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World Cup of Poker VI: Taiwan gewinnt

Donnerstag, März 11th, 2010

WCP logo.JPGDas Finale des World Cup of Poker VI begann erwartet verhalten, denn alle Teams waren mit genügend Chips ausgestattet und spielten zunächst sehr tight. Es vergingen fast fünf Stunden, bis sich mit den Chilenen das erste Team vom Finale verabschieden musste. Chile war mit den wenigsten Chips (20.000) in das Finale gestartet und der Chipstack schrumpfte Level für Level, ehe es mit den restlichen 6.000 zum All-in kam. Taiwan isolierte mit Pocketjacks, Chile drehte [jh][td] und das Board veränderte nichts. Somit blieb den Südamerikanern ein Preisgeld in Höhe von $5.000.

WCP_FInale.jpg

Bei Blinds in Höhe von 800/1.600 (Ante: 200) folgte der Aufreger des Tages, der ausgerechnet durch das deutsche Team ausgelöst wurde. Aber alles der Reihe nach. Italiens Kapitän hatte den Pot vom Button für 4.000 Chips eröffnet, Sascha Cornils saß am Button, überlegte kurz und erhöhte auf 8.000. Im Big Blind saß Kanadas Kapitän Darus Suharto und der ließ zunächst den Stack des deutschen Teams zählen, ehe er oben drüber All-in pushte. Luca verabschiedet sich aus der Hand und Sascha schaute nervös an die Rail zu seinem Kapitän Jan Heitmann, der sofort reagierte und den Timeout ansagte. Sascha bestätigte die Geste am Tisch und das Team zog sich zur Beratung zurück. Viel gab es dann allerdings nicht zu diskutieren, Jan schickte Sascha zurück an den Tisch und der callte zum All-in für Deutschland. Dem Showdown folgte ein Aufschrei von den Rängen. Darus Suharto drehte zwei rote Kings um und Sascha zeigte mit [ac][ah]die Preflop-Nuts. Rumms!

„Slowroller!” riefen die Kanadier, die den Timeout natürlich überhaupt nicht verstehen konnten. Darus Suharto nahm es locker und nachdem das Board mit [8d][8c][3s][6h][jd] gedealt war und Deutschland auf 81.200 verdoppelt hatte, wurde natürlich heftig diskutiert. Doch auch wenn die Asse natürlich niemals vor dem Flop gefoldet werden können, muss ich hier für Sascha eine Lanze brechen. Der 23-Jährige Hobbyspieler hat so gut wie keine Liveerfahrung vorzuweisen, sitzt dann plötzlich mit einer gehörigen Portion Nervosität an einem TV-Table mit vielen Zuschauern an den Rails, es geht um viel Geld und er hat die Entscheidung zu treffen, die das All-in für seine Mannschaft bedeutet und im schlimmsten Fall das vorzeitige Aus. George Danzer formulierte es schon richtig im Livestream: „Das war natürlich überflüssig, aber nicht absichtlich bösartig. Am Ende wohl das witzigste Slowroll, das ich je gesehen habe.”

Die Möglichkeit zum Timeout war also aufgebraucht, aber irgendwie läutete diese Hand die richtige Action beim World Cup ein.

Seat 1 – Finnland – 98.600
Seat 2 – Kroatien – 122.500
Seat 3 – USA – 37.600
Seat 5 – Taiwan – 70.800
Seat 6 – Norwegen – 28.200
Seat 7 – Italien – 61.500
Seat 8 – Deutschland – 81.200
Seat 9 – Kanada – 39.600

Die Blinds stiegen auf 1.000/2.000 (Ante: 200) und Norwegen verabschiedete sich auf dem achten Rang ebenfalls für $5.000. Finnland hatte für 4.600 eröffnet, Raymond Wu callte für Taiwan und Norwegen ging mit 24.000 All-in. Finnland foldete, aber Wu callte mit [ks][qs]. Norwegen zeigte [4h][4d] und das Board wurde mit [jd][6s][6d][qc][9h] gedealt.

Zwei Levels später (2.000/4.000, Ante: 400) war das Team Finnland mit 6.700 Chips short und callte, nach einem Raise von Jan Heitmann auf 8.000, zum All-in. Jan zeigte [qc][jd] und behielt gegen [th][5s] die Oberhand. Für Finnland gab es $10.000 Preisgeld.

Auf Platz sechs war der World Cup für Italien beendet ($10.000). Shortstacked pushte Manucuso bei Blinds in Höhe von 2.500/5.000 (Ante: 500) für 27.000 mit [kc][ts] All-in und Kanada isolierte mit einem Re-raise All-in und Pocketkings. Das Board wurde mit [jd][4c][5h][ah][ks] gedealt und nur noch fünf Teams hatten die Chance auf den Titel.

Heitmann_WCP_Finale.jpg

Jan Heitmann

Die deutsche Mannschaft war gut dabei und lag mit 138.000 Chips zur Dinnerbreak auf Rang zwei hinter den USA (156.500). Doch dann verlor Rasmus einen großen Pot. Die USA hatten für 16.000 eröffnet, Rasmus Ludke auf 40.000 erhöht und nach dem Call kam der Flop mit [8s][kd][9d]. Beide checkten und auch das [ac] am Turn wurde nicht angespielt. Den [kc] am River spielte Rasmus dann mit 35.000 an, Templin callte und Rasmus foldete sofort. Damit blieben nur noch 72.000 in Chips und im nächsten Level (3.000/6.000, Ante: 500) pushte Rasmus dann, nachdem zu ihm im Small Blind gefoldet wurde, All-in. Im Big Blind callte der Kanadier mit [ad][jh], Rasmus zeigte [6d][3c] und der Dealer legte [jh][qh][5h][as][qd] in die Mitte. Damit stand am Ende der fünfte Rang für den Titelverteidiger zu Buche, der ebenfalls mit $10.000 dotiert war.

Auch das US-Team brach danach ein und musste sich mit Platz vier begnügen, der allerdings schon $30.000 wert war. Vanessa Rousso callte das All-in von Raymond Wu mit [4c][4h] und der Kapitän vom Team Taiwan zeigte [kc][jc]. Das Board wurde mit [8c][qc][5s][3d][9c] gedealt, Flush für Taiwan und die Führung im Chipcount.

Rousso_WCPVI.jpg

Vanessa Rousso

Aufgrund der hohen Blinds wurde längst „push or fold” gespielt und es dauerte nicht lange, da waren auch die Chips von Kanada im Pot untergebracht. Taiwan callte mit Pocketkings, der Kanadier drehte [ah][6d] um und das Board änderte nichts, sodass Kanada für Rang drei $50.000 erhielt und Taiwan mit gut 461.000 Chips gegenüber 79.000 ins Heads-up gegen Kroatien ging.

Das dauerte ebenfalls nicht allzu lange. Die Kroaten mussten etwas tun und letztlich wurde ein All-in mit [jh][9c] von Taiwan mit [as][2s] gecallt. Der Flop brachte Kroatien zwar Twopair ([ad][js][9s]), aber zugleich auch jede Menge Outs für Taiwan und gleich am Turn materialisierte sich der Flush durch die [7s]. Nach der [ts] am River war dann alles vorbei. Taiwan mit Teamkapitän Raymond Wu schnappte sich den World Cup of Poker VI sowie $100.000 Preisgeld und für Kroaten durften sich mit $70.000 trösten.

REam_Taiwan.jpg

Das Siegerteam aus Taiwan

Die Pay-outs:

1. Platz – $100.000 ($20.000 pro Spieler) – Taiwan
2. Platz – $70.000 ($14.000 pro Spieler) – Kroatien
3. Platz – $50.000 ($10.000 pro Spieler) – Kanada
4. Platz – $30.000 ($6.000 pro Spieler) – USA
5. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler) – Deutschland
6. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler) – Italien
7. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler) – Finnland
8. Platz – $5.000 ($1.000 pro Spieler) – Norwegen
9. Platz – $5.000 ($1.000 pro Spieler) – Chile

PCA 2010: The Final Hand of the World Cup of Poker

Donnerstag, März 11th, 2010

PCA 2010: World Cup of Poker

Donnerstag, März 11th, 2010

World Cup of Poker VI: Titelverteidigung in Gefahr

Donnerstag, März 11th, 2010

WCP logo.JPGSeit Montag läuft die sechste Auflage des World Cup of Poker im Rahmen des PokerStars Caribbean Adventure. Das Format bei diesem Team-Wettbewerb, in den die deutsche Mannschaft um Kapitän Jan Heitmann als Titelverteidiger gestartet ist, ist sehr umfangreich. Zunächst wurden insgesamt vier Vorrunden ausgespielt, in denen die Teams Punkte sammeln mussten, um die bestmögliche Ausgangsposition für das Finale zu erreichen. Das beste Team wird dann mit 100.000 Chips in die Entscheidung am TV-Table starten, den ihr am Mittwoch bei PokerStars.tv live verfolgen könnt.

Insgesamt haben sich neun Teams für den WCP VI qualifiziert, das deutsche Team kommt aus Schleswig-Holstein und setzt sich, neben Team PokerStars Pro Jan Heitmann, aus folgenden Spielern zusammen:

Rasmus Ludke
Alter: 23 Jahre
Wohnort: Kiel
Student

Sascha Cornils
Alter: 23 Jahre
St. Peter-Ording
Einzelhandelskaufmann

Frank Boehrens
Alter: 43 Jahre
Wohnort: Holm (Kreis Pinneberg)
Geschäftsführer Sportverein Blau-Weiß 96 Schenefeld

Ole Carstens
Alter: 18 Jahre
Wohnort: Bunsoh (Kreis Dithmarschen)
Schüler (Abiturient)

Team_Ger_2010.jpg

Sascha, Rasmus, Jan, Ole und Frank (v.l.)

In der ersten Vorrunde wurden zunächst fünf Sit N-Go’s mit je neun Spielern (Startingstack: 3.000) ausgetragen und es begann nicht gut für den Titelverteidiger. Sascha schied an seinem Tisch bereits auf Rang sieben aus, Jan und Rasmus belegten jeweils den sechsten Platz. Frank legte einen sauberen Start hin, eliminierte zunächst den Finnen und dann auch Vanessa Rousso, die für Team USA als Kapitän angetreten ist. Doch letztlich sprang nur Rang vier für den 43-Jährigen heraus, da seine Pocketjacks gegen Pocket-Achten baden gingen (Gegner riverte die Straight). Am besten lief es für Ole Carsten, der den dritten Platz einfuhr.

Nach der ersten Runde verteilten sich die Punkte wie folgt:

Kroatien – 35
Norwegen – 30
Finnland – 29
Kanada – 25
Chile – 24
USA – 23
Deutschland – 23
Taiwan – 22
Italien – 19

Jan_Lodden_WCP.jpg

Jan Heitmann und Johnny Lodden in Runde 1

Das Feld lag also noch einigermaßen dicht zusammen und es folgte, die Runde mit sechs Tischen zu je sechs Spielern. Die Team-Kapitäne setzten aus und auch in dieser Runde sprangen für unser Team nur mittlere Platzierungen heraus. Rasmus und Ole wurden jeweils Dritte, Sascha und Frank jeweils Vierte, sodass der Abstand zu den Spitzenteams weiter anwuchs.

Kroatien – 63
Norwegen – 59
Chile – 56
Taiwan – 53
Kanada – 51
Finnland – 51
Germany – 49
USA – 46
Italien – 42

In der dritten Runde saßen dann je vier Spieler an neun Tischen und es wurde nicht besser, denn Jan und Co. mussten, wie schon in den Runden zuvor, einige Suck-outs hinnehmen. Rasmus schaffte es im Heads-up, verlor aber jeden Flip und musste sich mit Rang zwei in seinem Heat zufrieden geben. Sascha und Frank belegten dritte Plätze und Ole diesmal nur Rang vier.

Kroatien – 95
Norwegen – 93
Kanada – 85
Taiwan – 84
Chile – 83
Finnland – 82
USA – 79
Deutschland – 77
Italien – 71

Kroatien hatte den ersten Vorrundentag also gewonnen und wird damit 100.000 Turnierchips mit in das Finale nehmen. Die anderen acht Mannschaften spielten am Dienstag in der zweiten Vorrunde Heads-up, sodass es durchaus noch gute Möglichkeiten gab weiter nach vorn zu kommen.

Die Paarungen:

Norwegen vs. Italien
Kanada vs. Deutschland
Taiwan vs. USA
Chile vs. Finnland

Alle fünf Teammitglieder traten zu einem Heads-up-Match an und die Kapitäne mussten gegeneinander spielen, was natürlich einige interessante Paarungen versprach. Für Deutschland trat zunächst Ole an, der sich souverän durchsetzte und für die Führung sorgte.

Sascha Cornils trat danach gegen Wade Ackerman an und stellte seine Chips zum entscheidenden All-in mit [as][3d] gegen [jc][tc] als leichter Favorit rein, doch gleich am Flop tauchte die [ts] auf. Frank Boehrens verlor sein entscheidendes All-in mit [ac][5d] gegen [kd][td] (Flop [ks]) und plötzlich lag das Team mit 1:2 im Hintertreffen.

Frank_WCP_Headsup.jpg

Frank Boehrens Heads-up

Es folgte das Match von Rasmus, der das Re-raise All-in von Steve Deschesnes mit [as][kd] callte und gegen [ks][jc] antrat. Das Board brachte dann [3d][tc][ad][2s][3h], der Ausgleich war geschafft und es folgte das entscheidende Duell zwischen Jan und Darus Suharto, dem WSOP-Finalisten von 2008.

Jan eröffnete den entscheidenden Pot, Darus raiste und Jan pushte All-in. Als der Kanadier gecallt hatte, drehte Jan [as][jc] um und dominierte [kc][jh]. Der Flop war gut und kam mit [th][9d][2d], doch gleich am Turn traf Suharto den Bauchschuss zur Straight mit der [qc] und nach dem [ah] am River war die Niederlage für das deutsche Team besiegelt, wobei diese Hand exemplarisch für die gesamte deutsche Vorrunde stehen gelassen werden kann.

Das Ergebnis nach den Heads-up-Matches:

Finnland — 132
Kanada — 110
Taiwan — 109
Norwegen — 103
Italien — 96
USA — 89
Deutschland — 87
Chile — 83

Die Chipcounts für das Finale:

1. Platz – 100.000 Chips – Kroatien
2. Platz – 90.000 Chips – Finnland
3. Platz – 80.000 Chips – Kanada
4. Platz – 70.000 Chips – Taiwan
5. Platz – 60.000 Chips – Norwegen
6. Platz – 50.000 Chips – Italien
7. Platz – 40.000 Chips – USA
8. Platz – 30.000 Chips – Deutschalnd
9. Platz – 20.000 Chips – Chile

Die Pay-outs:

1. Platz – $100.000 ($20.000 pro Spieler)
2. Platz – $70.000 ($14.000 pro Spieler)
3. Platz – $50.000 ($10.000 pro Spieler)
4. Platz – $30.000 ($6.000 pro Spieler)
5. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler)
6. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler)
7. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler)
8. Platz – $5.000 ($1.000 pro Spieler)
9. Platz – $5.000 ($1.000 pro Spieler)

Leer ausgehen wird also kein Team und wir erinnern uns an das Vorjahr, als das deutsche Team die Vorrunde auch nur auf Rang sieben beenden konnte. Die Titelverteidigung ist zwar in Gefahr, aber noch ist nichts entschieden.

Die Blinds beginnen im Finale bei 500/100 und die Levelzeit beträgt 30 Minuten. Der erste Spieler wir mit einem Fünftel des gesamten Mannschaftstacks starten und nach 20 Minuten wird gewechselt, sodass der nächste Spieler zusätzliche Chips mit an den Tisch bringt. Nach vier gespielten Levels gibt es zusätzlich die Möglichkeit zweimal ausser der Reihe den Spieler zu wechseln.

Der Start für das Finale ist am Mittwoch auf 18 Uhr deutscher Zeit (12 Uhr Ortszeit) angesetzt.

PCA 2010: World Cup of Poker Update

Donnerstag, März 11th, 2010

Wer vertritt den Titelverteidiger beim World Cup of Poker VI?

Donnerstag, März 11th, 2010

ps_news_thn.jpgTeamspieler aufgepasst, der PokerStars World Cup of Poker ist wieder da. Zum mittlerweile sechsten Mal startet ab dem 20. August 2009 der ultimative Poker-Ländervergleich bei beim größten Online-Pokerraum der Welt und auch diesmal haben alle Spieler bei PokerStars die Chance ihr Land beim großen Livefinale auf den Bahamas zu vertreten.

Vor gut acht Monaten gewann erstmals das Team Germany mit Georg Geissler, Malte Strothmann, Bastian Wulff, Peter Schmidt sowie Teamkapitän und PokerStars Pro Jan Heitmann den begehrten Titel, der mit $100.000 Siegprämie dotiert ist. Auch beim WCP VI Finale wird definitiv ein deutsches Team mit von der Partie sein, offen ist lediglich welche Spieler die Titelverteidigung in Angriff nehmen werden. Um dabei zu sein müsst ihr euch zunächst für eines von vier Bundesland-Teams oder eines der beiden Länderteams (Team Germany I + II) qualifizieren (Qualifikation Deutschland).

TeamGermany_WCPV.jpg

Danach spielen diese sechs Mannschaften im Division-Playoff für Deutschland darum, welches Team die deutschen Farben beim Finale im Rahmen des PokerStars Caribbean Adventure (PCA) auf den Bahamas vertreten wird. Dort geht es dann wieder um Preisgelder im Gesamtwert von $290.000 und natürlich um Ruhm und Ehre.

Insgesamt haben nach der 1. Qualifikationsphase 54 Teams die Möglichkeit in den Divison-Playoffs (Phase 2) die Flugtickets in die Karibik zu lösen. Für neun Teams wird der Traum dann Wirklichkeit.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. Für alle weiteren Infos zum World Cup of Poker VI reicht ein Klick auf die unten aufgelisteten Links.

World Cup of Poker
WCP VI – Turnierplan
WCP VI – Häufige Fragen (FAQ)

WCP VI – Tag 1B: Heads-up

Donnerstag, März 11th, 2010

WCP logo.JPGTag 1B des World Cup of Poker ist im vollen Gange und es geht noch um wichtige Punkte für die Ausgangsposition am Finaltisch, der Mittwoch im Livestream unter PokerStars.tv zu sehen sein wird. Die letzten Punkte werden in Heads-up-Matches ausgespielt. Kroatien steht, als Gewinner der ersten Vorrunde am Montag, bereits als erstes Team für das Finale fest und muss heute nicht mehr antreten.

Die Paarungen:

Norwegen vs. Italien
Kanada vs. Deutschland
Taiwan vs. USA
Chile vs. Finnland

Jeder Spieler wird ein Heads-up spielen, wobei die Team-Kapitäne gegeneinander antreten. Team PokerStars Pro Jan Heitmann bekommt es also mit Darus Suharto zu tun, Johnny Lodden spielt gegen Luca Pagano und Ryamond Wu tritt gegen Vanessa Rousso an.

Für jedes gewonnene Match bekommt das Team fünf Punkte und weitere zehn Punkte kommen für den Gesamtsieg dazu. Sollte ein Team sich sogar mit 5:0 durchsetzen, gibt weitere 15 Punkte gutgeschrieben. Ein Blick auf die bisherigen Punkte der Teams zeigt, dass also noch alles möglich ist:

Norwegen – 93 Punkte
Kanada – 85 Punkte
Taiwan – 84 Punkte
Chile – 83 Punkte
Finnland – 82 Punkte
USA – 79 Punkte
Deutschland – 77 Punkte
Italien – 71 Punkte

Es wird also noch einmal richtig spannend, denn heute fällt die Entscheidung, wieviel Chips die einzelnen Teams mit in das große Finale nehmen werden. Die Abstufung sieht wie folgt aus:

1. Platz – 100.000 Chips – Kroatien
2. Platz – 90.000 Chips
3. Platz – 80.000 Chips
4. Platz – 70.000 Chips
5. Platz – 60.000 Chips
6. Platz – 50.000 Chips
7. Platz – 40.000 Chips
8. Platz – 30.000 Chips
9. Platz – 20.000 Chips

Abschließend noch die Pay-outs im Finale am Mittwoch. Insgesamt werden $290.000 ausgeschüttet, die sich wie folgt verteilen:

1. Platz – $100.000 ($20.000 pro Spieler)
2. Platz – $70.000 ($14.000 pro Spieler)
3. Platz – $50.000 ($10.000 pro Spieler)
4. Platz – $30.000 ($6.000 pro Spieler)
5. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler)
6. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler)
7. Platz – $10.000 ($2.000 pro Spieler)
8. Platz – $5.000 ($1.000 pro Spieler)
9. Platz – $5.000 ($1.000 pro Spieler)

Es wird also kein Team leerausgehen bei der sechsten Auflage des World Cup of Poker. Updates zu den Heads-up-Matches findet ihr im PokerStarsblog. com.

Einlauf_Teams.jpg