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WSOP 2010: Heute geht’s ums Ganze für Benny Spindler

wsop2010_thn.jpgSo langsam wird es eng mit einem Bracelet für Deutschland und deshalb heißt es heute wirklich Daumen drücken und zwar für Benny Spindler. Psychobenny hat es, zusammen mit 30 weiteren Spielern, in den entscheidenden dritten Turniertag beim $5.000 Pot-Limit Omaha (Event #50) geschafft und die Ausgangsposition ist vielversprechend. Mit 339.000 in Chips liegt er auf dem fünften Rang im Chipcount, die Konkurrenz ist allerdings bärenstark.

Mach et, Benny!

Ganz oben thront mit Robert Mizrachi (758.000 Chips) einer der besten Allrounder überhaupt im Pokerzirkus, der auch schon ein Bracelet sein Eigen nennt. Das räumte er 2007 bei der World Championship Pot-Limit Omaha ab und in diesem erreichte er schon die Finaltische bei der $50.000 Players Championship und beim $1.500 H.O.R.S.E.

Einen sensationellen Lauf hat in diesem Jahr auch Team PokerStars Pro Jose Nacho Barbero, der im Februar die LAPT Punta del Este gewann und Anfang Juni den zweiten LAPT-Titel in Lima nachlegte. Auch der Argentinier liegt mit 480.000 Chips noch vor Benny.

nacho_barbero_1500_nlhe.jpgJose Nacho Barbero

Auf Rang zehn hat sich zudem Team PokerStars Pro Jason Mercier (221.000) eingefunden, der in seiner noch jungen Karriere schon neun Turniersiege vorzuweisen hat, darunter die EPT San Remo (2008), der Highroller Event der EPT London (2008), das Highroller Bounty Shootout der NAPT Venetian (2010) und nicht zu vergessen Event #5 der WSOP 2009, ein Pot-Limit Omaha Turnier.

Weitere Noteables sind Ryan D’Angelo, Di Dang, Joe Beevers, Joe Serock, Eric Liu und WSOP Heads-up Champion Ayaz Mahmood. Auf den Gewinner warten stolze $508.090 Prämie.

Beim letzten $1.500-NLHE-Event dieser World Series mussten die an Tag 2 noch recht zahlreich vertretenen deutschsprachigen Pokerspieler allesamt die Segel streichen. Dennoch sind die Top-100-Platzierungen von Bastian Fischer (44./$11.603), Christian Krupp (59./$8.033), Ronny Pickard (72./$6.797), dem Schweizer Stefan Huber (76./$5.801) und Alain Medesan (79./$5.801) aller Ehren wert, schließlich galt es sich durch ein Feld von insgesamt 2.543 Teilnehmern durchzuwühlen.

Huber_wsop_49.jpgStefan Huber (re.) in Action

Weitere Cashes gingen an Alexander Luber (131./$3.845), die Schweizer Patrick Khayat (141./$3.433), Gregor Maranta (163./$3.433) und Olaf Gartenmann (254./$2.780) sowie Andreas Martens (164./$3.433), Zlatan Kresic (210./$3.089), Michael Schulze (241./$2.780), Daniel Drescher (259./$2.780), Andre Ultsch (265./$2.780) und den Österreicher Manfred Spahn (261./$2.780).

Auch an Tag 1 beim $3.000 Triple Chance waren überdurchschnittlich viele deutschsprachige Spieler an den Tischen zu finden und umso ernüchternder ist der Blick auf die Chipcounts der letzten 175 Teilnehmer. Lediglich der Münchener Jonas Kronwitter ist mit 85.400 Chips (Rang 18 im Chipcount) wirklich gut dabei. Team PokerStars Pro Florian Langmann (34.900) und Thorsten Schäfer (22.400) bleiben ebenfalls im Rennen, bei Blinds in Höhe von 600/1.200 (Ante: 100) wird es allerdings schon langsam eng.

kronwitter_wsop_51.jpgJonas Kronwitter

peisert_wsop_51.jpgJörg Peisert

Ausgeschieden sind unter anderem Titelverteidiger Jörg Peisert, Team PokerStars Pro Jan Heitmann, Christophe Groß, Ivo Donev, Fabian Quoss, Lennart Holz, Igor Kurganov und Tim Kahlmeyer, um nur einige zu nennen. Der Preispool liegt bei $2.663.400 (965 Entries), wird auf die besten 90 Spieler verteilt und dem Nachfolger von Jörg Peisert winken $559.371 Preisgeld.

gavin_griffin_2500_mixeed.jpgGavin Griffin

Chipleader ist WPT-Titelträger Tommy Vedes mit satten 237.000 in Chips, dahinter folgen David Singer (204.100), Alessio Isaia (182.900) und Team PokerStars Pro Gavin Griffin, der es auf 134.300 bringt. Für Griffin wäre es mal wieder an der Zeit für ein Top-Ergebnis. Zwar ist er der erste Pokerspieler, der WSOP-, EPT- und WPT-Titel gewinnen konnte, aber der letzte Triumph (WPT Borgata) liegt bereits über zwei Jahre zurück.

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