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WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 2A

Freitag, Juli 9th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 2A: 4 Level (ab Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 7: 300/600, Ante: 75

17:45 Uhr: Drei Hände mit Sandra Naujoks

Von Team PokerStars habe ich heute noch gar nicht viel berichtet, dabei war auch bei ihr schon einiges los. Sie konnte ihren Stack zu besten Zeiten auf 74.000 ausbauen, sackte dann aber wieder auf unter 50.000 ab. Sandra versucht viele Flops zu sehen und eine gute Möglichkeit zu finden, um ihre Chips im Pot unterzubringen. Das klappte zunächst zweimal nicht.

Nach einem Raise vom Cut-off callte Sandra aus dem Small Blind und nach dem Flop mit [kh][qh][3c] guckte sie erst einmal wie tief das Wasser ist und setzte von vorn 2.000 Chips. Der Cut-off raiste prompt auf 8.000 und Sandra gab auf. Zwei Hände später eröffnete der gleiche Spieler, Sandra callte vom Cut-off und auch der Big Blind zahlte. Der Dealer legte [6c][jc][2h], Check vom Big Blind, Contibet für 5.000 vom Initial-Raiser und Sandra callte. Der Big Blind foldete und am Turn tauchte die [3d] auf. Der Cut-off checkte, Sandra setzte 5.000, wurde auf 15.000 gecheckraist und foldete.

Aber alle guten Dinge sind drei und so eröffnete erneut der Spieler aus den Händen zuvor, diesmal für 1.500, Sandra callte und die Blinds ebenfalls. [qs][3h][4s] kam am Flop und Sandra zahlte als einzige die 4.00er Contibet. Am Turn folgte der [kh], 12.000 war die folgende Bet und diesmal ging die Berlinerin mit 34.000 Chips All-in. Der Call kam sofort von [ks][qc], Sandra zeigte [ts][9s] für den Flushdraw und am River schlug die [2s] ein. Flush angekommen und damit ging es hoch auf über 80.000 in Chips. Alles wieder in der Reihe.

In wenigen Minuten ist schon Dinnerbreak für 90 Minuten. Ich melde mich also gegen 19:15 Uhr Ortszeit (4:15 Uhr MEZ) zurück.

naujoks_wsop_57_2a.jpgSandra Naujoks

17:00 Uhr: Psychokrieg

Spannende Hand am Tisch von Team PokerStars Pro Anton Allemann. Drei Spieler sahen den Flop mit [7c][kc][6d] und es lagen ca. 6.500 Chips im Pot. Der Big Blind checkte und Anton, der in mittlerer Position saß, setzte 4.000 Chips an, was der Button mit einem Raise auf 9.700 beantwortete. Der BB foldete schnell, doch für Anton war die Sache nicht ganz so einfach. Der Schweizer ließ sich seeeehr lange Zeit. Alle anderen Spieler am Tisch, außer dem Button natürlich, hielt es schon nicht mehr auf den Sitzen. In neun von zehn Fällen folgt wohl ein Fold, aber Anton bastelte an einer anderen Lösung. Es dauerte allerdings bestimmt acht Minuten, ehe er das Puzzle zusammengesetzt hatte und für insgesamt 42.450 Chips All-in schob. Nun war der Button an der Reihe, bei ihm dauerte es dann nur zwei bis drei Minuten und er foldete.

allemann_wsop_57_2a1.jpgAnton ist All-in, Scotty Nguyen gespannt

allemann_wsop_57_2a2.jpgScotty witzelt und Anton darf stapeln

Thomas Böhm hat ein paar Tische weiter mit einem gefloppten Set seine Chips in die Mitte bekommen. Sein Gegner hielt ein Paar mit Gutshot, doch am Turn kam schon der Vierling für Thomas, der somit bei 30.000 Chips ist.

Christopher Groß und Etienne Hemmelmann sind leider nicht mehr im Turnier. Daniele Nestola hatte es schon etwas früher erwischt.

16:25 Uhr: Comeback des Tages

Während viele Shortstacks an den Tischen vergeblich auf eine Hand warten, die gut genug ist um All-in zu gehen, hat ein Megashortstack ein eindrucksvolles Comeback geschafft. Alexander Debus war laut eigener Aussage mit 1.100 Chips schon so gut wie raus, aber als ich vor einigen Minuten bei ihm am Tisch war, da spielte er plötzlich eine große Hand. Das Board zeigte bis zum River [2h][8h][7s][qc][ad] und Alexander hatte nach dem Check seines Gegners 16.500 Chips abgefeuert, womit er sogar noch 30.000 übrig hatte. Er wurde gecallt, zeigte [8s][8c] für das Set und ist damit bei starken 90.000 Chips. Hut ab!

Felix Bleiker dagegen hat einen großen Pot gegen Team PokerStars Pro Marcin Horecki verloren. Als ich an den Tisch kam lag bis zum Turn [3s][9d][4c][th], Horecki setzte 15.000 und der Schweizer callte zügig. Am River fiel die [9s], Horecki ging für 31.525 All-in und wieder callte Felix. Der Pole zeigte dann zwei schwarze Asse und Felix muckte mit den Worten „I had a big pair too”. Ihm bleiben damit nur noch 46.000, Horecki ist hoch auf 120.000.

Heinz Kamutzki gehört mit 162.000 weiterhinzu den Bigstacks, gleiches gilt für den Österreicher Sebastian Panny mit 158.000.

bleiker_wsop_57_2a.jpgFelix Bleiker

15:50 Uhr: Pausengespräche

Die Spieler sind in der zweiten Pause und ich habe noch ein paar Infos bekommen, zum Beispiel von PokerStars-Qualifikant Stefan Schiller. Der Österreicher hatte einen guten Level und ist von 16.000 auf 61.000 hoch. Zunächst eröffnete er mit A-7 vom Cut-off, der sehr aggressive Big Blind stellte ihn All-in und Stefan callte. Der Big Blind zeigte Q-J und das Board brachte sogar noch ein As.

Nur eine Hand später fand Stefan Pocketjacks, eröffnete und wieder war es der Spieler aus der Hand zuvor, der diesmal vom Small Blind erhöhte. Stefan machte die 4-Bet, der SB setzte ihn erneut All-in und zeigte nach dem Call A-Q. Die Jacks hielten bis zum Ende durch.

schiller_wsop_57_2a1.jpgStefan Schiller

Bei Christoph Groß läuft dagegen nichts zusammen. Er bekam ebenfalls Pocketjacks gedealt, seine 3-Bet auf 4.200 wurde vom Initial-Raiser gecallt und der Flop brachte A-Q-5. Sein Gegner setzte an und Chris musste folden. Er hat nur noch 10.000 Chips zur Verfügung.

In einer der letzten Hände vor der Pause musste auch Sven Leu gut 30.000 Chips abgeben. Er hat mit 70.000 aber immer noch einen gut spielbaren Stack.

Thomas Böhm und Etienne Hemmelmann bleiben mit jeweils um die 15.000 short.

Nachtrag um 16:00 Uhr: Dragan Galic hat einen weiteren großen Pot gewonnen, mit einem Full House Aces, und sitzt auf gut 300.000 in Chips.

Level 6: 250/500, Ante: 50

15:15 Uhr: Draaagaaaan!

Da kam der Dragan Galic mal so richtig in Fahrt. Der Flop zeigte [6d][7s][9d], die Blinds checkten und Dragan, der schon vor dem Flop die Initiativ ergriffen hatte, setzte 5.000 Chips, die vom Small Blind gecallt wurden. Der Big Blind erhöhte auf 15.000, Dragan vergewisserte sich kurz nach dem Stack des Big Blinds (50.000) und ging sofort All-in (über 100.000). Der Small Blind foldete, aber der Big Blind machte den Call und es kam zum Showdown:

Dragan: [8d][7d]
Big Blind: [9h][7h]

Monsterdraw für Dragan, Top Two für den Big Blind und der [kh] am Turn änderte nichts. Am River schlug aber die [5h] ein – Straight für den Kroaten aus Schneverdingen und ein Jubelausbruch, der aber nicht geahndet wurde. „Bei dem Flop hätte ich meinen I-Pod, ach was, sogar mein Haus gesetzt”, machte sich Dragan erst einmal Luft. Für ihn geht es mit 174.000 Chips weiter.

Einen nicht ganz so großen Pot hat Heinz Kamutzki eingestrichen. Er raiste aus MP auf 1.100 und der Big Blind wollte unbedingt den Flop sehen. Der brachte dann [as][9h][7c] und der Big Blind donkte 1.450 in Heinz. Der callte und machte dies auch für weitere 3.050 nach der [3h] am Turn. Am River klappte das [ac], der Big Blind spielte klein für 2.500 an und Heinz raiste ihn auf 7.300. Der BB überlegte kurz und foldete seine Holecards.

Markus Lehmann hat leider deutlich abgebaut und keine 20.000 mehr vor sich stehen. Team PokerStars Pro Sandra Naujoks hat sich auf 53.000 hochgearbeitet und Jonas Kronwitter schnappte sich einen kleinen Pot, der seinen Stack auf 60.000 hoch brachte.

kamutzki_wsop_57_2a.jpgHeinz Kamutzki

14:20 Uhr: Das Schweizer Uhrwerk

Es ist doch reichlich unübersichtlich und einige Spieler, wie zum Beispiel Sebastian Gloger und Patrick Hirtzer, sind nicht zu finden. Keine Veränderungen gibt es bei Thomas Böhm, Björn Heinzinger und Daniele Nestola. Markus Lehmann hat zurzeit 47.000 Chips, Simon Münz und Alex Debus nur knapp 15.000. Jan Collado dagegen ist wieder aufgetaucht und zwar am TV-Table zusammen mit Patrik Antonius.

Eine absolute Konstante auf der Suche nach Action ist Stefan Huber aus der Schweiz. Wie ein Uhrwerk hämmert er die Chips in die Mitte sobald zu ihm gefoldet wird. Als ich an seinen Tisch kam eröffnete er gerade für 1.025, der SB callte und der Flop brachte [td][5d][6c]. Stefan spielte noch einmal 1.325 an, der SB check-callte und die letzten beiden Straßen ([8s] und [as]) wurden gecheckt. Der SB zeigte [ac][4s] und Stefan muckte.

Kein Problem, denn Stefan eröffnete auch den nächsten Pot für 1.025 und diesmal callten der Cut-off, der Button und der Big Blind. Flop [kc][5d][qh], check, check, der CO machte 3.250, BU und BB foldeten und Stefan check-raiste auf 8.525. Call. Der Turn brachte das [as] und diesmal spielte Stefan nur ganz klein für 5.375 an, was bezahlt wurde und am River kam die [9h] zum Abschluss. Beide Spieler checkten und Stefan zeigte mit [ac][jd] die Winninghand. Der Cut-off muckte und Stefan ließ weitere Chips in seinem Stack verschwinden.

huber_wsop_57_1d.jpgImmer mittendrin statt nur dabei: Stefan Huber

Auch Dragan Galic hat einen Pot eingestrichen. Er raiste vor dem Flop auf 1.300, der Button callte und der Flop wurde mit [ts][2h][qc] gedealt. Contibet 1.200, der Call und die [2d] am Turn. Dragan checkt-callte für 3.200 und am River kam das [ac]. Diesmal spielte Dragan von vorn 7.000 an, der Button foldete sofort und Dragan zeigte die [td]. „Schade, ich habe gehofft du hast ein As”, sagte Dragan. Da war wohl ein Set im Spiel.

Level 5: 200/400, Ante: 50

13:20 Uhr: Erste Pause

Level 5 ist beendet und die Spieler gehen in eine 20-minütige Pause. Im Amazon Room ist Gert Zumkehr ausgeschieden, der immerhin mit knapp 38.000 Chips in den Tag gestartet war. Heinz Kaumutzki, der noch an diesem Tisch sitzt, hat immer noch gute 132.000.

Ebenfalls nicht mehr zu finden ist Jan Collado, während der Österreicher Sebastian Panny etwas zugelegt hat und bei 140.000 liegt. Team PokerStars Pro Sandra Naujoks hat einen Pot verloren und einen gewonnen, sodass es bei 42.000 Chips bleibt.

12:50 Uhr: Ein erster Eindruck aus dem Pavillion Room

PokerStars-Qualifikant Alexander Meidinger ist bereits ausgeschieden, die entscheidende Hand konnte ich nicht einfangen, aber mit unter 10.000 Chips war Alex auch sehr short in den Tag gestartet. Sven Leu hat seinen Stack schon auf über 100.000 Chips ausgebaut. Er limpte in den Pot, der Button raiste auf 1.600, der Small Blind callte und auch Sven zahlte nach. Der Flop brachte [3c][7s][6d], der SB checkte und Sven prüfte gleich mal was los ist und setzte 4.000 Chips. Der Preflop-Aggressor machte daraus prompt 10.500, der SB foldete, aber Sven bezahlte. Der [jc] am Turn und die [ts] am River wurden dann durchgecheckt, Sven zeigte [2s][2c] und der Button muckte seine Holecards. Guter Start.

Team PokerStars Pro Anton Allemann hat leicht zugelegt auf 70.000 Chips. Bei Thomas Böhm, Christophe Groß, Daniele Nestola, Dominik Stopka und Stefan Schiller ist noch nicht viel passiert. Sie liegen alle zwischen 15.000 und 25.000 in Chips.

leu_wsop_57_2a.jpgVon Beginn an in Action: Sven Leu

11:45 Uhr: Tag 2A vor dem Start

Tag 2A der WSOP $10.000 World Championship steht auf dem Programm und heute wird es sicherlich schon richtig krachen. Mit 2.412 Spielern wird zwar erneut ein volles Haus im Rio Convention Center geben, aber die Spieler haben im Schnitt „nur” noch etwas über 100 Big Blinds zur Verfügung. Zu Beginn von Tag 1 waren es immerhin 300 Big Blinds. Zudem sind natürlich jede Menge Shortstacks am Start.

Laut Structuresheet werden heute weitere vier Levels gespielt, womit schon etwas früher Feierabend wäre als an den Tagen zuvor. Der Average Chipcount liegt bei knapp 43.000 in Chips und es geht mit der zweiten Stunde von Level 5 weiter.

wsop_cards_chips.jpg

Als Chipleader geht Corwin Cole mit 228.200 in Tag 2A, dahinter folgt Dwyen Ringbauer mit 191.125 (beide USA). Vorn zu finden ist auch der zehnfache Bracelet-Gewinner Johnny Chan (163.700). Mit Felix Bleiker, Stefan Huber (beide Schweiz), Sebastian Panny (Österreich) sowie den deutschen Heinz Kamutzki, Fabian Geisel und Mathias Karweta sind sechs deutschsprachige Spieler mit über 100.000 Chips ausgestattet. Insgesamt 28 liegen über dem Durchschnitt.

Die Chipcounts:

Felix Bleiker 136.300
Heinz Kamutzki 135.750
Sebastian Panny 127.600
Stefan Huber 113.725
Fabian Geisel 113.200
Mathias Karweta 109.200
Marco Ritter 97.700
Arne Riedberger 95.474
Sven Leu 84.625
Timo Strohmenger 79.750
Dimitri Hefter 73.575
Lennart Konst 73.000
Pim Vanwieringen 69.450
Rene Freymann 67.700
Peter Mairhofer 66.925
Dieter Albrecht 64.700
Peter Bosen 63.650
Muhidin Sarajlic 63.625
Anton Allemann 63.500
Dragan Galic 60.550
Matthias Gerigk 55.525
Charalampos Tsaoussis 51.425
Jonas Kronwitter 50.000
Lothar Meier 49.775
Tomas Mitell 48.175
Markus Lehmann 43.550
Bjorn Heinzinger 43.225
Sandra Naujoks 42.600
Christina Renz 41.950
Carsten Joh 40.600
Gert Zumkehr 37.825
Viktoria Gorkurova 36.250
Holger Kanisch 34.975
Kevin Schoner 34.750
Etienne Hemmelmann 34.550
Lazlo Kapitzke 34.325
Christopher Kolla 33.125
Udo Seepe 32.125
Daniele Nestola 32.100
Marco Liesy 31.600
Ramin Henke 30.725
Michael Dohm 29.470
Patrick Hirtzer 25.650
David Rohrbach 25.175
Peyman Luth 24.225
Jan Collado 24.175
Javier Garcia 24.000
Bernhard Schnoll 21.825
Andre Mayer 21.150
Christophe Groß 20.475
Dominik Stopka 20.100
Thomas Böhm 17.050
Stefan Schiller 16.200
Marco Bilsing 16.200
Alexander Debus 16.050
Alexander Meidinger 9.275
Sebastian Gloger 9.075

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 1D

Donnerstag, Juli 8th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 1D: 4,5 Level (bis 60 Minuten in Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten (nach Level 3)

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 1: 50/100

14:20 Uhr: Erster Zwischenstand aus dem Pavillion Room

Im Pavillion Room haben einige deutsche Spieler schon gut zugelegt im ersten Level. Julius Malzanini hielt Asse am Button und erhöhte nach drei Limpern auf 550. Ein Limper erhöhte daraufhin auf 2.000, Julius machte ein Minraise und callte dann das All-in des Shorties für insgesamt 10.000. Der drehte [as][qs] um und floppte sogar noch den Flushdraw, der sich letztlich aber nicht materialisierte. Julius geht deshalb mit 45.000 in die erste Pause.

Fabian Quoss hat sogar schon 50.000 Chips vor sich stehen. In einem unraised Pot mit insgesamt acht Spielern floppte Fabian mit 5-6 die Straight (3-4-7) und bekam Kundschaft. Ein Spieler setzte 500, Fabian machte daraus 1.500 und alle anderen foldeten, bis auf den Spieler der am Flop eröffnet hatte. Am Turn kam mit dem [as] ein zweites Pik und diesmal wurde die Bet von Fabian (2.200) auf 7.000 gecheckraist. Fabian ging All-in und wurde von A-4 für Twopair gecallt. Am River kam eine Blank und der Pot ging an den Nürnberger. An seinem Tisch sitzen mit John Pham und Chris Ferguson auch zwei echte Bignames der Szene.

Chips gemacht haben auch Felix Gubitz (46.000), Konstantin Bücherl (42.000), Conrad Borner (49.000), Chris Klecz (38.000) und Eddy Scharf (38.000). Johannes Korber Hillejan ist dagegen schon runter auf 15.000 und auch bei Alexander Turyansky (20.000) geht noch nicht viel. „Ich spiel aber auch so unfassbar schlecht”, gab Alex zu. Er hat sich über PokerStars ein Package gekauft, denn für eine ITM-Platzierung winkt ja auch ein Package für das PCA 2010. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

turianski_wsop_57_1d.jpgAlexander Turyansky

Noch nicht eingetroffen ist Manuele Henning, die an Tisch #22 auf Platz #9 spielen soll. Der Platz ist aber immer noch nicht besetzt. Die Spieler sind in der ersten Pause, danach steigen die Blinds auf 100/200.

Weitere Chipcounts aus dem Pavillion Room:

Mathias Kürschner – 26.000
Alexander Dietrich – 33.000
Patric Hümmerich – 33.000
Christian Bahner – 30.000
Jörg Niepenberg – 35.000

13:35 Uhr: Noch alles ruhig

Es hat sich nicht viel getan im Amazon Room. In der blauen Sektion sitzen mit Bernhard Perner, Harald Indrich, Stefan Podechtl und Matthias Schlager gleich vier Österreicher sowie Tobias Wagner und Simon Kovacic aus Deutschland.

Dann sind wohl auch Eddy Scharf, Chris Klecz, Julius Malzanini und Alexander Turyansky mit von der Partie, die im Pavillion Room sitzen müssten. Dort sind definitiv auch Fabian Quoss, Alexander Dietrich, Mathias Kürschner und Konstantin Bücherl zu finden.
Johannes Steindl klagt ein wenig über zu schwache Starthände ist mit seinem Tisch aber zufrieden, denn außer Clements und Jeff Shulman, auf die der Österreicher Position hat, sind wohl keine besonders starken Spieler dabei. Shulman hat zudem schon über 10.000 Chips abgegeben.

Ich werde mich jetzt in den Pavillion Room begeben.

12:35 Uhr: Erster Pot für George

Das geht ja gleich gut los für Team PokerStars Pro George Danzer. Er raiste aus zweiter Position auf 250, wurde vom Big Blind gecallt und der Flop brachte [kd][5c][9c]. Der Big Blind donkte für 350 Chips, George raiste auf 1.300 und wurde gecallt. Nach der [8s] am Turn spielte der Big Blind erneut an, diesmal für 2.200, die George nur callte. Am River folgte der [jh], der BB checkte und George feuerte 5.175 Chips ab. Nach kurzem Zögern zahlte der Big Blind und muckte gegen [kh][5h] für Twopair von George. „Das ist offensichtlich ein super Tisch. Hier wird schon gleich richtig gefeuert”, freute sich George, der es mit mindestens fünf Rentner zu tun hat.

danzer_wsop_57_1D.jpgDie Riverbet von George wird bezahlt

Auch bei Marius Pospiech gabes schon Action, zumindest vor dem Flop, denn es lagen schon gut 1.600 in der Mitte als Marius 1.250 auf einem Board mit [5c][kd][8d] anspielte. Mehr Chips gab es aber nicht, da sein Gegner daraufhin foldete.

Bei Team PokerStars Pro Johannes Steindl ist in den ersten Minuten noch nichts passiert. Er hat mit Scott Clements einen ganz starken Spieler zwei Plätze rechts von sich sitzen.

Vom Team PokerStars Pro sind heute außerdem auch Humberto Brenes, Vanessa Rousso, Jason Mercier, Noah Boeken, William Thorsen, Barry Greenstein, Hevad Khan und Vanessa Selbst, die heute ihr Debüt für PokerStars gibt, mit von der Partie.

11:45 Uhr: Tag 1D vor dem Start

Noch gut 30 Minuten sind es bis mit Tag 1D der letzte Starttag des Main Events der 41. World Series of Poker beginnt. Von den 2.314 Spieler an Tag 1C überlebten am Ende 1.642 und wie schon in den Tagen zuvor sind einige deutschsprachige Spieler in den Top 100 zu finden. Der Österreicher Sebastian Panny hat es letztlich sogar auf 127.600 in Chips gebracht, Fabian Geisel aus Deutschland schloss mit 113.200 ab und der Schweizer Arne Riedberger mit 95.474.

Chipleader an Tag1 C wurde Mathieu Sauriol mit 169.900, vor Poker-Legende Johnny Chan (163.700). Zudem sind Lauren Kling (149.650) und Barny Boatman unter den Top Ten zu finden.

Heute werden unter anderem Österreichs Team PokerStars Pro Johannes Steindl und Landsmann Bernhard Perner dabei sein und aus deutscher Sicht haben wir unter anderem Team PokerStars Pro George Danzer, die beiden PokerStars-Qualifikanten Marius Pospiech und Christian Bahner sowie Mathias Kürschner, Fabian Quoss, Konstantin Bücherl zu bieten.

2.072 Spieler würden heute reichen, um die Marke von 7.000 zu knacken. Das sollte klappen, denn bereits am Mittwochnachmittag waren es über 1.600 Registrierungen und es gab noch die ein oder andere Schlange am Cashier.

WSOP_Chips.jpg

Hier die weiteren Platzierung und Chipcounts zu Tag 1C:

194. Dimitri Hefter 73.575
204. Lennart Konst 73.000
261. Peter Mairhofer 66.925
292. Dieter Albrecht 64.700
308. Peter Bosen 63.650
405. Matthias Gerigk 55.525
480. Charalampos Tsaoussis 51.425
548. Tomas Mitell 48.175
704. Christina Renz 41.950
853. Viktoria Gorkurova 36.250
890. Kevin Schoner 34.750
930. Christopher Kolla 33.125
964. Daniele Nestola 32.100
1000. Ramin Henke 30.725
1151. Patrick Hirtzer 25.650
1168. David Rohrbach 25.175
1197. Peyman Luth 24.225
1201. Javier Garcia 24.000
1267. Bernhard Schnoll 21.825
1290. Andre Mayer 21.150
1328. Domnik Stopka 20.100
1421. Thomas Bohm 17.050
1438. Stefan Schiller 16.200
1588. Sebastian Gloger 9.075

Turnierkalender zur PokerStars WCOOP 2010 steht

Donnerstag, Juli 8th, 2010

ps_news_thn.jpgIn den kommenden Tagen dreht sich zwar in der Pokerwelt noch alles um die WSOP, aber PokerStars hat auch schon den Fahrplan für das jährliche Highlight an den virtuellen Pokertischen bekannt gegeben: Die World Championship of Online Poker (WCOOP) 2010!

Im vergangenen Jahr ging es um insgesamt fast $52 Millionen an Preisgeldern für die PokerStars-Spieler, allein $1,7 Millionen sicherte sich der Gewinner des Main Event, Yevgeniy „Jovial Gent” Timoshenko.

In den kommenden Tagen und Wochen wird es noch einige weitere Neuigkeiten zur WCOOP geben, wie zum Beispiel die Garantierten Preisgelder. Für heute reichen aber die wichtigsten Informationen, die Termine:

2010 PokerStars World Championship of Online Poker schedule

Sunday, September 5th

13:00 ET: $215 NL Hold’em [6-Max]
15:00 ET: $10,300 NL Hold’em [High Roller]
17:00 ET: $215 NL Hold’em [2-Day]

Monday, September 6th

14:00 ET: $320 PL Omaha
17:00 ET: $215 NL Hold’em Shootout [6-Max]
20:00 ET: $215 NL Hold’em [Turbo, Rebuys]

Tuesday, September 7th

14:00 ET: $215 PL Draw
17:00 ET: $215 TBD
20:00 ET: $1,050 NL Hold’em [15-Min Levels]

Wednesday, September 8th

12:00 ET: $265 PL Omaha (Knockout)
14:00 ET: $320 NL Hold’em [Ante Up]
17:00 ET: $215 NL Hold’em [Heads-Up, 2-Day]

Thursday, September 9th

12:00 ET: $215 NL Hold’em
14:00 ET: $265 NL Hold’em [6-Max, Knockout]
17:00 ET: $215 Razz

Friday, September 10th

14:00 ET: $215 PL Omaha [6-Max]
17:00 ET: $215 NL Single Draw
20:00 ET: $109 8-Game [10-Min Levels]

Saturday, September 11th

13:00 ET: $109 NL Hold’em [10-Min Levels]
17:00 ET: $215 FL Hold’em

Sunday, September 12th

13:00 ET: $215 NL Hold’em
17:00 ET: $530 NL Hold’em [2-Day]

Monday, September 13th

14:00 ET: $215 NL Hold’em [4-Max]
17:00 ET: $320 Stud
20:00 ET: $215 PL Omaha [Turbo, 1 Rebuy, 1 Add-On]

Tuesday, September 14th

14:00 ET: $320 Mixed Hold’em [6-Max]
17:00 ET: $320 FL Badugi
20:00 ET: $1050 NL Hold’em [15-Min Levels]

Wednesday, September 15th

12:00 ET: $215 NL Hold’em [1 Rebuy, 1 Add-On]
14:00 ET: $530 NL Hold’em Triple Shootout [10-Max]
17:00 ET: $320 8-Game

Thursday, September 16th

12:00 ET: $215 NL Hold’em [6-Max]
14:00 ET: $320 PL Omaha [6-Max, 1 Rebuy, 1 Add-On]
17:00 ET: $320 FL Triple Draw 2-7

Friday, September 17th

14:00 ET: $215 NL Hold’em (Rebuys)
17:00 ET: $530 FL Omaha Hi/Lo
20:00 ET: $320 NL Hold’em [10-Min Levels]

Saturday, September 18th

13:00 ET: $530 NL Hold’em [Heads-Up, 2-Day]
15:00 ET: $25,500 NL Hold’em [High Roller Heads-Up, 2-Day]
17:00 ET: $320 HORSE

Sunday, September 19th

13:00 ET: $215 NL Hold’em
17:00 ET: $1,050 NL Hold’em [2-Day]

Monday, September 20th

14:00 ET: $320 PL Omaha [6-Max, Rebuys]
17:00 ET: $320 NL Hold’em [2X Chance]
20:00 ET: $265 NL Hold’em [Turbo, Knockout]

Tuesday, September 21st

14:00 ET: $320 Mixed [PLHE / PLO]
17:00 ET: $530 Stud Hi/Lo
20:00 ET: $1,050 NL Hold’em [15-Min Levels]

Wednesday, September 22nd

12:00 ET: $215 PL Omaha [6-Max]
14:00 ET: $215 NL Hold’em [Big Antes]
17:00 ET: $320 PL Omaha Hi/Lo

Thursday, September 23rd

12:00 ET: $215 NL Hold’em (Turbo)
14:00 ET: $530 NL Hold’em (Rebuys)
17:00 ET: $2,100 PL Omaha [6-Max]

Friday, September 24th

14:00 ET: $530 NL Hold’em [1 Rebuy, 1 Add-On]
17:00 ET: $1,050 FL Hold’em [6-Max]
20:00 ET: $215 NL Omaha H/L [10-Min Levels]

Saturday, September 25th

13:00 ET: $530 PL Omaha [Heads-Up Matches]
17:00 ET: $2,100 HORSE

Sunday, September 26th

13:00 ET: $215 NL Hold’em
15:00 ET: $10,300 8-Game [High-Roller]
17:00 ET: $5,200 NL Hold’em Main Event [2-Day]

jovial_gent.jpgYevgeniy „Jovial Gent” Timoshenko

WSOP 2010: PokerStars reveals new Team Pros

Donnerstag, Juli 8th, 2010

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 1C

Mittwoch, Juli 7th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 1C: 4,5 Level (bis 60 Minuten in Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten (nach Level 3)

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 5: 200/400, Ante: 50

23:55 Uhr: Tag 1C ist im Kasten

Das war’s für heute und es noch einige deutschsprachige Spieler ganz gut dabei. Peter Bosen fand noch einmal Kings und brachte seinen Stack vor dem Flop im Pot unter. Sein Gegner zeigte zwar Asse, aber Peter traf den King und machte letztlich sogar noch einen Flush perfekt. Er kommt am Freitag (Tag 2A) mit 67.000 Chips wieder. Die meisten Chips haben der Österreicher Sebastian Panny (110.00) und Fabian Geisel (115.000) eingesammelt. Dimitri Hefter hat noch etwas abgegeben, aber dennoch komfortable 75.000 Chips gerettet. Auch der Schweizer Dieter Albrecht hat einen guten Tag erwischt und 70.000 akkumuliert.

Weitere Chipcounts:

Stefan Schiller – 17.000
Dominik Stopka – 21.000
Kevin Schoner – 35.000
Yann Foggiato – 31.000
Daniele Nestola – 32.500
Thomas Böhm – 16.000
Christopher Kolla – 27.000

Vom Team PokerStar wurde David Williams zuletzt mit 103.000 notiert, der Höllander Lex Veldhuis mit 92.000. Geschafft haben es wohl auch die Teamkollegen Marcin Horecki, Pat Pezzin, Joe Cada, Pieter de Korver, Luca Pagano, Marcel Luske, Daniel Negreanu und JP Kelly.

Von den 2.314 Startern sind rund 700 Spieler ausgeschieden. Die endgültigen Chipcounts können etwas abweichen, da noch die letzten fünf Hände ausgespielt wurden.

Ich melde mich am Donnerstag ab 11:30 Uhr Ortszeit Las Vegas (20:30 Uhr MEZ) zum letzten Starttag des Main Events wieder aus dem Rio Convention Center.

pavillion_room_tag1c.jpgNicht traurig sein Deutschland

23:05 Uhr: Noch 30 Minuten

Ich war nach der 20-minütigen Pause am Tisch von Fabian Geisel und David Williams am railen, aber dort hat die Action merklich nachgelassen. David eröffnete zwar konsequent jede Hand die zu ihm gefoldet wurde, trennte sich aber auch zügig bei Gegenwehr in Form von 3-Bets. Auch postflop hält der Team PokerStars Pro die Pots klein. Bei Fabian ist die Frequenz vor dem Flop nicht ganz so hoch, aber nach dem Flop fährt er die gleiche Linie. Hat er die Initiative, dann wird gebettet, ohne zu hohes Risiko zu gehen und die Pots unnötig aufzublähen. Beide sind bei rund 115.000 in Chips.

Ich mache jetzt meine letzte Chipcount-Runde und melde mich dann mit dem Schlusspfiff von Tag 1C wieder.

Level 4: 150/300, Ante: 25

21:55 Uhr: Suckout für Peter Bosen

Während Dimitri Hefter weiter durch die Decke schießt und mittlerweile deutlich über 100.000 Chips liegt, musste Peter Bosen einen heftigen Rückschlag hinnehmen. Der Unternehmer floppte mit Pocketjacks ein Set, sein Gegner pushte mit Pocketkings in ihn rein und Peter callte natürlich. Im Pot lagen damit gut 80.000 Chips, der Turn war eine Blank, aber am River schlug ein König ein und Peter musste seinem Kontrahenten den Pot überlassen. Ihm bleiben noch 32.000 Chips.

Christopher Kolla hat einen einen Shortstack aufgedoppelt. Er hatte den Pot eröffnet und callte das All-in (12.875 Chips) seines linken Nachbarn dann mit Pockettens. Es kam zum Coinflip gegen [as][kh] und das Board wurde mit [ah][8d][5c][7d][5h] gedealt. Christopher hat aber immer noch 53.000 Chips vor sich stehen.

Dann habe ich mit Stefan Schiller noch einen weiteren PokerStars-Qualifikanten aus Österreich entdeckt. Stefan hat sich über ein $700 Cash-Satellite für den Main Event qualifiziert und ist derzeit mit 18.000 Chips ausgestattet. Der 27-Jährige studiert in Wien und spielt dort auch öfter Liveturniere bis zu €500 Buy-in. Online hat er schon einige gute Cashes vorzuweisen, sodass er das Ganze mittlerweile ein wenig ernsthafter betreibt.

schiller_wsop_57_1c.jpgStefan Schiller

21:20 Uhr: Charlotte ausgeschieden, Thomas läuft in die Rockets

Zwei schlechte Nachricht und eine gute. Charlotte Roche ist leider bereits aus dem Main Event gebusted, die entscheidende Hand liegt leider nicht vor. Böse erwischt hat es auch Thomas Böhm, der vor dem Flop einen Gegner für 70 Big Blinds All-in hatte und mit seinen Königen in Asse lief. Danach blieben ihm noch 15.500, die er jetzt auf 19.000 ausgebaut hat.

boehm_wsop_57_1c.jpgThomas Böhm

Richtig gut läuft es bei Dimitri Hefter, der sich schon auf gut 80.000 hochgearbeitet hat. Einen großen Pot gewann Dimitri noch in Level 3. Er raiste aus mittlerer Position und gleich drei Spieler wollten gerne den Flop sehen, der mit [jd][4s][js] gedealt wurde. Es wurde zu Dimitri gecheckt, der anspielte und dann nur von den Blinds gecallt wurde. Nach dem [as] am Turn setzte der Small Blind 2.000, der Big Blind foldete und Dimitri machte das Raise auf 6.000. Der SB callte und am River fiel die [9d]. Diesmal check-callte der SB 12.000 Chips und muckte gegen [qs][9s] zum Flush von Dimitri.

David Williams vom Team PokerStars Pro führt das Feld offensichtlich mit 146.500 Chips an. Dahinter folgen aber schon Barny Boatman (142.000) und der zehnfache Bracelet-Gewinner Johnny Chan (130.000).

20:20 Uhr: Zurück im Rio

Wir sind zurück vom Essen und es beginnt der vierte Level des Tages. Charlotte geht mit nur 7.500 Chips in die nächste Runde, bekam aber während der Pause Zuspruch von Daniele Nestola, der im letzten Jahr früh unter 10.000 Chips gerutscht war und dann noch mit 100.000 Chips abschloss. Daniele selbst konnte in den letzten Händen von Level 3 noch ein paar Chips einsammeln und hat damit 50.000 zur Verfügung.

Natürlich wurde auch die Hand von Charlotte noch ein wenig diskutiert. Ihr war es einfach nur peinlich, aber da fehlt auch ein wenig die Erfahrung bei großen Liveturnieren. Immerhin hatte sie ja noch einige Outs zum Full House und letztlich ist die Kölnerin ja auch keine Profispielerin und das erste Mal überhaupt in Las Vegas.

Mit deutschen Nationalelf hält es die geborene Engländerin übrigens nicht so, aber auch Charlotte muss mittlerweile zugeben: “Die junge Mannschaft macht es einem schon schwer sie nicht zu mögen.” Das Halbfinale wollte sie eigentlich auch im Hofbräuhaus gucken, aber die Gefahr morgen keinen Platz mehr im Main Event zu bekommen war ihr dann doch zu groß.

Level 3: 150/300, Ante: 25

18:30 Uhr: Chipcounts

Es geht doch schon ganz gut zur Sache, vor allem auch an Tisch #5 im Pavillion Room. Dort sitzt Fabian Geisel direkt links neben neu Team PokerStars Pro David Williams und die beiden lasen es offensichtlich richtig krachen. Fabian und David halten jeweils um die 110.000 in Chips und haben somit schon ein paar mehr Spieler an die Rails befördert.

Geisel_Williams_wsop_57_1c.jpgFabian (li.) und David haben mittlerweile gleich große Stacks

Daniele Nestola bekam es mit einem Franzosen zu tun, gegen den er ein Set Sechsen gefloppt hatte und alle Straßen anspielte, ehe er den River hinterher checkte. Das war auch gut so, denn das Board zeigte [6c][5h][2h][qc][7h] und der “Regular aus dem Aviation Club in Paris” (O-Ton Daniele) zeigte 8-4 offsuit für die Straight. Danach war Daniele runter auf 20.000, doch er hat sich erholt und wieder 37.000 vor sich stehen.

In wenigen Minuten ist Dinnerbreak und so sehen die Chipcounts aus:

Philipp Hofbauer – 36.000
Bernd Neugebauer – 39.000
Sebastian Panny – 53.000
Charlotte Roche – 15.000
Daniele Nestola – 37.000
Thomas Böhm – 45.000
Peter Bosen – 46.000
Fabian Geisel – 115.000
Dimitri Hefter – 59.000
Hannes Horcher – 14.500
Christopher Kolla – 64.000
Dominik Stopka – 18.000
Kevin Schoner – 30.000
Dieter Albrecht – 58.000
Yann Foggiato – 31.000

17:40 Uhr: Charlotte außer Kontrolle

Dieses Update gehört allein Charlotte Roche, denn ich habe gerade eben die bisher sickeste Hand mit deutscher Beteiligung gesehen. Der Spieler in erster Position limpte in den Pot, der Cut-off und der Button taten es ihm gleich, Charlotte füllte vom Small Blind auf und der Big Blind checkte. Der Flop wurde dann mit [7d][qh][8h] gelegt und Charlotte setzte etwas zu niedrig mit 500 Chips nach, der UTG-Spieler und der Cut-off callten.

Am Turn kam die [6s] und jetzt ging so richtig die Post ab. Charlotte setzte erneut von vorn, diesmal 1.000 Chips, UTG callte und der Cut-off erhöhte auf 4.350. Charlotte war etwas verwirrt, wollte erhöhen, warf zunächst aber nur einen gelben 1.000er und einen orangen 5.000er in den Pot. Erst dann schob sie noch einen 500er Chip nach. Der Cut-off reklamiert sofort „Stringbet”, aber das stimmte nicht, denn Charlotte hatte die ersten beiden Chips gleichzeitig gesetzt womit ein Raise annonciert ist. Sie musste sogar noch 200 Chips nachlegen, wodurch es ein Reraise auf 7.700 Chips war.

Der UTG überlegte, zahlte tatsächlich nach und wie erwartet kam vom Cut-off die 4-Bet auf 21.500. Charlotte, der man deutlich die Unerfahrenheit ansah, vergewisserte sich diesmal beim Dealer welche Optionen sie hat und fragte dann den Cut-off mit einem Lächeln: „Möchtest du dass ich nochmal erhöhe?”

roche_wsop_außerkontrolle.jpgCharlotte überlegte, konnte ihre Hand aber nicht abglegen

Sie callte und daraufhin schob der UTG-Spieler seinen Stack in die Mitte und damit war das Gebot schon bei 29.500 total angelangt. Der Cut-off zahlte nach, Charlotte zahlte nach und der River wurde mit der [2h] gedealt. Charlotte check-callte noch einmal 7.000 Chips vom Cut-off und es kam zum Showdown:

UTG-Spieler: [ah][9h] zum geriverten Nutflush
Cut-off: [9d][5d] zur geturnten Straight
Charlotte: [8s][8c] zum gefloppten Set

Charlotte bleiben nach dieser Hand noch gut 12.000 Chips und sie ist um eine Erfahrung reicher, denn das war natürlich alles andere als optimal gespielt. Kopf hoch Charlotte!

schützenfest.jpgDer Rest vom Schützenfest

Level 2: 100/200

16:25 Uhr: Ein paar Zahlen zum Main Event

Die offizielle Teilnehmerzahl für Tag 1C liegt noch nicht vor, da die Registrierung noch bis zum Ende von Level 2 lief. Es sieht aber so aus, dass es deutlich über 2.000 Spieler sind, denn im Pavillion Room ist diesmal ein wesentlich größerer Bereich ausgelastet.

Im Vergleich zum Vorjahr sieht es zurzeit so aus, als ob die 6.494 Teilnehmer von 2009 deutlich geknackt werden. Allein die 2.614 Spieler an Tag 1A + B bedeuten einen Zuwachs von 30 %. 2009 waren es an Tag 1C 1.696 Teilnehmer, heute sind es wie gesagt sicherlich über 2.000. Es kommt also drauf an, ob Tag 1D (2.809 im Vorjahr) auch diesmal wieder der stärkste Tag wird. Wenn ja, dann sind durchaus 7.000+ Spieler möglich. Der Rekord von 2006 mit 8.773 Spielern sollte aber auch in diesem Jahr außer Reichweite sein.

Von den 1.489 Spielern an Tag 1B haben letztlich 1.018 überlebt. Florian Langmann (95.025) und Jan Heitmann (84.225) vom Team PokerStars Pro sowie SupernovaElite Michael Skender (86.775), Raymond Stuwe (84.775), Thomas Kazemieh (78.300), Andre Schneider (77.525) und Mohsen Tayfeh (77.500) haben sich dabei eine gute Ausgangsposition geschaffen. Bester Österreicher an Tag 1B war Philipp Gsollpointer (66.050) und bester Schweizer Roland Bachmann (65.500).

Overall Chipleader ist Corwin Cole mit 228.200 (Tag 1A) vor James Danielson mit 201.050 (Tag 1B). Bester deutscher Spieler bleibt Heinz Kamutzki mit 135.750, der Schweizer Stefan Huber bringt es auf 113.725 (beide Tag 1A). Ebenfalls über 100.000 Chips eingesammelt hat Mathias Karweta (109.200) aus Gießen.

15:55 Uhr: Erster Überblick aus dem Rio

Die erste Runde ist absolviert und tatsächlich habe ich einige bekannte Gesichter getroffen, wie zum Beispiel den Schweizer Dieter Albrecht. Dieter war schon öfter bei der EPT am Start, hat sich über PokerStars für die WSOP qualifiziert und hier gleich einen guten Auftakt hingelegt. Sein Stack ist schon auf 49.000 angewachsen. Ebenfalls gut im Rennen ist der Deutsche Christopher Kolla mit rund 57.000, Fabian Geisel bringt es auf 42.000.

roche_wsop_57_1c.jpgCharlotte Roche

Charlotte Roche ist wie angekündigt auch dabei und es ging schon wieder rauf und runter bei unserem Promi. Charlotte hatte mit [qc][ks] Toppair gefloppt, bekam am Turn noch den Flushdraw dazu und heftige Gegenwehr von einem Mitspieler. Am River komplettierte sich ihr Queen-high-Flush und sie wurde von einem Jack-high-Flush ausbezahlt. „Ich war die erste am Tisch, die einen orangen 5.000er Chip gesetzt hat”, grinste die Moderatorin, Sängerin und Buchautorin. Ein paar der Chips musste sie aber schon wieder abgeben und im Moment stehen 32.000 zu Buche.

Charlotte hatte auf dem Hinflug nach Vegas schon ein außergewöhnliches Erlebnis. Zwei Reihen vor ihr im Flieger wurde ein Kind geboren. Da es sich um eine Frühgeburt handelte, musste die Maschine in Kanada notlanden. „Es ist ein Mädchen geworden und dann ging es im Sturzflug nach unten”, berichtete Charlotte.

Neben den genannten sind auch noch Daniele Nestola (28.000), Peter Bosen (35.000), Dominik Stopka (10.500), Kevin Schoner (34.000), IntelliPoker-Trainer Thomas Böhm (33.000), Dimitri Hefter (36.000) sowie die Österreicher Sebastian Panny (36.000), Bernd Neugebauer (15.000), Philipp Hofbauer (30.000)und Bernhard Schnoll (25.000) im Feld zu finden.

Matthias Neu war zuletzt einige Tage in San Diego und hat es verschwitzt seinen Starttag wegen dem Deutschland-Spiel zu wechseln. Allerdings sind im Amazon mehrere Fernseher angebracht und Matthias hatte von seinem Platz aus gute Sicht auf das Geschehen in Südafrika.

Daniele Nestola musste gleich zu Beginn schon die Pocket Rockets aufgeben. Er hatte nach einem Limper und einem Raise mit den Assen gedreibettet, wurde von beiden Spielern gecallt und der Flop brachte [5s][4s][2s]. Daniele machte die Contibet und wurde mit einem All-in konfrontiert. Das war es natürlich nicht wert und die Asse wurden gefaltet.

nestola_wsop_tag1c.jpgDaniele Nestola

Das war ein erster Eindruck aus dem Rio. Ich melde mich gleich mit ein paar aktuellen Zahlen zum Main Event zurück.

14:45 Uhr: Tag 1C

Schwamm drüber. Spanien war das bessere Team und steht damit auch verdient in Finale. Die Enttäuschung im Hofbräuhaus war natürlich groß, allerdings hatten sich auch einige Spanier in die deutsche Hochburg verirrt und die hatten natürlich allen Grund zum Jubel.

heitmann_HBLV.jpgNicht nur Jan Heitmann war fassungslos nach dem 0:1

Ich bin mittlerweile im Rio Convention Center eingetroffen und zwar genau zur ersten Pause nach Level 1. Es scheint so als ob hier an Tag 1C deutlich mehr Spieler registriert sind als an den Tagen zuvor. Es war überhaupt kein Durchkommen gegen den Strom von Spielern, die in der nur 20-minütigen Pause zu den Ausgängen unterwegs waren. Für einige werden die 10 Minuten definitiv nicht ausgereicht haben, um überhaupt an die Luft zu kommen.

Laut Teilnehmerliste sind heute einige Österreicher, zwei Schweizer und sogar 16 deutsche Pokerspieler am Start. Ich werde mir schnellstens einen Überblick verschaffen und im nächsten Update folgen dann die genauen Infos zu den deutschsprachigen Teilnehmern an Tag 1C.

Das Startsignal gab heute der amtierende Champion Joe Cada vom Team PokerStars Pro und der machte es kurz: „Es gibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Viel Glück für alle. Shuffle up and deal!”

joe_cada_speaks.jpgJoe Cada

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 1B

Dienstag, Juli 6th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 1B: 4,5 Level (bis 60 Minuten in Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten (nach Level 3)

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 5: 200/400, Ante: 50

00:10 Uhr: Tag 1B beendet

Auch Tag 1B ist im Kasten und von den 1.489 gestarteten Spielern haben ca. 1.000 Spieler den Tag überlebt. Gut dabei sind aus deutscher Sicht Florian Langmann und Jan Heitmann vom Team PokerStars Pro sowie SupernovaElite Michael Skender und Mohsen Tayfeh. Nicht mehr an den Tischen gefunden habe ich Steven Thomsen und Jan-Peter Jachtmann.

Ebenfalls mit guten Stacks ausgestattet sind die PokerStars Pros Gavin Griffin (92.000), Matthias de Meulder (80.000) und Johnny Lodden (62.000). Als Chipleader wurde zuletzt James Danielson (201.000) gelistet, gefolgt von Robert Miller (155.000). Bei gut 1.000 Überlebenden werden allerdings erst die offiziellen Chipcounts ein wirklich aussagekräftiges Ergebnis für Tag 1B bringen.

Am Mittwoch um 12 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) beginnt Tag 3, allerdings werde ich mich erst zum zweiten Level gegen 14 Uhr (23 Uhr MEZ) aus dem Amazon Room zürückmelden, denn zuvor heißt es noch Daumen drücken für die DFB-Auswahl im Halbfinale der Fußball Weltmeisterschaft gegen Spanien. Die deutschen Pokerspieler in Las Vegas werden erneut das Hofbräuhaus stürmen und ich werde mit Kamera bewaffnet ebenfalls mit von der Partie sein.

wsop_mainevent_tag1B.jpg

An Tag 1C werden daher ohnehin nicht allzu viele deutsche Spieler mit von der Partie. Umso mehr freu ich mich, dass mit Charlotte Roche zumindest eine Vertreterin sicher dabei ist.

Bis dahin einige Chipcounts:

Florian Langmann – 85.000
Jan Heitmann – 80.000
Steven Thomsen – ?
Sebastian Müller – 34.000
Michael Skender – 87.000
Sven Stiel – 25.000
Cort Kibler-Melby – 44.000
Bodo Sbrzesny – 15.000
Mohsen Tayfeh – 75.000
Jan-Peter Jachtmann – ausgeschieden
Thomas Richter – 27.000
Jonas Gutteck – 44.000
Daniel Drescher – 21.500
Mario Puccini – 52.000
Alexander Purk – 21.000
Philipp Gruissem – 29.500
Armin Zoike – 30.000
Nasr El Nasr – 43.000
Nico Behling – 46.000
Michael Brandli – 47.000
Laurent Alix – 31.000
Max Grünberger – 30.000
Johannes Heldens – 13.000
Roland Jeske 32.000
Martin Schmidkunz – 37.500
Manig Loeser – 42.500
Philipp Gsoellpointer – 61.000
Raphael Wurm – 27.000
Thomas Kremser – 14.500
Niklas Heinecker – 25.000

22:55 Uhr: Sebastian busto, Jan im Glück

Für Team PokerStars Pro Sebastian Ruthenberg ist der Main Event der 41. WSOP gelaufen. Er konnte sich nicht mehr richtig erholen, eröffnete dann aus früher Position, bekam ein Reraise von Anthony Lellouche und shippte seine insgesamt 11.000 Chips mit [jd][td] All-in. Lellouche callte mit Pocketjacks, der Flop brachte Seb noch den Openender, aber auch diesmal materialisierte sich der Draw nicht. Michael Skender dagegen, der den ganzen Tag zusammen mit Seb am Tisch saß, hat gute 84.000 Chips vor sich stehen.

Jan Heitmann hatte wesentlich mehr Glück. Vor dem Flop gab es richtig Action, die im All-in seines Kontrahenten endete. Jan überlegte lange, callte mit [jh][js] und lag gegen [qd][qc] deutlich hinten. Das Board wurde dann aber mit [jc][4c][td][7d][4h] gedealt und für den Münchener sieht es mit ca. 65.000 Chips jetzt richtig gut aus.

heitmann_wsop_57_1b.jpgJan Heitmann

Mit Phil Galfond (145.000), Jim Collopy (120.000), Phil Laak (105.000) und Team PokerStars Pro Gavin Griffin haben einige bekannte Spieler schon echte Bigstacks vor sich stehen. Zu den Prominenten Bust-outs zählen unter anderem Annette Obrestad, Brandon Adams, Erick Lindgren, Liv Boeree, Jamie Gold sowie die Team PokerStars Pros Ivan Demidov, Darus Suharto, Bertrand ElkY Grospellier und Arnaud Mattern.

Es beginnt Level fünf. Noch 60 Minuten.

Level 4: 150/300, Ante: 25

22:00 Uhr: Michael mit 6-Bet All-in gegen Lellouche

Dass Anthony Lellouche mit einem großen Stack sehr aggressiv spielt ist bekannt und auch Michael Skender weiß dies. Vor wenigen Minuten kam es dann auch zu einer großen Konfrontation zwischen den beiden. Michael, der ebenfalls sehr aktiv ist, raiste vom Cut-off auf 800 und bekam einmal mehr die 3-Bet von Lellouche serviert. Doch diesmal hielt Michael mit A-K eine respektable Hand und feuerte eine weitere Erhöhung auf 7.000 ab. Der Franzose war davon nicht beeindruckt und erhöhte sogar auf 19.000, was wiederum Michael nicht beeindruckte. Der Deutsche ging All-in für insgesamt 60.000, Lellouche schüttelte sich kurz, ging das Szenario noch einmal durch und sparte seine 42.000 Chips indem er foldete. That’s Poker!

Noch besser sieht es bei Team PokerStars Pro Florian Langmann aus, der schon über 90.000 Chips vor sich stehen hat. Er hat den Tisch schon fast zu gut im Griff und bekam zuletzt kaum Action. Der Button griff mit einem Raise auf 800 der Big Blind von Florian, der Small Blind callte und auch Florian zahlte nach. Der Flop brachte [3s][7h][8d], der Small Blind checkte und Florian reichte die Bet in Höhe von 1.500 um den Pot einzustreichen.

Jan Heitmann kommt dagegen nicht so richtig in Schwung. Er ist mittlerweile in den Amazon Room umgezogen und hält 35.000 Chips. Zunächst musste er an seinem neuen Platz eine Pot aufgeben, in den er schon knapp 4.000 Chips investiert hatte. Wenig später holte er sich die Chips aber zurück. Er raiste auf 700, wurde vom Small Blind gecallt und das Board wurde zunächst durchgecheckt. Erst als mit dem [ah] das dritte Herz lag feuerte Jan noch 2.325 ab, wurde gecallt und zeigte [9h][7h] für den Flush.

Igor Kurganov ist vor wenigen Minuten ausgeschieden.

21:10 Uhr: Paul ausgeschieden, Cort macht Chips

Paul Knebel hat es erwischt. Er raiste aus mittlerer Position auf 800, der Button erhöhte auf 2.500 und Roberto Romanello machte daraus vom Small Blind sogar 6.600. Höchste Zeit zum All-in dachte sich Paul und schob seine restlichen Chips in die Mitte, insgesamt 9.925. Der Button und Romanello callten und der Flop mit [5c][jd][5d] wurde durchgecheckt. Es blieb aber nicht so friedlich, denn nach der [3h] am Turn feuerte der Button 6.500 ab, die Romanello check-callte und nach der [7h] am River wiederholte sich das Spiel für 12.700. Im Showdown drehte der Button [jc][js] für das gefloppte Boat um, Romanello hatte nur Pocketkings zu bieten und Paul war mit [ah][ks] chancenlos.

knebel_wsop_57_1b.jpgPaul ist busto

Besser lief es für Cort Kibler-Melby, der seinen Stack auf 50.000 ausgebaut hat. Nach einem Raise auf 825 callte Cort direkt dahinter und auch der Spieler am Button wollte den Flop sehen. Der kam dann mit [ad][4h][7h], es wurde zum Button gecheckt und der spielte umgehend 2.625 Chips an, die nur Cort callte. Am Turn wurde die [qs] gedealt, Cort check-callte weitere 6.500 und überließ seinem Gegner auch nach dem [ac] am River die Initiative. Der feuerte die dritte Bet für 10.000 ab, Cort ging für 19.000 All-in und der Button foldete insta. „Ich hatte Ace Queen”, verriet Cort nach der Hand.

Für Igor Kurganov wird es langsam eng. Das Board zeigte [td][5d][ac][qh][jh], im Pot waren gut 11.000 Chips und Igor, der noch 7.500 dahinter hatte, wurde All-in gestellt. Es dauerte mindestens fünf Minuten, dann entschied sich Igor zum Fold.

20:25 Uhr: Weiter geht’s

In wenigen Minuten beginnt der vierte Level und es gibt noch zwei gute Nachrichten. Paul Knebel und Sebastian Ruthenberg konnten kurz vor dem Dinner ihre Shortstacks noch verdoppeln. Paul geht mit knapp 10.000 in die nächste Runde, Sebastian mit ca. 15.000 Chips.

Level 3: 150/300

18:45 Uhr: Sebastian crippled und Chipcounts

In wenigen Minuten beginnt die Dinnerbreak und ich muss mit Sebastian Ruthenberg einen weiteren Shortstack vermelden. „Ich hatte ein Kicker-Problem”, berichtete Seb, der nach einem Raise (800) und zwei Callern mit [ac][qc] auf 3.800 squeezte. Der Initial-Raiser foldete, Anthony Lellouche callte und der dritte Spieler foldete. Der Flop brachte [ah][tc][6c] und nach Bet, Raise, Reraise, Push und Call war der Franzose All-in und zeigte im Showdown A-K. Turn und River brachten kein Kreuz für Sebastian, der auf 6.500 abstürzte.

ruthenberg_wsop_57_1b.jpgSebastian Ruthenberg

Hier weitere Chipscounts zum Ende von Level 3:

Sebastian Ruthenberg – 6.500
Florian Langmann – 55.000
Jan Heitmann – 42.000
Steven Thomsen – 52.000
Sebastian Müller – 21.000
Aaron Szerecses – ausgeschieden
Michael Skender – 55.000
Paul Knebel – 3.500
Sven Stiel – 24.000
Cort Kibler-Melby – 29.000
Bodo Sbrzesny – 7.500
Jan-Peter Jachtmann – 17.000
Thomas Richter – 32.000
Jonas Gutteck – 55.000
Daniel Drescher – 36.500
Mario Puccini – 49.000
Alexander Purk – 21.000
Igor Kurganov – 26.000
Tobias Reinkemeier – 45.000
Philipp Gruissem – 30.000
Besim Hot – ausgeschieden
Armin Zoike – 34.000
Nasr El Nasr – 29.000
Nico Behling – 48.000
Ljubomir Jospovic – 9.500
Michael Brandli – 45.000
Laurent Alix – 27.000
Dennis Cormann – 19.000
Max Grünberger – 20.000
Johannes Heldens – 36.000
Roland Jeske 38.000
Martin Schmidkunz – 32.500
Manig Loeser – 50.000
Philipp Gsoellpointer – 47.000
Raphael Wurm – 22.000
Thomas Kremser – 29.000

Ich melde mich gegen 5:15 Uhr deutscher Zeit zurück.

18:05 Uhr: Paul crippled

Paul Knebel steht kurz vor dem Aus. Nach einem Raise aus erster Position auf satte 1.200 callte Paul mit [4h][4d] und dahinter callte noch ein Spieler in mittlerer Position. Der Flop wurde mit [5h][4c][2h] gedealt, der Initial-Raiser machte die Contibet und Paul erhöhte auf 8.200. Der Spieler danach foldete, aber der UTG-Spieler callte und nach der [tc] stellte Paul ihn All-in und wurde sofort mit Pocket-Fünfen zum stärkeren Set gecallt. Nach der Blank am River blieben Paul nur noch 7.500 und auch die sind mittlerweile halbiert.

Mit Raphael Wurm (22.000) und Thomas Kremser (28.000) habe ich noch zwei weitere Spieler aus Österreich an den Tischen entdeckt. Ich werde jetzt noch einmal einige Chipcounts einsammel, bevor es in die 90-minütige Pause geht.

17:30 Uhr: Sebastian und Michael haben den Tisch im Griff

Es läuft ganz gut für Team PokerStars Sebastian Ruthenberg und SupernovaElite Michael Skender. Die beiden haben den Tisch gut im Griff und liegen jeweils bei rund 55.000 in Chips. In der Regel holen sie die Chips ohne Showdown, so wie Seb in der folgenden Hand. Michael eröffnete für 775 aus mittlerer Position, ein Spieler sowie der Small Blind und Seb im Big Blind callten. Der Flop wurde mit [4c][8s][qc] gedealt und der Small Blind donkte von vorn 2.500 in den Pot. Seb schaute kurz rüber, griff zu den Chips und erhöhte auf 7.000, sodass Michael und der vierte Spieler foldeten. Der SB zahlte nach und es kam der [js] am Turn. Diesmal wurde zu Seb gecheckt, der weitere 11.200 abfeuerte und keine Gegenwehr bekam.

Nasr El Nasr war schon runter auf 9.000, als „All-in on table 371″ vom Dealer gerufen wurde. Nasr hielt am Turn mit [9d][8s] Twopair und lag vorn gegen [ac][jh] mit gefloppten Toppair. Der River änderte nichts und Nasr kann erst einmal etwas Luft holen.

Ausgeschieden ist Martin Kläser und auch Benny Spindler sitzt nicht mehr auf seinem ursprünglichen Platz, was definitiv kein gutes Zeichen ist, da an seinem Tisch noch gespielt wird. Dennoch bleibt ein wenig Hoffnung, dass Benny vielleicht gemoved wurde.

Ein Tischwechsel würde Florian Langmann überhaupt nicht schmecken. Er hatte sich extra neu registriert, um nicht in der blauen Sektion des Amazon Room zu spielen. Nach dem der Pavillioon Room geräumt ist, werden dort nämlich die nächsten Tische aufgelöst. „Dem wollte ich aus dem Weg gehen. Wenn du sechs Stunden an einem Tisch sitzt und dann wechseln musst, fängst du blind wieder von vorn an”, so Flo.

Level 2: 100/200

16:20 Uhr: PokerStars-Qualifikanten und -Spieler

Da habe ich doch tatsächlich eine Spielerliste in die Hände bekommen und dort waren doch noch eine ganz Reihe deutschsprachige Spieler zu finden, die sich über PokerStars für den Main Event qualifiziert haben. Philipp Gsoellpointer aus Salzburg und Max Grünberger aus München haben sich zum Beispiel über das Mega-Satellite mit 200 garantierten Plätzen ihr Ticket für Vegas gesichert.

gsoellpointer_wsop_57_1b.jpgPhilipp Gsoellpointer

Der Schweizer Michael Brandlin hat es über ein $33-Rebuy-Satellite geschafft und Johannes Heldens aus Krefeld war bei einem der wöchentlichen $700 Cash-Satellites ganz vorn dabei. Natürlich ist auch Martin Schmidkunz, der Gewinner der deutschen Team Pro Challenge, hier am Start.

brandli_wsop_57_1B.jpgMichael Brandli

PokerStars-Qualifikant Roland Jeske hatte schon reichlich Chips angesammelt, gab dann aber einiges wieder mit Pocketaces und Pocketqueens ab, sodass er wieder beim Startingstack liegt.

Hier die Chipcounts:

Michael Brandli – 36.000
Laurent Alix – 25.000
Dennis Cormann – 12.000
Max Grünberger – 15.000
Johannes Heldens – 34.000
Roland Jeske 31.000
Martin Schmidkunz – 29.500
Manig Loeser – 42.000
Philipp Gsoellpointer – 36.000

15:30 Uhr: Chipcounts

Es ist ein verhaltener Start bei den deutschsprachigen Spielern. Mohsen Tayfeh führt meine Liste mit rund 52.000 Chips an, dahinter folgen Steven Thomsen mit 47.000 und Mario Puccini mit 42.000.

Die Chipcounts:

Sebastian Ruthenberg – 36.000
Florian Langmann – 32.000
Jan Heitmann – 25.000
Steven Thomsen – 47.000
Sebastian Müller – 29.000
Aaron Szerecses – 15.500
Michael Skender – 39.000
Paul Knebel – 33.000
Sven Stiel – 33.000
Benny Spindler – 29.000
Cort Kibler-Melby – 22.000
Martin Kläser – 22.000
Bodo Sbrzesny – 14.000
Jan-Ptere Jachtmann – 27.000
Thomas Richter – 30.000
Jonas Gutteck – 32.000
Daniel Drescher – 35.000
Mario Puccini – 42.000
Alexander Purk – 22.000
Igor Kurganov – 29.000
Tobias Reinkemeier – 30.000
Philipp Gruissem – 27.000
Besim Hot – 33.000
Armin Zoike – 38.000
Nasr El Nasr – 19.000
Nico Behling – 38.000
Ljubomir Jospovic – 17.500

thmosen_wsop_57_1b.jpgSteven Thomsen

14:45 Uhr: Wo wird denn nun das Spiel geguckt?

Man hat es nicht leicht als Pokerspieler. Michael Skender, seines Zeichens immerhin PokerStars SupernovaElite, sitzt am Tisch mit Team PokerStars Pro Sebastian Ruthenberg, Anthony Lellouche, einem britischen und einem schwedischen Pro sowie zwei PokerStars-Qualifikanten und das Ganz schmeckt ihm überhaupt nicht. „Ich kann da nicht einmal die Blinds klauen. Einmal hab ich es versucht vom Cut-off und krieg sofort die 3-Bet von dem Franzosen. Limpen kann man total vergessen, da kommt immer irgendwo ein Raise”, erzählte Michael und lacht dabei. Staunen konnte er dann bei einer Hand von Sebastian, der mit einem Runner-Runner-Flush den bisher dicksten Pot am Tisch zog. „Der Seb hat’s einfach drauf.”

Kumpel Paul Knebel dagegen hat zwei drei schwächere Spieler an seinem Tisch ausgemacht, was sich allerdings noch nicht wirklich ausbezahlt hat. Viel wichtiger war in der Pause ohnehin das WM-Halbfinale gegen Spanien. Wo wird denn nun geguckt? Michael und Paul warten erst einmal ab wie der Tag noch so verläuft. „Wenn wir bis zum Ende dabei sind, dann wird es spät weil wir sicher noch erst was essen und ein bisschen abkühlen müssen bevor es ins Bett geht”, so Michael. Sebastian, Cort, Florian und die anderen Bewohner werden wohl zusammen in der Luckbox-Villa gucken, da eine Reservierung im Hofbräuhaus nicht möglich ist. „Ich denke keiner von uns hat Lust drauf schon ein Stunde vor Spielbeginn ins Hofbräuhaus zu fahren, nur um einen vernünftigen Platz abzubekommen”, so Sebastian.

Seit wenigen Minuten läuft Level 2 beim Main Event und so wie es aussieht ist bei den deutschsprachigen Spielern noch nicht allzu viel passiert. Ich werde dennoch schon ein paar Chipcounts für das nächste Update einsammeln.

Level 1: 50/100

13:25 Uhr: Deutlich mehr Spieler an Tag 1B

Heute sind es doch deutlich mehr Spieler als an Tag 1A. Im Pavillion Room sind diesmal über 30 Tische besetzt und dort spielen auch Team PokerStars Pro Jan Heitmann, PokerStars-Qualifikant Steven Thomsen, Armin Zoike und der Schweizer Besim Hot.

Dann habe ich auch Cort Kibler-Melby. Daniel Drescher, Mario Puccini, Niklas Heinecker, Igor Kurganov, Tobias Reinkemeier, Phillip Gruissem und PokerStars-Qualifikant Lennart Holz entdeckt. Und das sind sicherlich noch längst nicht alle, denn es gibt noch einige PokerStars-Qualifikanten, die bisher noch unbekannt sind. Dazu gehört auch Sebastian Müller, der sich über $30-Rebuy qualifiziert hat. Der 23-Jährige aus der Nähe von Hockenheim ist extra zum Main Event angereist und spielt den Main Event zum zweiten Mal.

mueller_seb_wsop_57_1b.jpgSebastian Müller

Dann noch einen Gruß an Fabian, der mir eine E-Mail mit Tisch- und Sitznummer von Aaron Szerencses geschickt hat. Was bei ihm los ist erfahrt ihr dann im nächsten Update.

12:30 Uhr: Erste deutsche Gesichter

Die erste kleine Runde ist beendet und es sind tatsächlich sehr viele bekannte Gesichter am Start. Vom Team PokerStars Pro haben wir Florian Langmann, Sebastian Ruthenberg und auch Jan Heitmann soll dabei sein. Ihn habe ich noch nicht gesichtet, aber bei meiner Runde fehlte auch noch der komplette blaue Bereich im Amazon Room.

langmann_wsop_57_tag1B.jpgFlorian Langmann

Dann spielen heute unter anderem die beiden PokerStars SupernovaElite-Spieler Michael Skender und Paul Knebel sowie Martin Kläser, Bodo Sbrzesny, Jan-Peter Jachtmann, Thomas Richter, Sven Stiel, Jonas Gutteck, Benny Spindler und Mohsen Tayfeh. Mohsen, der zuletzt mit Rang 16 in San Remo ein starkes Ergebnis ablieferte, hat seinen Stack sogar schon auf 55.000 Chips ausgebaut. „Ich hab gleich Quads Zehner bekommen und dafür 20.000 Chips eingesackt”, grinste Mohsen gleich zu Beginn.

Florian Langmann hat sich einiges vorgenommen für den Main Event und beschwört dabei ein altes Bremer Stichwort. Was genau Florian damit mein könnt ihr in seinem neuen Blogeintrag nachlesen:

Vegas 2010 – Dreimal ist Bremer Recht

11:45 Uhr: In wenigen Minuten geht es weiter mit Tag 1B

Der zweite Starttag (1B) der $10.000 World Championship No-Limit Hold’em steht auf dem Programm, aber zunächst wollen wir noch einmal auf gestern zurückblicken. Von den 1.125 Startern überlebten letztlich 766 Spieler den Tag und darunter sind doch eine ganze Reihe deutschsprachige Spieler, die teilweise über sehr komfortable Stacks verfügen.

amazon_room.jpg

Heute sollten vor allem sehr viele deutsche Pokerspieler dabei sein, denn am Mittwoch wird sich wohl niemand das WM Halbfinale gegen Spanien entgehen lassen und für Donnerstag (1D) ist eine Registrierung zurzeit nicht möglich.

Hier die Chipcounts zu Tag 1A (Average ca. 44.000):

4. Felix Bleiker – Schweiz – 136.300
5. Heinz Kamutzki – Deutschland – 135.750
15. Stefan Huber – Schweiz – 113.725
21. Mathias Karweta – Deutschland – 109.200
33. Marco Ritter – Deutschland – 97.700
54. Sven Leu – Deutschland – 84.625
75. Timo Strohmenger – Deutschland – 79.750
121. Pim Vanwieringen – Deutschland – 69.450
134. Rene Freymann – Deutschland – 67.700
154. Muhidin Sarajlic – Deutschland – 63.625
155. Anton Allemann – Schweiz – 63.500
165. Dragan Galic – Deutschland/Kroatien – 60.550
253. Jonas Kronwitter – Deutschland – 50.000
259. Lothar Meier – Deutschland – 49.775
334. Markus Lehmann – Deutschland – 43.550
336. Björn Heinzinger – Deutschland – 43.225
348. Sandra Naujoks -Deutschland – 42.600
400. Gert Zumkehr – Deutschland – 37.825
430. Holger Kanisch – Deutschland – 34.975
434. Etienne Hemmelmann – Deutschalnd – 34.550
437. Lazlo Kapitzke – Deutschland – 34.325
455. Udo Seepe – Deutschland – 32.125
466. Marco Liesy – Deutschland – 31.600
492. Michael Dohm – Deutschland – 29.470
568. Jan Collado – Deutschland – 24.175
614. Christophe Gross – Deutschland – 20.475
668. Marco Bilsing – Deutschland – 16.200
670. Alexander Debus – Deutschland – 16.050
730. Alexander Meidinger – Deutschland – 9.275

WSOP 2010 – Main Event: Updates Tag 1A

Montag, Juli 5th, 2010

wsop2010_thn.jpgIn diesem Blog findet ihr stündliche Updates zur $10.000 World Championship No-Limit Hold’em der 41. World Series of Poker. Die Einträge drehen sich wie gewohnt hauptsächlich um das Abschneiden der Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum.

Startingstack: 30.000 Turnierchips
Spieldauer pro Level: 120 Minuten
Spieldauer Tag 1A: 4,5 Level (bis 60 Minuten in Level 5)
Dinnerbreak: 90 Minuten (nach Level 3)

E-Mail-Anfragen: robin@intellipoker.com

Level 5: 200/400, Ante: 50

23:55 Uhr: Das war Tag 1A

Das war Tag 1A des $10.000 Main Events der 41. World Series of Poker. Für die deutschsprachigen Spieler waren es durchwachsene 4,5 Levels, Johannes Strassmann und Michael Keiner vom Team PokerStars sind vorzeitig ausgeschieden und auch EPT Deauville Champion Moritz Kranich musste noch in einer der letzten Hände Platz machen.

Mit Heinz Kamutzki (136.000 Chips) und dem Schweizer Stefan Huber (98.000) sind zumindest zwei Bigstacks dabei und auch für Team PokerStars Pro Anton Allemann, Sven Leu und Dragan Galic lief es nicht schlecht, wie ihr den untenstehenden Chipcounts entnehmen könnt.

Insgesamt waren 1.125 Pokerspieler zu Tag 1A angetreten, deutlich über 300 mussten ihren großen Traum zumindest für dieses Jahr bereits begraben. Mit Greg Raymer, T.J. Cloutier, Chris Moorman, Billy Baxter, Andy Black, Isaac Haxton oder Chino Rheem hat es aus auch ein ganze Reihe der großen Namen im Pokerzirkus schon zerlegt.

Ich melde mich am Dienstag ab 20:30 Uhr deutscher Zeit wieder zurück mit Tag 1B und dann erwarten wir unter anderem die Jungs von der Luckbox-Villa in Mannschaftsstärke im Rio Convention Center.

Deutschsprachige Chipcounts zu Tag 1A:

Christophe Groß – 21.500
Stefan Huber – 98.000
Björn Heinzinger – 43.300
Jan Collado – 18.000
Sandra Naujoks – 42.000
Anton Allemann – 80.000
Sven Leu – 65.000
Heinz Kamutzki – 136.000
Markus Lehmann – 45.000
Jonas Kronwitter – 70.000
Alexander Meidinger – 13.500
Dragan Galic – 62.000
Simon Münz – 28.000
Alexander Debus – 17.000
Carsten Joh – 38.000
Holger Kanisch – 31.000
Markus Golser – ausgeschieden
Moritz Kranich – ausgeschieden
Thorsten Schäfer – ausgeschieden
Rainer Meyer – ausgeschieden

featuretable_wsop_57.jpg

23:20 Uhr: Johannes busto

Team PokerStars Pro Johannes Strassmann hat es erwischt. Auf einem Flop mit [6s][9c][qs] kam es zum All-in für seine letzten knapp 10.000 Chips, sein einziger Gegner im Pot zeigte [9s][9d] für das Set und Johannes zeigte [7s][5s] für Gutshot und Flushdraw. Die letzten zwei Communitycards brachten aber nicht die nötige Hilfe und der Berliner räumte seinen Stuhl.

Jan Collado hat erneut Chips eingebüßt, machte dabei aber wohl einen guten Fold am Flop. Er hatte zunächst vor dem Flop geraist, bekam die 3-bet von seinem linken Nachbarn auf 2.800 und nachdem zu ihm gefoldet wurde erhöhte Jan sogar auf 6.400 und wurde gecallt. Der Flop kam dann mit [as][9h][5c], Jan setzte für 4.000 Chips nach und sein Gegner stellte 26.800 Chips All-in. „Oh, no”, reagierte Jan sichtlich entsetzt, er selbst hatte noch 23.425 dahinter. Er überlegte dann mehrere Minuten und erst als der Floor die letzte Minute annoncierte foldete Jan. Ich weiß zwar nicht was Jan gefoldet hat, aber ich konnte die Holecards von seinem Kontrahenten sehen: A-K für Toppair Topkicker.

Es sind nur noch knapp 30 Minuten zu spielen an Tag 1A und ich werde noch schnell ein paar letzte Chipcounts einsammeln.

collado_wsop_57.jpgJan Collado

Level 4: 150/300, Ante: 25

22:20 Uhr: Böser Beat für Christophe

Böser Bad Beat für Christophe Groß. Nach einem Limper raiste Christophe auf 1.125, der LImper callte und der Flop wurde mit [th][6s][2h] gedealt. Der Limper checkte zu Christophe und raiste dann dessen 1.400 auf 5.000. Christophe zahlte nach, wurde nach der [6c] am Turn mit einem Push für 13.000 Chips konfrontiert und callte auch diese Bet mit Pocketqueens. Sein Gegner zeigte nur ein Paar Siebener und traf am River die [7d] zum Full House. Der gute Start in den Main Event ist für Christophe damit endgültig dahin, ihm bleiben nur noch 16.000 Chips.

Moritz Kranich war sogar auf 7.000 abgestürtzt. Nach einem Raise aus früher Position und einem Call von Beth Shak, callte Moritz aus den Blinds mit [js][9s] und der Dealer legte am Flop [as][9d][5s]. Moritz checkte, der Initial-Raiser setzte 1.800 und Shak machte daraus 4.500. Moritz war am Zug, erhöhte auf 12.500 und nachdem der UTG-Spieler gefoldet hatte ging Beth Shak für ihre letzten 20.000 mit [ad][qc] All-in. Das Toppair der US-Amerikanerin hielt. Moritz hat sich mittlerweile wieder auf 12.000 hochgearbeitet.

Mehr Glück hatte Jan Collado, der seine letzten 12.000 Chips auf einem Board mit [2h][qs][8d][7c] im Pot untergebracht hatte und mit [8s][7s] für Twopair von [as][ac] gecallt wurde. Am River kam eine Blank und der Bremer ist hoch auf 38.000 in Chips.

Ganz eng wird es in der letzten Stunde für Team PokerStars Pro Johannes Strassmann der wieder runter auf 10.000 Chips ist. Bei Alexander Meidinger geht ebenfalls nicht viel, er hat noch 15.500 in Chips.

21:30 Uhr: Michael Keiner ausgeschieden

Mittlerweile sind schon deutlich über 20 Tische leer gefegt im Amazon Room und das bedeutet von den 1.125 Spielern zu Beginn sind keine 900 mehr dabei. Zu den Bust-outs gehört auch Team PokerStars Michael Keiner. Wie es passiert ist hat er vor wenigen Minuten schon getwitter:

@DocPoker: Sick donkament: got my chips all in with 3 Kings, swedish nerd called with the naked flush draw, hit the river

Keiner_wsop_57_bust.jpgMichael schaut ungläubig, …

keiner_wsop_57_board.jpg… aber das Board lügt nicht

Bei Johannes Strassmann ging es zuletzt wieder bergauf. Der Berliner ist zurück bei 25.000 Chips, aber für ihn heißt es heute wohl „hop oder top”. „Entweder ich habe am Ende einen großen Stack oder ich geh’ broke und flieg nach Hause”, so Johannes vor wenigen Minuten.

Sven Leu hat seinen Stack auf satte 75.000 ausgebaut und ist scheinbar ohne größere Showdowns ausgekommen. „Die Chips kamen alle nach und nach, ohne wirklich große Konfrontationen. Es lief einfach gut”, freute sich Sven, der sicherlich versuchen wird mit seinem Stack Druck zu machen und weitere Chips anzuhäufen.

Hier einige Chipcounts:

Moritz Kranich – 35.000
Christophe Groß – 42.000
Stefan Huber – 39.000
Björn Heinzinger – 28.000
Jan Collado – 23.000
Michael Keiner – ausgeschieden
Sandra Naujoks – 39.000
Johannes Strassmann – 25.000
Anton Allemann – 48.000
Rainer Meyer – 47.000
Tim Kahlmeyer – ausgeschieden
Sven Leu – 75.000
Heinz Kamutzki – 115.000
Markus Lehmann – 23.000
Jonas Kronwitter – 23.500
Alexander Meidinger – 23.000
Thorsten Schäfer – 14.000
Dragan Galic – 85.000
Simon Münz – 30.000
Thomas Laumer – ? (nicht mehr auf seinem ursprünglichen Platz)
Markus Golser – 53.000
Alexander Debus – 26.000

20:30 Uhr: Heinz geht als Bigstack in Level 4

Die Pause ist vorbei und es läuft Level 4. Ich hatte das Vergnügen mit Christophe Groß, Heinz Kamutzki, Jan Collado, Jonas Kronwitter, Stefan Huber und Moritz Kranich zu dinieren und natürlich waren die ersten drei Levels das Hauptthema.

Während es bei Christophe im dritten Level überhaupt nicht gut lief und er drei mittelgroße Pots abgeben musste (aktueller Chipcount 41.000), hat Heinz so richtig aufgestockt. Mit 110.000 geht es für ihn weiter, nachdem er in Level 3 sein geflopptes Top Set ausbezahlt und wenig später sogar noch ein Set-up mit gefloppten Middle-Set gegen Buttom-Set serviert bekam. Poker ist manchmal so einfach.

Jonas dagegen war sechs Stunden so gut wie card-dead, hat aber dennoch sein Startingstack vor sich liegen, während Jan Collado mit gut 23.000 auskommen muss. Stefan ist mit 52.000 dabei und Moritz Kranich mit 42.000. Die beiden sind ganz zufrieden mit ihrem Tisch.

kamutzki_wsop_57.jpgHeinz Kamutzki

Level 3: 150/300

18:30 Uhr: Marten busto, Johannes wackelt und Moritz wird durchgeschüttelt

In ein paar Minuten beginnt die Dinnerbreak und wir müssen uns von Marten Jensen verabschieden. Ich habe die Action nicht von Beginn angesehen, aber es lagen bereits über 15.000 Chips in der Mitte, das Board zeigte bis zum Turn [6d][kh][4c][7s] und Marten (Big Blind) und sein Kontrahent (MP) checkten. Am River folgte die [5h], Marten überlegte einige Zeit und schob dann seinen Stack (18.600) zum All-in in die Mitte. Der Spieler in mittlerer Position hatte deutlich mehr Chips und atmete schwer durch nach dieser Ansage, aber letztlich callte er. Marten nickte nur „your good” und warf seine Holecards in den Muck. Ausgeblufft!

Immer enger wird es für Johannes Strassmann, der einen Openender ([9d][7h] auf einem Flop mit [8h][3c][6c]) gegen ein Set nicht komplettieren konnte und auf 4.300 Chips zurückfiel. Etwas später verdoppelte er dann mit [kd][qh] auf einem [4s][7h][qd][kh][6c]-Board zumindest wieder auf 10.000.

Immer wieder in Hände involviert sind Stefan Huber und Moritz Kranich, die in der folgenden Hand ein Raise aus erster Position jeweils callten. Der Flop mit [td][8c][3c] wurde zu Stefan gecheckt, der 1.600 anspielte und nur von Moritz (BU) gecallt wurde. Die [5s] am Turn checkten beide und nach der [9c] am River spielte der Schweizer 3.775 an, der Hamburger raiste auf 11.100 und Stefan foldete sofort.

Nur eine Hand später raiste Moritz vom Cut-off, der Small Blind callte und der Flop brachte [2h][3h][3d]. Moritz machte die Contibet, der SB zahlte und am Turn folgte die [9c]. Wieder spielte Moritz an und diesmal wurde er auf 7.000 gecheckraist. Moritz zahlte nach und tat dies auch für 7.000 nach der [4h] am River. Im Showdown zeigte der SB [2d][3d] zum Full House und Moritz muckte. Stefan fragte ihn daraufhin was er hatte und Moritz antewortete knurrig: „Asse”. Moritz 31.000, Stefan 48.000.

Alexander Meidinger hat noch 27.000, ist mit seinem Platz zwischen Chad „lilholdem” Batista und Maria Ho aber alles andere als zufrieden. “Ich kann im Moment wenig ausrichten, dabei war ich schon auf gut 36.000 hoch gewesen”, so Alex.

Ich melde mich gegen 20 Uhr (5 Uhr MEZ) zurück.

Prominente Bust-outs:

Greg Raymer
Nick Schulman
Chino Rheem
Victor Ramdin
Jimmy Fricke

17:25 Uhr: Die ersten Tische im Amazon Room sind geräumt

Im Amazon Room sind schon gut zehn Tische aufgelöst worden und alle wundern sich, wie schnell hier die Spieler aus dem Turnier fliegen. Auch Dragan Galic hat sich beteiligt, allerdings mit jeder Menge Dusel. Dragan hielt Pocketkings, es kam am Flop zum All-in (Dragan hatte seinen Gegner deutlich gecovert) und der Kroate aus Schneverdingen lag gegen ein geflopptes Set Fünfen hinten. Am Turn kam eine Blank, doch am River schlug der rettende King ein und Dragan hält jetzt knapp 70.000.

Eine interessante Hand gab es bei Moritz Kranich noch in Level 2. Aus erster Position limpte ein Spieler, aus mittlerer Position kam ein Raise und Moritz callte aus dem Big Blind mit [5h][5c]. Der UTG-Spieler war wieder am Zug und machte ein Minraise auf 1.550, das gecallt wurde. Der Flop wurde mit [3s][4c][5d] gedealt, Moritz checkte, der UTG-Spieler setzte 2.000 nach und der MP-Spieler foldete. Moritz erhöhte mit seinem Set auf 7.000, wurde insta gecallt und am Turn drehte der Dealer die [6h] um. Erneut setzte Moritz 7.000, die erneut sofort gecallt wurde. Die [2h] am River komplettierte dann die Straight auf dem Board, dennoch shippte Moritz für 12.000 All-in und tatsächlich foldete sein Gegner nach einiger Bedenkzeit. „Das war der typische amerikanische Rentner, der hatte einfach Angst jetzt schon auszuscheiden”, grinste Moritz, der mit 45.000 Chips dabei ist.

Kurios war auch ein Showdown am Tisch von Tim Kahlmeyer, der den Pot für 700 aus zweiter Position eröffnet hatte und drei Caller fand. Der Flop mit [8d][kh][8s] wurde komplett durchgecheckt, es folgte die [6s] am River und der Small Blind spielte 1.000 an, die nur der Spieler am Cut-off nicht zahlte. Nach der [7c] am River checkten erneut alle drei, Tim annoncierte „I have a pair” und wunderte sich dann doch ein wenig im Showdwon. Der SB zeigte Pockettens und der Spieler hinter Tim sogar Pocketqueens. Tim muckte und muss mit 17.500 Chips auskommen.

kahlmeyer_wsop_57_1a.jpgTim Kahlmeyer

Level 2: 100/200

16:20 Uhr: Es kommt Bewegung in den Tag

So langsam tut sich einiges in den Chipcounts. Christophe Groß hat einen großen Pot ohne Showdown eingestrichen und ist hoch auf 70.000 Chips. Er raiste aus mittlerer Position auf 450, bekam gleich drei Caller und der Flop wurde mit [js][7c][5h] gedealt. Zwei Spieler checkten zu Christophe, der 1.050 anspielte und vom Button und Small Blind gecallt wurde. Am Turn folgte die [7s], der SB und Christophe checkten zum Button und der feuerte 1.800 ab. Der SB callte, Christophe erhöhte auf 6.900, was zumindest dem Button reichte. Der SB dagegen erhöhte noch einmal auf 16.000, woraufhin das verrückte Schaaf All-in ging. Das reichte dann auch dem Small Blind, der foldete. Christophe erzählte mir danach er hätte [kd][7d] für den Drilling gehabt. Ship it!

Bei Michael Keiner lief es zuletzt gar nicht gut. Er floppte mit Pocket-Achten zwar ein Set, doch das Board brachte am River das vierte Herz und Michael, der schon gut 10.000 in den Pot investiert hatte, foldete nach einer Riverbet in Höhe von 10.000.

Anton Allemann bekam auf einem Board mit [jh][qs][kh][5h][4s] eine mächtige Overbet ausbezahlt. Im Pot lagen nur 4.000 und der Schweizer feuerte gleich 10.000 in die Mitte. Sein Gegner zahlte und muckte gegen [ah][9h] für den Nutflush.

allemann_wsop_57_1a.jpgAnton Allemann

Hier einige Chipcounts gegen Ende von Level 2:

Moritz Kranich – 33.000
Christophe Groß – 70.000
Stefan Huber – 52.000
Björn Heinzinger – 26.000
Jan Collado – 28.000
Michael Keiner – 17.500
Sandra Naujoks – 25.000
Johannes Strassmann – 13.000
Anton Allemann – 37.000
Rainer Meyer – 31.000
Tim Kahlmeyer – 12.000
Sven Leu – 36.000
Heinz Kamutzki – 24.000
Markus Lehmann – 25.000
Marten Jensen – 38.000
Jonas Kronwitter – 27.000
Alexander Meidinger – 26.000
Thorsten Schäfer – 27.000
Dragan Galic – 40.000
Simon Münz – 53.000
Thomas Laumer – 31.000
Marvin Rettenmaier – ausgeschieden

15:25 Uhr: Auf einen Plausch mit Sandra Naujoks und Johannes Strassmann

Eigentlich kann sich das Abschneiden von Team PokerStars Pro Sandra Naujoks bei der WSOP 2010 durchaus sehen lassen. Bei sieben Starts stehen ein 25. Platz beim $2.500 Pot-Limit Omaha ($9.842 Preisgeld/596 Starter) und der 15. Platz bei der $10.000 World Championship Pot-Limit Hold’em ($34.639/268) zu Buche.

naujoks_wsop_57.jpgSandra Naujoks

So richtig zufrieden ist die Berlinerin aber nicht: „Wenn du zweimal so weit nach vorn kommst und dann denn Finaltisch verpasst überwiegt die Enttäuschung.” Seit drei Wochen ist Sandra mittlerweile in Las Vegas „und wenn nicht die WSOP wäre, ist eine Woche eigentlich schon genug.” Der Start in den Main Event verlief bisher unspektakulär, Sandra konnte ein paar kleinere Pots gewinnen und hat 35.000 Chips vor sich stehen.

Teamkollege Johannes Strassmann hatte eine ganze Reihe von Turnieren auf dem Plan, den er letztlich aber nicht abgearbeitet hat. „Es lief einfach nicht. Sieben Events, kein Cash und da war ich ganz froh, dass meine Freundin nach Vegas gekommen ist”, erzählte Johannes, der sich eine zehntägige Auszeit gönnte und mit seiner Freundin auf Sigthseeing ging. „Ich bin der Meinung, dass man gerade bei Turnieren dann viel spielen sollte, wenn sich ein Lauf anbahnt. Das war bei mir überhaupt nicht der Fall und dementsprechend habe ich einige Turnier gecancelt.”

strassmann_wsop_57.jpgJohannes Strassmann

Auch beim Main Event läuft noch nicht alles nach Plan, Johannes hat schon 8.000 Chips abgegeben. „Es war eine größere Hand, die ich auch hätte anders spielen können”, gab Johannes zu. Aber noch bleibt ja genügend Zeit um doch noch ins Laufen zu kommen. Ich drück die Daumen.

Einen großen Pot verlor auch Jan Collado. Das Board zeigte bis zum Turn [6d][2s][ad][as], der Spieler im Small Blind spielte von vorn 4.000 Chips an, Jan (Cut-off) raiste auf 8.000 und wurde gecallt. Die [5d] am River wurde von beiden Spielern gecheckt, der Small Blind zeigte [ac][kh] und Jan muckte seine Hand. Dem Bremer bleiben aber noch gut 26.000.

14:30 Uhr: Premiere für Moritz in Las Vegas

Der erste Level ist beendet und die Spieler kehren von der ersten 20-minütigen Pause an die Tische zurück. Bei Christophe Groß sieht es mit 44.000 Chips schon ganz gut aus, Stefan Huber hat sogar schon 48.000 angehäuft.

Am Tisch von Stefan hat mittlerweile auch Moritz Kranich seinen Platz gefunden, der Gewinner der EPT Deauville 2009 ist ebenfalls im Pavillion Room in das Turnier gestartet. Es ist übrigens der erste Auftritt von Moritz in Las Vegas bei der WSOP. Der Hamburger ist erst seit gestern in Las Vegas und hat den ersten Abend zusammen mit Sebastian Ruthenberg & Co. in der Luckbox-Villa verbracht. Barbeque war angesagt.

„Ich habe allerdings noch keine Zeit gehabt mich beim PokerStars-Office anzumelden. Ich hoffe das reicht auch noch morgen”, so Moritz der immernoch über rund 30.000 Chips verfügt.

kranich_wsop_57.jpgMoritz Kranich

Die Jungs aus der Luckbox-Villa werden wohl allesamt an Tag 1B mit von der Partie sein, denn am Mittwoch (Tag 1C) spielt Deutschland und die Registrierung für Tag 1D ist zurzeit nicht möglich. Das liegt daran, dass in diesem Jahr die Teilnehmeranzahlen besser auf die vier Starttage verteilt werden sollen und sich schon jede Menge Spieler vorab für Tag 1D registriert haben. Allerdings wird es sicherlich noch die Möglichkeit für Kurzentschlossene geben, sich direkt an Tag 1D in das Turnier einzukaufen. Schließlich ist durch den Pavillion Room Platz für bis zu 2.500 pro Tag. Heute sind es aber wohl nur so um die 1.000 Spieler.

Weitere Nachzügler aus deutschsprachiger Sicht:

Team PokerStars Pro Sandra Naujoks
Holger Kanisch
Markus Golser

Level 1: 50/100

13:30 Uhr: Deutschland ist Hip

Wie erwartet ist der große Ansturm an Tag 1A bisher ausgeblieben. Im Pavillion Room waren zu Beginn einige Tische besetzt, die aber nach wenigen Minuten aufgelöst wurden. Die Spieler zogen also in den Amazon Room um, darunter auch Marvin Rettenmaier und Alexander Debus.

Und es sind so einige deutschsprachige Spieler am Start. Vom Team PokerStars Pro sind Michael Keiner, Johannes Strassmann und der Schweizer Anton Allemann an den Tischen zu finden und dann habe ich noch den Schweizer Stefan Huber, Jan Collado, Björn Heinzinger, Sven Leu, Tim Kahlmeyer, Jonas Kronwitter, Heinz Kamutzki, Markus Lehmann, Marten Jensen und Rainer Meyer gesichtet.

huber_wsop_57_1a.jpgStefan Huber

Eine schöne Hand gab es auch gleich am Tisch von Stefan Huber. Er hatte vom Cut-off den Pot eröffnet, wurde vom Spieler im Big Blind gedreibettet und callte. Der Flop ging auf mit [9s][8d][kh] und der Big Blind zeigte erneut Stärke, indem er Stefans 1.025 auf 2.300 check-raiste. Stefan dachte aber gar nicht daran, den Pot aufzugeben callte und checkte die [5h] am Turn hinterher. Der River brachte dann das [ac], wieder checkte der Big Blind und diesmal setzte Stefan noch einmal nach für 3.025 Chips. Eine schöne Valuebet, denn der Big Blind callte und muckte gegen [ad][ks] vom Schweizer.

Michael Keiner scheint sich sehr wohl an seinem Tisch zu fühlen, obwohl es noch keine Action bei ihm gab. „Ich habe auf jeden Fall eine sehr hübsche Frau am Tisch. Das ist doch schon mal was”, lachte der Doc. Gemeint ist Tiffany Michelle, die zwei Plätze weiter links am Tisch sitzt.

keiner_wsop_57_1a.jpgMichael Keiner

Anton Allemann ging den Tag heute nach eigener Aussage „taktisch geschickt” an, denn er kam erst einmal etwas zu spät zum Turnier. Im Vorjahr war er zu diesem Zeitpunkt bereits über eine Stunde aus dem Main Event ausgeschieden (Set over Set) und so hat er die erste kritische Phase in diesem Jahr schon gemeistert.

Spieler mit deutschen Fußball-Trikots gibt es übrigens reichlich im Amazon Room, was aber nicht immer gleich bedeutet, dass die Träger auch Deutsche sind. Unsere Nationalelf hat sich mit ihren Auftritten viele Sympathien in aller Welt erspielt und das merkt man auch bei der diesjährigen WSOP.

kronwitter_wsop_57_1a.jpgDas deutsche Outfit ist nicht nur beim Münchener Jonas Kronwitter erste Wahl

12:30 Uhr: “Shuffle up and Deal”

Der Main Event der 41. World Series of Poker läuft. Nachdem Turnierdirektor Jack Effel die Regularien für den heutigen Tag über die Lautsprecher verkündet hatte, übergab er das Mikrofon an den Weltmeister von 2004, Greg Raymer. Der eigentlich so redselige Fossilman vom Team PokerStars Pro machte es kurz, streckte den Arm mit dem Bracelet in die Höhe und verkündete die magischen Worte:

„Ich weiß das es für alle nur um dieses Bracelet geht. Einer von uns wird es im November um den Arm legen. Shuffle up and Deal!”

raymer_wsop_57_shuffleup.jpgGreg Raymer eröffnet den Main Event

Viereinhalb Levels werden an den Startagen 1 A bis 1D gespielt, dass bedeutet also nach 60 Minuten in Level 5 ist für heute Schluss, womit der Tag noch vor Mitternacht (9 Uhr MEZ) beendet sein sollte. Von den deutschen Teilnehmern habe ich bisher PokerStars-Spieler Alexander Meidinger, Christophe Groß und Sven Leu gesichtet. Ein kompletter Rundgang war bisher allerdings noch nicht möglich, denn neben den vielen Spielern machten während der Eröffnungszeremonie natürlich auch jede Menge Railbirds die Gänge dicht.

meidinger_wsop_57_1a.jpgAlexander Meidinger

11:30 Uhr: WSOP Main Event Tag 1A

Endlich ist es soweit, der Main Event der World Series of Poker steht auf dem Programm (Startzeit 12 Uhr Las Vegas). Es ist noch überhaupt nicht abzusehen, wie viele Pokerspieler in diesem Jahr am größten Pokerturnier der Welt teilnehmen werden, aber wir dürfen davon ausgehen, dass Tag 1A bei weitem nicht der stärkste Tag sein wird. Schließlich war gestern Independence Day in den USA und das wurde natürlich auch in Sin City gebührend gefeiert.

Spielerlisten liegen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor, daher bin ich selbst genauso gespannt wie alle anderen, die den deutschsprachigen Spielern hier im Rio Convention Center die Daumen drücken. Das verrückte Schaaf Christophe Groß hat angekündigt heute dabei zu sein, ansonsten müssen wir uns überraschen lassen.

pavillion_room_sideevents.jpgDer mächtige Pavillion Room während der Sideevents

Die Updates werden im stündlichen Rhythmus kommen, denn aufgrund der Exklusivrechte von Pokernews dürfen alle anderen Medien nur einmal pro Stunde aus dem Rio berichten. Ich werde mich jetzt ein wenig umschauen und melde mich dann kurz nach Beginn von Level 1 mit ersten Infos zum Teilnehmerfeld wieder.

WSOP 2010: Willkommen im Palms Hotel & Casino

Sonntag, Juli 4th, 2010

wsop2010_thn.jpgAuch in diesem Jahr beherbergt das Palms Casino & Hotel wieder eine ganze Horde PokerStars-Qualifikanten, SupernovaElite-Spieler, PokerStars-Mitarbeiter und natürlich auch viele Mitglieder vom Team PokerStars Pro. Für alle von euch, die zum ersten Mal als PokerStars-Spieler an den Start gehen werden, habe ich noch ein paar Infos zusammengestellt, damit ihr euch schnellstmöglich zurechfindet und die wichtigsten Termine im Auge habt.

Im Palms angekommen, lohnt sich nach dem Check-in zunächst einmal der Besuch des PokerStars-Office in der Key West Suite. Die liegt direkt neben dem Pokerroom und hat zu den folgenden Zeiten geöffnet:

4. Juli: Ab 9 Uhr vormittags bis Mitternacht
5.-7. Juli: Ab 9 Uhr vormittags bis 23 Uhr (11:00 PM)
8. Juli: Ab 9 Uhr vormittags bis 18 Uhr (6:00 PM)
9.-16. Juli: Ab 10 Uhr vormittags bis 18 Uhr (6:0 PM)

Im Office erwarten euch einige gut gelaunte PokerStars-Mitarbeiter, die euch nicht nur die PokerStars Players Bag aushändigen, sondern euch helfen das Formular für die Anmeldung als PokerStars-Spieler auszufüllen, um die vielen wartenden Bonis einzustreichen. Natürlich helfen euch die Jungs und Mädels auch bei allen anderen Fragen rund um den Main Event.

palms_hotel_welcome.jpg

Das Palms liegt zwar in direkter Schlagweite zum Rio, dennoch müsst ihr nicht zu Fuß oder mit Taxi zum Rio, denn täglich ab 11 Uhr stehen exklusive Shuttle-Busse für PokerStars-Spieler vor dem Palms für den bequemen Transfer bereit. Euren Starttag für den Main Event erfahrt ihr erst direkt bei der Registrierung im Rio Convention Center, daher empfiehlt es sich so früh wie möglich den Weg ins Rio zu finden. Starttag 1A beginnt am Montag, dem 5. Juli, um 12 Uhr.

Ganz wichtig: Am Mittwoch findet das WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Spanien (11:30 Uhr Ortszeit Las Vegas) statt, alle Fußballfans sollten es daher vermeiden an Tag 1C in den Main Event einzusteigen. Ein heißer Tipp unter den erfahren WSOP-Spielern ist Starttag 1B (6. Juli), denn dann haben die Glücksritter ihren Kater vom Independence Day (4. Juli) ausgeschlafen und es wird ein softes Feld im Pavillion und Amazon Room erwartet.

Für die Überlebenden von Tag 1A und 1C geht es am Freitag, 9. Juli, mit Tag 2A weiter. Die verbleibenden Spieler von Tag 1B und 1D spielen am Samstag Tag 2B. Danach folgt am 11. Juli ein Ruhetag bei der WSOP und ihr solltet euch auf jeden Fall den Abend frei halten bzw. die PokerStars-Party fest einplanen. Nachdem im vergangenen Jahr Nelly die Bühne gerockt hat, wird diesmal Snoop Dogg den Rain Nightclub zum Kochen bringen. Garantiert!

Solltet ihr weitere Fragen haben oder irgendwelche Probleme auftauchen könnt ihr mich natürlich auch kontaktieren. Am besten per E-Mail an robin@intellipoker.com oder hinterlasst mir einfach eine Nachricht an der Hotelrezeption.
Good luck!!!!!

Too Hot for TV – Big Game Weeks 2-3

Samstag, Juli 3rd, 2010

WSOP 2010: Warmspielen für den Main Event – und Schland!

Samstag, Juli 3rd, 2010

wsop2010_thn.jpgBevor am Montag endlich der mit Spannung erwartete Main Event der 41. World Series of Poker beginnt ist im Rio Convention Center noch einmal Warmspielen angesagt. Der Pavillion Room war am Freitag schon um 12 Uhr, zu Beginn von Tag 1B des $1.000 NLHE, mit über 1.500 Spielern gefüllt und um 17 Uhr am Nachmittag wurden die mittlerweile leeren Tische im Pavillion und zwei Drittel der Tische im Amazon Room mit weiteren 1.942 Pokerspieler gefüllt, die zum 56. und damit letzten Sideevent, einem $2.500 NLHE, antraten. Dazu wurde beim $25K Six-max auf den Finaltisch heruntergespielt und für Tag 2 der $10.000 World Championship Pot-Limit Omaha, der erst um 15 Uhr begann, waren lange zehn Level angesetzt.

Den kürzesten Tag hatten die Highroller beim $25.000 No-Limit Hold’em Six-max. Zunächst schien es so als wolle der Kanadier Brian Hodhod das Feld der letzten 18 überrollen. Er schickte gleich in den ersten 20 Minuten Justin Bonomo (18. Rang) und Carlos Mortensen (17./beide $58.699) an die Rails und schloss mit 2,5 Millionen Chips zu Chipleader Bryn Kenney auf.

Bei noch 13 Spielern musste dann Daniel Negreanu einen herben Dämpfer hinnehmen. KidPoker eröffnete den Pot für 54.000 (Blinds: 12.000/24.000; Ante: 3.000), callte die 3-bet von Mikael Thuritz auf 140.000 und am Flop, der mit [6s][3d][2s] gedealt wurde, spielte der Kanadier Check-Raise-All-in. Thuritz callte für seine restlichen 550.000, zeigte [kd][ks] und trat gegen [qs][js] für den Flushdraw von Daniel an. Turn [8h], River [2c] und der Team PokerStars Pro fiel auf 425.000 zurück.

daniel_negreanu_25k_3.jpg

Einen Level später schob Daniel seine letzten 240.000 vor dem Flop All-In, Frank Kassela callte mit [s][8c] und nachdem der Dealer das Board mit [qc][5h][3d][3s][tc] gedealt hatte musste Daniel Negreanu auf Rang elf für $77.569 die Segel streichen.
Der Tag von KidPoker las sich bei Twitter wie folgt:

@KidPoker: This will be a short day the structure is lighting fast for a 25k 6 max. Avg stack is around 30 big blinds. 14 left

@KidPoker: I swear it. The 2500 6max event had more play than the 25k 6max. This event has been dropped from my list of prestigious events. Crapshoot.

@KidPoker: Was up to 1.2 mill then missed a flush draw down to 420k. 12 left. We lost a full table in less than one level. Time to shoot some craps!

@KidPoker: Got it all in with KJ suited vs 88 and never hit anything. Out in 11th place time to play the 2500 NLH event.

Letztlich reichte es aber auch für die einstigen Chipleader nicht. Brian Hodhod verabschiedet sich direkt nach Daniel auf Rang zehn ($104.651) und für Bryn Kenney war auf Platz acht ($141.168) Endstation. Das Bracelet und die $1.315.518 Siegprämie spielen Dan Kelley (5.895.000), Frank Kassela (2.610.000), Shawn Buchanan (2.110.000), Jason Sommerville (1.665.000), Mikael Thuritz (1.535.000) und Eugen Katchalov (475.000) unter sich aus. Frank Kassela ist der älteste Spieler am Tisch und drauf und dran, nach der World Champioship Stud Hi-Lo und dem $2.500 Razz, sein drittes Bracelet abzuräumen. Natürlich liegt er auch bei der Wertung zum WSOP Spieler des Jahres ganz vorn.

Nicht viel zu holen gab es für die vier deutschsprachigen Spieler an Tag 2 der $10.000 World Championship Pot-Limit Omaha. Nacheinander verabschiedeten sich Felix Gubitz, Jan-Peter Jachtmann, Team PokerStars Pro Rino Mathis und Thomas Kremser aus dem Turnier, wobei Thomas als 34. immerhin den Sprung in die bezahlten Plätze schaffte und $19.839 kassierte.

kremser_jachtmann_wsop_55.jpgThomas Kremser (li.) und Jan-Peter Jachtmann

Den Chipcount der letzten 33 führt Tom Dwan an und somit heißt es für eine ganze Reihe Highroller, inklusive Daniel Negreanu, wieder zittern. Durrrr leigt mit 910.000 Chips deutlich vor Danny Wong (563.000). Vom Team PokerStars Pro sind noch Alex Kravchenko (284.000) und Jason Mercier (213.000) mit von der Partie.

Der zweite Starttag beim $1.000 NLHE lief besonders für Team PokerStars Pro (39.675 Chips) und Marvin Rettenmaier (28.275) sehr gut. Zudem gehen Thomas Pronold (24.125), Michael Clees (21.275), Matthias Manhertz (20.325) und Lukas Horn (19.100) heute mit einem guten Stack in Tag 2 und mit Maik Engwer, Ronald Graml, Antonio Convertito sowie Marco Pilato sind weitere deutschsprachige Spieler unter den letzten 586. Ab Rang 396 gibt es $1.868 Preisgeld, die Siegprämie liegt bei $570.960 (3.844 Entries).

Mit Christopher Kolla gibt es auch einen deutschen Bigstack beim $2.500er NLHE. 82.400 Chips bedeuten für den Wuppertaler Rang zehn, bei noch 585 Spielern. Christian Machner (46.100) und Sebastian Winkler (44.900) haben sich in den Top 100 eingefunden, dazu kommen heute für Tag 2 auch noch Florian Schramm, Walter Blattler (Schweiz), Alexander Luber, Daniel Drescher, Alain Medesan, Holger Grobe, Igor Bacic, John Dsilva und Olaf Gartenmann (Schweiz).

Die knapp 2.000 Teilnehmer sorgten noch einmal für einen massiven Preispool in Höhe von $4.466.600, der auf die ersten 198 Plätze verteilt wird. Die erste Preisstufe ist $5.044 wert, das Bracelet stolze $825.976.

Und diese Pokerspieler waren bei den Event #54 und 56 gestern mehr oder weniger erfolgreich:

gross_wsop_54.jpgChristophe Groß

Joh_wsop_54.jpgCarsten Joh

langmann_wsop_54.jpgFlorian Langmann

manhertz_wsop_54.jpgMatthias Manhertz

pilato_marco_wsop_54.jpgMarco Pilato

rettenmaier_wsop_54.jpgMarvin Rettenmaier

bosen_wsop_56.jpgPeter Bosen

drescher_wsop_56.jpgDaniel Drescher

kamutzki_wsop_56.jpgHeinz Kamutzki

kuerschner_wsop_56.jpgMathias Kürschner

neumann_sevinc_wsop_56.jpgSevinc Neumann

neumann_oliver_wsop_56.jpgOliver Neumann

nestola_wsop_56.jpgDaniele Nestola (li.) hat seinen Spaß mit Jamie Gold (re.)

Tja und dann war da ja noch was und zwar am frühen Samstagmorgen im Hofbräuhaus Las Vegas.

Deutschland vs. Argentinien 4:0!!!

Das Hofbräuhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt und spätestens nach dem 2:0 durch Miro Klose brach die Hölle aus. Wahrscheinlich sind die deutschen Fans dort immmer noch am Hüpfen und Singen: “Thomas Müller ist der beste Mann ….”

Ben_Jan_Hobrauhaus1.jpgSCHLAAAAAAND