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EPT Madrid High-Roller: Viktor Blom führt nach Tag 1

Juni 2nd, 2011

ept-thumb-promo.jpgVor neun Monaten, im August 2010, startete die siebte Saison der PokerStars.com European Poker Tour erstmals in Tallin, der Hauptstadt Estlands, und seitdem verging kein Monat, ohne dass mindestens ein neuer Champion ermittelt wurde. Eine lange, spektakuläre und einmal mehr sehr erfolgreiche Saison neigt sich nun dem Ende und schon jetzt steht fest, dass auch in Season 7 die Marke von 9.000 Teilnehmern und €50.000.000 Gesamtpreispool allein bei den Main Events geknackt wird.

Denn diese Zahlen sind fast erreicht und ein Event steht noch aus, das EPT Grand Final! Erstmals nach sechs Jahren zieht der Tross zum Abschluss aber nicht nach Monte Carlo sondern mitten ins Herz von Spanien, nach Madrid. Im Casino Gran Madrid wird am kommenden Donnerstag Champion Nummer dreizehn gekrönt und der wird definitiv als Millionär in seine Heimat zurückkehren.

casino_gran_madrid_7.JPG

Starten wird der €10.000 Main Event erst am kommenden Samstag mit Tag 1A, aber bereits heute ging es im Casino Gran Madrid richtig zur Sache, denn beim Grand Final wird auch der dritte High-Roller-Champion in dieser Saison gekürt. In London mussten die Besten der Besten £20.500 auf den Tisch des Hauses legen, beim PCA auf den Bahamas $30.000 und in Madrid waren heute €25.000 fällig.

58 High-Roller waren dazu bereit und somit geht es um insgesamt €1.435.000. Dieser Preispool wird komplett unter den acht Teilnehmern ausgespielt, die am Samstag im Finale stehen.

Hier die Payouts im Überblick:

1. €525.000
2. €316.000
3. €185.000
4. €135.000
5. €100.000
6. €72.000
7. €57.500
8. €45.000

Über eine halbe Million Euro gibt es also für den Sieger und nach Tag 1 hat Team PokerStars Pro Viktor Isildur1 Blom die besten Aussichten ganz oben auf dem Treppchen zu landen. Der Schwede sammelte in den ersten acht Levels 225.800 Chips ein (Startstack: 50.000) und führt das Feld der restlichen 36 Spieler damit als Chipleader am Freitag in Tag 2.

viktor_blom_madrid_high_roller3.JPGChipleader Viktor Blom

Gute Nachrichten gibt es auch aus der deutschen Ecke zu vermelden. Mit Philipp Gruisem (128.000 Chips), Alexander Luber (126.600), Tobias Reinkemeier (86.400) und Benny Spindler (208.200) haben alle vier Teilnehmer Tag 2 erreicht, letztgenannter ist neben Blom der einzige Spieler mit über 200.000 und dementsprechend aus dem zweiten Rang zwei zu finden.

Ganz unten im Tableau sind unter anderem Tom Dwan (16.900), der sieben Stunden (!) zu spät im Casino eintraf, und PCA Super-High-Roller Champion Eugene Katchalaov (19.100) vom Team PokerStars Pro zu finden.

Die spektakulärste Hand des Tages spielte sich zwischen David Sonelin und Team PokerStars Pro Jason Mercier in Level 3 (150/300) ab. Sami Kelopuro hatte den Pot für 750 eröffnet, dahinter callte Sonelin und Mercier machte die 3-Bet auf 2.900 aus dem Big Blind. Kelopuro callte und Sonelin warf zwei gelbe 5.000er Chips in die Mitte, womit ihm nur mehr 23.000 Chips blieben. Mercier ging ohne zu zögern All-in, Kelopuro foldete und plötzlich wurde Sonelin klar, was ihm da in diesem €25.000-Turnier gerade passiert war: „I had meant to call, not raise.” Der Schwede hatte tatsächlich die roten (1.000) und gelben Chips verwechselt.

Sonelin war in der Zwickmühle, denn mit 23.000 Chips bekam er gute Odds für den Call. Allerdings wusste er auch, dass er im Showdown wohl hinten liegen würde. Es dauerte rund fünf Minuten, ehe eine Entscheidung traf und mit [ah][th] den Call machte. Mercier zeigte [kd][kc] und der Flop mit [ts][jc][qs] sah noch gut aus für den US-Amerikaner. Am Turn folgte die unbedeutende [3c], aber am River schlug der [ks] ein. Set für Mercier, aber damit auch die Straight für Sonelin, der seinen Stack somit auf gut 75.000 Chips ausbauen konnte. Mercier, der trotz Verspätung vor der Hand bereist 75.000 angesammelt hatte, fiel zurück auf 42.000.

Während Mercier am Ende des Tages nicht mehr in den Chipcounts zu finden war, schloss Sonelin mit 174.500 Chips auf Rang drei ab.

Am Freitag um 12 Uhr geht es weiter mit Tag 2. Updates findet ihr dann bei meinen Kollegen vom englischsprachigen PokerStarsBlog.com.

Zu den Chipcounts nach Tag 1.

EPT San Remo: Updates Finaltisch

Juni 2nd, 2011

ept-thumb-promo.jpgIn diesem Artikel findet ihr regelmäßige Updates zum Main Event der PokerStars.it European Poker Tour San Remo 2011. Heute steht der Finaltisch mit den letzten acht Spielern auf dem Programm. Neben der EPT-Trophäe und einem Shamballa-Bracelet (Wert ca. €16.000) warten satte €930.000 Siegprämie auf den kommenden Champion.

Spieltag 6 – Finaltisch

Preispool und Payouts!
Chipcounts Finaltisch!
Zum WEBCAST (englisch)!
Spielerprofile (englisch)!

Level 31 – Blinds: 80.000/160.000

18:55 Uhr: Das war die EPT San Remo

Der vorletzte Stopp der siebten Saison der European Poker Tour ist vorbei und San Remo war einmal mehr eine Reise wert. Mit Rupert Elder wurde zudem ein würdiger neuer EPT-Champion gefunden. Nach Tobey Lewis (EPT Vilamoura), David Vamplew (EPT London) und Roberto Romanello (EPT Prag) ist der 24-Jährige bereits der vierte Pokerspieler aus Großbritannien, der sich in dieser Saison die Krone aufsetzen darf.

Rupert_Elder_EPT7SAN_Neil_Stoddart.jpgRupert Elder and friends

Mit Max Heinzelmann hat auch ein deutscher Spieler wieder einmal großartiges geleistet. Nach Rang zwei in Berlin (€500.000 Preisgeld) musste sich der 20-Jährige erneut erst im Heads-up geschlagen geben und erhält ein schmerzlinderndes Trostpflaster in Höhe von €600.000.

Es war ein Finale Furioso und wohl einer der aggressivsten Finaltische auf der Tour. Die italienische Fangemeinde wird allerdings nicht ganz glücklich mit dem Ausgang gewesen sein, gleich vier einheimische Spieler waren zum finalen Showdown angetreten und belegten letztlich die Plätze fünf bis acht. Vor allem Roberto Spada, der als Dritter beste Aussichten hatte ganz weit vorn zu landen, erlebte einen rabenschwarzen Tag und musste den Finaltisch als erster Spieler verlassen. Definitiv überzeigt haben auch Team PokerStars Pro Max Lykov und die Kanadierin Xuan Liu auf den Plätzen vier und drei.

Am kommenden Samstag geht es bereits weiter mit dem Saisonabschluss in Madrid. Der PokerStarsBlog.de wird natürlich vor Ort sein und euch vor allem über das Abschneiden der deutschsprachigen Teilnehmer auf dem Laufenden halten.

Arrividerci San Remo!

Rupert_Max_EPTSAN.jpgEPT-Champion Rupert Elder (li.) und Runner-up Max Heinzelmann

18:20 Uhr: Rupert Elder gewinnt die EPT San Remo

Es hat wieder nicht für den Titel gereicht. Max Heinzelmann verlor erneut einen großen Pot und fiel auf 3,8 Millionen Chips zurück. Etwas später kam es dann für 3,3 Millionen zum All-in mit [qd][5s]. Rupert hatte mit [ad][5c] eröffnet und callte den Push von Max. Der Dealer legte [3s][7c][2c][th][ks] in die Mitte und die EPT San Remo war entschieden. Rupert Elder ist der Nachfolger von Team PokerStars Pro Liv Boeree und kassiert für diesen Triumph stolze €930.000 Preisgeld. Herzlichen Glückwunsch!

Max Heinzelmann räumt weitere €600.000 ab, wird aber noch lange an diese eine Hand denken, als er die Nuts floppte, nur noch eine Karte vom Titelgewinn entfernt war und gegen das geriverte Full House von Rupert den größten Pot des Turniers verlor.

18:10 Uhr: Rupert erwischt Max

Rupert raiste auf 320.000, Max callte und der Flop ging auf mit [jc][js][qh]. Beide checkten, am Turn folgte der [kc] und es gab Action. Max setzte 175.000, Rupert raiste auf 650.000 und callte auch die 3-Bet von Max auf 1.450.000. Nach der [ts] am River spielte Max 3.075.000 an, Rupert callte und Max muckte bevor es zum Showdown kam.

Rupert – 22.245.000
Max – 7.290.000

17:55 Uhr: Chipcounts

Im Mediaroom herrschte Verwirrung über die größe des Pots, der an Rupert Elder ging. Mittlerweile sind die Zahlen aber bestätigt. Max lag mit mehr als 2 zu 1 in Führung vor der Hand und dementsprechend sieht es jetzt folgendermaßen aus:

Rupert Elder – 17.685.000
Max Heinzelmann – 12.055.000

Da ist noch alles drin für den Deutschen.

heads_up_eptsan7_ft.jpgHeads-up

17:45 Uhr: This is sick!

Max Heinzelmann hatte hier zuletzt alles im Griff und spielte mit Rupert Elder Katz und Maus. Längst lag der Deutsche in Führung, ehe die Katastrophe passierte. Max hatte eröffnet, Rupert gecallt und der Flop brachte [7h][6c][9h]. Rupert checkte, Max machte die Contibet für 300.000, der Brite raiste auf 825.000 und callte die 3-Bet von Max auf 1.700.000. Nach dem [as] am Turn check-raiste Rupert dann All-in, Max callte insta mit [tc][8s] für die Straight, lag gegen [6s][6h] vorn und musste nur noch den River überstehen. Dort schlug dann aber das [ac] ein, Rupert komplettierte das Full House und schnappte sich den Pot mit fast 20 Millionen Chips.

17:35 Uhr: Großer Pot für Max

Max macht weiter Druck. Er raiste auf 320.000, Rupert machte die 3-Bet auf 825.000 und bekam prompt die 4-Bet auf 1.785.000 reingedrückt. Der Brite callte, checkte dann den [9s][6c][3h]-Flop und raiste nach dem Einsatz von Max (2.010.000) auf 4.040.000. Max ging All-in und Rupert foldete.

Damit liegen die beiden fast gleichauf.

Level 30 – Blinds: 60.000/120.000

17:30 Uhr: Chipcount

headsup_sanremo.jpg

17:15 Uhr: Max holt auf

Max hat zwei Pots eingesammelt und den Abstand verkürzt. ZUletzt raiste er vor dem Flop, Rupert callte und dann gingen auf einem [4s][qc][2d][jc][7c]-Board, 310.000, 635.000 und 1.020.000 in die Mitte. Rupert callte runter und muckte gegen [qh][8d] für Toppair.

17:00 Uhr: Heads-up!

Es geht los! Mach et, Max!

Level 30 – Blinds: 60.000/120.000, Ante: 10.000

16:38 Uhr: Xuan Liu wird Dritte für €360.000

Das war’s für Xuan Liu. Rupert Elder eröffnete vom Button, Xuan raiste für knapp 2,5 Millionen All-in und der Brite callte zögerlich mit [ac][7h]. Xuan zeigte [ah][jh], doch gleich der Flop mit [4h][7d][5h] wendete das Blatt. Der Flushdraw kam nicht an, denn das Board lief mit [ts][6s] aus. Damit erhält Xuan Liu €360.000 Preisgeld.

Im Heads-up führt Rupert mit 20,3 Millionen zu 9,3 Millionen von Max. Kurz Pause.

Xuan_Liu_EPT7SAN_ft.jpgXuan Liu

16:30 Uhr: Xuan Liu short

Der nächste große Pot geht an Max Heinzelmann. Der Deutsche spielt hier fast jede Hand, ist daher schwer auszurechnen und bekam dementsprechend ein Monster ausbezahlt. Max raiste vor dem Flop, spielte den [3h][qd][jh]-Flop an, ließ einen Einstaz in Höhe von 510.000 am Turn [ac] folgen und am River [jc] callte Xuan Liu weitere 2.075.000 Chips. Gegen Pocketqueens zum Full House muckte die Kanadierin und fällt auf unter zwei Millionen. Max dagegen ist erstmals bei zehn Millionen angekommen.

16:15 Uhr: Großer Pot für Elder

Was für ein Finale bei der EPT San Remo. Fast in jeder Hand hämmern sich die letzten drei Spieler die Bets nur so um die Ohren. Zuletzt zeigte der Flop [ts][4s][3d], Xuan Liu setzte 855.000 an, Rupert Elder raiste auf 1.925.000, die Kanadierin machte die 3-Bet auf 4.025.000 und der Brite ging All-in. Xuan foldete zügig und damit hat Rupert seine Führung deutlich ausgebaut.

Rupert Elder – 17.870.000
Max Heinzelmann – 6.115.000
Xuan Liu – 5.550.000

16:05 Uhr: Chipcounts

Xuan Liu – 10.715.000
Rupert Elder – 10.680.000
Max Heinzelmann – 8.140.000

16:00 Uhr: Max verliert und verdoppelt

Max Heinzelmann hat gleich zu Beginn des Levels eine große Hand gegen Xuan Liu verloren. Er raiste vom Small Blind auf 300.000, Xuan callte vom Big Blind und der Flop ging auf mit [4h][8c][ah]. Max setzte für 360.000 nach, Xuan callte und am Turn folgte die [th]. Diesmal checkte Max und callte 725.000. Am River fiel die [5h], Max check-callte noch einmal 1.825.000 und muckte gegen [kd][jh] zum Flush von Xuan Liu.

Danach blieben Max noch 3,8 Millionen und Rupert Elder callte das Raise vom Max aus dem Big Blind. Der Flop wurde mit [ah][9s][ac] gedealt, Rupert check-raiste die 225.000 auf 525.000 und Max callte. Nach der [4d] am Turn callte Max weitere 700.000 und am River [3s] pushte Rupert All-in. Max snappte mit [ad][th] und das reichte gegen den Bluff mit [qs][8s].

15:50 Uhr: Weiter geht’s

Die Spieler sind zurück am TV-Table.

Level 29 – Blinds: 50.000/100.000, Ante: 10.000

15:35 Uhr: Levelende

Level 29 ist Geschichte und Max hat noch etwas Boden gutgemacht. Das Board zeigte bis zum Turn [4s][5c][8s][2h], Max spielte 330.000 an, Xuan Liu raiste auf 885.000 und Max machte die 3-Bet auf 1.605.000. Die Kanadierin foldete und Max geht mit 6,4 Millionen in die nächste Pause.

15:15 Uhr: Max Lykov wird Vierter für €290.000

Team PokerStars Pro Max Lykov muss seinen Traum vom zweiten EPT-Titel vorerst begraben. Dabei sah es zunächst sehr gut aus für den Russen, denn er brachte seinen Stack mit [kh][ks] vs. [tc][td] von Xuan Liu im Pot unter. Der [2s][3s][2c]-Flop änderte nichts, aber am Turn schlug die [th] ein. Set für Xuan und nach der [9c] am River verabschiedete sich Max Lykov mit Shakehands von seinen Mitspielern. €290.000 Preisgeld.

15:05 Uhr: Max wieder auf Achterbahnfahrt

Die Action reisst nicht ab. Max raiste vor dem Flop, Xuan Liu machte die 3-Bet und die beiden sahen einen [ah][jc][3d]-Flop. Max check-callte dann weitere 530.000, es folgte die [9d] auf dem Turn und Xuan checkte hinterher. Nach dem [tc] am River spielte Max 1.305.000 an, Xuan raiste auf 2.610.000 und Max callte. Die Kandierin zeigte [kh][qs] zur geriverten Straight.

Gleich darauf war Max Lykov mit [6d][6s] vs. [4d][4s] von Max Heinzelmann All-in, das Board brachte [kc][2d][jh][3h][js]. Der Russe verdoppelte auf 3.260.000 und Max war runter auf 2.280.000.

Eine Hand später pushte Max dann first-in, Xuan wachte mit [ac][kd] auf, doch Max traf mit [qd][jd] das [4s][3s][6c][qs][7d]-Board.

14:45 Uhr: Francesco de Vivo wird Fünfter für €220.000

Damit ist auch der letzte Italiener ausgeschieden. Xuan Liu schnappte sich die Chips von Francesco de Vivo, der für Rang fünf €220.000 kassiert.

Rupert Elder – 12.335.000
Max Heinzelmann – 7.810.000
Xuan Liu – 7.605.000
Max Lykov – 1.785.000

14:40 Uhr: Massimiliano Manigrasso wird Sechster für €170.000

Nur eine Hand später hat es einen weiteren Italiener erwischt. Massimiliano Manigrasso war mit [qd][qc] All-in und Rupert Elder stellte [ks][kc] dagegen. Diesmal brachte das Board [2h][7d][7h][js][7c] und für Manigrasso gibt es €170.000 Preisgeld.

14:35 Uhr: Costantino Russo wird Siebter für €125.000

Xuan Liu hat für den zweiten Bustout gesorgt. Sie eröffnete die Hand, dahinter pushte Costantino Russo für 1.410.000 All-in und die Kanadierin callte mit [ad][qc]. Der Italiener zeigte [9h][9s] und das Board brachte [jh][6d][ac][3s][ts]. Rang sieben und €125.000 für Russo.

Russo_sanremo_ft.jpgCostantino Russo

14:30 Uhr: Noch kein Flop

Wir haben in den ersten zehn Händne noch keinen Flop gesehen. Max schnappte sich zweimal die Blinds, gab aber auch zweimal auf eine 3-Bet hin auf. Zuletzt raiste Rupert Elder auf 200.000, Max callte vom Small Blind und Xuan Liu machte die 3-Bet auf 585.000 vom Big Blind. Elder erhöhte sogar auf 1.350.000, Max und Xuan foldeten. Shortstack Franceso de Vivo war mit einer 3-Bet gegen Max erfolgreich und schnappte sich danach noch einmal die Blinds. Er ist damit bei 1,9 Millionen Chips.

14:15 Uhr: Weiter geht’s

Rupert Elder – 8.595.000
Max Heinzelmann – 7.870.000
Xuan Liu – 6.100.000
Max Lykov – 2.445.000
Massimiliano Manigrasso – 1.955.000
Costantino Russo – 1.405.000
Francesco de Vivo – 1.165.000

Level 28 – Blinds: 40.000/80.000, Ante: 5.000

13:55 Uhr: Erste Pause

15 Minuten verschnaufen.

13:45 Uhr: Chipcounts

Rupert Elder – 9.220.000
Max Heinzelmann – 7.300.000
Xuan Liu – 6.225.000
Max Lykov – 1.985.000
Massimiliano Manigrasso – 1.910.000
Costantino Russo – 1.635.000
Francesco de Vivo – 1.400.000

13:20 Uhr: Roberto Spada wird Achter für €81.950

Die Katastrophe für Roberto Spada ist perfekt. Er pushte mit [kd][3c] All-in, Team PokerStars Pro Max Lykov ging vom Button ebenfalls All-in mit [ah][9d]. Das Board wurde mit [td][7s][4s][js][8s] gedealt und der Italiener, der als Dritter in Chips begonnen hatte, geht auf Rang acht für €81.950 Preisgeld.

13:05 Uhr: Noch ein Double-up für Xuan Liu

Wow! Es wurde zu Xuan Liu im Small Blind gefoldet und sie raiste gegen Big Blind Roberto Spada. Der callte und raiste auf dem [td][9s][4d]-Flop die 235.000 der Kanadierin auf 560.000. Xuan überlegte kurz, pushte All-in und der Italiener benötigte ebenfalls ein paar Sekunden für den Call mit [ac][ts]. Xuan zeigte [kc][kd] und das Board lief mit [3h][ks] aus.

Xuan Liu – 5.390.000
Roberto Spada – 550.000

13:00 Uhr: Xuan verdoppelt

Xuan Liu hat nur eine Hand später zurückgeschlagen. Roberto Spada hatte eröffnet, Xuan fand [jh][js] im Big Blind und pushte All-in. Spada callte mit [td][tc] und das Board wurde mit [3h][9s][5h][6d][ks] gedealt. 2.680.000 Chips für Xuan Liu.

12:55 Uhr: de Vivo verdoppelt

Shortstack Francesco de Vivo konnte auf 1,7 Millionen verdoppeln. Xuan Liu hatte aus erster Position eröffnet, der Italiener ging für 785.000 All-in und die Kanadierin callte mit [5c][5h]. Standard, aber de Vivo zeigte [th][td], sodass die Favoritenrolle klar verteilt war. Das Board brachte dann [9c][ks][8d][jc][2h].

12:50 Uhr: Runde 2 geht an Max

Max raiste aus zweiter Position auf 160.000, Spada machte die 3-Bet auf 445.000 und Max callte für den [4c][qs][td]-Flop. Der Deutsche checkte, Spada machte eine ungewöhnlich große Conti-Bet für 865.000 und Max raiste den Italiener auf 2.125.000. Der bekam kalte Füße und foldete.

Level 27 – Blinds: 30.000/60.000, Ante: 5.000

12:35 Uhr: Chips für Elder

Bisher wurden zwei größere Pots gespielt und der eine ging an Chipleader Rupert Elder, der zweite an Roberto Spada.

Elder raiste auf 125.000, Massimiliano Manigrasso und Constantino Russo callten. Elder setzte am [kc][jd][7c]-Flop weitere 180.000, Mangrasso callte und nach der [qs] am Turn check-callte Elder 185.000. Das [ah] am River wurde gecheckt und Elder war gut mit [ac][qh] vs. [as][js].

Danach raiste Max vor dem Flop, Spada callte aus dem Big Blind und der Flop brachte [7d][3s][2c]. Spada check-callte weitere 115.000, am Turn fiel der [jc] und diesmal check-raiste Spada die 165.000 von Max auf 480.000. Der Deutsche callte, das [ad] am River wurde gecheckt und Spada reichte [qs][js] für den Pot.

12:15 Uhr: Gleich geht’s los!

Turnierdirektor Thomas Kremser stellt gerade die Finalisten vor. NUr noch wenige Minuten bis zum Start.

the_final_table_ft.jpgDie Finalisten

11:50 Uhr: Willkommen zum Finale!

Es ist angerichtet! Heute geht’s drum für Max Heizelmann und sieben weitere Teilnehmer der EPT San Remo. Team PokerStars Pro Max Lykov hat die Möglichkeit als erster Spieler einen zweiten EPT-Titel einzufahren, Xuan Liu könnte dafür sorgen, dass nach LIv Boeree nur ein Jahr später erneut eine Frau in Italien tirumphiert und Max Heinzelmann wird alles daran setzen seine “back to back”-Finaltischteilnahme mit dem TItel zu krönen.

Das Spektakel könnt ihr heute im Webcast bei PokerStars.tv live mitverfolgen. Die geplante Startzeit 12 Uhr wird sicherlich nicht eingehalten werden.

Und so sieht es aus:

Rupert Elder – 8.005.000
Max Heinzelmann – 7.885.000
Roberto Spada – 4.775.000
Constantino Russo – 2.565.000
Massimiliano Manigrasso – 1.980.000
Xuan Liu – 1.740.000
Max Lykov – 1.495.000
Francesco de Vivo – 1.090.000

1. €930.000
2. €600.000
3. €360.000
4. €290.000
5. €220.000
6. €170.000
7. €125.000
8. €81.950

the_feature_table_eptsan7_d5_wrap.jpgDas Bracelet gehört ebenfalls dem kommenden Champion

WSOP 2010: Jonathan Duhamel holt das wichtigste Bracelet erstmals nach Kanada

Juni 2nd, 2011

wsop2010_thn.jpgEs ist vollbracht! Jonathan Duhamel wurde seiner großen Favoritenrolle im abschließenden Heads-up beim Main Event der World Series of Poker 2010 mehr als gerecht und hielt nach exakt 43 Händen, im abschließenden Duell gegen John Racener, als erster Kanadier das wichtigste Bracelet im Pokerzirkus in den Händen. „Es ist ein Traum der gerade wahr geworden ist”, jubelte Duhamel, der als neuer Weltmeister in die Geschichtsbücher eingeht und dafür mit einem Preisgeld in Höhe von $8.944.310 belohnt wurde.

Der 23-jährige PokerStars-Spieler aus Quebec hatte immer wieder betont, dass für ihn nur der Sieg zählt und sich damit selbst wohl am meisten unter Druck gesetzt. Doch aufgrund der massiven Führung mit 188.950.000 Chips gegenüber 30.750.000, musste Duhamel auch ein früher Double-up von Racener keine Sorgen machen. Der Verdoppler für Racener kam dann auch nachdem die Blinds auf 800.000/1.600.000 (Ante: 200.000) gestiegen waren. Duhamel pushte mit [kh][4c] und Racener fand [qd][qs] für den Call zum All-in. Die Queens hielten stand, allerdings hatte Duhamel seine Führung eine Hand zuvor erst deutlich ausgebaut und Racener verdoppelte gerade einmal auf 36,9 Millionen.

wsop_november_nine_heads_up.jpgHeads-up

Jonathan Duhamel hielt den Druck danach aufrecht, sodass der Stack von Racener wieder deutlich schrumpfte. Vor der alles entscheidenden Hand #262 an diesem Wochenende im Penn & Teller Theater hielt Racener nur noch 14,95 Millionen Chips und callte mit [kd][8d] gegen den Push von Duhamel zum All-in. Der Kanadier drehte [as][jh] um und das Board wurde mit [4c][4d][9s][6c][5c] gedealt. Die bessere Starthand hatte gehalten und das ungleiche Duell ein Ende gefunden.

John Racener erhielt als Runner-up die fantastische Summe von $5.545.955, Jonathan Duhamel dagegen ließ sich in seiner Fan-Ecke feiern und gehört ab sofort zu den ganz Großen im Pokergeschäft. „Es ist mit Abstand der allerschönste Moment in meinem bisherigen Leben”, sagte der 23-jährige im anschließenden Interview. „Dieses Bracelet bedeutet mir so viel. Es ist großartig. Es ist unglaublich.”

jonathan_duhamel_winner_Money.jpgJonathan Duhamel, WSOP Main Event Champion 2010

Zu den Payouts der November Nine.

WSOP 2010: Jonathan Duhamel on Life Before Poker

Juni 2nd, 2011

WSOP 2010: Duhamel zerstört Chong und ist der haushohe Titel-Favorit

Juni 2nd, 2011

wsop2010_thn.jpgDie November Nine der World Series of Poker sind auf die November Two geschrumpft und das nackte Ergebnis nach elf Stunden Poker im Penn & Teller Theater des Rio All-Suite Hotel und Casino ist nicht wirklich überraschend. PokerStars-Spieler Jonathan Duhamel und John Racener werden in der Nacht von Montag auf Dienstag den wichtigsten Titel im Pokerbusiness unter sich ausspielen und Duhamel hat seine ohnehin gute Ausgangsposition deutlich ausgebaut. Mit einer Führung von mehr als 6 zu 1 in Chips geht der Kanadier als klarer Favorit in die Entscheidung. Ein Durchmarsch war es aber keineswegs für Duhamel.

Das Finale begann sehr verhalten und war zunächst geprägt von Preflop-Entscheidungen. Den besten Start erwischte dabei Jason Senti der zweite PokerStars-Spieler. Senti war mit 7.625.000 der Shortie im Finale, scheute allerdings kein Risiko und baute seinen Chipstapel auf knapp 10 Millionen Chips aus. Dann folgte Hand #28: Soi Nguyen hatte noch 7,6 Millionen Chips vor sich stehen, annoncierte All-in und Senti callte aus dem Small Blind wodurch es erstmals richtig laut wurde im Penn & Teller. Es folgte der klassische Coinflip, [qd][qs] für Senti und [ad][kc] für Nguyen. „Ja-son Sen-ti!” hallte es durch das Theater und der Lautstärkepegel stieg ins unermessliche als der Flop mit [qh][3s][tc] gedealt wurde. Set für Senti, doch Nguyen war weiter am Leben, jeder Jack würde ihm die Straight füllen. Am Turn folgte die [9s] – keine Veränderung. Am River legte der Dealer dann den [ks], Senti war zurück im Titelkampf, Soi Nguyen dagegen musste mit Rang neun und $811.823 Preisgeld vorlieb nehmen.

jason_senti_climber.jpgJason Senti

Nur zwei Hände später war dann auch an der Spitze alles wieder offen, denn Duhamel hatte Filippo Candio vor dem Flop All-in, lag aber mit [ah][kd] gegen [ac][ad] deutlich hinten. Der Italiener verdoppelte dann auch auf fast 32 Millionen, Duhamel blieben 50,5 Millionen, was immer noch die Führung bedeutete.

Doch die Konkurrenz kam immer näher. Michael Mizrachi hatte das All-in von Matthew Jarvis ([9c][9h]) mit [ad][qd] gecallt, traf den [qs][8d][qc]-Flop und die Ecke des Grinders flippte fast aus. Der Pot mit 30 Millionen Chips war zum greifen nah. Die Turncard brachte dann aber die [9s], Jarvis traf seine zwei Outs und lag plötzlich seinerseits meilenweit vorn. Der Dealer drehte den River um – [as]! Rumms! Full House für Mizrachi und was für ein Dolchstoß für Jarvis, der somit Rang acht für $1.045.743 nehmen musste. Mizrachi dagegen durfte mit fast 43 Millionen Chips mehr denn je vom Titel träumen.

Auch danach blieb es ein action-reiches Spektakel, allerdings dauerte es über 60 Hände, bis der nächste Spieler ins Gras beißen musste. Senti hatte den Pot für 1,85 Millionen eröffnet, Joseph Cheong reraiste auf 4,95 Millionen und callte auch das All-in von Senti, der [ad][ks] zum Flip gegen [tc][ts] umdrehte. Diesmal brachte der Flop [kd][kh][qc] und wieder durfte die Ecke von Senti jubeln. Der [jd] am Turn gefiel ihm dann aber gar nicht, denn Cheong hatte zusätzliche Outs. Am River schlug tatsächlich die [9d] ein, Straight für Cheong und das bittere Aus für Senti auf Rang sieben für $1.356.720 Preisgeld.

cheong_duhamel_wsop.jpgJoseph Chong (li.) und Jonathan Duhamel

Die Blinds stiegen danach auf 500.000/1.000.000 (Ante: 150.000) und Duhamel übernahm den Bustout von Shortstack John Dolan, der mit [qd][5d] gepusht hatte und das Board komplett verfehlte, sodass [4c][4d] für Duhamel reichte. Rang sechs brachte $1.772.959 Preisgeld.

In Hand #149 ging es für Duhamel dann in die falsche Richtung. Mit [ac][kh] verlor er gegen [as][as] von John Racener, der zuvor erst gegen Mizrachi aufgedoppelt hatte und plötzlich bei 34 Millionen stand. Doch Duhamel holte sich die Chips zurück. Im Blindbattle verdoppelte er ebenfalls gegen Mizrachi. Es ging Schlag auf Schlag und zum Ende von Level 39 war für alle fünf Spieler noch alles drin:

Joseph Chong – 66.750.000
Jonathan Duhamel – 56.550.000
Michael Mizrachi – 39.500.000
Filippo Candio – 29.950.000
John Racener – 26.550.000

Rang fünf ging letztlich doch an Michael Mizrachi, der in die Falle von Duhamel lief. Wieder wurde zum Kanadier im Small Blind gefoldet und der füllte nur auf. Mizrachi checkte im Big Blind, traf mit [qd][8h] den [5d][4c][qc]-Flop und beantwortete das Check-raise von Duhamel mit dem All-in. Duhamel callte mit [ad][ac], auf Turn und River folgten [jd][kd] und der WSOP- sowie der „Player of the Year”-Titel waren futsch für den Grinder. Dafür gab es aber $2.332.992 Preisgeld.

Nur drei Hände später war auch Filippo Candio All-in, vor dem Flop mit [kd][qd] gegen [ac][3c] von Chong. Das Board brachte [ah][7d][2s][5h][4s] zur Straight für den Chipleader und $3.092.545 für den Italiener.

Danach lief eigentlich alles auf ein Heads-up zwischen Duhamel und Chong raus, denn John Racener lag deutlich zurück in Chips. Doch es folgte eine unglaubliche Hand zwischen den beiden Führenden Spielern. Chong eröffnete für 2,9 Millionen vom Small Blind, Duhamel erhöhte vom Big Blind auf 6,75 Millionen und sah sich einer 4-Bet auf 14,25 Millionen ausgesetzt. Duhamel ließ das kalt, er setzte noch einen oben drauf für insgesamt 22,75 Millionen und diesmal musste Chong seine Holecards noch einmal prüfen. Er ging All-in, Duhamel callte und es kam zum Showdown:

Duhamel: [qc][qh]
Cheong: [as][7h]

Cheong hatte Duhamel um gut sieben Millionen Chips gecovert und es ging somit um insgesamt 180 Millionen in Chips. Der Flop mit [9h][3d][2c] änderte überhaupt nicht, am Turn wurde die [6s] gedealt – ungefährlich – und nach der [8s] am River wanderte der Monsterpot zu Duhamel. Cheong doppelte danach zwar noch einmal auf, aber Hand #219 beendete den ersten Finaltag, nachdem [qs][tc] von Chong gegen [as][2c] von Duhamel nicht improven konnte.

Joseph Chong wurde somit Dritter für $4.130.049 und Racener, der sich das Ganze in Ruhe anschauen konnte, strahlender Heads-up-Gegner von Jonathan Duhamel.

Jonathan Duhamel – PokerStars-Spieler – 188.950.000
John Racener – 30.750.000

Jonathan_Duhamel_smirk.jpgJonathan Duhamel

Die Blinds bleiben am Dienstagmorgen um 4 Uhr (MEZ) zunächst bei 600.000/1.200.000, der Druck auf Racener ist dennoch gewaltig mit knapp über 25 Big Blinds. Allerdings muss Duhamel mit der deutlichen Favoritenbürde leben, denn alles andere als der Titel und die $8,9 Millionen wäre für ihn persönlich eine Niederlage.

Updates zum großen Showdown gibt es wie gewohnt im PokerStarsBlog.com.

WSOP 2010: Duhamel und Senti sind bereit für das Millionspiel

Juni 2nd, 2011

wsop2010_thn.jpgAm kommenden Samstag um 20 Uhr MEZ (12 Uhr Ortszeit) beginnt im Rio All-Suite Hotel & Casino von Las Vegas der große Poker-Showdown des Jahres. Die November Nine treffen sich im Penn & Teller Theater zum Millionenspiel und küren den neuen No-Limit Hold’em World Champion, der mit dem wichtigsten Bracelet der Pokerwelt und $8.944.138 ausgezeichnet wird.

Die Ausgangspositionen der beiden unter der Flagge von PokerStars spielenden Finalisten könnte dabei unterschiedlicher nicht sein. Jonathan Duhamel aus Quebec ist mit 65.975.000 in Chips der überragende Chipleader, Jason Senti aus Minnesota dagegen liegt mit nur 7.625.000 an neunter Stelle. Das Finale wird in Level 36 (Restzeit: 1 Stunde und 15 Minuten) mit Blinds in Höhe von 250.000/500.000 (Ante: 50.000) fortgesetzt und während Duhamel sicherlich von Beginn an Druck machen wird, auch um Michael Mizrachi nicht ins Spiel kommen zu lassen, dürfte sich Senti zunächst darauf konzentrieren die Money Ladder ein paar Plätze nach oben zu klettern und auf Premium-Hände warten.

jason_senti_pokerstars.jpgJason Senti

„Ich sollte mir eigentlich keine zu großen Hoffnungen machen, dennoch, als Wettkampftyp werde ich mich nur über den Sieg richtig freuen können”, erzählte Senti vor seiner Rückkehr nach Las Vegas. Ein Sieg würde seinen Bekanntheitsgrad noch einmal rasant ansteigen lassen und dabei fällt es dem 25-Jährigen schon jetzt schwer sich mit gewissen Dingen anzufreunden: „Ich werde erkannt, angehalten und angesprochen an Flughäfen und in Bars. Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich mich daran jemals gewöhnen könnte.”

Jonathan Duhamel hätte das Finale am liebsten sofort im Juli ausgespielt. „Ich war so aufgedreht und fokussiert auf mein Spiel. Ich war bereit weitere 15 Stunden zu spielen”, so der 23-jährige Kanadier. Auch für ihn ist der Rummel um seine Person „irgendwie unwirklich”, aber Duhamel hat sich damit arrangiert und eine Chance erkannt: „Jetzt habe ich die Möglichkeit meine schöne Stadt Boucherville bekannt zu machen und ich werde alles dafür tun. Ich lebe hier schon mein ganzes Leben lang und ich würde niemals tauschen wollen.”

jonathan_duhamel_pokerstars_patches.jpgJonathan Duhamel

Das der Sieg auch als klarer Chipleader kein Selbstläufer wird ist ihm durchaus bewusst. „Es gibt keine Garantie im Poker. Bisher habe ich genauso viel sicher wie alle acht anderen Spieler auch”, so Duhamel, der allerdings beweisen möchte, dass sein bisheriger Erfolg nicht vom Glück abhängig war. Doch egal wie es am Ende ausgeht: „Ob ich gewinne oder nicht, ich werde zurückkommen.”

Die Kollegen vom PokerStarsBlog.com werden natürlich live vor Ort sein und neben dem Spielgeschehen sicherlich auch einige Interessante Geschichten außerhalb des Pokertisches für euch bereithalten. Eine Zusammenfassung findet ihr am kommenden Dienstag hier im deutschen PokerStarsBlog.

Samstag, 6. November 2010, ab 20 Uhr MEZ: WSOP Main Event Final Table
Dienstag, 9. November 2010, ab 4 Uhr MEZ: WSOP Main Event Heads-up

wsop_fans_2009.jpgPenn & Teller Theater 2009

Der Sonntag bei PokerStars (29. Mai 2011)

Juni 2nd, 2011

ps_news_thn.jpgIm Juni wird alles anders im Turnierkalender von PokerStars. Die Sunday Majors kommen in Bewegung und werden erstmals am 5. Juni zwei Stunden früher beginnen. PokerStars hat aus diesem Anlass die garantierten Preispools für den kommenden Sonntag verdoppelt und damit auch jeder PokerStars-Spieler die Chance hat für kleines Geld dabei zu sein, laufen täglich bis zum 4. Juni für jedes Major spezielle Satellites mit zusätzlichen Turniertickets.

Den Anfang macht jeden Tag um 14 Uhr das Sunday Kickoff Sat ($11 Buy-in) mit 20 zusätzlichen $109-Turniertickets. Um 17 Uhr folgt das Sunday Warm-Up Sat ($22 Buy-in) ebenfalls mit 20 zusätzlichen Tickets, allerdings im Wert von je $215. Die weiteren Satellites beginnen jeweils zur neuen Startzeit des Majors, beim Sunday Million also um 20:30 Uhr.

Kommen wir aber noch einmal zurück auf das vergangene Wochenende, das ja mehr als gut für die deutschsprachigen Pokerspieler lief. PokerNoob999 und The__Anfied sorgten beim Sunday Million für einen deutschen Doppelsieg und beim Sunday Warm-Up kassierten die Schweizer 1-ronnyr3 (3. Platz) sowie cut 07 (6. Platz) dicke Preisgelder.

ansgar2000_sundaymajors.jpgAnsgar2000

Am Samstag gab es zudem noch einen Erfolg für den Schweizer Ghostflush, der das „The Big $55″ und $15.344,57 gewinnen konnte. Weitere Turniersiege gab es am Sonntag für Ansgar2000 beim „The Big $109″ für satte $33.814,66 und Dafoulmouth aus der Schweiz beim $162 Nightly Forty Grand für $9.079,80 Preisgeld.

Weitere Ergebnisse findet ihr in der Übersicht meiner Kollegen vom PokerStarsBlog.com und nicht vergessen: Am Sonntag dem 5. Juni beginnen die Sunday Majors bereits zwei Stunden früher und PokerStars verdoppelt zur Feier des Tages die garantierten Preispools.

Wir sehen uns an den Tischen.

PokerStars Sunday Majors starten ab 5. Juni zwei Stunden früher

Juni 2nd, 2011

ps_news_thn.jpgDie Spring Championship of Online Poker 2011 ist vorbei und somit steht heute wieder der ganz normale Wahnsinn bei PokerStars auf dem Programm, der Sunday-Grind! Heute (29. Mai) geht noch alles seinen gewohnten Gang, aber ab der kommenden Woche, also erstmals am 5. Juni, werden die großen Sunday Majors zwei Stunden früher als gewohnt beginnen.

PokerStars wäre nicht PokerStars, wenn ein solche Ankündigung ohne diverse Specials verbreitet würde. Und dementsprechend hat sich der größte Pokerraum der Welt etwas ganz besonderes einfallen lassen. Zur Feier des Tages werden nämlich am 5. Juni die Preispools bei den Sunday Majors verdoppelt, sodass allein bei diesen Turnieren garantiert $5.000.000 ausgespielt werden.

Zusätzlich werden täglich bis zum 4. Juni ganz spezielle Satellites zu den verschiedenen Majors angeboten. Für das Sunday Million sind es beispielsweise $22-Turbo-Turniere mit 50 zusätzlichen (Add-on) Plätzen, die jeweils zur neuen Sunday-Million-Startzeit um 20:30 Uhr beginnen.

Alle weiteren Infos und Teilnahmebedingungen zu dieser Promotion von PokerStars findet ihr auf der Homepage: Die Sunday Majors sind in Bewegung

Der neue Sunday Majors Turnierplan ab dem 5. Juni:

Sunday Kick-Off – alte und neue Startzeit: 14:00 Uhr
Sunday Warm-Up – neue Startzeit: 17:00 Uhr
Sunday Rebuy – neue Startzeit: 18:00 Uhr
Sunday Storm – neue Startzeit: 19:30 Uhr
Sunday Million – neue Startzeit: 20:30 Uhr
Sunday 500 – neue Startzeit: 21:30 Uhr
Sunday Second Chance – neue Startzeit: 22:30 Uhr
Sunday Supersonic – neue Startzeit: 00:30 Uhr

sundaymajorsmove.jpg

PokerStars: Mit dem Main Event Passport um die Welt

Juni 2nd, 2011

ps_news_thn.jpgVon Markus Grokenberger

Der Sommer hat Einzug gehalten und was gibt es Schöneres als Urlaub? Richtig, Urlaub in Verbindung mit Poker. Einmal mehr bietet PokerStars all seinen Spielern nun die Möglichkeit, mit nur wenig Einsatz zu den größten Pokerevents zu kommen und dort um Millionen zu spielen.

Der PokerStars Main Event Passport ist eure Freikarte zu den größten und bekanntesten Majors der Welt. Natürlich beinhaltet der Reisepass von PokerStars nicht nur den ’schnöden’ Buy-in, sondern ist ein rundum sorglos Paket der Extraklasse. Also sind Hotel sowie Spesen mit einkalkuliert.

Sicherlich brennt jetzt jedem Pokerenthusiasten die Frage auf der Zunge, wo den dieser sagenhafte Preis abzuräumen ist. Doch erlaubt mir, euch noch ein wenig auf die Folter zu spannen. Mit dem Main Event Passport von PokerStars habt ihr die Wahl zwischen den Main Events dieser Serien:

- World Series of Poker (WSOP)
- PokerStars Caribbean Adventure (PCA)
- European Poker Tour (EPT)
- Latin American Poker Tour (LAPT)
- Asian Pacific Poker Tour (APPT)

Main event passport-a.jpg

Damit steht euch also nicht nur die freie Wahl, wohin ihr gehen wollt, sondern auch wann. Habt ihr diesen Sommer schon verplant? Kein Problem, dann entflieht einfach dem kalten Winter und tourt im Januar in die Karibik. Wolltet ihr schon immer Mal nach Down Under, dann ist der Main Event der APPT genau das richtige für euch. Vielleicht mögt ihr aber auch keine langen Reisen und wollt lieber in Europa blieben, tja dann ist die EPT euer Ziel. Oder vielleicht möchtet ihr auch Südamerika entdecken, oder mit den Pokerlegenden in Las Vegas spielen … ihr habt die Wahl!

Doch genug der „auf die Folter”-Spannerei. Den begehrten Passport gibt es auf verschiedene Arten zu holen. Zum einen bietet PokerStars Cash Satellites an. Diese werden in den unterschiedlichsten Buy-ins angeboten und schon ab $1,10 kann sich jeder qualifizieren. Natürlich gibt es auch die begehrten FPP-Satellites und alle, die lieber die Sit-and-Gos bevorzugen, können auf die zahlreichen Step-Turniere zurückgreifen.

Der Main Event Passport ist ein Preispaket im Wert von $13.000, beziehungsweise sogar mehr als $13.000, wenn man sich für die EPT London oder die PCA 2012 entscheidet. Die Qualifikationsturniere laufen noch bis zum 3. Juli 2011 und sind in der Turnierlobby von PokerStars unter Events > Ausweis (ggf. Events > Passport) zu finden. Sollten noch Fragen zum Passport oder der Qualifikation offen sein, werdet ihr auf der offiziellen Website von PokerStars fündig.

Viel Erfolg, eventuell sieht man sich ja bei einem Main Event!

SCOOP 2011: Tolle Bilanz für deutschsprachige Spieler

Juni 2nd, 2011

scoop2009_thn.gifVon Markus Grokenberger

Die Spring Championship of Online Poker ist vorbei und nach 114 Turnieren sind nicht nur die Grinder ein wenig ausgelaugt. Auch wir Blogger haben eine kurze Auszeit gebraucht, um überhaupt realisieren zu können, was alles passiert ist.

Hier noch einmal alle Highlights wieder zugeben ist einfach nicht möglich, denn kaum ein Tag verging, ohne dass ein Spieler aus unseren Breitengarden einen Sieg nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz holte. Vor allem ‘Team Germany’ war aufgrund der starken Präsenz auch die Topnation in allen Wertungen. Die SCOOP 2011 kann also aus PokerStarsBlog.de Sicht als voller Erfolg gewertet werden.

Doch auch die anderen Spieler kamen in den Genuss, denn die SCOOP war wieder einmal ein nationenverbindendes Ereignis. So kamen die insgesamt 403.378 Teilnehmer (Buy-ins) aus 156 Nationen. Bei den 114 Turnieren ging es dabei um $43.165.800, wovon fast 8,2 Millionen an die deutschsprachigen Grinder gingen.

Anders Berg

Der Spieler-der-Serie-Award ging an Anders Berg (Foto) aka Donald aus dem Team PokerStars Online. Der Norweger holte beim SCOOP-Leaderboard 455 Punkte und sicherte sich damit neben der ‘Player of the Series’-Trophäe ein 2011 WCOOP Main Event Ticket, ein 2012 PCA Paket, ein EPT Grand Final Paket sowie ein Special Edition PokerStars Chip Set.

Hier noch die abschließende Folge von Inside SCOOP. Im Archiv von PokerStars.tv findet ihr alle Videos und die Berichte zur Serie gibt es natürlich auf unserem Blog. Weiter unten gibt es noch die Statistiken zur SCOOP 2011.

Statistiken zur SCOOP 2011:

Turniere: 114
Anzahl aller Buy-ins: 403.378
Individuelle Spieler: 107.697
Länder: 156
Preisgeld: $43.165.800

Siege:

1 Germany 18
2 United Kingdom 14
3 Russia 12
4 Canada 10
5 Netherlands 6
5 Norway 6

8 Austria 4
20 Switzerland 1

Final Tables:

1 Germany 119
2 United Kingdom 100
3 Russia 90
4 Canada 82
5 Netherlands 50

11 Austria 19
22 Switzerland 9

Cashes:

1 Germany 8.514
2 Russia 6.712
3 United Kingdom 5.281
4 Canada 4.344
5 Netherlands 3.955

14 Austria 1.216
16 Switzerland 1.186

Preisgelder:

1 Germany $6.461.185,93
2 United Kingdom $5.402.622,26
3 Canada $3.922.629,02
4 Russia $3.458.414,74
5 Netherlands $2.586.269,53

10 Austria $1.105.384,81
15 Switzerland $631.847,86

Teilnahmen:

1 Germany 57.415
2 Russia 46.878
3 United Kingdom 35.807
4 Canada 29.347
5 Netherlands 26.005

12 Switzerland 8.591
14 Austria 8.234

SCOOP-Siege nach Spieler:

-DrawingDad- Germany 2
cal42688 Mexico 2
Eleint Austria 2
1Cyka Russia 1
adiprene1 Ireland 1
alexandrapau Canada 1
Amke Russia 1
B4d3m3!st3r Germany 1
Banderivets Ukraine 1
Big_nat123 Canada 1
Big_Nemo Canada 1
BIack88 Russia 1
BuklaH Macau SAR China 1
christian129 Germany 1
crazy169 Bolivia 1
Chilax Chuck Canada 1
CuCbKu Germany 1
danskemann Norway 1
dean23price United Kingdom 1
dejwiz Lithuania 1
devsdynamite Sweden 1
diehardmick Ireland 1
dippidude Germany 1
doncarignano Germany 1
DazzleO Colombia 1
DAMIROK Russia 1
Domce Lithuania 1
Donald Norway 1
Eifffel Sweden 1
ElkY United Kingdom 1
filfedra Czech Republic 1
filthyfish Norway 1
fittungen Sweden 1
flashdisastr Luxembourg 1
galia32 Russia 1
Gambit360 Canada 1
Goldenboys United Kingdom 1
hahila Denmark 1
H.FresnO Spain 1
HN Kakaroto Uruguay 1
Hood_Ace Gibraltar 1
Humlae79 Germany 1
in Y0UR F4CE United Kingdom 1
ironyorick Netherlands 1
I has it Norway 1
Iftarii Canada 1
javahound Thailand 1
joemac17 United Kingdom 1
JeankeNissan Belgium 1
JIZOINT United Kingdom 1
JustSaba Netherlands 1
kay3000 Russia 1
kizoku2008 Russia 1
krendipont Germany 1
Kecinpulach Czech Republic 1
Kroko-dill Russia 1
le kork Russia 1
lehout Netherlands 1
lili275 Switzerland 1
lukro8 Poland 1
Lance84 Germany 1
Lrslzk Finland 1
magic_maniac Germany 1
maxcon007 United Kingdom 1
mojocha Costa Rica 1
müllex84 Germany 1
Moondog711 United Kingdom 1
MusonToch Ukraine 1
npomocc Moldova 1
NhFy Sweden 1
Nzame Germany 1
ozenc Netherlands 1
OMGitshunt Belarus 1
pacolos Spain 1
pash123 Russia 1
patinho77 Spain 1
phatlat Canada 1
pikul1980 Ukraine 1
pokerwille Denmark 1
polarop Germany 1
power_up45 United Kingdom 1
Paolo69 United Kingdom 1
raddis89 Norway 1
reddblack Russia 1
Radoom Poland 1
Raziel2689 United Kingdom 1
RectalRash Finland 1
Reflexbakker Netherlands 1
Rey_Pajote Spain 1
RusAttack666 Russia 1
skalexjung Germany 1
S.Ruthenberg United Kingdom 1
Simaska Lithuania 1
Sir_winalot9 Norway 1
StatusUp Canada 1
Stavros United Kingdom 1
Supa4real Netherlands 1
treezer Sweden 1
tremendez Canada 1
tupacmn Germany 1
uri1013 Israel 1
vlimpers Belgium 1
vonBaranow Brazil 1
willrobrobu United Kingdom 1
woooooza Germany 1
xandyLx Germany 1
xSuPrA Canada 1
xXprivXx Austria 1
YouPayMyF458 Austria 1
zefir_max Belarus 1
zethos1 Peru 1