächste Live-Event ist die EPT-Premiere in Tallinn (Estland) vom 11. bis 16. August 2010.

Level 33: 120.000/240.000, Ante: 30.000

22:40 Uhr: Noch elf Spieler

Es spitzt sich zu. Mit Adam Levy (12./$635.011) und Duy Le (13./$500.165) haben sich zwei weitere Spieler verabschiedet. Jonathan Duhamel hat seine Führung auf 58 Millionen ausgebaut und Michael Mizrachi kämpft als Shortstack verbissen um den Einzug an den Finaltisch. Er konnte einmal mit Kings verdoppeln auf gut sechs Millionen und hat noch zwei Millionen später oben drauf gepackt. Dennoch ist es im Moment nur Rang zehn von elf.

21:40 Uhr: Jonathan Duhamel führt, noch 13 Spieler

Nach einer etwas ausgedehnteren Dinnerbreak melde ich mich noch einmal zurück aus dem Rio. 13 Spieler sind noch im Turnier und haben die Chance ein November Niner zu werden. Am besten sieht es zurzeit für den Kanadier Jonathan Duhamel aus. Der PokerStars-Spieler nahm mit Pocketkings David Baker auf Rang 17 ($396.967) raus und riverte mit Pocketjacks die Straight gegen Matt Affleck, der sich mit Platz 15 und $500.165 zufrieden geben muss. Etwas musste er zwar wieder an Joseph Cheong abgeben, aber 43,5 Millionen Chips reichen für den Platz an der Sonne vor Matthew Jarvis (32 Millionen). Für Michael Mizrachi wird es jetzt ganz eng mit 3,1 Millionen in Chips.

jonathan_duhamel_wsop_day8.jpgJonathan Duhamel

Level 31: 80.000/160.000, Ante: 20.000

17:20 Uhr: Michiel Sijpkens

Jetzt hat es auch den letzten PokerStars-Qualifikanten erwischt. Michiel Sijpkens aus Holland ging von vorn für 2,5 Millionen All-in mit [jc][js] und John Racener machte den Call mit [kd][qh]. Coinflipaments und der Flop brachte [4c][qc][9d]. Führung für Racener, Sijpkens musste auf ein Wunder hoffen, ein Jack oder zwei Clubs zum Flush oder die Runner-Runner-Straight. Am Turn kam sogar die [7c], doch am Turn beendete die [2h] den Traum des Qualifikanten, der als 19. ebenfalls $317.161 Preisgeld bekommt.

sijpkens_d7.jpgMichiel Sijpkens

16:05 Uhr: Noch 19 Spieler

Es scheint der erwartet lange Tag zu werden. Acht Spieler sind zwar schon ausgeschieden, aber der Finaltisch rückt näher und natürlich bedeutet der Titel “November Nine” mehr als nur ein Preisgeld.

Ein Spieler ging allerdings vor wenigen Minuten großes Risiko und callte auf einem Flop mit [6c][6h][5c] mit [7s][5s] zum All-in. Im Showdown sahe es für Filippi Candio dann überhaupt nicht gut aus, denn Joseph Cheong drehte Asse um. Der Turn brachte die [8s] und damit Straight-Outs für den Italiener, der dann tasächlich die [4c] traf und unter großem Gejohle den 27 Millionen Chips schweren Pot an sich riss.

Zuletzt ausgeschieden ist Patrick Eskandar auf Rang 20.

15:05 Uhr: William Thorson wird 22.

Das Team PokerStars Pro wird definitiv keinen Vertreter unter den November Nine haben. William Thorson saß im Big Blind, vor ihm hatte John Dolan auf 375.000 geraist und John Racener sowie Brandon Steven callten. Thorson hielt [jd][td] und entschied sich für das Squeezeplay All-in mit seinen gut fünf Millionen Chips. Dolan und Steven foldeten, aber dazwischen hatte Racener den Call mit [ks][kd] gemacht. Thorson war in die Falle getappt, aber die schnappte am Flop noch nicht zu, denn der Dealer drehte [2h][6d][ad] zum Flushdraw für den Schweden um. Am Turn folgte die [2s] und auch am River kam mit der [5c] eine Blank, was letztlich Rang 22 ($317.161) für den letzten Team PokerStars Pro bedeutete.

thorson_wsop_57.jpg

14:35 Uhr: Robert Pisano wird 23.

Mit Robert Pisano (Platz 23) hat es den nächsten Spieler erwischt. Er hatte nur noch 300.000 Chips vor sich stehen, ging nach der Pause All-in „in the dark” und verlor die Hand am Ende mit [js][9d] gegen [qs][8c] auf einem Board mit [qh][ts][2c][2s][jd].

Team PokerStars Pro William Thorson 5,2 Millionen Chips, Chipleader Joseph Cheong 25,1 Millionen.

Lebel 30: 60.000/120.000, Ante: 15.000

13:35 Uhr: Noch 23 Spieler

Wird sind runter auf 23 Spieler. Matthew Bucaric aus den USA, Mads Wissing aus Dänemark und Ronnie Bardah (USA) haben sich für jeweils $317.161 Preisgeld verabschiedet.

Ganz vorn in den Chipcounts hat sich wenig getan. Team PokerStars Pro William Thorson hält sich mit gut sieben Millionen im Mittelfeld.

12:35 Uhr: Johnny Lodden wird 27. für $317.161

Es ist der größte Turniercash für Team PokerStars Pro Johnny Lodden, aber dass der Norweger damit wirklich zufrieden ist darf bezweifelt werden. Johnny war allerdings shortstacked in den Tag gegangen und nach einem Raise von Matt Affleck fand er [8d][8h] am Button und pushte seine 1,47 Millionen All-in. Affleck ging noch kurz in sich, callte aber mit [ac][th] und der Flop mit [ks][qs][2s] brachte zunächst keine große Veränderung. Am Turn folgte aber die [tc] und somit hatte Lodden nur noch zwei Outs für den River, der aber die [7s] brachte.

lodden_wsop_2010_elimination.jpgJohnny Lodden

12:15 Uhr: November Nine gesucht

In wenigen Minuten geht es weiter im Amazon Room des Rio Casino. Nur drei Tische sind besetzt und das bedeutet die letzten 27 von ehemals 7.319 Pokerspielern kämpfen heute um den Einzug an den neunköpfigen Finaltisch. Die sogenannten “November Nine” werden am 06.11.2010 zurückkommen nach Las Vegas und um den Titel sowie $8.944.138 Siegprämie spielen. Trotz des höheren Preispools im Vergleich zum Vorjahr werden diesmal nicht alle neun Finalisten automatisch Dollar-Millionäre, der Neuntplatzierte muss sich mit $811.823 zufrieden geben. Diese Summe bekommen also alle Finalisten bereits aubezahlt.

Anbei noch einmal der Seatdraw:

Table 100
Seat 1: Michael Mizrachi (6.300.000)
Seat 2: Scott Clements (7.250.000)
Seat 3: Michiel Sijpkens (7.765.000) – PokerStars-Qualifikant
Seat 4: John Dolan (2.175.000)
Seat 5: John Racener (10.470.000)
Seat 6: Brandon Steven (6.045.000)
Seat 7: Redmond Lee (3.315.000)
Seat 8: William Thorson (3.680.000) – Team PokerStars Pro
Seat 9: Mads Wissing (3.070.000)

Table 101
Seat 1: Johnny Lodden (1.560.000) – Team PokerStars Pro
Seat 2: Joseph Cheong (24.490.000)
Seat 3: Jason Senti (13.550.000)
Seat 4: Matt Affleck (12.515.000)
Seat 5: Matthew Jarvis (13.300.000)
Seat 6: Matthew Bucaric (2.270.000)
Seat 7: David Baker (6.825.000)
Seat 8: Filippo Candio (10.020.000)
Seat 9: Ronnie Bardah (2.525.000)

Table 102
Seat 1: Adam Levy (4.745.000)
Seat 2: Benjamin Statz (9.885.000)
Seat 3: Soi Nguyen (23.100.000)
Seat 4: Duy Le (7.225.000)
Seat 5: Jonathan Duhamel (10.520.000) – PokerStars-Spieler
Seat 6: Robert Pisano (8.060.000)
Seat 7: Pascal LeFrancois (15.780.000)
Seat 8: Hasan Habib (1.510.000)
Seat 9: Patrick Eskandar (1.655.000)

lodden_thorson_wsop_day_6.jpgJohnny Lodden (stehend) und William Thorson

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 7 (Seatdraw Tag 8)

Freitag, Juli 23rd, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 7: bis 27 Spieler (ab Level 26)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

Platzierungen PokerStars-Spieler

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Lebel 30: 60.000/120.000, Ante: 15.000

01:30 Uhr: Chipcounts und Seatdraw für Tag 8

Die letzten 27 Spieler stehen fest und die Sitzverteilung für Samstag ebenfalls:

Table 100
Seat 1: Michael Mizrachi (6.300.000)
Seat 2: Scott Clements (7.250.000)
Seat 3: Michiel Sijpkens (7.765.000) – PokerStars-Qualifikant
Seat 4: John Dolan (2.175.000)
Seat 5: John Racener (10.470.000)
Seat 6: Brandon Steven (6.045.000)
Seat 7: Redmond Lee (3.315.000)
Seat 8: William Thorson (3.680.000) – Team PokerStars Pro
Seat 9: Mads Wissing (3.070.000)

Table 101
Seat 1: Johnny Lodden (1.560.000) – Team PokerStars Pro
Seat 2: Joseph Cheong (24.490.000)
Seat 3: Jason Senti (13.550.000)
Seat 4: Matt Affleck (12.515.000)
Seat 5: Matthew Jarvis (13.300.000)
Seat 6: Matthew Bucaric (2.270.000)
Seat 7: David Baker (6.825.000)
Seat 8: Filippo Candio (10.020.000)
Seat 9: Ronnie Bardah (2.525.000)

Table 102
Seat 1: Adam Levy (4.745.000)
Seat 2: Benjamin Statz (9.885.000)
Seat 3: Soi Nguyen (23.100.000)
Seat 4: Duy Le (7.225.000)
Seat 5: Jonathan Duhamel (10.520.000) – PokerStars-Spieler
Seat 6: Robert Pisano (8.060.000)
Seat 7: Pascal LeFrancois (15.780.000)
Seat 8: Hasan Habib (1.510.000)
Seat 9: Patrick Eskandar (1.655.000)

Level 29: 50.000/100.000, Ante: 10.000

22:40 Uhr: 29 Level, 29 Spieler

Das Feld ist runter auf 29 Spieler, die jetzt in eine weitere 20-minütige Pause gehen. Zuletzt hat es noch Theo Jorgensen erwischt. Ganz vorn werden Coung Nguyen (22,6 Millionen) und Joseph Cheong (20 Millionen) geführt. Team PokerStars Pro William Thorson ist zurückgefallen und hält noch 5,1 Millionen, während Johnny Lodden mit 1,5 Millionen das Ende des Chipcounts ziert.

22:05 Uhr: Poker brutal!

Es ist vorbei! Die Reise von PokerStars-Qualifikant Michael Skender beim Main Event der WSOP 2010 ist vor wenigen Minuten auf Rang 31 zuende gegangen. Es war noch einmal Poker brutal zum Abschluss. Vor dem Flop waren die Chancen Fifty-Fifty mit [kd][qd] gegen [9c][9h] von Jason Senti. Mehr durfte und hatte Michael nicht erwartet als es für ihn zum 4-Bet All-in kam.

Der Flop brachte dann [qh][6c][3h] und somit sogar die Führung für Michael. Am Turn folgte die [3d], der Double-up war zum Greifen nahe. Am River drehte der Dealer dann die [9d] um, Set für Senti und das Aus für Michael Skender für $255.242 Preisgeld.

Es ist aber nicht nur das Preisgeld, das ihn – nach der ersten Enttäuschung – sicherlich in den nächsten Tagen deutlich aufrichten wird. Michael hat sich zu einem kleinen Medienstar für ESPN entwickelt. Während die meisten anderen Spieler direkt zum Cashout geführt wurden, ging es für den 31-Jährigen erst einmal zum nächsten Interview vor die Kameras. Die deutschen Pokerfans können sich auf jeden Fall auf spannende Folgen vom Main Event der WSOP 2010 freuen und ein deutscher Pokerspieler wird zu den Hauptakteuren zählen. So viel ist mal sicher.

michael_skender_)back.jpgDie Queen im Flop

michael_skender_doubles_up.jpgNoch eine Karte bis zum Double-up

michael_skender_head_in_hands.jpgDer Schock am River

21:10 Uhr: Es geht drunter und drüber

In der ersten halben Stunde gab es richtig Action für Michael und es ging überhaupt nicht gut los. Er verlor nach Preflop-All-in einen Coinflip mit [td][th] gegen [ac][qc] (Board: [ad][2h][8c][3s][qh]), hatte seinen Gegner aber um knapp 800.000 gecovert und durfte sitzen bleiben.

In der nächsten Hand saß Michael im Big Blind, es wurde zum Small Blind gefoldet und der stellte All-in. Michael callte mit [9s][7h], musste gegen [kh][ts] ran und das Board brachte mit [3h][ah][4h][5s][2d] den Splitpot. Michael durfte also erneut Platz nehmen.

Es dauerte einen Orbit und Michael ging aus erster Position All-in und gleich der Spieler zwei Stühle weiter callte mit [ac][th]. Michael zeigte Pocketkings und der Dealer legte [kc][js][8d][5d][7h]. Double-up für den Deutschen auf 1,5 Millionen Chips.

Und dann war das Selbstbewusstsein wieder da. Es wurde erneut zum Small Blind gefoldet, der raiste und Michael pushte vom Big Blind All-in. Der SB überlegte mehrere Minuten, foldete und Michael stand auf und zeigte T-6 offsuit. So isser eben …

20:25 Uhr: Jetzt geht’s drum

Der 29. Level beginnt und es geht in die entscheidende Phase des Tages. 42 Spieler sind noch dabei, aber nur 27 werden letztlich Chips eintüten und am Samstag die November Nine ermitteln. Michael Skender hat noch zwei Millionen in Chips, also 20 Big Blinds oder anders gesagt ein M von knapp über 8.

Neuer Chipleader ist Cuong Nguyen mit 19,5 Millionen. Er verdoppelte gegen Theo Jorgensen, der somit auf 2,3 Millionen abgesackt ist. Team PokerStars Pro William Thorson ist Zweiter mit 12,3 Millionen, Johnny Lodden hält 3,5 Millionen.

Level 28: 40.000/80.000, Ante: 10.000

18:40 Uhr: Jetzt wird es richtig eng

Die letzten 20 Minuten sind alles andere als gut verlaufen. Zunächst machte Michael eine 3-Bet nach einem Raise aus erster Position und wurde gecallt. Der Flop brachte [ad][4c][th], der UTG-Spieler donkte in Michael hinein und der foldete.

Etwas später raiste Michael vor dem Flop und bekam zwei Calls. Der Flop mit [td][3c][9d] wurde durchgecheckt und die [5h] am Turn spielte Michael für 350.000 an. Dag Palovic callte, der dritte Spieler foldete und nachdem die [qh] wieder gecheckt wurde war das Pocket-Paar Achter besser als die Siebener von Michael.

Eine Hand später raiste Michael aus zweiter Position auf 200.000 und der Bigstack am Button callte. Das Board ([jh][5d][jd][2c][tc]) wurde durchgecheckt bis zum River, den der Bigstack dann für 470.000 anspielte. Michael callte und muckte gegen [kh][th]. Er ist runter auf 1.750.000 Chips. Wird Zeit das die Pause kommt.

Sollte bis dahin (15 Minuten) etwas passieren, folgt natürlich noch ein Update.

18:00 Uhr: Noch 43 Spieler

Die erste Stunde in Level 28 ist rum und Michael Skender hat 4,1 Millionen Chips vor sich liegen. William Thorson hat zuletzt Michael Mizrachi aufgedoppelt (jetzt 3,5 Millionen), bleibt aber Chipleader vor Theo Jorgensen. Johnny Lodden hat sich wieder nach vorn gespielt und mit knapp über fünf Millionen einen Average-Stack.

Nach diese, Level ist die Dinnerbreak.

Die Top Neun:

1. William Thorson – Team PokerStars Pro – 11.100.000
2. Theo Jorgensen – 10.400.000
3. Filippo Candio – 10.030.000
4. Pascal LeFrancois – 8.100.000
5. John Racener – 8.100.000
6. Patrick Eskandar – 7.900.000
7. Cuong Nguyen – 7.700.000
8. Matthew Jarvis – 7.400.000
9. Bryn Kenney – 7.300.000

17:00 Uhr: Noch 51 Spieler

Es geht in Level 28 und wir haben noch 51 Spieler im Rennen. Damit sind bereits $168.556 sicher, ab Rang 45 gibt es $206.395.

Michael hält noch immer gut 3,9 Millionen Chips.Die Führung hat Team PokerStars Pro William Thorson mit 11.890.000 übernommen. Johnny Lodden wird mit drei Millionen geführt. Acht Spieler halten über acht Millionen und zwölf Spieler liegen unter zwei Millionen.

Level 27: 30.000/60.000, Ante: 10.000

15:30 Uhr: Schöner Pot für Michael

Er spielt nicht viele Hände, aber die wenigen passen. Nach einem Raise aus mittlerer Position callte Michael vom Big Blind und der Flop ging auf mit [ad][2h][3d] auf. Michael check-callte weitere 250.000 und tat dies nach der [8h] am Turn für 650.000. Der Dealer drehte am River die [9d] um, Flush möglich und Michael donkte für 1,8 Millionen All-in in den Agressor hinein. Der überlegte knapp zwei Minuten und foldete. Es geht hoch auf 3,9 Millionen für den Deutschen.

skender_tag 7.jpg

14:50 Uhr: Noch 64 Spieler

Die letzten Minuten waren etwas zäh, aber das wird bestimmt schnell ändern. Die Blinds sind zwar moderat angestiegen, aber die Ante hat sich auf 10.000 verdoppelt. Damit liegen schon 180.000 Chips im Pot bevor die Action losgeht.

Über 20 Spieler halten weniger als zwei Millionen in Chips und haben daher nur noch wenig Spielraum. Michael ist mit 3,3 Millionen noch nicht wirklich unter Druck. Ganz vorn im Tableau liegt Theo Jorgensen mit 11,3 Millionen Chips. Patrick Eskandar auf Rang zwei hat 8.5 Millionen.

Level 26: 25.000/50.000, Ante: 5.000

13:55 Uhr: Team PokerStars Pro gut aufgestellt

Bei Michael Skender passiert im Moment wenig, daher ein kurzes Update zu den letzten beiden Team PokerStars Pro Johnny Lodden und William Thorsen.

Der Schwede Thorson hat seinen Stack schon auf gut sieben Millionen Chips ausgebaut und liegt damit an vierter Position im Chipcount. Es ist das erste Mal, dass Thorsen zum zweiten Mal in einen Turnier casht. 2006 schloss er den Main Event als 13. für über $900.000 ab. Vor vier Wochen gewann er zudem den Main Event des PokerStars Baltic Festival in Tallinn für über €80.000.

Johnny Lodden (Norwegen) war gestern schon runter auf 500.000, schloss dann noch mit 2,1 Millionen ab und gewann vor einigen Minuten einen großen Pot gegen Jonathan Driscoll. Er nähert sich damit der Marke von vier Millionen Chips. Lodden ist online schon eine Legende, aber bei Live-Turnieren wartet er immer noch auf den ganz großen Wurf.

Noch 12 Minuten, dann steigen die Blinds auf 30.000/60.000.

thorson_lodden_hansen.jpgWilliam, Johnny und Altmeister Thor Hansen (v.l.)

12:55 Uhr: Michael setzt ein Zeichen

Nein,nein! Michael Skender geht hier nicht in Tag 7 um sich nach vorn zu folden. Im Gegenteil, er scheint an Tag 5 anknüpfen zu wollen. Der Chipleader am Tisch, Matthew Jarvis, eröffnete den Pot, Evgeny Shnayder callte vom Small Blind und Michael vom Big Blind. Den Flop mit [2h][kd][3s] checkten die Blinds zum Chipleader, der 190.000 abfeuerte. Shnayder callte und Michael spielte Check-raise auf 700.000. Fold, Fold und Michael wirft [td][9c] für den puren Bluff in die Mitte. “Crunchtime Baby. No money scared. No, no.” Das war ein schöner Pot und damit geht es hoch auf gut 3,6 Millionen.

Noch 72 Spieler!

12:10 Uhr: “Crunch Time Baby!”

chrunch_time_wsop_skender.jpg

11:35 Uhr: Tag 7 vor dem Start

Es gibt nicht viel zu sagen vor dem siebten Turniertag des Main Events. PokerStars-Qualifikant Michael Skender ist der letzte deutsche und deutschsprachige Spieler im Feld und natürlich drücke ich ihm ganz fest die Daumen.

Gestern Abend konnte ich noch kurz mit ihm sprechen und er war zunächst sichtlich angeschlagen. Drei Tage lief es fast wie am Schnürchen, ehe dieser 3,5 Millionen Pot mit Queens gegen Aces verloren ging. „Hätte ich da folden können oder müssen?”, fragte Michael in die Runde. Egal, keine Diskussionen mehr, volle Konzentration für Tag 7, der sicherlich nicht weniger hart wird für den 31-Jährigen.

78 Spieler sind noch dabei, $94.942 sicher und ab Rang 72 gibt es $114.205. Es gibt keine Verlierer heute.

Erneuter Hinweis: Harrah’s hat es immer noch nicht geschafft die Nationalität von Jakob Toestensen zu ändern. Der Junge ist DÄNE!

purple_chip.jpg

Chipcounts:

Name Country Status Chip Count
Theo Jorgensen Denmark   9.300.000
Michael Mizrachi USA   7.535.000
John Racener USA   7.200.000
Jonathan Driscoll Canada PokerStars player 6.570.000
William Thorson Sweden Team PokerStars Pro 6.525.000
Matthew Jarvis Canada   6.125.000
Edward Ochana USA PokerStars sponsored player 5.950.000
Alexander Kostritsyn Russia   5.715.000
Cuong Nguyen USA   5.650.000
Joseph Cheong USA   5.555.000
Patrick Eskandar USA   5.540.000
Matthew Berkey USA   5.450.000
Filippo Candio Italy   5.385.000
Matt Affleck USA PokerStars sponsored player 5.315.000
Evgeny Shnayder Russia   4.790.000
Gabe Costner USA   4.635.000
Bill Melvin USA PokerStars sponsored player 4.515.000
Jonathan Duhamel Canada PokerStars player 4.295.000
Duy Le USA PokerStars sponsored player 4.100.000
Bryn Kenney USA PokerStars qualifier 3.830.000
Michal Wywrot Canada   3.815.000
Robert Pisano USA PokerStars sponsored player 3.735.000
Matthew Bucaric USA   3.595.000
John Dolan USA   3.470.000
John Armbrust USA   3.295.000
James Fennell Ireland PokerStars qualifier 3.225.000
Michael Skender Germany PokerStars qualifier 2.980.000
Evan Lamprea Canada PokerStars sponsored player 2.910.000
Benjamin Statz USA   2.910.000
Jerry Payne USA PokerStars qualifier 2.765.000
Meenaskshi Subramaniam OM   2.690.000
Corey Emery USA PokerStars qualifier 2.640.000
Brandon Steven USA   2.330.000
Gianni Direnzo IT   2.280.000
Rudy Miller USA   2.250.000
Redmond Lee UK PokerStars sponsored player 2.220.000
Michiel Sijpkens Netherlands PokerStars qualifier 2.160.000
Denis Pisarev Russia   2.140.000
Eric Baldwin USA   2.135.000
Johnny Lodden Norway Team PokerStars Pro 2.105.000
Mads Wissing Denmark PokerStars sponsored player 2.025.000
Jakob Toestesen Denmark   2.010.000
Pascal LeFrancois Canada   1.950.000
Niklas Toorell S3   1.945.000
Damien Luis France   1.850.000
Mark Meloche Canada PokerStars player 1.780.000
David Assouline Canada PokerStars qualifier 1.710.000
Christopher Bolt USA   1.690.000
Adam Levy USA   1.685.000
Richard Morgan USA PokerStars sponsored player 1.680.000
David Baker USA PokerStars sponsored player 1.635.000
Josh Brikis USA   1.610.000
Jim McCrink USA   1.600.000
Tony Dunst US   1.550.000
David Benyamine USA   1.540.000
Ismail Erkenov Russia   1.530.000
Dag Palovic SL   1.375.000
Jared Ingles USA PokerStars sponsored player 1.370.000
James Manning USA PokerStars player 1.265.000
Ronnie Bardah USA   1.265.000
Eduardo Parras Brazil PokerStars sponsored player 1.220.000
Nicolas Babel France PokerStars qualifier 1.220.000
Hasan Habib USA   1.165.000
Brock Bourne USA   1.150.000
Gabriel Nassif France   1.125.000
Scott Clements USA   1.085.000
Marcel Cole USA   1.075.000
Habib Khanis USA PokerStars sponsored player 1.065.000
Sergey Rybachenko RU   1.010.000
Jason Senti USA PokerStars sponsored player 970.000
Matt Harris USA   965.000
Gary Dishongh USA   800.000
Adam Etter USA PokerStars sponsored player 765.000
Jacobo Fernandez USA PokerStars sponsored player 705.000
Jean-Robert Bellande USA PokerStars sponsored player 700.000
Peter Jetten Canada PokerStars sponsored player 675.000
Pierre Canali France   655.000
Jeff Banghart USA PokerStars qualifier 645.000

WSOP 2010: July 16th Daily Intro

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010: July 15th Daily Intro

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010: July 14th Daily Intro

Freitag, Juli 23rd, 2010

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 3

Montag, Juli 12th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 3: 4 Level (ab Level 9)
Dinnerbreak: 90 Minuten

WSOP Payouts

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 13: 1.200/2.400, Ante: 300

22:20 Uhr: Tag 3 beendet

Leider sind kurz vor dem Ende des Tages noch die Tische Mario Puccini und Tonio Röder aufgebrochen worden. Ich hoffe natürlich, dass beide noch im Rennen sind und einige Chips für Tag 4 eintüten dürfen. Wie viele es sind werden dann erst die offiziellen Zahlen bringen.

Michael Skender hat die Marke von 400.000 tatsächlich noch knapp durchbrochen und somit zusammen mit Alexander Debus mit einem echten Bigstack in den vierten Turniertag. Marc Sander ist auf 180.000 abgerutscht.

Insgesamt haben ungefähr 1.250 Pokerspieler den Tag überlebt, das Feld ist also noch einmal halbiert worden. Am Dienstag geht es dann langsam aber sicher in Richtung Moneybubble. 747 Plätze werden bezahlt, die erste Preisstufe liegt bei $19.263 und für die PokerStars-Spieler bedeutet eine ITM-Platzierung gleichzeitig auch ein Package für das PCA 2010 auf den Bahamas – Wert $14.000!

Als Chipleader wurde zuletzt James Carroll mit 780.000 Chips geführt. Johnny Chan folgt mit 710.000 und Team PokerStars Pro Johnny Lodden ist mit 620.000 ebenfalls in den Top Ten zu finden. Weitere Team PokerStars Pros sind JP Kelly (350.000), Angel Guillen (305.000), Vanessa Selbst (245.000), William Thorson (227.000), Marci Horecki (225.000), Jason Mercier (220.000) und Humberto Brenes (210.000).

Ich melde mich morgen vor dem Start von Tag 4 (12 Uhr Ortszeit) mit den Chipcounts der deutschsprachigen Spieler zurück.

22:00 Uhr: Chipcounts Amazon Room

Ein vorletztes Update für heute. Die Chipcounts aus dem Amazon Room, 20 Minuten vor dem Ende:

Dragan Galic – 350.000
Stefan Huber – 260.000
Alexander Debus – 410.000
Fabian Geisel – 326.000
Roland Bachmann – 190.000
Udo Seepe – 58.000
Thomas Kazemieh – 30.000
Artem Khudaverdiev – 146.000
Heinz Kamutzki – 230.000
Sebastian Panny – 180.000
Alexander Luber – 176.000
Andrea Rathje – 52.000
Arne Riedberger – 320.000
Jan Boye – 240.000
Ingo Paulus – 90.000
Peter Bosen – ausgeschieden
Timo Strohmenger – ausgeschieden

Level 12: 1.000/2.000, Ante: 300

21:10 Uhr: Michael Skender baut weiter auf

Eigentlich wollte Michael Skender nach der Pause nur noch seine 320.000 in den vierten Tag retten. Ihm war mehr nach Entspannung als zwei weiteren Stunden an den Tischen. So wie es aussieht werden es aber mehr Chips am Ende des Tages werden. Nach einem Raise vom Button, pushte ein Spieler vom Small Blind seine 60.000 Chips All-in und Michael fand Pocketnines im Big Blind. Er isolierte den All-in Spieler, der nach dem Fold des Button [ac][3s] umdrehte. Kein As und auch keine sonstigen Überraschungen vom Board und damit über 380.000 Chips für den SupernovaElite.

skender_wsop_57_3a.jpgMichael Skender

Zwei Plätze links von Michael sitzt Theo Jorgensen. Der Däne gewann im Mai die WPT Paris sowie $879.898, verfügt ebenfalls über einen Bigstack, mehr als eine 3-Bet hat er heute gegen Michael aber noch nicht ausgepackt. Da scheinen sich zwei Spieler nicht in die Quere kommen zu wollen.

Bei Mario Puccini hat neben Paz Bransi (WSOP Bracelt Event #5) mittlerweile auch Team PokerStars Pro Vanessa Selbst Platz genommen. Mario hält sich gut und nähert sich der Marke von 200.000. Wieder deutlich zugelegt hat auch Marc Sander, der bei rund 360.000 liegt. Roland Bachmann hält sich weiterhin bei gut 200.000, Thomas Kazemieh muss mit 82.000 auskommen, Tonio Röder mit 70.000 und Dominik Stopka hat nur noch 43.000 zur Verfügung. Arne Riedberger hatte ich beim Amazon-Update vorhin vergessen: 297.000!

puccini_wsop_57_3.jpgMario Puccini

20:35 Uhr: Noch 1454 Spieler

Laut Bildschirm sind 1.454 Spieler aus der Pause zurück gekommen, damit läge der Average bei etwas über 150.000. Weit drüber liegen im Amazon Room Fabian Geisel mit 310.000, Heinz Kamutzki mit 305.000 und Dragan Galic mit 300.000.

Stefan Huber hat einen 200.000er Pot mit A-K gegen A-K verloren, sein Gegner machte den Flush, und ist runter auf 220.000. Alexander Debus hat mit 230.000 etwas mehr zu bieten, Sebastian Panny ist bei 210.000 angelangt. Auch Artem Khudaverdiev hat mittlerweile über 200.000 Chips vor sich stehen.

Verabschieden müssen wir uns von Florian Langmann, ihn hatte es schon vor der Pause erwischt. Details zur letzten Hand liegen leider nicht vor.

Weitere Chipcounts:

Peter Bosen – 85.000
Mathias Karweta – 125.000
Alexander Luber – 155.000
Manig Loeser – 168.000

20:15 Uhr: Weiter geht’s

Die Spieler sind zurück und ich werde gleich mal ein paar Chipcounts aus dem Amazon Room einfangen. Da scheint sich einiges getan zu haben in den letzten Minuten vor der Pause.

18:15 Uhr: Mario Puccini im Aufwind

Der Hamburger Mario Puccini hat zuletzt mächtig Aufwind bekommen. Er hielt am Turn mit [jh][th] Top Two, im Pot waren bereits 60.000 und sein Gegner zahlte auch noch drawing dead das All-in für 48.000 mit dem getroffenen Jack und Fünf als Kicker. So verdoppelte Mario seinen Stack auf gut 140.000 und schnappte sich wenig später ohne Showdown weitere Chips, sodass er mit 160.000 erstmals seit langer Zeit über dem Durchschnitt liegt.

Tonio Röder musste mächtig schwitzen, denn er bluffte am River mit einem geplatzten Flushdraw und sein Gegenüber benötigte fast zehn Minuten, ehe er die Karten foldete. Tonio ist damit wieder hoch auf 170.000.

Weitere Chipcounts aus dem Pavillion Room:

Dominik Stopka – 90.000
Thomas Kazemieh – 88.000
Michael Skender – 240.000
Marc Sander – 230.000
Roland Bachmann – 200.000
Jens Weigel – 90.000

In gut 20 Minuten ist Dinnerbreak. Ich melde mich also gegen 20 Uhr (5 Uhr MEZ) zurück aus dem Rio.

Level 11: 800/1.600, Ante: 200

17:45 Uhr: Sandra Naujoks ausgeschieden – Florian muss erneut teilen

Es sind mittlerweile schon gut 800 Spieler an Tag 3 ausgeschieden und auch Team PokerStars Pro Sandra Naujoks gehört dazu. Nach einem Raise vor ihr erhöhte Sandra auf 4.100 und wurde vom Spieler direkt neben ihr gecallt. Der Initial-Raiser legte ab und der Flop brachte [4s][2s][js]. Sandra setzte an, wurde gecallt und am Turn folgte die [2c]. Wieder feuerte Sandra ab, wieder kam der Call. Nach dem [kc] am River ging die Berlinerin All-in, wurde insta gecallt und zeigte [ac][8h] für den puren Bluff. Ihr Gegner hielt [as][qs] für die Nuts.

Florian Langmann (56.000) musste sich wenig später erneut mit einem Splitpot zufrieden geben. Er raiste vom Button auf 3.400, der Big Blind callte und der Dealer legte [kh][tc][5c] am Flop. Der BB check-callte dann 4.000 Chips, und nach der [9s] am Turn check-raiste er gegen die 7K-Bet von Florian sogar All-in. Der Deutsche callte mit [kc][3c], der Big Blind zeigte [kd][2d] und am River kam der [jd].

Peter Bosen hat einen Coinflip mit [ah][jh] gegen [9d][9h] eines Shortstack und damit 21.700 Chips verloren. Ihm bleiben noch 50.000.

Dann gab es noch eine Hand zwischen Sebastian Panny und Alexander Luber. Gavin Smith hatte zunächst für 4.000 eröffnet, Alexander callte vom Cut-off und Sebastian reraiste vom Button auf 13.000, die nur von Alexander gecallt wurden. Der Flop ging mit [th][qc][7d] auf, Alexander check-callte 15.000 und danach wurden Turn [2s] und River [7h] durchgecheckt. Alexander zeigte [ad][kh] für Ace-Kicker, Sebastian muckte. Beide sind noch gut dabei. Sebastian hält 150.000, Alexander 180.000.

Weitere Chipcounts aus dem Amazon Room:

Andreas Rathje – 80.000
Heinz Kamutzki – 180.000
Jan Boye – 145.000
Arne Riedberger – 275.000
Lothar Meier – ausgeschieden
Viktoria Gorkurova – ausgeschieden

16:40 Uhr: Zweite Pause

Die Spieler sind in der zweiten Pause. Michael Skender hat einen schönen Pot gewonnen und ist wieder hoch auf 275.000. Mit [kh][jh] riverte er Twopair und bekam eine Bet für 35.000 von Assen ausbezahlt.

Jonas Gutteck hat auf 36.000 verdoppelt und auch bestätigt, dass Fabian Quoss nicht mehr im Turnier ist. PokerStars-Qualifikant Tonio Röder hat 110.000.

Noch 60 Minuten in Level 11 und 60 Minuten in Level 12, dann folgt die 90-minütige Pause.

16:10 Uhr: Jan Heitmann busto

Oh, oh. Jan Heitmann hat es erwischt und ich bin ganz froh, dass ich nicht an seinem Tisch war zum Zeitpunkt des Bustout.

Hier das letzte Twitter-Update: @JanHeitmann: Ne Stunde später bin ich raus. Fucked up Top pair vs. Kido Pham. Jetzt bin ich im Palms und auf Mega-Tilt. Over and out

Auch Nico Behling, Torsten Rink und Egils Rubenis sitzen nicht mehr an ihren Plätzen. Malte Monnig pushte vor wenigen Minuten mit [ad][4d] seine 23.800 All-in, der Button callte mit Pocketjacks und das Board brachte [8h][qc][2c][6d][9d].

Mario Puccini liegt bei 69.000 Chips und damit sieht es wenigstens besser aus als bei Jonas Gutteck (21.000), Philipp Mohr (38.000) und Mohsen Tayfeh (45.000). Auch Michael Skender hat etwas abgegeben, aber 220.000 bedeuten immer noch doppelten Average. PokerStars-Qualifikant Manig Loeser hat gut 160.000 vor sich stehen, Dominik Stopka rund 130.000. Der auf Gran Canaria lebende Hamburger Marc Sander spielt auch heute groß auf und stapelt ca. 350.000 Chips.

heitmann_wsop_57_3.jpgDa war die Welt noch in Ordnung für Jan Heitmann

Level 10: 600/1.200, Ante: 200

15:25 Uhr: Nix geht bei Florian

Florian Langmann sitzt mittlerweile im Amazon Room und hat nur noch 40.000 Chips. Bei ihm sind ein paar Bluffs daneben gegangen und vor wenigen Minuten gab es dann auch noch einen Splitpot. Aus erster Position ging ein Shortstack für 15.000 All-in, Florian callte aus dem Big Blind mit A-T und musste gegen 8-9 ran. Der Dealer legte dann A-Q-J-K-T zur Broadway-Straight und die Chips gingen wieder dorthin wo sie hergekommen waren.

Peter Bosen hat die Marke von 100.000 erreicht. Er raiste aus erster Position auf 3.000, der Spieler hinter ihm callte und der nächste Spieler erhöhte auf 10.100. Peter callte, der andere Spieler foldete und der Dealer legte [9c][2c][td] am Flop- Peter check-callte weitere 11.000 und die [4d] am Turn wurde gecheckt. Nach der [3c] am River ging Peter dann sofort All-in und sein Kontrahent foldete nach gut zwei Minuten Bedenkzeit.

Andreas Rathjen ist runter auf 70.000. Das Board zeigte bis zum Turn [4s][6h][th][5c] und Andreas hatte 25.000 in den knapp 50.000 Chips großen Pot gefeuert. Sein Gegner check-callte, hatte damit nur noch 18.000 dahinter und schob diese nach der [qd] in die Mitte. Andreas warf seine Karten etwas frustriert in den Muck.

Was ist sonst noch passiert? Stefan Huber sitzt auf 320.000 Chips, Heinz Kamutzki hat 195.000, Fabian Geisel 250.000 und Dragan Galic 220.000. Mathias Karweta hat etwas eingebüßt und noch 125.000. Marco Liesy bleibt mit 17.000 short, Tischnachbar Udo Seepe hält 43.000 und Alexander Debus ist bei 80.000. Der Schweizer Dieter Albrecht ist mit 25.000 ebenfalls shortstacked, Sebastian Panny aus Österreich hat noch knapp über 100.000.

14:20 Uhr: Michael läuft weiter heiß – und ein paar Bustouts

Erste Pause. Nicht mehr im Turnier sind Philipp Gruissem, Sebastian Gohr, Armin Zoike, Eddy Scharf und Konstantin Bücherl. Jan Heitmann war schon runter auf 40.000, nachdem er mit einem Set Dreien gegen ein Set Könige einen 200K-Pot verloren hatte. Mittlerweile hat sich der Münchener wieder auf 100.000 hochgespielt.

Weiterhin sehr gut läuft es bei Michael Skender, der es auf 270.000 bringt und es selbst gar nicht glauben kann: „Mit dem Stack kannst du Sachen machen, die du sonst nie spielen würdest. Es läuft einfach super.” Und damit das so bleibt dürfen alte Gewohnheiten nicht geändert werden. Michael frühstückte wie an den Tagen 1 und 2 und natürlich muss ich auch heute wieder mit ihm in die Dinnerbreak gehen. Ich hoffe die Erwartungen als Glücksbringer erfüllen zu können.

Roland Bachmann kratzt auch an der Marke von 200.000 Chips, Tonio Röder hat 120.000 und in diesem Bereich, bzw. etwas drüber, liegen auch Dominik Stopka, Thomas Kazemieh, Peter Mairhofer, Jens Weigel und Mannig Loeser. Jonas Gutteck (18.000) und Mohsen Tayfeh (30.000) sind short an Chips.

13:30 Uhr: Schlechte Stunde für Sandra Naujoks

Mein erster Besuch im Amazon Room führte mich an den Tisch von Team PokerStars Pro Sandra Naujoks und die Berlinerin erlebte eine schwarze erste Stunde. „Du willst jetzt nicht meinen Untergang dokumentieren”, empfing mich die EPT-Gewinnerin. „Doch Sandra, das ist meinJob”, erwiderte ich. Es waren drei größere Pots, die allesamt verloren gingen. Sandra callte zunächst ein Raise mit A-Q, der Flop brachte ein As und Sandra hatte ein Kicker-Problem gegen A-K. Etwas später verlor sie weitere Chips mit einem Straightflushdraw, der sich nicht materialisierte und dann lief sie mit geflopptem Toppair Topkicker (A-K) gegen das Set von Michael Mizrachi. Gesamtergebnis: 19.000 Chips!

Daraufhin drehte ich eine Runde durch den Saal und musste Rene Freymann als vermisst aufnehmen. Das Schweizer Uhrwerk Stefan Huber ist dagegen schon wieder auf Betriebstemperatur: 260.000 Chips. Ebenfalls mit 260.000 ausgestattet ist der Österreicher Fabian Geisel. Etwas zugelegt haben auch Mathias Karweta mit 208.000 und PokerStars-Qualifikant Arne Riedberger (Schweiz) mit 188.500, während Marco Liesy einen großen Pot am River aufgeben musste und nur noch 21.000 zur Verfügung hat. Alexander Debus hat seinen Stack halbiert und liegt bei 55.000, Dieter Albrecht verfügt über 65.000 und Peter Bosen über 85.000.

Zum Schluss bin ich noch einmal kurz bei Sandra vorbeigelaufen und sie hat ihren Stack in der Zwischenzeit auf etwas über 40.000 verdoppelt.

naujoks_wsop_57_3.jpgSandra Naujoks

riedberger_wsop_57_3.jpgArne Riedberger

Level 9: 500/1.000, Ante: 100

12:50 Uhr: Erste Bust-outs im Pavillion Room

Im Pavillion Room sind schon die ersten Tische aufeglöst und leider müssen wir uns auch von drei Österreichern verabschieden. PoikerStars-Qualifikant Philipp Gsöllpointner hat die Wende nicht geschafft und das gilt auch für Linda Huber und Bernhard Perner. Ebenfalls erwischt hat es den deutschen Pokerspieler Jens Kerper. Alle vier waren sehr short in den Tag gegangen.

Team PokerStars Pro Florian Langmann wird auch nicht mehr lange an seinen Tisch sitzen, das hat aber damit zu tun, dass Tisch #168 im Pavillion Room zu den nächsten Tischen gehört der gebrochen wird. Hoffentlich hat Flo bis dahin seinen Salat aufgegessen. Die Tische von Stefan Podechtl und Mari Puccini sind bereits aufgelöst, beide sind aber noch dabei und mussten umziehen.

Langmann_wsop_57_3.jpgFlo Langmann

bachmann_wsop_57_3.jpgRoland Bachmann

kazemieh_wsop_57_3.jpgThomas Kazemieh

rubenis_wsop_57_3.jpgEgils Rubenis

11:40 Uhr: Tag 3 vor dem Start

Nach der ausgelassenen PokerStars-Party am Sonntagabend mit Snoop Dogg heißt es heute wieder “högschte Konzentration”. Weitere vier Levels stehen am heutigen Tag 3 auf dem Programm bzw. drei ganze und zwei halbe Levels. Für 2.557 verbleibenden Pokerspieler geht es also erst einmal weiter mit den zweiten 60 Minuten von Level 5.

Die Chipcounts der deutschsprachigen Spieler habe ich ja bereits veröffentlicht (Chipcounts nach Tag 2), daher hier noch ein paar Zahlen zu den vielen PokerStars-Spielern und Team Pros. Wir haben noch rund 310 PokerStars-Spieler und Qualifier im Turnier und dazu kommen 25 Mitglieder vom Team PokerStars Pro.

PokerStars-Qualifikant David Assouline aus Hampstead in Kanada ist mit 387.800 in Chips der Führende im Gesamtklassement. David hatte sich über das Step-System von PokerStars für den Main Event der WSOP qualifiziert.

Vom Team PokerStars Pro hat Vanessa Selbst, die erst seit einer Woche zum Team gehört, mit 265.000 die meisten Chips angehäuft. Vanessa hatte im April die NAPT Mohegan Sun gewonnen und $750.000 kassiert. Außerdem ist sie auch schon Besitz eines WSOP-Bracelet.

Neben Vanessa sind aber auch noch Jason Mercier, Matthias de Meulder, Humberto Brenes, William Thorson, Pieter de Korver, Joe Cada, Chris Moneymaker, JP Kelly und Marcin Horecki mit teilweise deutlich über 100.000 Chips (Average: 87.870) vertreten. Gleiches gilt für unsere drei Trümpfe Sandra Naujoks, Florian Langmann und Jan Heitmann.

Bester deutscher PokerStars-Qualifikant ist SupernovaElite Michael Skender mit 193.000 Chips. Arne Riedberger, Qualifikant aus der Schweiz, geht mit 163.100 in den Tag. Landsmann Stefan Huber wird mit 193.000 geführt. Bester Österreicher ist zurzeit Sebastian Panny mit 137.000, während PokerStars-Qualifikant Philipp Gsöllpointner mit 10.700 auf ein kleines Wunder hoffen muss.

In gut 20 Minuten geht es los.

snoop2.jpgSnoop Dogg heizt die Stimmung an

WSOP 2010 – Main Event: Chipcounts nach Tag 2

Montag, Juli 12th, 2010

wsop2010_thn.jpgInsgesamt 2.557 Spieler haben den dritten Turniertag der $10.000 World Championship No-Limit Hold’em erreicht und werden am Montag um 12 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) in das Rio Convention Center zurückkehren. Es ist also davon auszugehen, dass die Moneybubble (747 PLätze bezahlt/Payouts) erst im Laufe von Tag 4 platzen wird.

Der Average liegt bei 87.870 Turnierchips und elf Spieler haben bereits die Marke von 300.000 durchbrochen. Von den deutschsprachigen Spielern liegen einige sehr gut im Rennen, unter anderem SupernovaElite Michael Skender sowie Sandra Naujoks, Florian Langmann und Jan Heitmann vom Team PokerStars Pro. Dragan Galic und Marc Sander haben sogar deutlich über 200.000 Chips eingesammelt. Marc Sander ist Hamburger, lebt zurzeit aber auf Gran Canaria.

Hier die Chipcounts der deutschsprachigen Pokerspieler für Tag 3:

Name Land   Chipcount
Dragan Galic DE   263.600
Marc Sander DE   244.400
Mathias Karweta DE   193.400
Michael Skender DE PokerStars qualifier 193.000
Stefan Huber CH   193.000
Fabian Geisel DE   180.100
Arne Riedberger CH PokerStars qualifier 163.100
Jan Heitmann DE Team PokerStars Pro 161.500
Alexander Purk DE   156.100
Charalampos Tsaoussis DE   156.000
Sandra Naujoks DE Team PokerStars Pro 153.000
Heinz Kamutzki AT   144.400
Marco Ritter DE   137.900
Sebastian Panny AT   137.000
Florian Langmann DE Team PokerStars Pro 132.200
Jens Weigel DE   127.500
Marc Tschirch DE   122.800
Tonio Roder DE PokerStars qualifier 117.800
Jan Boye DE PokerStars qualifier 115.900
Alexander Debus DE PokerStars qualifier 112.300
Roland Bachmann CH PokerStars qualifier 112.260
Alexander Luber DE   107.900
Thomas Kazemieh DE PokerStars qualifier 107.800
Artem Khudaverdiev DE PokerStars qualifier 106.900
Peter Mairhofer AT   106.000
Jorg Niepenberg DE   104.000
Ingo Paulus DE   104.000
Timo Strohmenger DE   102.800
Andreas Rathje DE   101.600
Serge Didisheim CH   99.500
Domnik Stopka DE   99.400
Pim Vanwieringen DE   98.000
Torsten Rink DE   92.000
Peter Bosen DE   91.300
Thorsten Schuler DE   90.300
Martin Inderbitzin CH   88.600
Bulent Karsli DE   87.600
Manig Loeser DE PokerStars player 87.400
Jakob Toestesen DE   83.200
Philipp Gruissem DE PokerStars qualifier 82.700
Markus Kolb DE   76.800
Malte Monnig DE   73.100
Reimer Koster DE   70.700
Marco Liesy DE   69.300
Philipp Mohr DE   69.200
Dieter Albrecht CH PokerStars qualifier 68.100
Joachim Hein DE   67.000
Matthias Schlager AT   65.400
Lino Coscia DE   58.100
Mario Puccini DE   48.900
Udo Seepe DE   47.800
Jens Kerper DE   46.000
Eduard Scharf DE   45.900
Fabian Quoss DE   44.400
Sebastian Winkler DE   41.700
Nico Behling DE   40.000
Stefan Podechtl AT   36.300
Mohsen Tayfeh DE   35.400
Rene Freymann DE   34.100
Konstantin Bucherl DE   33.200
Lothar Meier DE   31.900
Matthias Gerigk DE   31.600
Viktoria Gorkurova DE   22.600
Egils Rubenis DE PokerStars qualifier 21.800
Armin Zoike DE   20.900
Robert Haigh DE   19.800
Philipp Gsöllpointner AT PokerStars qualifier 10.700
Bernhard Perner AT   10.000
Linda Huber AT   8.800
Jan Wilhelm DE   1

WSOP_Chips.jpg

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 2B

Samstag, Juli 10th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 2B: 4 Level (ab Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 8: 400/800, Ante: 100

19:10 Uhr: Böser Beat für Philipp

Das tat weh! Philipp Gsöllpointner eröffnete den Pot für 2.200, wurde vom Cut-off und Button gecallt und der Dealer legte [js][ah][qs]. Alle drei Spieler checkten und es folgte das [ad], das Philipp für 4.200 anspielte. Der Cut-off foldete, aber der Button raiste auf 10.100 und Philipp stellte hn darauf hin All-in. Instacall vom Button für insgesamt 24.100 Chips und Philipp drehte Pocketqueens zum Full House um. Der Button zeigte [as][9c] für Trips, River [ad] und während Philipp es nicht fassen konnte und alle anderen Spieler am Tisch „Ouch” riefen, feierte der Button: „Yes, one time. I wait six hours. One time.”

Es war der Spieler, der gegen Eddy Scharf zu Beginn des Tages mit der kleineren Straight verloren hatte und die Hand hatte er immer noch nicht vergessen. Eddy hatte damals (O-Ton Eddy: „Das ist gefühlte 2,5 Jahre her.”) die Straight gefloppt, was der Button offensichtlich immer noch nicht geschnallt hat. „Du warst schon so gut wie im Flugzeug”, sagte er zu Eddy (im freundlichen Ton wohlgemerkt). Aber so was schockt Eddy natürlich nicht. Der Kölner konterte: „Ich hab mein eigenes Flugzeug.”

Es geht gleich in die 90-minütige Pause.

18:45 Uhr: Fabian Quoss mit Sitzfleisch, Florian und de Wolfe mit Sidebets

Fabian Quoss ist eigentlich schon seit Mitte von Tag 1 short, aber bisher hat es noch kein Spieler geschafft, ihn aus dem Sitz zu hebeln. Erstmals seit langer Zeit hat Fabian sogar mehr als Startigstack (33.000). Er raiste vor dem Flop auf 1.800, der Spieler direkt hinter ihm callte und der Flop brachte [9s][9c][7s]. Fabian machte die Contibet für 2300, wurde gecallt und am Turn kam die [8s]. Diesmal setzte der Nürnberger 4.800 an und sein Gegenspieler foldete.

Eine Hand später eröffnete Fabian erneut auf 1.800 und bekam ein Reraise vom Button auf 6.800. Fabian überlegte nicht lange, foldete offen [6c][6d] und der Button zeigte [ad][as].

Florian Langmann hat seinen Stack schon auf knapp 200.000 ausgebaut und liegt auch bei den Sidebets gegen Roland de Wolfe klar vorn. Es geht zum Beispiel darum, ob der eine den Big Blind des anderen attackiert oder ob der Spieler, der noch nicht von der Pause zurück ist innerhalb der näcsten 15 Minuten wieder da ist. Bisher musste de Wolfe die Scheine aus der Tasche holen. Im Chipcount liegt er bei 100.000 und damit ebenfalls deutlich hinter Florian.

Sven Stiel war schon runter auf 22.000 Chips, konnte dann aber mit Pocketaces nach Preflop-All-n wieder auf 50.000 aufstocken. An dem Tisch sitzt auch Andreas Rathjen mit gut 60.000 Chips.

Chris Klecz und Alexander Dietrich sind nicht mehr an ihren ursprünglichen Plätzen zu finden. Johannes Koerber-Hillejan hat noch 29.000 vor sich stehen.

Level 7: 300/600, Ante: 75

17:25 Uhr: Chipcounts Amazon Room

Es hat wieder ein paar deutschsprachige Spieler zerlegt, einige andere sind aber noch gut im Rennen.

Hier die Chipcounts aus dem Amazon Room:

Michael Skender – 160.000
Philipp Gsöllpointner – 71.000
Cort Kibler-Melby – ausgeschieden
Alexander Luber – 85.000
Johannes Heldens – ausgeschieden
Ingo Paulus – 55.000
Reiner Köster – 66.000
Andreas Kauffeldt – 72.000
Artem Khudverdiev – 80.000
Roland Bachmann – 78.000
Martin Schmidkunz – 49.000
Eddy Scharf – 70.000
Jens Kerper – 33.000
Jens Taubert – 9.500
Linda Huber – 28.000
Nico Behling – 55.000
Tonio Röder – 65.000
Michael Brandli – 45.000
Manig Loeser – 75.000
Jens Weigel – 130.000
Thomas Richter – ausgeschieden
Markus Ritt – ausgeschieden
Bodo Sbrzesny – ausgeschieden
Sebastian Gohr – 62.000

16:35 Uhr: Zwischenspurt von Jan Heitmann

Nach dem Stotterstart ging es zuletzt für Jan Heitmann deutlich aufwärts. Zunächst raiste Jan aus zweiter Position auf 1.500 und wurde vom Button, Small Blind und Big Blind gecallt. Der Flop wurde mit [5s][8d][3c] gedealt, zu Jan gecheckt und der setzte die Contibet. Button und Small Blind foldeten, aber der BB callte. Am Turn kam der [kh], wieder checkte der BB und diesmal reichten 7.200 um ihn aus der Hand zu vertreiben.

Eine Hand später eröffnete Jan erneut für 1.500, zwei Plätze weiter erhöhte der Chipleader am Tisch auf 4.500 und der Cut-off callte. Auch Jan zahlte nach, der Flop brachte [ah][4d][3s] und es wurde durchgecheckt. Die [6h] am Turn spielte Jan dann für 8.200 an, der Bigstack callte, der CO foldete. Am River pairte sich das Board mit dem [as] und Jan feuerte noch einmal 8.200. Der Bigstack überlegte kurz callte und muckte gegen [ad][3d] zum Boat für Jan.

Auch in der folgenden Hand gab es noch ein paar Chips für den Münchener, der damit an der Marke von 100.000 kratzt. Teamkollege Florian Langmann hat in dieser Zeit ebenfalls deutlich zugelegt und liegt bei etwas über 170.000. Sven Stiel hat rund 55.000 vor sich liegen.

Tobias Reinkemeier und Daniel Descher sind ausgeschieden.

Level 6: 250/500, Ante: 50

15:35 Uhr: 20 Minuten Pause

Die Spieler sind in der Pause und Michael Skender ist mit 123.000 Chips im Moment wohl der Chipleader unter den deutschsprachigen Spielern. Eddy Scharf hat seinen Stack ebenfalls verdoppelt mit einer Straight bis zur Sieben gegen eine Straight bis zur Fünf.

Nicht mehr an ihren Plätzen sind Roland Jeske und Nasr El Nasr. Jens Kerper hat sich etwas erholt und ist von 10.000 hoch auf 25.000. Die Blinds steigen gleich auf 300/600 (Ante:75).

skender_wsop_57_2b.jpgMichael Skender

14:55 Uhr: Pavillion Room Chipcounts

Im Pavillion Room sind doch einige Shortstacks dabei. Dazu gehören Daniel Drescher (11.000), Patric Hümmerich (11.500), Thomas Kremser (15.000), Mario Düngfelder (10.000), Sebastian Müller (16.000) und Fabian Quoss.

Bei Fabian geht es schon wieder so los wie am ersten Tag. Nach einem Raise (1.100) aus mittlerer Position callte Fabian vom Cut-off, der Button callte und auch der Big Blind. Der Flop wurde mit [ah][8c][4h] gedealt, es wurde zu Fabian gecheckt und der setzte 2.800. Der Button callte und der BB foldete, aber der Preflop-Raiser setzte seine beiden Kontrahenten All-in. Fabian und der Button foldeten.

Johannes Koerber-Hillejan hat seinen Stack ohne größere Showdowns immerhin auf 45.000 ausgebaut. Jan Heitmann hat leider etwas abgebaut und muss mit 55.000 weiterspielen.

Weitere Chipcounts:

Thorsten Schuler – 32.000
Tobias Reinkemeier – 41.000
Philipp Mohr – 90.000
Sven Stiel – 38.500
Andreas Rathjen – 78.000
Torsten Rink – 42.000
Malte Monnig – 49.000
Egils Rubenis – 39.000
Florian Langmann – 90.000
Robert Haigh – 52.000
Armin Zoike – 35.500
Thomas Kazemieh – 68.000
Mohsen Tayfeh – 69.000
Alexander Dietrich – 20.000
Chris Klecz – 40.000
Jörg Niepenberg – 34.000
Konstantin Bücherl – 60.000

koerber_wsop_57_2b.jpgJohannes

14:05 Uhr: Amazon Room Chipcounts

Im Amazon Room hat es scheinbar schon ein paar Spieler erwischt. Team PokerStars Pro Johannes Steindl sitzt nicht mehr an seinem Platz, gleiches gilt für Niklas Heinecker, Max Grünberger und Steven Thomsen.

Michael Skender hatte zu Beginn ein paar Chips abgegeben, gewann dann aber einen schönen Pot und ist hoch auf 100.000. UTG limpte ein Spieler, Michael raiste aus mittlerer Position und der Limper callte. Der Flop brachte [ah][8s][6s], UTG checkte und callte dann 2.100. Am Turn wurde der [js] gedealt und diesmal check-raiste der UTG-Spieler für insgesamt 20.000 All-in. Michi hatte schon 5.200 angespielt und callte mit [ad][ks]. Der UTG-Spieler drehte [jh][jd] um und am River kam mit der [4s] das vierte Pik und somit der Flush für Michael.

Weitere Chipcounts:

Philipp Gsöllpointner – 59.000
Cort Kibler-Melby – 38.000
Alexander Luber – 58.000
Johannes Heldens – 18.500
Ingo Paulus – 61.000
Reiner Köster – 58.000
Andreas Kauffeldt – 64.000
Sebastian Winkler – 20.000
Artem Khudverdiev – 50.000
Roland Bachmann – 61.000
Martin Schmidkunz – 52.000
Eddy Scharf – 52.000
Jens Kerper – 10.000
Jens Taubert – 40.000
Linda Huber – 22.000
Nico Behling – 38.000
Tonio Roder – 50.000
Roland Jeske – 35.000
Nas El Nasr – 57.000
Michael Brandli – 49.000
Manig Loeser – 50.000
Jens Weigel – 46.000
Thomas Richter – 18.500
Markus Ritt – 30.000
Bodo Sbrzesny – 17.000
Sebastian Gohr – 58.000

roder_wsop_57_2b.jpgTonio

Level 5: 200/400, Ante: 50

13:05 Uhr: Pavillion Room I

Auch im Pavillion Room hocken jede Menge deutschsprachige Pokerspieler, wie zum Beispiel Flo Langmann und Jan Heitmann vom Team PokerStars, Sven Stiel und die PokerStars-Qualifikanten Raphael Wurm, Sebastian Müller, Patric Hümmerich, Laurent Alix, Thomas Kazemieh und Egils Rubenis. Raphael Wurm hat bereits seinen halben Stack eingebüßt, „weil ich unbedingt einen Norweger bluffen musste.” Bei ihm sind es daher nur noch 14.000 Chips.

Flo Langmann hat einen schönen Pot mit über 50.000 Chips gegen Roland de Wolfe gewonnen. Der Brite zahlte auf einem Board mit [ah][td][4d][jd][2h] die Riverbet von Flo für 16.200 und muckte gegen [ad][kd] für den Nutflush des Deutschen. Nice Hand!

Jan Heitmann hat seinen ersten Pot ohne Showdown gewonnen. Bis zum Turn zeigte das Board [ad][3d][3s][2c] (9.000 im Pot) und Jan callte vom Button die Bet für 3.000 vom SB. Am River kam die [2s], der SB checkte zu Jan und der stellte 10.000 in die Mitte, was ausreichte um den SB All-in zu setzen. Der überlegte kurz und foldete.

Level 5 ist in wenigen Minuten vorbei.

12:35 Uhr: George Danzer busto

Kurzer Auftritt für George Danzer an Tag 2B. Er raiste vom Cut-off auf 800, der Button erhöhte auf 2.850 und George ging für seine restlichen 15.000 Chips mit [ks][ts] All-in. Der Button callte mit [as][qd] und das Board wurde mit [ah][9d][2d][5s][9s] gedealt.

Michael Skender sitzt ein paar Tische weiter. Er hat zwar schon das PCA auf den Bahamas und das Grand Final in Monte Carlo gespielt, aber heute ist er besonders aufgeregt. „Das ist das größte Turnier der Welt und ich hab gut Chips. In der dritten Hand hab ich sogar schon Asse gehabt heute”, berichtet der PokerStars SupernovaElite, ehe er sich mit einem Grinsen wieder auf seinen Stuhl setzte: „Ich muss mich konzentrieren.” Für die Asse bekam er leider nur die Blinds und Antes. Chipcount 90.000.

Ein paar Tische wurden auch verlegt und so spielt Marc Tschirch in der ESPN-Arena und Joachim Hein ist am zweiten TV-Tisch zu finden.

11:30 Uhr: Tag 2B vor dem Start

Da kann ja heiter werden! Über 2.700 Pokerspieler werden heute im Rio Convention Center zu Tag 2B des Main Events der 41. World Series of Poker erwartet. Die Spielerliste, die mir zugespielt wurde enthält 93 deutschsprachige Teilnehmer und keiner von ihnen geht mit einer sechsstelligen Chipanzahl in den Tag. Der Average nach Tag 1 liegt allerdings auch erst bei 43.000.

Die beste Ausgangsposition hat sich Florian Langmann vom Team PokerStars Pro erspielt, allerdings steht er mit 95.025 nicht viel besser da als Michael Skender (86.775), Raymond Stuwe (84.775) und Teamkollege Jan Heitmann (84.225). 32 weitere Spieler aus unseren Breitengraden liegen über dem Durchschnitt.

Als Chipleader startet der US-Amerikaner James Danielson mit 201.050 in Chips, auf Rang zwei folgt Steve Billirakis (187.150). Das internationale Team PokerStars Pro wird angeführt von den zwei Frauen Anh Van Nguyen (116.425) und Vanessa Rousso (111.050). Dazu kommen noch Matthias de Meulder (99.225), Gavin Griffin (97.200), Jason Mercier (90.525), Johnny Lodden (64.475), Humberto Brenes (64.200) und Barry Greenstein (53.625).

Rousso_wsop_57_1.jpgVanessa Rousso

Den gestrigen Tag 2A haben knapp 1.200 Spieler überlebt und die Chipcountliste hat noch einige deutschsprachige Spieler zu Tage gefördert, die ich längst aus den Augen verloren hatte:

Dragan Galic – 263.600
Mathias Karweta – 193.400
Stefan Huber – 193.000
Fabian Geisel – 180.100
Arne Riedberger – 163.100
Charalampos Tsaoussis – 156.000
Sandra Naujoks – 153.000
Heinz Kamutzki – 144.400
Marco Ritter – 137.900
Sebastian Panny – 137.000
Jan Boye – 115.900
Alexander Debus – 112.300
Peter Mairhofer – 106.000
Timo Strohmenger – 102.800
Dominik Stopka – 99.400
Pim Vanwieringen – 98.000
Peter Bosen – 91.300
Marco Liesy – 69.300
Dieter Albrecht – 68.100
Udo Seepe – 47.800
Rene Freymann – 34.100
Lothar Meier – 31.900
Vitoria Goukurova – 22.600